Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Muhammad Diener und Gesandter Gottes ist. As-Salâtu was-Salâmu für den Propheten Muhammad und für alle anderen Propheten. Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen, denn derjenige, der Gott gegenüber gehorsam ist, gehört zu den Rechtschaffenen und Glückseligen.
Allâh, der Erhabene, sagt im edlen Qur´ân in Sûratu n-Nisâ‘, Âyah 115:
﴿وَمَن يُشَاقِقِ ٱلرَّسُولَ مِنۢ بَعۡدِ مَا تَبَيَّنَ لَهُ ٱلۡهُدَىٰ وَيَتَّبِعۡ غَيۡرَ سَبِيلِ ٱلۡمُؤۡمِنِينَ نُوَلِّهِۦ مَا تَوَلَّىٰ وَنُصۡلِهِۦ جَهَنَّمَۖ وَسَآءَتۡ مَصِيرًا ١١٥﴾
Diese Âyah ist ein Beweis dafür, dass derjenige, der die Rettung und die Glückseligkeit erlangen will, den Weg der Gläubigen gehen und den Konsens der Muslime befolgen muss. Zudem ist die erwähnte Âyah ein Beweis für die Verdorbenheit derjenigen, die dem Konsens der Muslime widersprechen.
Der Gefährte des Propheten Muhammad ﷺ, ^Abdu l-Lâh Ibn Mas^ûd, sagte:
ما رآه المسلمون حسناً فهو عند الله حسن وما رآه المسلمون قبيحاً فهو عند الله قبيح.
Die Bedeutung lautet: Wenn die Gelehrten eine Angelegenheit befürworten und sich darüber einig sind, so wird diese in der islamischen Religion akzeptiert; und wenn die Gelehrten etwas übereinstimmend nicht gutheißen, so wird dies in der islamischen Religion nicht akzeptiert.
Zu den empfohlenen Neuerungen, die die islamische Gemeinschaft gutheißt und über deren Legitimität Übereinstimmung unter den Muslimen herrscht, gehört die Feier anlässlich der Geburt des Propheten Muhammad ﷺ. Sie zählt zu den guten Taten und der Muslim, der diese Tat verrichtet, wird Belohnung dafür erhalten, da er diesen Anlass aus Liebe zum Propheten feiert und dabei Glück und Freude über dessen edle Geburt empfindet. Auch wenn diese Neuerung nach dem Tod des Gesandten Gottes ﷺ eingeführt wurde, so ist sie eine gute Neuerung (Bid^ah Hasanah) und über ihre Erlaubnis gibt es keine Meinungsverschiedenheit in der Gemeinschaft des Propheten ﷺ.