Die Standhaftigkeit im Verrichten der guten Taten sowie in der Reue und der Teilnahme am islamischen Religionsunterricht nach dem Monat Ramadân

Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah at-Tahrîm, Âyah 8:

﴿يَٰأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ تُوبُواْ إِلَى ٱللَّهِ تَوبَة نَّصُوحًا عَسَىٰ رَبُّكُم أَن يُكَفِّرَ عَنكُم سَيِّ‍َاتِكُم وَيُدخِلَكُم جَنَّٰت تَجرِي مِن تَحتِهَا ٱلأَنهَٰرُ يَومَ لَا يُخزِي ٱللَّهُ ٱلنَّبِيَّ وَٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ مَعَهُۥۖ نُورُهُم يَسعَىٰ بَينَ أَيدِيهِم وَبِأَيمَٰنِهِم يَقُولُونَ رَبَّنَا أَتمِم لَنَا نُورَنَا وَٱغفِر لَنَا إِنَّكَ عَلَىٰ كُلِّ شَيء قَدِير ٨﴾

Die Bedeutung lautet: O ihr Gläubigen, bereut für Allâh eure Sünden in der Hoffnung, dass Allâh euch eure Sünden vergibt und euch in das Paradies, in dem Flüsse fließen, eintreten lässt.

Brüder im Islam, wir haben uns vom geehrten Monat Ramadân, dem Monat des Segens, der Reue und der guten Taten verabschiedet. Bleibt standhaft im Vollzug der Reue und im Verrichten der guten Taten auch nach dem Monat Ramadân – dem Monat, in dem die Reue und die guten Taten vermehrt werden. …

Ansprache zum Fastenbrechenfest 1439 n. H. – 2018 r.

 Allâhu ´Akbar, Allâhu ´Akbar, Allâhu ´Akbar, Allâhu ´Akbar, Allâhu ´Akbar,

Allâhu ´Akbar, Allâhu ´Akbar, Allâhu ´Akbar, Allâhu ´Akbar

Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.

Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. As-Salâtu und as-Salâmu für unseren geehrten Propheten Muhammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen Abû Bakr, ^Umar, ^Uthmân und ^Aliyy, den rechtgeleiteten Gelehrten Abû Hanîfah, Mâlik, asch-Schâfi^iyy und Ahmad und den Heiligen (Awliyâ´) zuteilwerden. …

Die Aufforderung zum Aufrechterhalten der verwandtschaftlichen Beziehungen und die Warnung vor dessen Abbruch

‘Fürchtet euren Schöpfer’ bedeutet, seid Gott gegenüber gehorsam, indem ihr die Pflichten verrichtet und die Sünden unterlasst, denn ein Gewinner wird derjenige sein, der sich bezwingt, das Verbotene zu unterlassen. Derjenige, der so handelt, schützt sich selbst. Derjenige aber, der im Begehen der Sünden verharrt, erniedrigt sich selbst und verdient die Strafe Gottes.

Liebe Brüder im Islam, verrichtet Gutes und wehe euch, den Sünden zu verfallen. Der Diener Gottes wird am Tag des Jüngsten Gerichts in seinem Buch festgehalten sehen, was er auf dieser Welt getan hat. Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-´Isrâ‘, Âyah 36:

﴿إِنَّ ٱلسَّمۡعَ وَٱلۡبَصَرَ وَٱلۡفُؤَادَ كُلُّ أُوْلَٰٓئِكَ كَانَ عَنۡهُ مَسۡ‍ُٔولا ٣٦﴾

Die Bedeutung lautet: Der Mensch trägt eine Verantwortung für sein Hören, sein Sehen und sein Herz.

Sogar den verbotenen Blick wird derjenige, der ihn begeht, niedergeschrieben sehen. Diener Gottes, fürchtet Allâh; habt Angst vor dem Tag, über den ihr glaubt, dass er zweifellos geschehen wird und bereitet euch auf das vor, was nach dem Tod ist. Derjenige, dessen Selbst (an-Nafs) dazu auffordert, Verbotenes zu begehen, soll zu seinem Selbst sagen: „Ich will das Paradies für dich; ich will für dich die unendliche Glückseligkeit; o Selbst, führe mich nicht zum Höllenfeuer.“ Dadurch, dass man sich selbst zur Rechenschaft zieht, hat man Kontrolle über seine Körperteile, sodass man sich daran hält, nicht in Sünden zu fallen, und sich daran hält, Gutes zu verrichten und deswegen auf der Welt und im Jenseits zu den Glücklichen gehört. …

Das Fest des Fastenbrechens

Gepriesen sei Allâh, der Schöpfer aller Geschöpfe; und as-Salâtu und as-Salâmu für unseren geehrten Propheten Muhammad sowie für seine Âl und seine Gefährten.
Brüder im Islam, jedes Jahr vor dem Monat Ramadân erreichen uns einige Medien, in denen der Beginn des gesegneten Monats Ramadân festgelegt ist. Sie wiederholen dieses einige Tage vor dem Festtag und bestimmen darin das Ende des Monats Ramadân und den Eintritt des Fastenbrechenfestes….