<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>I.V.W.P.e.V.</title>
	<atom:link href="http://ivwp.de/ivwp/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://ivwp.de/ivwp/</link>
	<description>Islamischer Verein für wohltätige Projekte</description>
	<lastBuildDate>Fri, 01 May 2026 13:02:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.1.41</generator>
	<item>
		<title>Die Fürbitte wird für großsündige Muslime eingelegt werden</title>
		<link>http://ivwp.de/ivwp/die-fuerbitte-wird-fuer-grosssuendige-muslime-eingelegt-werden-2/</link>
		<comments>http://ivwp.de/ivwp/die-fuerbitte-wird-fuer-grosssuendige-muslime-eingelegt-werden-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 13:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ivwp.de/ivwp/?p=11071</guid>
		<description><![CDATA[Brüder im Islam, wisst, dass die Fürbitte bedeutet, jemanden um Gutes für jemand anderen zu bitten und dass sowohl im <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân als auch im <span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth bestätigt wurde, dass sie am Tag des Jüngsten Gerichts geschehen wird. Allâhu Ta^âlâ sagt:
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَعۡلَمُ مَا بَيۡنَ أَيۡدِيهِمۡ وَمَا خَلۡفَهُمۡ وَلَا يَشۡفَعُونَ إِلَّا لِمَنِ ٱرۡتَضَىٰ وَهُم مِّنۡ خَشۡيَتِهِۦ مُشۡفِقُونَ ٢٨﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Die Fürbitte ist nur für diejenigen bestimmt, die an Allâh und an Seine Gesandten geglaubt haben.</strong>

Brüder im Islam, diejenigen, die die Fürbitte benötigen, sind die Großsündigen, denn der Prophet ﷺ sagte:
<p class="arabisch">
<strong>شَفَاعَتِي لِأَهْلِ الكَبَائِرِ مِنْ أُمَّتِي</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Meine Fürbitte gebührt den Großsündigen meiner Gemeinschaft, </strong>d. h., die Großsündigen aus der Gemeinschaft des Propheten sind diejenigen, die die Fürbitte brauchen; Gemeinschaft bedeutet hier: Diejenigen, die dem Aufruf des Propheten gefolgt sind und an das geglaubt haben, was der Gesandte Gottes ﷺ berichtet und verkündet hat. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lob gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen Âl einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten Ibrâhîm und seinen Âl einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen Âl Segen, so wie Du dem Propheten Ibrâhîm und seinen Âl Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Brüder im Islam, wisst, dass die Fürbitte bedeutet, jemanden um Gutes für jemand anderen zu bitten und dass sowohl im <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân als auch im <span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth bestätigt wurde, dass sie am Tag des Jüngsten Gerichts geschehen wird. Allâhu Ta^âlâ sagt:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَعۡلَمُ مَا بَيۡنَ أَيۡدِيهِمۡ وَمَا خَلۡفَهُمۡ وَلَا يَشۡفَعُونَ إِلَّا لِمَنِ ٱرۡتَضَىٰ وَهُم مِّنۡ خَشۡيَتِهِۦ مُشۡفِقُونَ ٢٨﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die Fürbitte ist nur für diejenigen bestimmt, die an Allâh und an Seine Gesandten geglaubt haben.</strong></p>
<p>Brüder im Islam, diejenigen, die die Fürbitte benötigen, sind die Großsündigen, denn der Prophet ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>شَفَاعَتِي لِأَهْلِ الكَبَائِرِ مِنْ أُمَّتِي</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Meine Fürbitte gebührt den Großsündigen meiner Gemeinschaft, </strong>d. h., die Großsündigen aus der Gemeinschaft des Propheten sind diejenigen, die die Fürbitte brauchen; Gemeinschaft bedeutet hier: Diejenigen, die dem Aufruf des Propheten gefolgt sind und an das geglaubt haben, was der Gesandte Gottes ﷺ berichtet und verkündet hat.</p>
<p><span id="more-11071"></span></p>
<p>Die Rechtschaffenen benötigen keine Fürbitte, wie aus den klaren, authentischen Quellen hervorgeht.</p>
<p>Diejenigen, die die Fürbitte einlegen, sind u. a. Propheten, praktizierende Gelehrte, Heilige und Engel.</p>
<p>Brüder im Islam, wenn wir über die Fürbitte sprechen, ist es ratsam, ihre Arten zu erklären.</p>
<p>Die erste Art der Fürbitte ist die Fürbitte zur Rettung von Gläubigen aus der Not am Tag der Auferstehung, sowohl von Gläubigen aus der Gemeinschaft des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ als auch von Gläubigen aus den Gemeinschaften der anderen Propheten.</p>
<p>Die zweite Art der Fürbitte ist ebenfalls für die großsündigen Muslime, jedoch für diejenigen, die sich in Bestrafung in der Hölle befinden werden, um sie vorzeitig aus ihr zu befreien, d. h., bevor die Zeit, die sie dort verdienen, abläuft. Der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>يَخْرُجُ قَوْمٌ مِنْ أُمَّةِ محمدٍ مِنَ النارِ بِشَفَاعَةِ محمدٍ وَيَدْخُلُونَ الجنَّةَ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Einige Muslime aus meiner Gemeinschaft werden durch meine Fürbitte aus der Hölle herauskommen und ins Paradies eintreten</strong>.</p>
<p>Die dritte Art der Fürbitte ist für diejenigen großsündigen Muslime, die den Eintritt in das Höllenfeuer aufgrund ihrer Sünden verdient haben. Gott wird sie durch diese Fürbitte vor dem Eintritt in das Feuer bewahren.</p>
<p>Brüder im Glauben, diejenigen, die nicht an Gott und nicht an die Propheten geglaubt haben, werden keine Art der Fürbitte erlangen. Weder die Fürbitte, um sie vor dem zu retten, was die Menschen an Qualen am Tag der Auferstehung erleiden, noch davor, dass sie in die Hölle kommen, noch um sie aus der Hölle herauszubringen, denn Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-Muddaththir Âyah 1:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَلَا يَشۡفَعُونَ إِلَّا لِمَنِ ٱرۡتَضَىٰ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die Fürbitte ist nur für diejenigen bestimmt, die an Allâh und an Seine Gesandten geglaubt haben. </strong>Das bedeutet, dass die Fürbitte nur für diejenigen, die mit dem gültigen Glauben gestorben sind, eingelegt wird.</p>
<p>Ein weiterer Beweis dafür, dass die Nicht-Gläubigen im Jenseits keine Fürbitte erlangen, ist die Âyah 48 aus der Sûrah al-Muddaththir:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿فَمَا تَنفَعُهُمۡ شَفَٰعَةُ ٱلشَّٰفِعِينَ ٤٨﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung ist: <strong>Die Nicht-Gläubigen</strong> <strong>erhalten keine Fürbitte</strong>, weil sie nicht an Allâh und nicht an die Propheten geglaubt haben, wie Ibnu l-Dju<span style="text-decoration: underline;">z</span>iyy es erläutert hat.</p>
<p>Die Gelehrten sind sich darüber einig, dass niemand für die Nicht-Gläubigen Fürbitte einlegen wird. Die Fürbitte beinhaltet die Bitte um Gnade und Allâh, der Erhabene, hat im edlen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân bestätigt, dass die Strafe der Nicht-Gläubigen nicht gemindert, sondern vermehrt wird. Allâhu Ta^âlâ sagt:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿فَذُوقُواْ فَلَن نَّزِيدَكُمۡ إِلَّا عَذَابًا ٣٠﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Kostet! Eure Bestrafung wird sich noch vermehren.</strong></p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in den Âyât 100 und 101 der Sûrah asch-Schu^arâ‘, dass die Nicht-Gläubigen am Tag der Auferstehung sagen werden:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿فَمَا لَنَا مِن شَٰفِعِينَ ١٠٠ وَلَا صَدِيقٍ حَمِيم ١٠١﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Und nun haben wir keinen Fürbitter (100) und wir haben keinen Freund, der uns beisteht. (101)</strong></p>
<p>Wenn also die Nicht-Gläubigen selbst berichten, dass sie keinen Fürbitter haben werden und dass niemand ihnen am Tag der Auferstehung nützlich sein wird, warum widersprechen dann heute einige dem edlen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur‘ân und behaupten, dass die Nicht-Gläubigen am Tag des Jüngsten Gerichts Fürbitte von irgendjemandem erhalten werden?</p>
<p>Es ist somit deutlich, dass der Nicht-Gläubige im Jenseits keine Gnade von Gott erfahren und von niemandem Fürbitte erhalten wird. In dem Werk Fatâwâ von Ibn Ruschd heißt es: <strong>Die Gelehrten sind sich einig, dass großsündige Muslime die Fürbitte des Propheten erhalten werden, um sie aus der Hölle zu befreien. Niemand wird von der Fürsprache des Propheten ausgeschlossen, außer die Nicht-Gläubigen.</strong></p>
<p>Schaut euch seine Aussage an, möge Allâh euch gnädig sein: „Die Gelehrten sind sich einig“ und seine weitere Aussage: „Niemand wird von der Fürsprache des Propheten ausgeschlossen, außer die Nicht-Gläubigen.“ Das ist es, worauf sich die Gemeinschaft geeinigt hat; zudem sagt Allâhu Ta^âlâ:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿لَا يَجِدُونَ وَلِيّا وَلَا نَصِيرا ٦٥﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Sie </strong>(die Nicht-Gläubigen)<strong> werden weder Beschützer noch Helfer finden.</strong></p>
<p>Trotzdem gibt es Menschen, die Behauptungen verbreiten, die dem <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân widersprechen. Möge Allâh, der Erhabene, uns davor schützen. Sie behaupten, dass der Prophet am Tag des Jüngsten Gerichts Fürbitte für Nicht-Gläubige einlegen werden würde und dass ihre Not und ihre Strafe milder werden würde. Dies ist absolut falsch, wie bereits durch die vorangegangenen Erläuterungen sowie die erwähnten Âyât, A<span style="text-decoration: underline;">h</span>adith und den Konsens der Gelehrten deutlich gemacht wurde. Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu und as-Salâmu für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ, sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen Abû Bakr, ^Umar, ^Uthmân und ^Aliyy, den rechtgeleiteten Gelehrten Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah, Mâlik, asch-Schâfi^iyy und A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad und den Heiligen (Awliyâ´) zuteilwerden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, a<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâm für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in der Sûrah al-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِيِّۚ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ صَلُّواْ عَلَيۡهِ وَسَلِّمُواْ تَسۡلِيمًا٥٦﴾</strong>
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen Âl einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten Ibrâhîm und seinen Âl einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen Âl Segen, so wie Du dem Propheten Ibrâhîm und seinen Âl Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمۡۚ إِنَّ زَلۡزَلَةَ ٱلسَّاعَةِ شَيۡءٌ عَظِيم ١ يَوۡمَ تَرَوۡنَهَا تَذۡهَلُ كُلُّ مُرۡضِعَةٍ عَمَّآ أَرۡضَعَتۡ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمۡلٍ حَمۡلَهَا وَتَرَى ٱلنَّاسَ سُكَٰرَىٰ وَمَا هُم بِسُكَٰرَىٰ وَلَٰكِنَّ عَذَابَ ٱللَّهِ شَدِيد ٢﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh! (Sag die I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah auf)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ivwp.de/ivwp/die-fuerbitte-wird-fuer-grosssuendige-muslime-eingelegt-werden-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Bessern der Herzen</title>
		<link>http://ivwp.de/ivwp/das-bessern-der-herzen-2/</link>
		<comments>http://ivwp.de/ivwp/das-bessern-der-herzen-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 13:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ivwp.de/ivwp/?p=11077</guid>
		<description><![CDATA[Brüder im Islam, wisst, dass das Herz der Befehlsgeber für die Körperglieder ist und das wichtigste innere Organ des Menschen darstellt. Ist das Herz eines Menschen gut, hat dies eine positive Auswirkung auf den gesamten Körper, d. h. auf alle seine Glieder: von den Ohren und Augen über den Mund und die Zunge bis hin zu den Händen, Füßen, dem Bauch und den Geschlechtsteilen. Die positiven Auswirkungen werden sich in diesen Organen zeigen. Ist das Herz hingegen schlecht, hat dies negative Auswirkungen auf den gesamten Körper, die sich in diesen Gliedern zeigen werden. Das bedeutet, dass die Handlungen der Körperglieder auf Befehl des Herzens geschehen. Wenn der Mensch etwas ausführen möchte, sei es Gutes oder Schlechtes, dann entsteht in seinem Herzen ein fester Entschluss. Daraufhin sendet das Herz einen Impuls bzw. einen Befehl an das entsprechende Körperteil. Danach führt das Körperteil die befohlene Handlung aus. Die ausgeführte Handlung ist dann eine Darstellung dessen, was im Herzen zustande gekommen ist.

