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Die großen Anzeichen für den Tag des Jüngsten Gerichts

Brüder im Islam, wisst, dass der Tag des Jüngsten Gerichts erst dann anbrechen wird, wenn bestimmte Anzeichen geschehen sind. Wie aus einem Hadîth zu entnehmen ist, sind diese Anzeichen zehn, die als „die großen Anzeichen für den Tag des Jüngsten Gerichts“ bezeichnet werden. Diese sind: Das Freikommen des Dadjdjâl, das Herabkommen des Masîh ^Îsâ (zu Dt. Jesus), Sohn von Maryam, das Freikommen der beiden Völker namens Ya‘djûdj und Ma’djûdj (zu Dt. Gok und Magok), das Aufgehen der Sonne im Westen, das Erscheinen der Dâbbatu l-‘Ard, die Ausbreitung eines bestimmten Rauches, drei Erdspaltungen und das Ausbrechen eines Feuers in einer Ortschaft im Jemen namens ^Adan.

Was den Dadjdjâl betrifft, so ist dieser ein Mensch. Scheinbar gehört er zu den Nachkommen des Propheten Ya^qûb. In einem Zeitraum von anderthalb Jahren wird er mit der Allmacht Gottes die gesamte Erde durchqueren. Ausgenommen sind jedoch die Städte Makkah und Madînah. Diese wird er nicht betreten können, denn die Engel werden ihn daran hindern. Der Dadjdjâl wird zu einer Zeit freikommen, die von Hunger und Dürre geprägt sein wird, und behaupten, Gott zu sein. Diejenigen, die ihn befolgen werden, werden gesättigt sein….

Die Erläuterung der Âyah 2 und 3 der Sûrah at-Talâq

Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah at-Talâq, Âyah 3:

﴿وَمَن يَتَوَكَّلْ عَلَى اللَّهِ فَهُوَ حَسْبُهُ إِنَّ اللَّهَ بَالِغُ أَمْرِهِ قَدْ جَعَلَ اللَّهُ لِكُلِّ شَىءٍ قَدْرًا﴾

Die Bedeutung lautet: Und derjenige, der gottesfürchtig ist, dem beschert Allâh einen Ausweg aus seiner Bedrängnis und beschert ihm aus Quellen, mit denen er nicht rechnet; und wer auf Gott vertraut, dem genügt Er; wahrlich, es geschieht nur das, was Allâh will; Allâh hat alles vorherbestimmt.

Brüder im Islam, Imâm Ahmad überlieferte in seinem Werk “al-Musnad” und al-Hâkim überlieferte in seinem Werk “al-Mustadrak” über Abû Dharr, dass er sagte: Der Gesandte Gottes rezitierte vor mir die Âyah ﴿وَمَن يَتَّقِ اللَّهَ يَجْعَل لَّهُ مَخْرَجًا﴾ bis er die Âyah beendete und daraufhin sagte:

“يَا أَبَا ذَرٍّ لَوْ أَنَّ النَّاسَ كُلَّهُمْ أَخَذُوا بِهَا لَكَفَتْهُم”

Die Bedeutung lautet: O Abû Dharr, wenn alle Menschen nach dieser Âyah handeln würden, dann würde sie ihnen genügen, um ihre Ziele auf der Welt und im Jenseits zu erreichen.

Das Paradies und die Hölle

Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-Haschr, Âyah 20:

﴿لَا يَسْتَوِي أَصْحَابُ النَّارِ وَأَصْحَابُ الْجَنَّةِ أَصْحَابُ الْجَنَّةِ هُمُ الْفَائِزُونَ﴾

Die Bedeutung lautet: Die Höllenbewohner und die Paradiesbewohner sind nicht gleich; die Paradiesbewohner sind diejenigen, die die Belohnung erhalten werden.
Brüder im Islam, der Intelligente ist derjenige, der seine Lebenszeit nutzt, um im Jenseits belohnt zu werden; und die Ziele, die er im Jenseits erreichen will, nicht wegen eines weltlichen Anlasses vernachlässigt, denn ein Teil der Menschen wird am Tag des Jüngsten Gerichts das Paradies und der andere Teil die Hölle betreten. Bruder im Islam, diese zwei Orte – und keinen Dritten – wird es geben, so achte darauf, welchen Ort du für dich wählst. Das Paradies wurde für diejenigen, die an Gott und an Seine Gesandten glauben, vorbereitet und die Hölle für diejenigen, die nicht an Gott und nicht an Seine Gesandten glauben. Was die Paradiesbewohner essen werden, wurde im Qur´ân erwähnt. Allâhu Ta^âlâ sagt in den Âyât 21 und 22 der Sûrah al-Wâqi^âh:

﴿وَفَاكِهَةٍ مِمَّا يَتَخَيَّرُونَ (20) وَلَحْمِ طَيْرٍ مِمَّا يَشْتَهُونَ (21)﴾

Die Bedeutung lautet: Im Paradies gibt es für die Paradiesbewohner Früchte, die sie sich wünschen, und Fleisch vom Geflügel, das sie begehren.
Allâhu Ta^âlâ sagt in den Âyât 23 und 24 der Sûrah al-Hâqqah:

﴿قُطُوفُهَا دَانِيَةٌ (23) كُلُوا وَاشْرَبُوا هَنِيئًا بِمَا أَسْلَفْتُمْ فِي الْأَيَّامِ الْخَالِيَةِ (24)﴾

Die Bedeutung lautet: Die Bäume im Paradies neigen sich herunter, damit ihre Früchte gepflückt werden. Esst und trinkt als Belohnung für die guten Taten, die ihr während der vergänglichen Tage (auf der Welt) verrichtet habt….

Die Standhaftigkeit im Verrichten der guten Taten sowie in der Reue und der Teilnahme am islamischen Religionsunterricht nach dem Monat Ramadân

Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah at-Tahrîm, Âyah 8:

يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا تُوبُوا إِلَى اللَّهِ تَوْبَةً نَّصُوحاً عَسَى رَبُّكُمْ أَن يُكَفِّرَ عَنكُمْ سَيِّئَاتِكُمْ وَيُدْخِلَكُمْ جَنَّاتٍ تَجْرِي مِن تَحْتِهَا الْأَنْهَارُ يَوْمَ لَا يُخْزِي اللَّهُ النَّبِيَّ وَالَّذِينَ آمَنُوا مَعَهُ نُورُهُمْ يَسْعَى بَيْنَ أَيْدِيهِمْ وَبِأَيْمَانِهِمْ يَقُولُونَ رَبَّنَا أَتْمِمْ لَنَا نُورَنَا وَاغْفِرْ لَنَا إِنَّكَ عَلَى كُلِّ شَيْءٍ قَدِيرٌ

Die Bedeutung lautet: O ihr Gläubigen, bereut für Allâh eure Sünden in der Hoffnung, dass Allâh euch eure Sünden vergibt und euch in das Paradies, in dem Flüsse fließen, eintreten lässt.

Brüder im Islam, wir haben uns vom geehrten Monat Ramadân, dem Monat des Segens, der Reue und der guten Taten verabschiedet. Bleibt standhaft im Vollzug der Reue und im Verrichten der guten Taten auch nach dem Monat Ramadân – dem Monat, in dem die Reue und die guten Taten vermehrt werden….