Die Menschen sollten somit bestrebt sein, die Reinheit ihrer Herzen zu erlangen und ihre Herzen von den Sünden fernzuhalten und es vor den verheerenden, sündhaften Krankheiten des Herzens zu schützen, damit ihre Herzen sich Gutem zuwenden und vom Schlechten abwenden. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lob gebührt Allâh. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad sowie seinen Âl und seinen Gefährten einen höheren Rang. Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit. Allâh sagt in <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>adjdj, Âyah 46</em>:</p>
<p class="arabisch">
﴿<strong>أَفَلَمۡ يَسِيرُواْ فِي ٱلۡأَرۡضِ فَتَكُونَ لَهُمۡ قُلُوب يَعۡقِلُونَ بِهَآ أَوۡ ءَاذَان يَسۡمَعُونَ بِهَاۖ فَإِنَّهَا لَا تَعۡمَى ٱلۡأَبۡصَٰرُ وَلَٰكِن تَعۡمَى ٱلۡقُلُوبُ ٱلَّتِي فِي ٱلصُّدُورِ ٤٦</strong>﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Sind sie denn nicht auf der Erde umhergereist und haben sie nicht Herzen, um zu begreifen, und Ohren, um zu hören? Wahrlich, es sind nicht ihre Augen, die blind geworden sind, sondern ihre Herzen in ihren Brüsten.</strong></p>
<p>Brüder im Islam, wisst, dass das Herz der Befehlsgeber für die Körperglieder ist und das wichtigste innere Organ des Menschen darstellt. Ist das Herz eines Menschen gut, hat dies eine positive Auswirkung auf den gesamten Körper, d. h. auf alle seine Glieder: von den Ohren und Augen über den Mund und die Zunge bis hin zu den Händen, Füßen, dem Bauch und den Geschlechtsteilen. Die positiven Auswirkungen werden sich in diesen Organen zeigen. Ist das Herz hingegen schlecht, hat dies negative Auswirkungen auf den gesamten Körper, die sich in diesen Gliedern zeigen werden. Das bedeutet, dass die Handlungen der Körperglieder auf Befehl des Herzens geschehen. Wenn der Mensch etwas ausführen möchte, sei es Gutes oder Schlechtes, dann entsteht in seinem Herzen ein fester Entschluss. Daraufhin sendet das Herz einen Impuls bzw. einen Befehl an das entsprechende Körperteil. Danach führt das Körperteil die befohlene Handlung aus. Die ausgeführte Handlung ist dann eine Darstellung dessen, was im Herzen zustande gekommen ist.</p>
<p>Die Menschen sollten somit bestrebt sein, die Reinheit ihrer Herzen zu erlangen und ihre Herzen von den Sünden fernzuhalten und es vor den verheerenden, sündhaften Krankheiten des Herzens zu schützen, damit ihre Herzen sich Gutem zuwenden und vom Schlechten abwenden.</p>
<p><span id="more-11077"></span></p>
<p>Zu den Krankheiten des Herzens gehört der Zweifel an der Existenz Gottes oder daran, dass Er allmächtig, gerecht oder allwissend ist; dies macht den Glauben des Menschen zunichte und führt aus dem Islam heraus.</p>
<p>Weitere Krankheiten des Herzens sind die Unaufrichtigkeit, d. h. Gutes zu tun, jedoch um das Lob der Menschen zu erlangen, also nicht einzig und allein für Allâh; wie auch der verbotene Hass, der verbotene Neid, das verbotene, schlechte Denken über die Diener Gottes und weitere Sünden, deren Erwähnung und Erläuterung viel Zeit in Anspruch nimmt. Sollte der Mensch sich selbst nicht von den Sünden fernhalten, so werden seine Sünden sich mehren und sein Herz wird dadurch dermaßen schwarz werden, dass die Ermahnungen keine Auswirkungen auf ihn haben und die Ratschläge in sein Herz nicht eindringen werden.</p>
<p>Wer Glückseligkeit ersehnt, sollte sich darin üben, geduldig und vergebungsbereit zu sein, anderen keinen Schaden zuzufügen, jeglichen Schaden von ihnen zu ertragen und allen, die ihn kennen oder nicht kennen, Freundlichkeit zu erweisen. All dies sollte er mit der Absicht tun, das Wohlgefallen Gottes zu erlangen und nicht, um weltliche Vorteile zu erlangen.</p>
<p>Es ist sehr wichtig, dass wir an der Besserung der Herzen festhalten, damit die Krankheiten, die sich in den Herzen vieler Menschen befinden, beendet werden. Viele dieser Menschen behaupten, dass sie andere bessern würden, wenn sie ihnen mittels ungerechter Beschimpfung oder Ähnlichem das Herz brechen und der Feindschaft, die sie in ihren Herzen hegen, Ausdruck verleihen. Einige dieser Menschen begründen ihr Verhalten mit der Aussage: „Ich bin kein Heuchler und auch kein Täuscher, sondern nur ehrlich, ich drücke nur das aus, was ich im Herzen habe, ganz gleich wie das Ergebnis sein sollte.“ Solche Menschen täuschen sich, denn es ist ihnen entgangen, dass nichts dagegen spricht, jemandem in freundlichem Ton einen Ratschlag zu erteilen; und dass man um denjenigen, der sündigt, trauern und bestrebt sein sollte, ihn zu retten, anstatt Schadenfreude zu verspüren. Es gibt einen großen Unterschied zwischen der Wahrhaftigkeit und dem schlechten Verhalten sowie zwischen der Redlichkeit und der Unverschämtheit.</p>
<p>At-Tirmidhiyy berichtete von ‘Anas, dass der Prophet ﷺ sehr sanftmütig war. Er konfrontierte jemanden sehr selten mit etwas, womit diese Person nicht gerne konfrontiert werden wollen würde, wie wenn die Person zwar keine verbotene Handlung begangen hatte, aber beispielsweise etwas getan hatte, wovon abgeraten wird. Selbst in diesem Fall versäumte es der Prophet nicht, die Person zu ermahnen, sondern tat dies eher allgemein oder wies andere an, sie zu ermahnen.</p>
<p>Wenn diese Menschen, die ich soeben beschrieben habe, dass sie angeblich lediglich wahrhaftig und redlich wären, bei einem mächtigen Menschen wären, wären sie dann auch rau und hätten ein hartes Herz oder würden sie doch bestrebt sein, sehr mild zu sein?</p>
<p>Ein intelligenter Mensch ist bestrebt, sein Verhalten und sein Herz zu bessern. Daher hat die Pflege des Herzens Vorrang vor den Handlungen der Glieder, denn die Absicht ist das Geheimnis der Handlungen und ihr Sitz ist das Herz. Durch die Absicht unterscheidet man zwischen Dingen, die man aus Gewohnheit tut, und Dingen, die man aus Gehorsam gegenüber Gott tut.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache:</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. As-Salâtu was-Salâmu für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad sowie für alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Wisset, möge Allâh euch gnädig sein, dass Allâh, der Erhabene und Allmächtige, nichts verborgen ist. Zu den Dingen, vor denen gewarnt werden muss, gehört die Aussage einiger Menschen: „Allâh ist Zeuge dafür, dass ich dies nicht getan habe“, obwohl sie selbst wissen, dass sie es getan haben. Darin liegt eine Zuschreibung von Unwissenheit an Allâh, und das ist Unglaube. Wir suchen Zuflucht bei Allâh. Wer so etwas gesagt hat, muss zum Islam zurückkehren, indem er das Glaubensbekenntnis ausspricht.</p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ivwp.de/ivwp/das-bessern-der-herzen-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Qadr-Nacht</title>
		<link>http://ivwp.de/ivwp/die-qadr-nacht-8/</link>
		<comments>http://ivwp.de/ivwp/die-qadr-nacht-8/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 22:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ivwp.de/ivwp/?p=11031</guid>
		<description><![CDATA[Wir haben die letzten zehn Tage des gesegneten Monats <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân </em>erreicht und uns werden somit die Besonderheiten und der Segen, die diese Tage mit sich bringen, zuteil. Der Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ verbrachte die letzten zehn Tage von <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân </em>mit dem Aufenthalt in der Moschee und in nächtlichen Gebeten. Allâh zeichnete den Monat <em><span style="text-decoration: underline;">R</span>ama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> mit Besonderheiten aus. In diesem Monat wurde der <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em> zum Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, der wahre <em>Indjîl </em>zum Propheten <em>^Îsâ</em>, Sohn von <em>Maryam</em>, und die Thora zum Propheten <em>Mûsâ</em> herabgesandt. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lob gebührt Allâh. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad sowie seinen Âl und seinen Gefährten einen höheren Rang. Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّآ أَنزَلۡنَٰهُ فِي لَيۡلَةِ ٱلۡقَدۡرِ ١﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wahrlich, in der <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adr</em>-Nacht wurde der gesamte <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> in den ersten Himmel herabgesandt. </strong></p>
<p>Wir haben die letzten zehn Tage des gesegneten Monats <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân </em>erreicht und uns werden somit die Besonderheiten und der Segen, die diese Tage mit sich bringen, zuteil. Der Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ verbrachte die letzten zehn Tage von <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân </em>mit dem Aufenthalt in der Moschee und in nächtlichen Gebeten. Allâh zeichnete den Monat <em><span style="text-decoration: underline;">R</span>ama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> mit Besonderheiten aus. In diesem Monat wurde der <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em> zum Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, der wahre <em>Indjîl </em>zum Propheten <em>^Îsâ</em>, Sohn von <em>Maryam</em>, und die Thora zum Propheten <em>Mûsâ</em> herabgesandt.</p>
<p><span id="more-11031"></span></p>
<p>Dem Engel <em>Djibrîl</em> wurde befohlen, in der <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adr</em>-Nacht den gesamten <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> von der wohlverwahrten Tafel zu entnehmen und mit ihm an den Ort, welcher <em>Baytu l-^I<span style="text-decoration: underline;">zz</span>ah</em> genannt wird und sich im ersten Himmel befindet, hinabzusteigen. Dieses geschah zur damaligen Zeit in der 24. Nacht von <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em>.</p>
<p>Der <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> wurde in einer gesegneten Nacht herabgesandt, so wie es aus der <em>Sûrah ad-Dukhân</em>, <em>Âyah</em> 3 hervorgeht:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّآ أَنزَلۡنَٰهُ فِي لَيۡلَة مُّبَٰرَكَةٍۚ إِنَّا كُنَّا مُنذِرِينَ ٣﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh sandte den <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> in einer gesegneten Nacht herab.</strong></p>
<p>Diese gesegnete Nacht ist die <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adr</em>-Nacht und nicht die 15. Nacht des Monats <em>Scha^bân</em>. Die<em> <span style="text-decoration: underline;">Q</span>adr</em>-Nacht ist jene Nacht, über die Allâh im <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân </em>sagt:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿فِيهَا يُفۡرَقُ كُلُّ أَمۡرٍ حَكِيمٍ ٤﴾</strong>
</p>
<p>Aus dieser <em>Âyah</em> geht hervor, dass Allâh, der Erhabene, in der <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adr</em>-Nacht Seinen Engeln Wissen über einige Geschehnisse, die sich während des Jahres – bis zur nächsten <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adr</em>-Nacht – ereignen werden, zukommen lässt, wie z. B. über Tod und Geburt, welcher der Diener Gottes von Krankheit, Armut oder Plagen heimgesucht wird und welcher Gaben, wie Gesundheit und Reichtum erhalten wird.</p>
<p>Allâh sagt im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَمَآ أَدۡرَىٰكَ مَا لَيۡلَةُ ٱلۡقَدۡرِ ٢﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wahrlich, in der <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adr</em>-Nacht wurde der gesamte <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> in den ersten Himmel herabgesandt. Und was lässt dich, o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, wissen, was die <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adr</em>-Nacht ist.</strong></p>
<p>Sie ist eine großartige Nacht, die nur im Monat <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> vorkommt. Es ist jedoch nicht vorausgesetzt, dass diese Nacht unbedingt auf die 27. Nacht des Monats <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> fällt. Meistens aber ist sie eine der letzten zehn Nächte von <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em>. Allâh sagt im <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿لَيۡلَةُ ٱلۡقَدۡرِ خَيۡر مِّنۡ أَلۡفِ شَهۡر ٣﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet:<strong> Die guten Taten in der <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adr</em>-Nacht sind besser als die Taten in 1.000 Monaten.</strong></p>
<p>Wer die <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adr</em>-Nacht – so wie empfohlen – verbringen will, sollte sie im Gehorsam Allâh gegenüber verbringen, indem er Gott preist, Gott um Vergebung bittet, empfohlene Gebete verrichtet und aus dem edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> rezitiert. Wer verpasste Gebete nachzuholen hat, sollte in der <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adr</em>-Nacht damit beschäftigt sein, diese Gebete nachzuholen, statt empfohlene Gebete zu verrichten. Die islamischen Gelehrten sagten: <strong>„Wer durch die Pflichten nicht zum Verrichten von Empfohlenem kommt, hat eine Entschuldigung. Wer jedoch durch das Empfohlene von der Pflicht abgehalten wird, ist getäuscht.“</strong></p>
<p><em>^Â’ischah</em> den Gesandten Gottes ﷺ fragte, um was sie bitten solle, wenn sie die <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adr</em>-Nacht erlebt. Er sagte zu ihr:</p>
<p class="arabisch">
<strong>قولِي اللّهمَّ إنَّكَ عَفُوٌّ تُحِبُّ العَفْوَ فَاعْفُ عَنِّي</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>„Sage:</strong> <strong>O Allâh, wahrlich, Du bist Derjenige, Der vergibt, Du liebst die Vergebung, so vergib mir.“</strong></p>
<p>Wie erkennt eine Person, dass sie die <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adr</em>-Nacht im Wachzustand sieht? Sie erkennt dieses an bestimmten Zeichen. Zu diesen Zeichen gehört, dass sie ein Licht sieht, das weder von der Sonne noch vom Mond ist noch mit Elektrizität erzeugt wird; und sie sieht Bäume, die sich niederwerfen. Möge Allâh euch und mir das Sehen dieser Zeichen und das Sprechen von Bittgebeten in diesem Moment ermöglichen. Dazu gehört auch, dass das Sonnenlicht am Morgen danach weich ist.</p>
<p>Einige Menschen sehen die <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adr</em>-Nacht im Traum; jedoch ist es vollkommener und stärker, sie im Wachzustand zu sehen. Dennoch beinhaltet das Sehen dieser Nacht im Traum Gutes. So sollte derjenige, der diese Nacht sieht, Allâh darum bitten, von den Muslimen die Sorgen zu nehmen und sie von ihren Plagen und Erschwernissen zu befreien.</p>
<p>Verehrte Brüder, es ist wichtig, dass der Gläubige alle Nächte von <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> mit der Anbetung zu Allâh verbringt, sodass er dadurch diese gesegnete Nacht mit guten Taten verbringt und sich die Belohnung, die man für das Verrichten der guten Taten in dieser Nacht erhält, nicht entgehen lässt, selbst wenn er weder im Wachzustand noch im Traum keines der Zeichen sehen sollte.</p>
<p>So führt gute Taten aus und vollzieht die Reue, bevor der Tod euch erreicht.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh für euch und mich um Vergebung.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache:</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad sowie für alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Brüder im Islam, Allâh, der Erhabene, sagte in der Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>aschr:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَمَآ ءَاتَىٰكُمُ ٱلرَّسُولُ فَخُذُوهُ وَمَا نَهَىٰكُمۡ عَنۡهُ فَٱنتَهُواْۚ وَٱتَّقُواْ ٱللَّهَۖ إِنَّ ٱللَّهَ شَدِيدُ ٱلۡعِقَابِ ٧﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: „<strong>Nehmt, was euch der Gesandte gibt, und haltet euch fern von dem, was er euch verbietet. Und fürchtet Allâh; wahrlich, die Strafe Gottes ist sehr hart</strong>.“</p>
<p>Es wurde vom Gesandten Gottes ﷺ berichtet, dass er sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>لَا تَصُومُوا حَتَّى تَرَوُا الهِلَالَ وَلَا تُفْطِرُوا حَتَّى تَرَوْهُ فَإِنْ غُمَّ عَلَيْكُمْ فَأَكْمِلُوا العِدَّةَ ثَلاثينَ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: „<strong>Beginnt mit dem Fasten des Monats Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân nicht, bis ihr die neue Mondsichel seht und beendet das Fasten des Monats Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân nicht, bis ihr die neue Mondsichel seht. Sollte die neue Mondsichel nicht zu sehen sein, dann vervollständigt den Monat zu 30 Tagen</strong>.“</p>
<p>Der Gesandte Gottes ﷺ erklärte uns damit die Regelung, wie man in den Monat des verpflichtenden Fastens eintritt und wie das gesegnete ^Îd al-Fi<span style="text-decoration: underline;">t</span>r begangen wird.</p>
<p>Dies geschieht durch das Erblicken der neuen Mondsichel oder das Vervollständigen des Monats auf dreißig Tagen und nicht durch das Berechnen der Mondphasen.</p>
<p>Achtet daher nicht auf diejenigen, o Brüder im Glauben, die den Beginn von ^Îd al-Fi<span style="text-decoration: underline;">t</span>r festlegen, bevor sie die neue Mondsichel in der Nacht des dreißigsten Tages des Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân gesehen haben, sondern haltet euch an die Vorgehensweise des Gesandten Gottes ﷺ.</p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh! (Sag die I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah auf)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ivwp.de/ivwp/die-qadr-nacht-8/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Bedeutung des zweiten Teils  des Glaubensbekenntnisses</title>
		<link>http://ivwp.de/ivwp/die-bedeutung-des-zweiten-teils-des-glaubensbekenntnisses-4/</link>
		<comments>http://ivwp.de/ivwp/die-bedeutung-des-zweiten-teils-des-glaubensbekenntnisses-4/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 16:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ivwp.de/ivwp/?p=11047</guid>
		<description><![CDATA[Allâh, der Erhabene, sagt im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> in der <em>Sûrah Âl ^Imrân</em>, <em>Âyah</em> 31-32:
<p class="arabisch">
<strong>﴿قُلْ إِنْ كُنْتُمْ تُحِبُّونَ اللهَ فَاتَّبِعُونِي يُحْبِبْكُمُ اللهُ وَيَغْفِرْ لَكُمْ ذُنوبَكُمْ  وَاللهُ غَفُورٌ رَحِيمٌ قُلْ أَطِيعُوا اللهَ والرسولَ فَإِنْ تَوَلَّوْا فَإِنَّ اللهَ لا يُحِبُّ الكَافِرِينَ﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>"Sprich, </strong><strong>o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad: "Wenn ihr Allâh liebt, so folgt mir. Lieben wird euch Allâh und euch eure Sünden vergeben; denn Allâh ist <em>al-Ghafûr</em> und <em>ar-Ra<span style="text-decoration: underline;">h</span>îm</em>.“ Sprich, o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad: "Gehorcht Allâh und dem Gesandten, </strong>d. h. glaubt an Allâh und den Gesandten!<strong>" Und wenn sie sich abwenden, so liebt Allâh diejenigen nicht, die nicht an Gott und Seinen Gesandten glauben.</strong>

Wisst, liebe Brüder im Islam, dass das Folgen des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, auf vollkommene Art und Weise, der Weg zum Frieden auf der Welt und im Jenseits ist. Dies geschieht, indem man an Allâh und an Seinen Gesandten so glaubt, wie man dazu verpflichtet ist und (dann) alle Pflichten verrichtet und alle Sünden unterlässt. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir danken Ihm, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, der Einzige, Der keinen Teilhaber hat. Er ist der Ewige, Der ohne Ort existiert. Er ist Derjenige, Der die Geschöpfe erschuf und die Zeit vorherbestimmte. Erhaben ist Gott, Dem nichts und niemand gleicht. Er ist der Allhörende und der Allsehende. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, Diener und Gesandter Gottes ist. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für ihn und alle anderen Propheten und Gesandten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> in der <em>Sûrah Âl ^Imrân</em>, <em>Âyah</em> 31-32:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿قُلْ إِنْ كُنْتُمْ تُحِبُّونَ اللهَ فَاتَّبِعُونِي يُحْبِبْكُمُ اللهُ وَيَغْفِرْ لَكُمْ ذُنوبَكُمْ  وَاللهُ غَفُورٌ رَحِيمٌ قُلْ أَطِيعُوا اللهَ والرسولَ فَإِنْ تَوَلَّوْا فَإِنَّ اللهَ لا يُحِبُّ الكَافِرِينَ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>&#8222;Sprich, </strong><strong>o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad: &#8222;Wenn ihr Allâh liebt, so folgt mir. Lieben wird euch Allâh und euch eure Sünden vergeben; denn Allâh ist <em>al-Ghafûr</em> und <em>ar-Ra<span style="text-decoration: underline;">h</span>îm</em>.“ Sprich, o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad: &#8222;Gehorcht Allâh und dem Gesandten, </strong>d. h. glaubt an Allâh und den Gesandten!<strong>&#8220; Und wenn sie sich abwenden, so liebt Allâh diejenigen nicht, die nicht an Gott und Seinen Gesandten glauben.</strong></p>
<p>Wisst, liebe Brüder im Islam, dass das Folgen des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, auf vollkommene Art und Weise, der Weg zum Frieden auf der Welt und im Jenseits ist. Dies geschieht, indem man an Allâh und an Seinen Gesandten so glaubt, wie man dazu verpflichtet ist und (dann) alle Pflichten verrichtet und alle Sünden unterlässt.</p>
<p><span id="more-11047"></span></p>
<p>Liebe Brüder im Islam, unsere heutige Ansprache handelt über den zweiten Teil des Glaubensbekenntnisses, doch vorher möchte ich zusammengefasst an den ersten Teil des Glaubensbekenntnisses erinnern. Die Bedeutung von „Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt“ lautet, ohne detaillierte Darstellung: Ich bekenne mit meiner Zunge und glaube im Herzen, dass nur Allâh mit Recht angebetet wird. Allâh ist der Einzige, Dem die Anbetung gebührt und nur Ihm darf die höchste Stufe des Gehorsams, der Ergebenheit und der Demut entgegengebracht werden, weil Er unser Schöpfer ist und alles erschaffen hat. Er lässt uns den Lebensunterhalt zukommen, Er hat keinen Teilhaber und nichts und niemand gleicht Ihm.</p>
<p>Die Bedeutung von „Ich bezeuge, dass Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad der Gesandte Gottes ist“ lautet: Ich bekenne mit meiner Zunge und glaube im Herzen, dass Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad von Allâh zu allen Menschen und <em>Djinn</em> gesandt wurde.</p>
<p>Der Beweis dafür ist die <em>Âyah</em> 1 in der <em>Sûrah al-Fur<span style="text-decoration: underline;">q</span>ân</em>. Allâh, der Erhabene, sagt:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿تَبارَكَ الذِي نَزَّلَ الفُرْقَانَ علَى عَبْدِهِ لِيَكُونَ لِلْعَالَمِينَ نَذِيرًا﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh offenbarte Seinem Diener den <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em>, sodass er ein Warner für die Menschen und <em>Djinn</em> ist.</strong></p>
<p>Das bedeutet, dass er zu allen Menschen, Arabern und Nichtarabern, sowie zu allen <em>Djinn</em> gesandt wurde. Was aber die Engel betrifft, so sind sie hier nicht einbezogen, denn sie entscheiden sich nur für das Gute und brauchen somit keine Warnung.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, beschreibt die Engel im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em> in der <em>Sûrah at-Ta<span style="text-decoration: underline;">h</span>rîm</em>, <em>Âyah</em> 6, folgendermaßen:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿لا يَعْصُونَ اللهَ مَآ أَمَرَهُمْ وَيَفْعَلُونَ مَا يُؤْمَرون﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Sie </strong>(die Engel)<strong> sind Allâh nicht ungehorsam in dem, was Er ihnen befiehlt und führen alles aus, was ihnen befohlen wird.</strong></p>
<p>Liebe Brüder im Islam, der Glaube an die Gesandtschaft unseres Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ ist die ursprüngliche Bedeutung des zweiten Glaubensbekenntnisses, sie enthält jedoch viele Angelegenheiten und ihr folgen zahlreiche Gesetze. Dazu gehört, dass er in <em>Makkah</em> geboren wurde und dort, als Einheimischer, die Offenbarung zum Prophetentum erhielt, dann nach <em>Madînah</em> auswanderte, dort starb und im Haus seiner Ehefrau <em>^Â´ischah</em> beigesetzt wurde.</p>
<p>Liebe Brüder, zudem beinhaltet der zweite Teil des Glaubensbekenntnisses, dass er in allem, was er berichtete und von Allâh verkündete, wahrhaftig ist und darin niemals Fehler beging. Dies betrifft sowohl die Berichte über die vorherigen Gemeinschaften und Propheten, über die Entstehung der Schöpfung, das Erlauben und Verbieten einiger Handlungen und Aussagen der Diener, als auch die Berichte über zukünftige Ereignisse auf der Welt, über das Leben im Grab und im Jenseits. Allâh, der Erhabene, sagt in der <em>Sûrah an-Nadjm</em>, <em>Âyah</em> 3-4</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَمَا يَنْطِقُ عَنِ الهوَى إِنْ هُوَ إِلا وَحْىٌ يُوحَى﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Er </strong>(der Prophet) <strong>spricht </strong>(über die Botschaft)<strong> nicht aus eigener Neigung, wahrlich, es ist die Offenbarung, die ihm </strong>(von Gott) <strong>offenbart wurde. </strong></p>
<p>Wir sind somit verpflichtet, an alles, was die Gesetzgebung unseres Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ betrifft, zu glauben, ganz gleich, ob diese Gesetze mit der Teilwaschung, dem Gebet, der Heirat, der Scheidung, dem Erbe, der Belohnung oder der Bestrafung zusammenhängen. Wir weisen davon nichts aufgrund eigener Neigungen zurück, sondern wir führen unsere Neigungen auf das zurück, was der Gesandte von Allâh verkündete, gleichgültig, ob wir die Weisheit davon kennen oder nicht. Genauso, wie es auch der <em>Schaykh A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad al-Mar<span style="text-decoration: underline;">z</span>û<span style="text-decoration: underline;">q</span>iyy</em> sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>فَكُلُّ مَا جَاءَ بِهِ الرسولُ                    فَحَقُّهُ التَّسْلِيمُ والقَبُولُ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Es ist Pflicht, alles zu akzeptieren, was der Gesandte Gottes verkündete, und sich diesem zu ergeben.</strong></p>
<p>Wir glauben fest im Herzen an folgende <em>Âyah</em> aus dem edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em>: Allâh, der Erhabene, sagt in der <em>Sûrah an-Nisâ‘</em>, <em>Âyah</em> 65:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿فَلا وَرَبِّكَ لا يُؤمِنُونَ حَتَّى يُحَكِّمُوكَ فِيمَا شَجَرَ بينَهُمْ ثُمَّ لا يَجِدُوا في أَنْفُسِهِمْ حَرَجًا مِمَّا قَضَيْتَ وَيُسلِّمُوا تَسْلِيمًا﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die Gläubigen sind diejenigen, die </strong><strong>dich bezüglich ihrer Streitfragen zum Richter machen und dann in ihren Herzen keine Bedenken gegen deine Entscheidung empfinden und sich voller Ergebung fügen. </strong></p>
<p>Und wir glauben fest im Herzen an die folgende Aussage des Gesandten Gottes ﷺ:</p>
<p class="arabisch">
<strong>&#8222;ليسَ أحدٌ إِلا يُؤخَذُ مِنْ قَولِهِ وَيدَعُ غيرَ النبِيِّ صلى الله عليه وسلم&#8220;</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Jeder dieser Gemeinschaft macht Aussagen, die mal zutreffen und mal nicht zutreffen außer die des Gesandten von Allâh.</strong></p>
<p>Wir bitten Allâh, uns zu den Standhaften im Islam gehören zu lassen, die dem Propheten unbeirrt folgen und seine Religion, wie sich auch immer die Zustände verändern mögen, stets verteidigen.</p>
<p>Dies dazu, und ich bitte Allâh für euch und mich um Vergebung.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache:</span></strong></p>
<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu </em>für den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und für alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Brüder im Islam! Seid standhaft bei der Teilnahme an Sitzungen, die Gutes und Segen beinhalten. Nehmt an Sitzungen teil, in denen islamisches Wissen gelehrt wird. Denn der Unwissende hat einen schlechten Zustand und ist allem Schlechten, an Unglauben, großen und kleinen Sünden ausgesetzt.</p>
<p>So eile, lieber Bruder, zum Guten! Noch führst du das weltliche Leben, so tue etwas für dein Jenseits! Erinnere dich an die Aussage des Gesandten Gottes:</p>
<p class="arabisch">
<strong>&#8222;لا يَشْبَعُ مُؤْمِنٌ مِنْ خَيْرٍ حَتَّى يَكُونَ مُنْتَهَاهُ الجنَّة&#8220;.</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Der Muslim sollte bis zu seinem Tod jede Gelegenheit nutzen, Gutes zu tun. </strong></p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen. Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ اللَّهَ</strong> <strong>وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا</strong> <strong>صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسلِيمًا﴾</strong>
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur‘ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَا أَيُّهَا النَّاسُ اتَّقُوا رَبَّكُمْ إِنَّ زَلْزَلَةَ السَّاعَةِ شَىْءٌ</strong> <strong>عَظِيمٌ </strong><strong>*</strong><strong> يَوْمَ تَرَوْنَهَا تَذْهَلُ كُلُّ مُرْضِعَةٍ عَمَّا أَرْضَعَتْ</strong> <strong>وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمْلٍ حَمْلَهَا وَتَرَى النَّاسَ سُكَارَى وَمَا هُمْ</strong> <strong>بِسُكَارَى وَلَكِنَّ عَذَابَ اللَّهِ شَدِيدٌ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten. Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ivwp.de/ivwp/die-bedeutung-des-zweiten-teils-des-glaubensbekenntnisses-4/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die dreizehn bestimmten Eigenschaften Gottes</title>
		<link>http://ivwp.de/ivwp/die-dreizehn-bestimmten-eigenschaften-gottes-5/</link>
		<comments>http://ivwp.de/ivwp/die-dreizehn-bestimmten-eigenschaften-gottes-5/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 13:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ivwp.de/ivwp/?p=10992</guid>
		<description><![CDATA[Brüder im Islam, ich möchte euch heute an eine Botschaft erinnern, die der Gesandte Gottes den wahrhaftigen Gläubigen überbrachte. <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> sagte in seinem <em><span style="text-decoration: underline;">S</span>a<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span></em>, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:
<p class="arabisch">
<strong>فَإنَّ اللهَ حَرَّمَ عَلى النَّارِ مَنْ قالَ لا إلهَ إلا اللهُ يَبْتَغِي بِذلِكِ وِجْهَ الله</strong>
</p>
Dieser <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> und andere ähnliche <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>âdîth</em> bedeuten, dass die Person, die die beiden Teile des Glaubensbekenntnisses aufsagt, von deren Bedeutungen der festen Überzeugung ist, daran glaubt und in diesem Zustand stirbt, auf jeden Fall ins Paradies eintreten wird, auch wenn sie wegen ihrer Sünden, die Allâh ihr nicht vergeben hätte, zuvor in der Hölle bestraft werden würde. Und dies gehört zu den Gaben Gottes an Seine Diener. Dies ist auch ein Beweis dafür, dass die höchste Pflicht einzig und allein Allâh, den Erhabenen, anzubeten ist, d.h. die Unterlassung, Gott einen Teilhaber beizugesellen und der Glaube an Seinen Gesandten. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, der Einzige, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Muhammad, Diener und Gesandter Gottes ist. <em>As-Salâtu was-Salâmu </em>für den Propheten Muhammad und für alle anderen Propheten. Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Brüder im Islam, ich möchte euch heute an eine Botschaft erinnern, die der Gesandte Gottes den wahrhaftigen Gläubigen überbrachte. <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> sagte in seinem <em><span style="text-decoration: underline;">S</span>a<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span></em>, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>فَإنَّ اللهَ حَرَّمَ عَلى النَّارِ مَنْ قالَ لا إلهَ إلا اللهُ يَبْتَغِي بِذلِكِ وِجْهَ الله</strong>
</p>
<p>Dieser <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> und andere ähnliche <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>âdîth</em> bedeuten, dass die Person, die die beiden Teile des Glaubensbekenntnisses aufsagt, von deren Bedeutungen der festen Überzeugung ist, daran glaubt und in diesem Zustand stirbt, auf jeden Fall ins Paradies eintreten wird, auch wenn sie wegen ihrer Sünden, die Allâh ihr nicht vergeben hätte, zuvor in der Hölle bestraft werden würde. Und dies gehört zu den Gaben Gottes an Seine Diener. Dies ist auch ein Beweis dafür, dass die höchste Pflicht einzig und allein Allâh, den Erhabenen, anzubeten ist, d.h. die Unterlassung, Gott einen Teilhaber beizugesellen und der Glaube an Seinen Gesandten.</p>
<p><span id="more-10992"></span></p>
<p>Welch eine Gabe doch der Glaube ist und wie wichtig ist doch das Glaubensbekenntnis, denn es ist der Wortlaut, den der Nichtmuslim – mit dem Glauben daran – ausspricht, um Muslim zu werden. Brüder im Islam, was ist die Bedeutung von „Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt“? Die Gelehrten sagten: <strong>„Die allgemeine Bedeutung von ‚ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt‘ ist das Bekennen mit der Zunge, mit dem Glauben und der Überzeugung im Herzen, dass nichts und niemand außer Allâh anbetungswürdig ist.“</strong> &#8218;Nichts und niemand außer Allâh ist anbetungswürdig&#8216; bedeutet, nichts und niemandem, außer Allâh, darf die höchste Stufe der Demut entgegengebracht werden. Das ist die Bedeutung von diesem guten Wort.</p>
<p>Brüder im Islam, auch wenn das Glaubensbekenntnis ein kurzer Satz ist, beinhaltet es wichtige Informationen, die jede verantwortliche Person, d.h. volljährige und geistig gesunde Person, die vom Aufruf des Islams hörte, lernen muss. Zu diesen Informationen gehört die Bestätigung von dreizehn bestimmten Eigenschaften Gottes, die im <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> – entweder wörtlich oder in ihrer Bedeutung – mehrmals erwähnt wurden und der Gesandte Gottes seinen Gefährten oft erwähnte und die für die Gottheit verstandesgemäß notwendig sind. Wer eine einzige dieser Eigenschaften leugnet, ist kein Muslim und deswegen sagten die Gelehrten in ihren Büchern, dass jede verantwortliche Person individuell dazu verpflichtet ist, diese Eigenschaften zu wissen. Welche sind diese Eigenschaften?</p>
<p>Der <em>Schaykh Abû Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Ibn ^Âschir</em> sagte in seinem Buch „<em>al-Murschidu l-Mu^în ^Ala <span style="text-decoration: underline;">d</span>-<span style="text-decoration: underline;">D</span>arûriyyi Min ^Ilmi d-Dîn</em>“: <strong>Es ist verstandesgemäß notwendig, dass Allâh existiert und dass Seine Existenz anfangslos ist, so auch unvergänglich und absolut bedürfnislos. Er ist der Einzige, Der die Geschöpfe aus der Nichtexistenz in die Existenz hervorbringt. Er ist einzig in Seinem Selbst, Seinen Eigenschaften und Seinem Tun. Und es ist verstandesgemäß notwendig, dass Allâh beschrieben ist mit der Allmacht, dem Willen, Wissen, Leben, Hören, Sprechen und dem Sehen.“</strong></p>
<p>Brüder im Islam, Allâh, der Erhabene, existiert anfangslos und unvergänglich und an Seiner Existenz besteht kein Zweifel.</p>
<p>Gott existiert und ähnelt nicht den Geschöpfen, Er existiert ohne wie und ohne Ort. Allâh ist auch als anfangslos, d.h. als ewig beschrieben. Dies bedeutet, dass die Existenz Gottes keinen Anfang hat. Alle Geschöpfe haben einen Anfang. Allâh erschuf sie, d.h. brachte sie aus der Nichtexistenz in die Existenz hervor. Allâh jedoch ist erhaben und Seine Existenz hat somit keinen Anfang und ihr ist keine Nichtexistenz vorangegangen. Allâhu Ta^âlâ sagt in der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>adîd</em>, <em>Âyah</em> 3:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿هُوَ الأَوَّلُ وَالآخِرُ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Er (Allâh) ist der Einzige, dessen Existenz keinen Anfang hat; Er hat keine Teilhaber in seiner ewigen Existenz und Er (Allâh) ist Derjenige, Dessen Existenz nicht endet.</strong></p>
<p>Es ist somit unmöglich, dass die Existenz von Allâh enden würde. Die Existenz Gottes ist unvergänglich, weil Sein Selbst unvergänglich ist und nicht, weil jemand oder etwas für Allâh die Unvergänglichkeit bestimmt hätte.</p>
<p>Allâh ist auch mit der Eigenschaft „der Wille“ beschrieben. Dies bedeutet, dass das, was Allâh in Ewigkeit bestimmte, dass es geschieht, in der von Allâh bestimmten Zeit geschieht und dass das, was Allâh in Ewigkeit nicht bestimmte, nicht geschieht. <em>Imâm Abû Dâwûd</em> sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>ما شاءَ اللهُ كانَ وما لَمْ يَشَأْ لَمْ يَكُنْ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Was Allâh will, geschieht und was Er nicht will, geschieht nicht.</strong></p>
<p>Dies bedeutet, dass alles, was in die Existenz eintritt, sei es gut oder schlecht, Gehorsamkeit oder Sünde, Gabe oder Plage, mit dem Willen und der Vorherbestimmung Gottes in die Existenz eintritt, ohne dass sich der Wille Gottes verändert, weil der Wille Gottes und all Seine weiteren Eigenschaften sich nicht verändern, denn die Veränderung gehört zu den Eigenschaften und Merkmalen der Geschöpfe. Allâh, der Erhabene, ist auch mit der vollkommenen Allmacht beschrieben, somit ist Er allmächtig. Nichts und niemand kann Ihn entmachten oder verhindern, dass Sein Wille geschieht und Allâh braucht nicht die Hilfe anderer.</p>
<p>So ist Allâh Derjenige, ohne dessen Schutz niemand vor Sünden bewahrt ist und ohne dessen Hilfe niemand die Kraft hat, gutes zu verrichten. Und keine Bewegung und kein Stillstand geschieht ohne den Willen und der Allmacht von Allâh.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, ist auch beschrieben mit einem anfangslosen, unvergänglichen und alles umfassenden Wissen, das nicht mehr und nicht weniger wird und womit er alles vergangene und alles, was sein wird, weiß. Allâh bleibt nichts verborgen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, ist beschrieben mit einem anfangslosen und unvergänglichen Leben, das nicht dem Leben Seiner Geschöpfe ähnelt, also ohne Seele, Fleisch und Blut.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, braucht nichts und niemanden, jedoch braucht ihn jedes Geschöpf zu jeder Zeit.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, ist Einzig, Er hat keinen Teilhaber im Selbst, keinen Teilhaber in den Eigenschaften und keinen Teilhaber im Tun. Niemand außer Ihm erschafft.</p>
<p>Brüder im Islam, zu den Eigenschaften von Allâh gehören das Hören, Sehen und Sprechen, jedoch ist Sein Hören ohne Ohren, Sein Sehen ohne Augen und Sein Sprechen ohne Stimme, Buchstaben und Laute. Somit ist das Sprechen Gottes eine anfangslose und unvergängliche Eigenschaft, das unserem Sprechen nicht ähnelt. Allâhu Ta^âlâ sagt in der <em>Sûrah asch-Schûrâ</em>, <em>Âyah</em> 11:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿لَيْسَ كَمِثْلِهِ شَىْءٌ وَهُوَ السَّمِيعُ الْبَصِيرُ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh ähnelt nichts und niemandem und Er ist der Allhörende und Allsehende.</strong></p>
<p>Allâh ähnelt nicht dem Mensch, nicht den Engeln, nicht der Sonne und nicht dem Mond. Er existiert und ähnelt keinem Geschöpf, existiert ohne wie und ohne Ort. Was auch immer du dir vorstellst, Allâh ähnelt diesem nicht!</p>
<p>Alle Geschöpfe deuten auf die Existenz Gottes, Seine Einzigkeit und Seine Eigenschaften hin.</p>
<p>Es ist somit sehr erstaunlich, wie Gott gegenüber gesündigt oder Er gar geleugnet wird, wogegen doch jedes Geschöpf ein Beweis dafür ist, dass Er der einzige Gott ist.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh für mich und euch um Vergebung.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob und Preis gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad.</p>
<p>Diener Gottes, ich ermahne euch und mich rechtschaffen zu sein und denjenigen nachzuahmen, welcher der beste Prophet ist sowie der letzte Gottesgesandte und derjenige, der als Gnade gesandt wurde. Der Glaube an ihn gehört zu den Grundvoraussetzungen für die Rettung vor der ewigen Bestrafung in der Hölle, während die Verleugnung seiner Gesandtschaft deutlicher Unglaube ist, wie Allâh es in der Sûratu Âli ^Imrân, Âyah 32 bestätigt. Allâhu Ta^âlâ sagt:</p>
<p class="arabisch">
﴿قُلۡ أَطِيعُواْ ٱللَّهَ وَٱلرَّسُولَۖ فَإِن تَوَلَّوۡاْ فَإِنَّ ٱللَّهَ لَا يُحِبُّ ٱلۡكَٰفِرِينَ ٣٢﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: Sprich, o Muhammad: <strong>„Gehorcht Allâh und dem Gesandten, d. h. glaubt an Allâh und an Seinen Gesandten!“</strong> <strong>Und wenn sie sich abwenden sollten, so liebt Allâh diejenigen nicht, die nicht an Gott und Seinen Gesandten glauben.</strong></p>
<p>Und wisset, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen. Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ اللَّهَ</strong> <strong>وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا</strong> <strong>صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا﴾</strong>
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast, Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur‘ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَا أَيُّهَا النَّاسُ اتَّقُوا رَبَّكُمْ إِنَّ زَلْزَلَةَ السَّاعَةِ شَىْءٌ</strong> <strong>عَظِيمٌ </strong><strong>*</strong><strong> يَوْمَ تَرَوْنَهَا تَذْهَلُ كُلُّ مُرْضِعَةٍ عَمَّا أَرْضَعَتْ</strong> <strong>وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمْلٍ حَمْلَهَا وَتَرَى النَّاسَ سُكَارَى وَمَا هُمْ</strong> <strong>بِسُكَارَى وَلَكِنَّ عَذَابَ اللَّهِ شَدِيدٌ ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten. Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen.</p>
<p><em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ivwp.de/ivwp/die-dreizehn-bestimmten-eigenschaften-gottes-5/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Regeln des Fastens</title>
		<link>http://ivwp.de/ivwp/die-regeln-des-fastens-4/</link>
		<comments>http://ivwp.de/ivwp/die-regeln-des-fastens-4/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 13:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ivwp.de/ivwp/?p=10985</guid>
		<description><![CDATA[Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-Ba<span style="text-decoration: underline;">q</span>arah</em>, <em>Âyah</em> 183:
<p class="arabisch">
﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ كُتِبَ عَلَيۡكُمُ ٱلصِّيَامُ كَمَا كُتِبَ عَلَى ٱلَّذِينَ مِن قَبۡلِكُمۡ لَعَلَّكُمۡ تَتَّقُونَ ١٨٣﴾
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Gläubigen, vorgeschrieben ist euch das Fasten, wie es denjenigen vor euch vorgeschrieben war, auf dass ihr gottesfürchtig sein möget.</strong>

Der Monat <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> und sein Segen stehen uns bevor und die Muslime sehnen sich nach seinen Tagen. O Allâh, wir bitten Dich, uns diesen gesegneten Monat erleben zu lassen und uns Kraft zu geben, die Handlungen zu verrichten, die Du liebst. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat, Dem nichts und niemand gleicht sowie nichts und niemand ähnlich ist. Allâh ist einzig, hat keinen Teilhaber, braucht nichts und niemanden und weder zeugt Er noch wurde Er gezeugt. Und ich bezeuge, dass unser geehrter Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Gottes Diener und Gesandter ist, den Allâh als Gnade sowie als Verkünder froher Botschaft und Warner sandte. Er lehrte die Religion und beriet die Gemeinschaft, möge Allâh ihn dafür mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Frömmigkeit, denn derjenige, der Gott gegenüber gehorsam ist, gehört zu den Rechtschaffenen und Glückseligen.</p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-Ba<span style="text-decoration: underline;">q</span>arah</em>, <em>Âyah</em> 183:</p>
<p class="arabisch">
﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ كُتِبَ عَلَيۡكُمُ ٱلصِّيَامُ كَمَا كُتِبَ عَلَى ٱلَّذِينَ مِن قَبۡلِكُمۡ لَعَلَّكُمۡ تَتَّقُونَ ١٨٣﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Gläubigen, vorgeschrieben ist euch das Fasten, wie es denjenigen vor euch vorgeschrieben war, auf dass ihr gottesfürchtig sein möget.</strong></p>
<p>Der Monat <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> und sein Segen stehen uns bevor und die Muslime sehnen sich nach seinen Tagen. O Allâh, wir bitten Dich, uns diesen gesegneten Monat erleben zu lassen und uns Kraft zu geben, die Handlungen zu verrichten, die Du liebst.</p>
<p><span id="more-10985"></span></p>
<p>Brüder im Islam, wisst, dass die Pflicht des Fastens im Monat <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> eine offenkundige Angelegenheit der islamischen Religion ist, d. h. sowohl die Gelehrten als auch die Allgemeinheit der Muslime sind in Kenntnis darüber.</p>
<p>Derjenige, der die Pflicht des Fastens im Monat <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> verleugnet, widerspricht somit der islamischen Religion und ist kein Muslim, es sei denn, er ist kürzlich erst in den Islam eingetreten oder ist so ähnlich, weil er an einem Ort, der von den Muslimen weit entfernt liegt, aufgewachsen ist und deshalb von der Pflicht des Fastens im <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> nicht erfahren hat. Da jeder verantwortliche Muslim verpflichtet ist, bevor er sich in etwas begibt, das zu lernen, was Allâh darin erlaubt und verboten hat, ist es zutreffend über die Regeln des Fastens zu sprechen, damit der Fastende über das notwendige Wissen verfügt.</p>
<p>Jeder verantwortliche Muslim ist verpflichtet im Monat <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân </em>zu fasten, nicht aber die Menstruierenden und Wöchnerinnen, denn ihr Fasten hat keine Gültigkeit, jedoch sind sie zum Nachholen verpflichtet. Wer sich auf einer <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>a<span style="text-decoration: underline;">s</span>r</em>-Reise befindet, der hat die Erlaubnis, das Fasten, auch wenn es nicht beschwerlich sein sollte, zu unterlassen, wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind. Der Kranke, dessen Genesung zu erwarten ist, sowie die Schwangere und Stillende sind nicht verpflichtet zu fasten, wenn das Fasten ihnen eine nicht auszuhaltende Beschwerlichkeit bereitet, jedoch müssen sie es nachholen. Wenn die Schwangere oder die Stillende das Fasten unterlässt, weil die Schwangere befürchtet, das Kind zu verlieren, oder die Stillende befürchtet, weniger Milch zu bekommen und dem Säugling damit zu schaden, dann sind sie, gemäß der Rechtsschule von <em>asch-Schâfi^iyy</em>, verpflichtet das Fasten nachzuholen und zusätzlich die <em>Fidyah</em> zu entrichten. In der Rechtschule von <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em> müssen sie die <em>Fidyah</em> nicht entrichten. Derjenige, der aufgrund des hohen Alters oder einer chronischen Krankheit nicht in der Lage ist zu fasten, der unterlässt das Fasten und entrichtet die <em>Fidyah</em>, d. h. für jeden Tag einen <em>Mudd</em> vom überwiegenden Grundnahrungsmittel des Landes. Ein <em>Mudd</em> ist die Füllmenge zweier aneinandergelegter, durchschnittlicher Hände.</p>
<p>Das Fasten hat zwei Hauptbestandteile. Ihre Beachtung ist für die Gültigkeit des Fastens unbedingt notwendig.</p>
<p><strong>Der erste Hauptbestandteil</strong> ist die Absicht. Sie wird im Herzen gefasst und bedarf keiner mündlichen Formulierung. Es ist Pflicht, die Absicht für jeden Tag vom <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> erneut zu fassen. Des Weiteren wird für das Pflichtfasten vorausgesetzt, die Absicht in der vorangehenden Nacht, d. h. zwischen Sonnenuntergang und Morgendämmerung, zu fassen und das Fasten zu bestimmen. Das Bestimmen des Fastens bedeutet, zu bestimmen, dass das Fasten z. B. für <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em>, für ein Gelübde oder für eine <em>Kaffârah</em> ist. Derjenige, der im Monat <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> die Absicht nicht in der Nacht fasst, der ist gemäß der Rechtsschule von <em>asch</em>-<em>Schâfi^iyy</em> verpflichtet, sich tagsüber zu enthalten und diesen Tag nachzuholen. Die Absicht in der ersten Nacht vom <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> für den gesamten Monat zu fassen ist in der Rechtsschule von <em>Imâm</em> <em>Mâlik</em> gültig.</p>
<p><strong>Der zweite Hauptbestandteil</strong> ist die Enthaltsamkeit von allem, was das Fasten ungültig macht, ab der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang. Zu den Handlungen, die das Fasten ungültig machen, gehört das Einführen von jeglichem Volumenbesitzendem in das Innere des Körpers durch eine natürliche Körperöffnung. Die natürlichen Körperöffnungen sind die Nase, der Mund, das Geschlechtsteil, der After und das Ohr. Das Tröpfeln in die Augen, das Schlafen den ganzen Tag lang, das Essen und Trinken aus Vergesslichkeit, das Einführen eines Medikamentes in das Innere des Körpers, jedoch nicht durch eine natürliche Körperöffnung, wie z. B. eine Spritze in einen Muskel oder eine Vene, führen nicht zur Ungültigkeit des Fastens. Das Einführen eines Zäpfchens oder eines Einlaufs in das Geschlechtsteil oder den After hingegen führt zur Ungültigkeit des Fastens.</p>
<p>Zu wissen gilt, dass die Abtrünnigkeit auch zu den Handlungen, die das Fasten ungültig machen, gehört. Sie ist der Abbruch des Islam durch eine Aussage, Glaubensweise oder Tat, die aus dem Islam herausführt. Derjenige, der in die Abtrünnigkeit fällt, der verlässt den Islam und verliert alle seine guten Taten und zudem wird sein Fasten ungültig. Dazu gehört das Beschimpfen Gottes, der islamischen Religion, eines Engels oder eines Propheten; so auch das Verachten der Symbole der islamischen Religion, wie z. B. das Gebet, das Fasten, die Pflichtabgabe und die Pilgerfahrt. Weitere Beispiele für die Abtrünnigkeit sind das Verleugnen dessen, was die islamische Religion bestätigt. Wer in die Abtrünnigkeit fällt, der verlässt den Islam und verliert die Gültigkeit seines Fastens; er ist verpflichtet, durch das Aussprechen des Glaubensbekenntnisses zum Islam zurückzukehren, sich für den Rest des Tages von <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> von allem, was das Fasten ungültig macht, zu enthalten und diesen Tag sofort nach dem Festtag nachzuholen. Seid gewarnt, seid gewarnt!</p>
<p>Brüder im Islam, da der gesegnete Monat <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> bevorsteht, raten wir euch, euch an anerkannte Gelehrte zu wenden, um bei ihnen die Angelegenheiten zu lernen, die für den Verantwortlichen unentbehrlich sind und die er lernen muss. Dadurch erlangt er die Gewissheit, dass er die religiösen Handlungen auf gültige Weise verrichtet, denn oftmals ist eine einzige Ansprache nicht ausreichend für die Erläuterung aller Regeln. <em>An-Nasâ´iyy</em> überlieferte, dass <em>Abû</em> <em>Hurayrah</em> erzählte, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
رُبَّ صَائِمٍ لَيْسَ لَهُ مِنْ صِيَامِهِ إلَّا الجُوعُ ورُبَّ قَائِمٍ لَيْسَ لَهُ مِنْ قِيَامِهِ إلّا السَّهَرُ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Viele Fastende haben von ihrem Fasten nichts außer Hunger und viele, die sich nachts zum empfohlenen Gebet aufstellen, haben von ihrem Stehen nichts außer dem Wachbleiben.</strong></p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteilwerden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Wisse, dass Allâh, der Erhabene, die schönsten Namen hat, die auf Vollkommenheit hinweisen. Es ist nicht erlaubt, Allâh als „den Verstand, der verwaltet“ zu bezeichnen, da der Verstand eine Eigenschaft von Menschen, Djinn und Engeln ist. Eine solche Bezeichnung fällt unter jene Aussagen, vor denen Imam Abû Dja^far at-Tahâwiyy in seinem Werk zur Darlegung des Glaubens der Ahl as-Sunnah ausdrücklich warnt. Darin sagt er: „Wer Allâh mit einer Eigenschaft der Geschöpfe beschreibt, hat Unglaube begangen.“ Ebenso unzulässig ist es, Allâh als „Feder” zu bezeichnen, möge Gott uns davor schützen. Wer so etwas sagt, muss zum Islam zurückkehren, indem er das Glaubensbekenntnis ausspricht.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>a<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu </em><em>was-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûrah al-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb</em>,<em> Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong> إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِيِّۚ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ صَلُّواْ عَلَيۡهِ وَسَلِّمُواْ تَسۡلِيمًا ٥٦<strong>﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh gibt dem Propheten </strong>(Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad) <strong>einen höheren Rang und die Engel bitten Allâh darum, ihm einen höheren Rang zu geben. O ihr Gläubigen, bittet auch ihr Allâh darum, dem Propheten einen höheren Rang zu geben und seine Gemeinschaft vor dem zu schützen, was der Prophet für sie befürchtet.</strong></p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong>يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمۡۚ إِنَّ زَلۡزَلَةَ ٱلسَّاعَةِ شَيۡءٌ عَظِيمٞ ١ يَوۡمَ تَرَوۡنَهَا تَذۡهَلُ كُلُّ مُرۡضِعَةٍ عَمَّآ أَرۡضَعَتۡ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمۡلٍ حَمۡلَهَا وَتَرَى ٱلنَّاسَ سُكَٰرَىٰ وَمَا هُم بِسُكَٰرَىٰ وَلَٰكِنَّ عَذَابَ ٱللَّهِ شَدِيدٞ ٢<strong>﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ivwp.de/ivwp/die-regeln-des-fastens-4/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Festlegung des Beginns des Fastenmonats Ramadân</title>
		<link>http://ivwp.de/ivwp/die-festlegung-des-beginns-des-fastenmonats-ramadan-7/</link>
		<comments>http://ivwp.de/ivwp/die-festlegung-des-beginns-des-fastenmonats-ramadan-7/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 10:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ivwp.de/ivwp/?p=10979</guid>
		<description><![CDATA[Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>adjdj</em>, <em>Âyah</em> 77:
<p class="arabisch">
﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ ٱرۡكَعُواْ وَٱسۡجُدُواْۤ وَٱعۡبُدُواْ رَبَّكُمۡ وَٱفۡعَلُواْ ٱلۡخَيۡرَ لَعَلَّكُمۡ تُفۡلِحُونَ۩ ٧٧﴾
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Gläubigen, verbeugt euch, werft euch nieder, betet euren Gott an und verrichtet Gutes, auf dass ihr belohnt werdet.</strong>

Brüder im Islam, das Fasten im Monat Ramadân gehört zu den besten und höchsten Pflichten und ist eines der wichtigsten Angelegenheiten im Islam, wie es u. a. aus dem folgenden Qudsiyy-Hadîth hervorgeht. Imâm al-Bukhâriyy überlieferten, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte, dass Allâh Ta^âlâ sagte:
<p class="arabisch">
<strong>كُلُّ عَمَلِ ابْنِ ءَادَمَ فَهُوَ لَهُ إِلَّا الصَّومَ فَإِنَّهُ لِي وَأَنَا أَجْزِي بِهِ.</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: Die Belohnung für jede gute Tat wird zehn bis siebenhundert Fach vervielfacht. Ausgenommen davon ist das Fasten, das in der Regel aufrichtig vollzogen wird. Es wird so oft vervielfacht, wie es Allâh will. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Derjenige, Der keine Gestalt, keine Form und keine Glieder hat. Derjenige, Der kein Körper ist und keine Maße hat. Derjenige, Der ohne Ort existiert. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu </em>und<em> as-Salâmu</em> für dich, o Gesandter von Allâh, und alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-Ba<span style="text-decoration: underline;">q</span>arah</em>, <em>Âyah</em> 185:</p>
<p class="arabisch">
﴿شَهۡرُ رَمَضَانَ ٱلَّذِيٓ أُنزِلَ فِيهِ ٱلۡقُرۡءَانُ هُدٗى لِّلنَّاسِ وَبَيِّنَٰتٖ مِّنَ ٱلۡهُدَىٰ وَٱلۡفُرۡقَانِۚ فَمَن شَهِدَ مِنكُمُ ٱلشَّهۡرَ فَلۡيَصُمۡهُ﴾ الآية.
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Der Monat <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> ist der Monat, in dem der gesamte <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em> herabgesandt wurde </strong>(von der wohlverwahrten Tafel in den ersten Himmel und anschließend wurde er nach und nach dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ offenbart)<strong>. Derjenige, der in diesem Monat lebt, muss fasten.</strong></p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>adjdj</em>, <em>Âyah</em> 77:</p>
<p class="arabisch">
﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ ٱرۡكَعُواْ وَٱسۡجُدُواْۤ وَٱعۡبُدُواْ رَبَّكُمۡ وَٱفۡعَلُواْ ٱلۡخَيۡرَ لَعَلَّكُمۡ تُفۡلِحُونَ۩ ٧٧﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Gläubigen, verbeugt euch, werft euch nieder, betet euren Gott an und verrichtet Gutes, auf dass ihr belohnt werdet.</strong></p>
<p>Brüder im Islam, das Fasten im Monat Ramadân gehört zu den besten und höchsten Pflichten und ist eines der wichtigsten Angelegenheiten im Islam, wie es u. a. aus dem folgenden Qudsiyy-Hadîth hervorgeht. Imâm al-Bukhâriyy überlieferten, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte, dass Allâh Ta^âlâ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>كُلُّ عَمَلِ ابْنِ ءَادَمَ فَهُوَ لَهُ إِلَّا الصَّومَ فَإِنَّهُ لِي وَأَنَا أَجْزِي بِهِ.</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: Die Belohnung für jede gute Tat wird zehn bis siebenhundert Fach vervielfacht. Ausgenommen davon ist das Fasten, das in der Regel aufrichtig vollzogen wird. Es wird so oft vervielfacht, wie es Allâh will.</p>
<p><span id="more-10979"></span></p>
<p>Es gibt eine islamisch-rechtlich festgelegte Methode zum Erkennen des Beginns des gesegneten Monats Ramadân, die Allâh Seinem Gesandten Gottes offenbart hat. Diese Methode lernten die Muslime vom Gesandten Gottes ﷺ und setzen sie &#8211; seit seiner Zeit bis in unsere heutige Zeit &#8211; um. Diese Methode basiert auf das Ausschauhalten nach der Mondsichel in den Städten, Dörfern und Regionen. Derjenige, der in den Ländern der Muslime lebt, kennt es, wie die Menschen an Orten zusammenkommen, an denen man eine freie Sicht hat, und eine Kanonenkugel abfeuern oder auf den Berggipfeln Feuer entfachen, wenn die Mondsichel gesichtet wurde, sodass man dadurch vernimmt, dass der gesegnete Monat <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> bzw. der Festtag begonnen hat.</p>
<p>Darüber hinaus haben die Gelehrten der vier Rechtsschulen diese Angelegenheit fest verankert und wiesen darauf hin, dass die Festlegung des Beginns des Monats <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> dadurch erfolgt, dass nach dem Sonnenuntergang des 29. <em>Scha^bân</em> nach der Mondsichel Ausschau gehalten wird; sollte sie gesichtet werden, dann ist der darauffolgende Tag der 1. <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> und wenn sie nicht gesichtet wird, dann ist der darauffolgende Tag der 30. <em>Scha^bân </em>und somit ist der Tag danach der Erste des Monats <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em>.</p>
<p>Diese Gelehrten zeigten auf, dass es nicht erlaubt ist, sich dabei auf die Aussage der Astronomen zu verlassen und dass deren Aussage nicht anerkannt wird, um den Beginn und das Ende des Fastenmonats zu bestimmen. Diesbezüglich sagte der <em>al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>âfi<span style="text-decoration: underline;">dh</span> an-Nawawiyy</em> in seinem Werk „<em>al-Madjmû^</em>“: <strong>„Die Aussage derer, die den Beginn und das Ende eines Monats berechnen, wird durch den in <em><span style="text-decoration: underline;">S</span>a<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span> Muslim</em> und <em><span style="text-decoration: underline;">S</span>a<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span> al-Bukhâriyy</em> überlieferten <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> abgelehnt:</strong></p>
<p class="arabisch">
<strong>إنَّا أُمَّةٌ أُمِّيَّةٌ لا نَحْسُبُ ولا نَكْتُبُ الشَّهْرُ هَكذَا وَهَكذَا صُومُوا لِرُؤْيَتِهِ وَأَفْطِرُوا لِرُؤْيَتِهِ فَإِنْ غُمَّ عَلَيْكُمْ فَأَكْمِلُوا عِدَّةَ شَعْبَانَ ثَلاثِين اﻫ </strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>„</strong><strong>Wir sind eine Gemeinschaft, die den Monatsanfang und das Monatsende nicht basierend auf Berechnung oder Schriften sondern auf optisches Ausschauen festlegt. Der Mondmonat hat entweder 29 oder 30 Tage. </strong><strong>Der Beginn und das Ende des Monats <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> wird durch das Sichten der Mondsichel festgestellt. Wenn die Mondsichel nicht zu sichten ist, wird der Monat <em>Scha^bân</em> auf 30 Tage vervollständigt.</strong></p>
<p><em>Imâm Mâlik</em> überlieferte im Werk „<em>al-Muwa<span style="text-decoration: underline;">tt</span>a´</em>“, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>لَا تَصُومُوا حَتَّى تَرَوُا الهِلَالَ وَلَا تُفْطِرُوا حَتَّى تَرَوْهُ فَإِنْ غُمَّ عَلَيْكُمْ فَأَكْمِلُوا العِدَّةَ ثَلاثينَ</strong> اﻫ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Beginnt mit dem Fasten des Monats <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> nicht, bis ihr die neue Mondsichel seht und beendet das Fasten des Monats <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> nicht, bis ihr die neue Mondsichel seht; und sollte die neue Mondsichel nicht zu sehen sein, dann vervollständigt den Monat zu 30 Tagen.</strong></p>
<p>Jeder Vernünftige erkennt nach den Worten des Gesandten Gottes ﷺ, dass es falsch ist und im Widerspruch zu den vier Rechtsschulen steht, von dieser Methode abzulassen und sich stattdessen auf die Berechnungen der Astronomen zu stützen, um den Beginn der Fastenzeit und des Fastenbrechenfestes festzulegen.</p>
<p>Brüder im Islam, wisst, dass die islamischen Rechtswissenschaftler sich über die Pflicht des Ausschauhaltens nach der Mondsichel eines jeden Monats eine kollektive Pflicht ist, sodass die Unterlassung dieser eine Sünde bedeutet.</p>
<p>Unser Ratschlag an jeden Muslim ist, an den Aussagen des Gesandten Gottes festzuhalten sowie den Aussagen der vier Rechtsschulgelehrten, über deren Besonderheit sich die Gemeinschaft einig ist.</p>
<p>Des Weiteren ist unser Ratschlag für jeden Muslim, noch bevor der Monat <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> beginnt, die Gesetze bezüglich des Fastens zu lernen und dies von einem kompetenten Lehrer, der diese Kenntnis hat, rechtschaffen ist und dieses Wissen von seinesgleichen überliefert bekam usw. bis hin zum Gesandten Gottes ﷺ.</p>
<p>O Allâh, lehre uns, was uns nützt, lasse uns Nutzen davon tragen, hilf uns beim Fasten, Beten und dem Aufrechterhalten der verwandtschaftlichen Beziehungen, o Du Schöpfer aller Geschöpfe.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteilwerden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in Sûrah al-A^râf</p>
<p class="arabisch">
﴿وَلِلَّهِ ٱلۡأَسۡمَآءُ ٱلۡحُسۡنَىٰ فَٱدۡعُوهُ بِهَاۖ وَذَرُواْ ٱلَّذِينَ يُلۡحِدُونَ فِيٓ أَسۡمَٰٓئِه﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh, der Erhabene, hat Namen, die auf Vollkommenheit hinweisen.</strong></p>
<p>Allâh hat vollkommenen Eigenschaften, die zu Ihm passen. Daher kann kein Name, der nicht auf Vollkommenheit hinweist, zu Sein Namen gehören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bezeichnungen wie „Âh ” oder „Seele” in Bezug auf Allâh zu verwenden stellt Leugnung und Unglaube dar.</p>
<p>Diejenigen, die so etwas gesagt haben, müssen das Glaubensbekenntnis auszusprechen, um in den Islam zurückzukehren.</p>
<p>Und wisset, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu </em>w<em>as-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong>إِنَّ اللَّهَ وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسلِيمًا<strong>﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh gibt dem Propheten </strong>(Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad) <strong>einen höheren Rang und die Engel bitten Allâh darum, ihm einen höheren Rang zu geben. O ihr Gläubigen, bittet auch ihr Allâh darum, dem Propheten einen höheren Rang zu geben und seine Gemeinschaft vor dem zu schützen, was der Prophet für sie befürchtet.</strong></p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong>يَا أَيُّهَا النَّاسُ اتَّقُوا رَبَّكُمْ إِنَّ زَلْزَلَةَ السَّاعَةِ شَىْءٌ عَظِيمٌ يَوْمَ تَرَوْنَهَا تَذْهَلُ كُلُّ مُرْضِعَةٍ عَمَّا أَرْضَعَتْ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمْلٍ حَمْلَهَا وَتَرَى النَّاسَ سُكَارَى وَمَا هُمْ بِسُكَارَى وَلَكِنَّ عَذَابَ اللَّهِ شَدِيدٌ<strong>﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ivwp.de/ivwp/die-festlegung-des-beginns-des-fastenmonats-ramadan-7/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Verehrung Gottes  und die Dankbarkeit Ihm gegenüber</title>
		<link>http://ivwp.de/ivwp/die-verehrung-gottes-und-die-dankbarkeit-ihm-gegenueber-2/</link>
		<comments>http://ivwp.de/ivwp/die-verehrung-gottes-und-die-dankbarkeit-ihm-gegenueber-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 13:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ivwp.de/ivwp/?p=10941</guid>
		<description><![CDATA[Sodann, Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-An^âm, Âyât 102-103:
<p class="arabisch">
﴿ذَٰلِكُمُ ٱللَّهُ رَبُّكُمۡۖ لَآ إِلَٰهَ إِلَّا هُوَۖ خَٰلِقُ كُلِّ شَيۡءٖ فَٱعۡبُدُوهُۚ وَهُوَ عَلَىٰ كُلِّ شَيۡءٖ وَكِيل ١٠٢ ﴾
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Er ist Allâh – euer Schöpfer. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Schöpfer aller Dinge; so betet nur Ihn an. Seiner Allmacht unterliegt alles. </strong>

Brüder im Islam, möge Gott euch gnädig sein, wisst, dass wir verpflichtet sind, Gott, Der uns erschaffen und uns viele Gaben beschert hat, anzubeten und nicht zu verleugnen, Ihm gegenüber gehorsam zu sein und keine Sünden zu begehen, Ihm zu danken und Ihm nicht zu widersprechen;

Jeder von uns hat viele Gottesgaben, sei es an sich selbst, in der Familie oder in Form von Eigentum und Besitz. Somit solltest du Gott danken und Ihn fürchten und dich auf den Tag vorbereiten, an dem du zur Rechenschaft gezogen wirst, sogar für einen Tintentropfen, falls du diesen für etwas Verbotenes verwendet haben solltest – wie ist es dann mit den vielen weiteren Gaben, falls du sie für die Sünden gebraucht haben solltest? ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lob gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.</p>
<p>Sodann, Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-An^âm, Âyât 102-103:</p>
<p class="arabisch">
﴿ذَٰلِكُمُ ٱللَّهُ رَبُّكُمۡۖ لَآ إِلَٰهَ إِلَّا هُوَۖ خَٰلِقُ كُلِّ شَيۡءٖ فَٱعۡبُدُوهُۚ وَهُوَ عَلَىٰ كُلِّ شَيۡءٖ وَكِيل ١٠٢ ﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Er ist Allâh – euer Schöpfer. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Schöpfer aller Dinge; so betet nur Ihn an. Seiner Allmacht unterliegt alles. </strong></p>
<p>Brüder im Islam, möge Gott euch gnädig sein, wisst, dass wir verpflichtet sind, Gott, Der uns erschaffen und uns viele Gaben beschert hat, anzubeten und nicht zu verleugnen, Ihm gegenüber gehorsam zu sein und keine Sünden zu begehen, Ihm zu danken und Ihm nicht zu widersprechen;</p>
<p>Jeder von uns hat viele Gottesgaben, sei es an sich selbst, in der Familie oder in Form von Eigentum und Besitz. Somit solltest du Gott danken und Ihn fürchten und dich auf den Tag vorbereiten, an dem du zur Rechenschaft gezogen wirst, sogar für einen Tintentropfen, falls du diesen für etwas Verbotenes verwendet haben solltest – wie ist es dann mit den vielen weiteren Gaben, falls du sie für die Sünden gebraucht haben solltest?</p>
<p><span id="more-10941"></span></p>
<p>Der Vernünftige ist derjenige, der Gott gegenüber gehorsam ist, die Sünden unterlässt und sich am meisten vor der schlimmsten Sünde – dem Unglauben – hütet. Viele Menschen behaupten, Gott zu lieben und zu ehren, jedoch sind sie in Wirklichkeit keine Muslime und sind sich dessen nicht einmal bewusst. Anstatt die Plagen standhaft zu ertragen, verlassen sie den Islam, treten aus dem Licht heraus und in die Finsternis ein, wie z. B. diejenigen, die Allâh verfluchen, Ihn verhöhnen, gegen Ihn protestieren oder etwas sagen, dass die Bedeutung hat, Allâh hätte ein Kind oder eine Frau. Dies führt zum Austritt aus dem Islam.</p>
<p>Jeder soll wissen, dass es Verachtung Gottes ist, Ihn mit Eigenschaften der Geschöpfe zu beschreiben oder Ihm einen Aufenthalt an einem Ort oder in einer Richtung zuzuschreiben. Jede Aussage, Handlung oder Glaubensweise, die auf die Verachtung Gottes oder Seiner Engel oder Seiner Bücher oder Seiner Propheten oder Seiner Versprechungen, wie z. B. auf das Paradies und die Belohnung, oder Seiner Warnungen, wie z. B. auf die Qual und die Bestrafung, hinweist, ist Unglaube, wie z. B. die Aussage derjenigen, die die Bestrafung in der Hölle verharmlosen, indem sie sagen &#8222;Wir werden uns darin wärmen&#8220;. Dies führt aus dem Islam heraus.</p>
<p>Jeder Mensch muss sich so sehr er kann davor hüten, denn die einzige Sünde, die Allâh demjenigen, der stirbt, ohne sie bereut zu haben, nie vergibt, ist der Unglaube – möge Allâh uns davor bewahren. Daher muss derjenige, der in den Unglauben gefallen ist, sofort durch das Aussprechen des Glaubensbekenntnisses in den Islam zurückkehren.</p>
<p>Und derjenige, der in irgendeiner Weise Unglauben begangen hat, muss sofort Reue zeigen, indem er durch das Aussprechen des Glaubensbekenntnisses und die Unterlassung dessen, was zum Unglauben führte, zum Islam zurückkehrt. Zudem ist er verpflichtet, sich in seinem Herzen zu entschließen, so etwas nie wieder zu begehen und das zu bedauern, was er getan hat.</p>
<p>Es genügt nicht, um Vergebung zu bitten, bevor er zum Islam durch die Unterlassung des Unglaubens und das Aussprechen des Glaubensbekenntnisses zurückkehrt. Sollte er vor der Rückkehr zum Islam Allâh um Vergebung bitten, dann würde er seinen Unglauben damit vermehren; Es wäre wie wenn er sagen würde: „<em>O Allâh, Du hast gesagt, dass Du den Ungläubigen nicht vergibst, trotzdem bitte ich Dich, Dir Selbst zu widersprechen und mir zu vergeben</em>.“ Dies steht im Widerspruch zum <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân, d. h. es ist Unglaube und Irreführung, so seid davor gewarnt, denn Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah an-Nisâ‘, Âyah 168:</p>
<p class="arabisch">
﴿إِنَّ ٱلَّذِينَ كَفَرُواْ وَظَلَمُواْ لَمۡ يَكُنِ ٱللَّهُ لِيَغۡفِرَ لَهُمۡ وَلَا لِيَهۡدِيَهُمۡ طَرِيقًا ١٦٨﴾
</p>
<p>Die Bedeutung ist: <strong>Denjenigen, die Unglaube begangen und weiteres Unrecht getan haben, wird Allâh nicht vergeben und Er wird sie nicht rechtleiten</strong>.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh für euch und mich um Vergebung.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ, sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteilwerden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>a<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâm</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in der <em>Sûrah al-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb</em>,<em> Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
﴿إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِيِّۚ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ صَلُّواْ عَلَيۡهِ وَسَلِّمُواْ تَسۡلِيمًا٥٦﴾
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمۡۚ إِنَّ زَلۡزَلَةَ ٱلسَّاعَةِ شَيۡءٌ عَظِيمٞ ١ يَوۡمَ تَرَوۡنَهَا تَذۡهَلُ كُلُّ مُرۡضِعَةٍ عَمَّآ أَرۡضَعَتۡ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمۡلٍ حَمۡلَهَا وَتَرَى ٱلنَّاسَ سُكَٰرَىٰ وَمَا هُم بِسُكَٰرَىٰ وَلَٰكِنَّ عَذَابَ ٱللَّهِ شَدِيدٞ ٢﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah</em> auf)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ivwp.de/ivwp/die-verehrung-gottes-und-die-dankbarkeit-ihm-gegenueber-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Aufforderung zum Vermehren der guten Taten am 15. des Monats Scha^bân</title>
		<link>http://ivwp.de/ivwp/die-aufforderung-zum-vermehren-der-guten-taten-am-15-des-monats-schaban-5/</link>
		<comments>http://ivwp.de/ivwp/die-aufforderung-zum-vermehren-der-guten-taten-am-15-des-monats-schaban-5/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 13:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ivwp.de/ivwp/?p=10935</guid>
		<description><![CDATA[So befahl unser Schöpfer den Gläubigen, die beste Tat nach dem Glauben auszuführen, nämlich das Gebet, welches Verbeugung und Niederwerfung beinhaltet. Er forderte sie auf, auch die anderen guten Taten auszuführen, um Belohnung zu erhalten. Er befahl ihnen, gute Taten auszuführen, auf dass sie im Jenseits zu den Gewinnern gehören. Allâh, der Erhabene, bescherte Seinen gläubigen Dienern, aus Gnade ihnen gegenüber, viele Möglichkeiten, Gutes zu verrichten. Er gab uns gesegnete Zeiten, sodass der Muslim dadurch noch mehr im Jenseits profitieren kann. Wir stehen vor einer gesegneten und geehrten Nacht. Sie ist die 15. Nacht des Monats <em>Scha^bân</em>. Der Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ sagte:
<p class="arabisch">
إِذَا كَانَتْ لَيْلَةُ النِّصْفِ مِنْ شَعْبَانَ فَقُومُوا لَيْلَهَا وَصُومُوا نَهَارَهَا<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Wenn die 15. Nacht von <em>Scha^bân</em> eintritt, dann verbringt sie mit Gebeten und fastet den darauffolgenden Tag.</strong> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Derjenige, Der keine Gestalt, keine Form und keine Glieder hat. Derjenige, Der kein Körper ist und keine Maße hat. Derjenige, Der ohne Ort existiert. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu </em>und<em> as-Salâmu</em> für dich, o Gesandter von Allâh, und alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit. Seid Ihm gegenüber rechtschaffen und sterbt als Muslime. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>adjdj</em>, <em>Âyah</em> 77:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong>يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ ٱرۡكَعُواْ وَٱسۡجُدُواْۤ وَٱعۡبُدُواْ رَبَّكُمۡ وَٱفۡعَلُواْ ٱلۡخَيۡرَ لَعَلَّكُمۡ تُفۡلِحُونَ<strong>﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Gläubigen, verbeugt euch im Gebet und werft euch darin nieder und führt weitere Taten der Gehorsamkeit aus, auf dass ihr belohnt werdet.</strong></p>
<p>So befahl unser Schöpfer den Gläubigen, die beste Tat nach dem Glauben auszuführen, nämlich das Gebet, welches Verbeugung und Niederwerfung beinhaltet. Er forderte sie auf, auch die anderen guten Taten auszuführen, um Belohnung zu erhalten. Er befahl ihnen, gute Taten auszuführen, auf dass sie im Jenseits zu den Gewinnern gehören. Allâh, der Erhabene, bescherte Seinen gläubigen Dienern, aus Gnade ihnen gegenüber, viele Möglichkeiten, Gutes zu verrichten. Er gab uns gesegnete Zeiten, sodass der Muslim dadurch noch mehr im Jenseits profitieren kann. Wir stehen vor einer gesegneten und geehrten Nacht. Sie ist die 15. Nacht des Monats <em>Scha^bân</em>. Der Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
إِذَا كَانَتْ لَيْلَةُ النِّصْفِ مِنْ شَعْبَانَ فَقُومُوا لَيْلَهَا وَصُومُوا نَهَارَهَا<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wenn die 15. Nacht von <em>Scha^bân</em> eintritt, dann verbringt sie mit Gebeten und fastet den darauffolgenden Tag.</strong></p>
<p><span id="more-10935"></span></p>
<p>Darin steckt die Aufforderung, den überwiegenden Teil dieser Nacht mit Gebeten, <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân-</em>Rezitation oder Bittgebeten zu verbringen. Gewiss, das Sprechen von Bittgebeten inmitten der Nacht ist eine besondere religiöse Handlung und ist behaftet an eine große Wahrscheinlichkeit, dass sie in Erfüllung gehen. <em>Al-Bayha<span style="text-decoration: underline;">q</span>iyy</em> überlieferte, dass der Gesandte Gottes ﷺ, bezüglich der Bittgebete in jener Nacht, sagte:</p>
<p class="arabisch">
فَإِنَّ اللهَ تعالَى يَقُولُ أَلَا مِنْ مُسْتَغْفِرٍ فَأَغْفِرَ لَهُ أَلَا مِنْ مُسْتَرْزِقٍ فَأَرْزُقَهُ أَلَا مِنْ سَائِلٍ فَأُعْطِيَهُ أَلَا كَذَا أَلَا كَذَا حَتَّى يَطْلُعَ الفَجْرُ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt: Wer um Vergebung bittet, dem vergebe Ich; wer um Versorgung bittet, dem beschere Ich Versorgung; wer um etwas bittet, dem gebe Ich; usw., usw. bis zum Aufkommen der Morgendämmerung.</strong></p>
<p>Die Bedeutung ist, dass Allâh einem Engel befiehlt, das zu rufen, was Allâh, der Erhabene, sagt. Diese Bedeutung geht aus der folgenden Überlieferung von <em>al-Bayha<span style="text-decoration: underline;">q</span>iyy</em> hervor:</p>
<p class="arabisch">
إذَا كانَ لَيْلَةُ النِّصْفِ منْ شَعبانَ نَادَى مُنَادٍ هَلْ مِنْ مُسْتَغْفِرٍ فَأَغْفِرَ لَهُ هَلْ مِنْ سَائِلٍ فَأُعْطِيَه اهـ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: In der 15. Nacht von <em>Scha^bân</em> ruft ein Engel: <strong>Wer um Vergebung bittet, dem vergibt Allâh; wer um etwas bittet, dem gibt Allâh dieses.</strong></p>
<p>Gewiss, Allâh ist mit einem anfangslosen und unvergänglichen Sprechen beschrieben, welches weder aus Lauten besteht noch mit einer Stimme noch in einer Sprache ist, denn die Laute, die Stimmen und die Sprachen sind von Allâh, dem Erhabenen, erschaffen. Allâh ist jedoch nicht mit den Eigenschaften der Geschöpfe beschrieben. Er ähnelt nichts und niemandem, so wie es aus der <em>Sûrah asch-Schûrâ</em>, <em>Âyah </em>11 hervorgeht. Die Eigenschaften Gottes – sein Leben, sein Wissen, seine Allmacht, sein Wille und alle weiteren Eigenschaften – sind anfangslos und unvergänglich. Sie entstehen nicht, d. h. sie beginnen nicht, nachdem sie zuvor nicht existiert haben. Ebenso verändern sie sich nicht. Der Wille von Allâh verändert sich somit nicht – weder durch das Bittgebet noch durch die Spende einer Person. Uns wurde befohlen, Bittgebete zu sprechen, da dies unsere Anbetung zu Gott zum Ausdruck bringt. Wenn das Bittgebet des Dieners mit dem, was Allâh vorherbestimmt hat, übereinstimmt, geschieht das, worum er bat und wenn dieses nicht mit dem übereinstimmt, was Allâh gewollt hat, so geschieht das, worum der Diener Gottes bat, nicht. Jedoch profitiert er von der Belohnung, die er für diese religiöse Handlung erhält.</p>
<p>Einige Menschen haben die Gewohnheit, in der 15. Nacht von <em>Scha^bân</em> zusammenzukommen, um ein bestimmtes Bittgebet zu sprechen. Sie nennen es „das Bittgebet zur 15. Nacht des Monats<em> Scha^bân“</em>, jedoch ist dies weder über den Propheten noch über einen von den Gefährten bestätigt. Es beginnt mit den Worten يَا مَنْ يَمُنُّ وَلَا يُمَنُّ عَلَيْه (<em>Yâ Man Yamunnu walâ Yamannu ^Alayh</em>)</p>
<p>Es beinhaltet Sätze, deren Anschein dazu verleiten könnte zu glauben, dass der ewige Wille und die ewige Vorherbestimmung Gottes sich verändern würden. Es kann sein, dass derjenige, der die Glaubenslehre nicht gelernt hat, durch diese Sätze den Glauben annimmt, dass Allâh Seinen Willen für denjenigen, der dieses Bittgebet spricht, verändern würde. Der Glaube, dass der Wille von Allâh sich verändern würde, führt zum Austritt aus dem Islam, da mit diesem Glauben Allâh eine Unvollkommenheit in den Eigenschaften zugeschrieben wird. Die Unvollkommenheiten sind jedoch unmöglich in Bezug auf Allâh. Der gemeinte Wortlaut ist ihre Aussage in dem erwähnten Bittgebet: <em>„O Allâh, wenn Du für mich den Unglauben vorherbestimmt hast, so lösche das, was Du vorherbestimmt hast.“</em></p>
<p>Es kann sein, dass eine Person unter diesem Wortlaut versteht: <em>O Allâh,</em> <em>wenn Du für mich den Tod als Ungläubigen vorherbestimmt hast, so lösche das, was Du vorherbestimmt hast.“</em> Wer dieses darunter versteht widerspricht dem Islam, denn Allâh verändert Seinen Willen nicht. Wie bereits dargelegt, sind die Eigenschaften Gottes anfangslos und unvergänglich und verändern sich nicht. Wer aber darunter versteht: „O Allâh, wenn mein Zustand derer sein sollte, die in Sünden versunken sind, dann verändere meinen Zustand in den Zustand der Rechtschaffenen“, dann ist in dieser Auffassung kein Widerspruch zum Islam, denn wir alle bitten doch Allâh darum, uns im Zustand der Rechtschaffenen sterben zu lassen. Aus diesem Grund und aufgrund der Gefahr, die darin steckt, wenn man dieses Bittgebet falsch versteht, lege ich euch nahe, andere Bittgebete aufzusagen, insbesondere die Bittgebete, die über den Gesandten Gottes ﷺ bestätigt wurden, die zahlreich.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteilwerden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Wisse, möge Allâh dir gnädig sein, dass Pflanzen keine Seele haben. Ihr Leben besteht lediglich aus Wachstum. Deshalb müssen wir vor der Aussage einiger Menschen warnen, dass „Pflanzen Seelen haben”. Diese Aussage ist falsch und widerspricht dem Konsens. Sie führt zu der Schlussfolgerung, dass jeder, der eine Pflanze zerbricht, eine Seele ohne Grund quält. Das ist eindeutig falsch. Das ist offensichtlich.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu </em>w<em>as-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong><strong>إِنَّ اللَّهَ</strong> <strong>وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا</strong> <strong>صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسلِيمًا</strong><strong>﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh gibt dem Propheten </strong>(Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad) <strong>einen höheren Rang und die Engel bitten Allâh darum, ihm einen höheren Rang zu geben. O ihr Gläubigen, bittet auch ihr Allâh darum, dem Propheten einen höheren Rang zu geben und seine Gemeinschaft vor dem zu schützen, was der Prophet für sie befürchtet.</strong></p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong><strong>يَا أَيُّهَا النَّاسُ اتَّقُوا رَبَّكُمْ إِنَّ زَلْزَلَةَ السَّاعَةِ شَىْءٌ</strong> <strong>عَظِيمٌ يَوْمَ تَرَوْنَهَا تَذْهَلُ كُلُّ مُرْضِعَةٍ عَمَّا أَرْضَعَتْ</strong> <strong>وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمْلٍ حَمْلَهَا وَتَرَى النَّاسَ سُكَارَى وَمَا هُمْ</strong> <strong>بِسُكَارَى وَلَكِنَّ عَذَابَ اللَّهِ شَدِيدٌ</strong><strong>﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Überliefert von Ibn Mâdjah in ‚as-Sunan‘ und al-Bayhaqiyy in ‚Schu^abu l-´Îmân‘</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ivwp.de/ivwp/die-aufforderung-zum-vermehren-der-guten-taten-am-15-des-monats-schaban-5/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Warnung vor dem Beschimpfen Gottes</title>
		<link>http://ivwp.de/ivwp/die-warnung-vor-dem-beschimpfen-gottes-7/</link>
		<comments>http://ivwp.de/ivwp/die-warnung-vor-dem-beschimpfen-gottes-7/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 13:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ivwp.de/ivwp/?p=10947</guid>
		<description><![CDATA[Brüder im Islam, die Zunge ist eine besondere Gabe, wofür wir verpflichtet sind, Allâh zu danken. Allâh dafür zu danken kommt dadurch zustande, dass man sie nicht für das Verbotene gebraucht. Unter den Menschen gibt es viele, die damit nicht den pflichtigen Dank verrichten, sondern mit ihren Zungen das aussprechen, was sie nicht sagen dürfen. Zu diesen Sünden – verehrte Brüder im Islam – gehört das Lügen, das unrechtmäßige Beschimpfen des Muslims, die üble Nachrede (<em>al-Ghîbah</em>), das Zwietracht stiften (<em>an-Namîmah</em>), das Anzetteln von Schaden zwischen den Gläubigen, das verbale Verletzen der Gläubigen und andere Sünden der Zunge.

Einige dieser Menschen begehen sogar die größte Ungerechtigkeit, welche der Unglaube ist – möge Allâh uns davor schützen. So sieht man manch einen Menschen, wie er mit seiner Zunge Allâh beschimpft, anstatt Allâh für diese Gabe zu loben. Er beschimpft Allâh, möge Allâh uns davor schützen. Einige von diesen Menschen beschimpfen Allâh, wenn sie wütend sind und andere von ihnen beschimpfen Allâh in Zeiten des Zorns und Zeiten des Wohlgefallens und glauben anschließend immer noch, Muslime zu sein. Jedoch sind sie dann keine Muslime mehr, denn wer Allâh beschimpft, ist kein Muslim. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, der Einzige, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Brüder im Islam, die Zunge ist eine besondere Gabe, wofür wir verpflichtet sind, Allâh zu danken. Allâh dafür zu danken kommt dadurch zustande, dass man sie nicht für das Verbotene gebraucht. Unter den Menschen gibt es viele, die damit nicht den pflichtigen Dank verrichten, sondern mit ihren Zungen das aussprechen, was sie nicht sagen dürfen. Zu diesen Sünden – verehrte Brüder im Islam – gehört das Lügen, das unrechtmäßige Beschimpfen des Muslims, die üble Nachrede (<em>al-Ghîbah</em>), das Zwietracht stiften (<em>an-Namîmah</em>), das Anzetteln von Schaden zwischen den Gläubigen, das verbale Verletzen der Gläubigen und andere Sünden der Zunge.</p>
<p>Einige dieser Menschen begehen sogar die größte Ungerechtigkeit, welche der Unglaube ist – möge Allâh uns davor schützen. So sieht man manch einen Menschen, wie er mit seiner Zunge Allâh beschimpft, anstatt Allâh für diese Gabe zu loben. Er beschimpft Allâh, möge Allâh uns davor schützen. Einige von diesen Menschen beschimpfen Allâh, wenn sie wütend sind und andere von ihnen beschimpfen Allâh in Zeiten des Zorns und Zeiten des Wohlgefallens und glauben anschließend immer noch, Muslime zu sein. Jedoch sind sie dann keine Muslime mehr, denn wer Allâh beschimpft, ist kein Muslim.</p>
<p><span id="more-10947"></span></p>
<p>Der Muslim ist derjenige, der zweifellos daran glaubt, dass niemandem außer Allâh die Anbetung zusteht, d. h. dass niemandem außer Allâh die höchste Stufe des Gehorsams und der Demut entgegengebracht werden darf; und dass Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ der Gesandte Gottes ist und das unterlässt, was dem Islam widerspricht. Der Muslim erbringt Allâh gegenüber die pflichtige Verehrung zu jeder Zeit, wer aber Allâh beschimpft, dieser Mensch verehrt nicht Allâh. Wer Allâh beschimpft hat, hat den Islam verlassen; er gehört nicht zu den Muslimen und seine Ausrede <em>„Ich war wütend und wollte keinen Unglauben begehen“</em> hat keine Gültigkeit. Die Gelehrten haben aufgezeigt, dass die Wut kein Schutz vor dem Fall in den Unglauben ist, solange man das Gesagte beabsichtigt hat zu sagen, d. h. man sich dabei nicht versprochen hat.</p>
<p>Der <em>Imâm an-Nawawiyy</em> überlieferte und bestätigte die Aussage der Gelehrten aus der <em><span style="text-decoration: underline;">h</span>anafîtischen</em> Rechtsschule, dass wenn ein Mensch zornig auf sein Kind ist, es dann heftig schlägt und daraufhin ein anderer zu ihm sagt „Bist du denn kein Muslim?“ und er dann absichtlich mit „nein“ antwortet, er dann Unglauben begeht. Die Bedeutung der Aussage dieser Gelehrten ist:</p>
<p><strong>„Wenn ein Muslim sehr zornig auf sein Kind ist, es dann aufgrund des großen Zorns heftig schlägt und ein anderer zu ihm sagt „Wie konntest du es so heftig schlagen, bist du denn kein Muslim?“, denn zu den Gewohnheiten des Muslims gehört, dass er gnädig ist und das Kind nicht heftig schlägt, auch wenn er zornig ist, und die Antwort der schlagenden Person dann „nein“ – also ‚ich bin kein Muslim’ – lautet, ohne sich dabei versprochen zu haben und ohne dabei die Unterscheidungsfähigkeit verloren zu haben und wahnsinnig zu sein, dann begeht er Unglaube – somit ist sein Zorn kein entschuldbarer Grund für ihn.“</strong></p>
<p>Brüder im Islam, beachtet, dass das Beschimpfen Gottes sich nicht nur auf die Wortlaute beschränkt, die einige törichte Menschen benutzen, wie die Aussagen einiger Törichter in arabischer Sprache „<em>Yal^an Rabbak</em> (verflucht sei dein Gott)“ oder „<em>Ukht Rabbak</em> (die Schwester deines Gottes)“, möge Allâh uns davor schützen, sondern es umfasst jeden Wortlaut, der eine Verachtung Gottes beinhaltet. Jeder Wortlaut, in dem Allâh das zugeschrieben wird, was in Bezug auf Allâh unpassend ist, führt aus dem Islam heraus. Wie z. B. Aussagen, in denen Allâh ein Kind, eine Ehefrau, eine Menge, ein Körper, Körperteile, ein Abbild, ein Ort, eine Farbe, Mühe, Unfähigkeit oder Unwissenheit zugeschrieben wird, denn dies alles gehört zu den Eigenschaften der Geschöpfe.</p>
<p>Brüder im Islam, lasst euch nicht von denjenigen täuschen, die sagen, dass wenn der Mensch mit seiner Zunge Allâh beschimpft, er keinen Unglauben begehen und nicht aus dem Islam austreten würde, wenn er damit nicht das Verlassen des Islam beabsichtigen und sein Herz den Unglauben nicht akzeptieren würde; und dass derjenige, der aus Spaß Allâh beschimpfen würde, nicht aus dem Islam austreten würde. Diese Aussagen widersprechen dem Islam, weil sie den <em>Âyât</em> des edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> widersprechen. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah at-Tawbah</em>, <em>Âyah</em> 74:</p>
<p class="arabisch">
﴿<strong>يَحْلِفُونَ بِاللَّهِ مَا قَالُوا وَلَقَدْ قَالُوا كَلِمَةَ الْكُفْرِ وَكَفَرُوا بَعْدَ إِسْلَامِهِمْ</strong>﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Sie schwören bei Allâh, dass sie es nicht gesagt haben, doch sprachen sie Unglauben aus und werden als </strong><strong>Nichtmuslime</strong><strong> angesehen, nachdem sie für Muslime gehalten wurden.</strong></p>
<p><strong>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> bestätigte in der erwähnten <em>Âyah</em>, dass die Menschen, die den Unglauben aussprechen, Unglaube begehen.</strong></p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wie gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ, sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>hmad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteil werden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Diener Gottes, unser Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ befand sich in der Nacht der Himmelfahrt in einem Zustand großer Geborgenheit. Daher darf man nicht sagen, er habe sich dort einsam oder verlassen gefühlt. Einige Menschen jedoch verfallen immer weiter in die Irreführung und behaupten, der Gesandte habe sich während der Himmelfahrt gefürchtet oder einsam gefühlt, bis Allâh ihn in der Stimme von Abû Bakr angesprochen habe – möge Gott uns vor solch einem Unglauben schützen. Diese Behauptung ist Kufr (Unglaube), denn sie schreibt Allâh eine Stimme zu. Diejenigen, die so etwas behaupten, müssen das Glaubensbekenntnis aussprechen, um zum Islam zurückzukehren. Das Sprechen Gottes besteht weder aus Buchstaben noch Laute. Es ist weder Arabisch noch eine andere Sprache.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
﴿<strong>إِنَّ اللَّهَ</strong> <strong>وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا</strong> <strong>صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسلِيمًا</strong>﴾
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
﴿<strong>يَا أَيُّهَا النَّاسُ اتَّقُوا رَبَّكُمْ إِنَّ زَلْزَلَةَ السَّاعَةِ شَىْءٌ</strong> <strong>عَظِيمٌ </strong><strong>*</strong><strong> يَوْمَ تَرَوْنَهَا تَذْهَلُ كُلُّ مُرْضِعَةٍ عَمَّا أَرْضَعَتْ</strong> <strong>وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمْلٍ حَمْلَهَا وَتَرَى النَّاسَ سُكَارَى وَمَا هُمْ</strong> <strong>بِسُكَارَى وَلَكِنَّ عَذَابَ اللَّهِ شَدِيدٌ</strong>﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ivwp.de/ivwp/die-warnung-vor-dem-beschimpfen-gottes-7/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
