Kategorie-Archiv: ISLAMISCHE WISSEN

Die Festlegung des Beginns des Fastenmonats Ramadân

Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Derjenige, Der keine Gestalt, keine Form und keine Glieder hat. Derjenige, Der kein Körper ist und keine Maße hat. Derjenige, Der ohne Ort existiert. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Muhammad Diener und Gesandter Gottes ist. As-Salâtu und as-Salâmu für dich, o Gesandter von Allâh, und alle anderen Propheten.

Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit. Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-Baqarah, Âyah 185:

﴿شَهرُ رَمَضَانَ ٱلَّذِي أُنزِلَ فِيهِ ٱلقُرءَانُ هُدى لِّلنَّاسِ وَبَيِّنَٰت مِّنَ ٱلهُدَىٰ وَٱلفُرقَانِ فَمَن شَهِدَ مِنكُمُ ٱلشَّهرَ فَليَصُمهُ﴾ الآية.

Die Bedeutung lautet: Der Monat Ramadân ist der Monat, in dem der gesamte Qur’ân herabgesandt wurde (von der wohlverwahrten Tafel in den ersten Himmel und anschließend wurde er nach und nach dem Propheten Muhammad ﷺ offenbart). Derjenige, der in diesem Monat lebt, muss fasten.

Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-Hadjdj, Âyah 77:

﴿يَٰأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ ٱركَعُواْ وَٱسجُدُواْۤ وَٱعبُدُواْ رَبَّكُم وَٱفعَلُواْ ٱلخَيرَ لَعَلَّكُم تُفلِحُونَ۩ ٧٧﴾

Die Bedeutung lautet: O ihr Gläubigen, verbeugt euch, werft euch nieder, betet euren Gott an und verrichtet Gutes, auf dass ihr belohnt werdet.

Verehrte Brüder, Ramadân – der beste Monat – nähert sich uns, der Monat, in dem der gesamte Qur´ân von der wohlverwahrten Tafel in den ersten Himmel herabgesandt wurde. Der Monat des Segens und Wohlgefallens; der Monat, in dem man besonders auf das Unterlassen der schlechten Taten achtet; der Monat des Vermehrens des Guten und der guten Handlungen und des Vorbereitens auf das Jenseits; ein Monat, der reich an Segen, Vergebung und Schutz vor der Hölle ist, wie es der Gesandte Gottes ﷺ berichtete.

Meine Brüder im Islam, der Monat Ramadân ist der Monat des Speisens, der Monat des Spendens, des Tröstens, der Qur´ân-Rezitation, des Vermehrens der religiösen Handlungen, des Verweilens in den Moscheen. Er ist kein Monat des Völlegefühls, der Faulheit oder des Verbringens der Nächte vor den Fernsehgeräten. Er ist der Monat der Askese und des Unterdrückens des Verlangens nach unvorteilhaften Erlaubtem.

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Einige Gesetzregelungen hinsichtlich des Fastens

Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Derjenige, Der keine Gestalt, keine Form und keine Glieder hat. Derjenige, Der kein Körper ist und keine Maße hat. Derjenige, Der ohne Ort existiert. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Muhammad Diener und Gesandter Gottes ist. As-Salâtu und as-Salâmu für dich, o Gesandter von Allâh, und alle anderen Propheten.

Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.

Verehrte Brüder im Islam, wir befinden uns noch im Monat Scha^bân, jedoch wird schon bald der Monat Ramadân beginnen. In dieser zweiten Hälfte von Scha^bân, in der wir uns gerade befinden, sind einige Muslime damit beschäftigt, die Fastentage nachzuholen, die sie aus entschuldbaren oder unentschuldbaren Gründen nicht gefastet hatten. Andere Muslime sind damit beschäftigt, weitere gute Taten zu verrichten, wie das Fasten in der zweiten Hälfte des Monats Scha^bân, nachdem sie den 15. Schâ^bân gefastet haben und die zweite Hälfte nun angehängt und aufeinanderfolgend fasten. Wiederum andere gehen ihrer Gewohnheit nach und fasten montags und donnerstags. Die verantwortliche Person ist verpflichtet, die gute Tat auf die Weise zu verrichten, wie sie Gültigkeit hat. Also hat sie zu lernen, wie sie Gültigkeit hat, indem sie die Hauptbestandteile und Voraussetzungen dieser guten Tat lernt, damit sie sie so verrichtet, wie Allâh es befohlen hat und das unterlässt, was sie ungültig macht.

Brüder im Islam, hört von mir die nun folgenden Gesetzesregelungen des Fastens.

Bruder im Islam, wenn du Pflichtfasten willst, dann fasse in der Nacht die Absicht, aufgrund der jeweiligen Pflicht, zu fasten – die Nacht ist zwischen dem Sonnenuntergang und der Morgendämmerung. Wenn du aber empfohlen fastest, dann darfst du in der Nacht aber auch am Morgen die Absicht fassen, solange du an diesem Morgen nichts getan hast, was zur Ungültigkeit des Fastens führt.

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Der Fünfzehnte des Monats Scha^bân

Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Derjenige, Der keine Gestalt, keine Form und keine Glieder hat. Derjenige, Der kein Körper ist und keine Maße hat. Derjenige, Der ohne Ort existiert. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Muhammad Diener und Gesandter Gottes ist. As-Salâtu was-Salâmu für dich, o Gesandter von Allâh, und für alle anderen Propheten.

Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.

Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah az-Zalzalah, Âyah 7 und 8:

﴿فَمَنْ يَعْمَلْ مِثْقَالَ ذَرَّةٍ خَيْرًا يَرَهُ (7) وَمَنْ يَعْمَلْ مِثْقَالَ ذَرَّةٍ شَرًّا يَرَهُ (8)﴾

Die Bedeutung lautet: Wer eine gute Tat ausführt, sei es nur im Gewicht eines Staubkorns, der wird von der Güte seiner Tat erfahren; und wer eine schlechte Tat begeht, sei es nur im Gewicht eines Staubkorns, der wird von der Last seiner Tat erfahren.

Brüder im Islam, in den erwähnten beiden Âyât wird dazu aufgerufen, Gutes zu verrichten und davor gewarnt, Schlechtes zu begehen. Es ist empfohlen, dass wir im Monat Scha^bân, in welchem wir uns gerade befinden, das Verrichten der guten Taten vermehren und die Gehorsamkeit Gott gegenüber verstärken.

Ibn Hibbân und Ibn Mâdjah überlieferten, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:

إِذَا كَانَتْ لَيْلَةُ النِّصْفِ مِنْ شَعْبَانَ فَقُومُوا لَيْلَهَا وَصُومُوا نَهَارَهَا اﻫ

Die Bedeutung lautet: „Wenn die 15. Nacht von Scha^bân eintritt, dann verbringt sie mit Gebeten und fastet den darauffolgenden Tag.“

Des Weiteren sagte der Prophet Muhammad ﷺ:

فإنَّ اللهَ تعالى يقولُ أَلَا مِنْ مُسْتَغْفِرٍ فَأَغْفِرَ لَهُ أَلَا مِنْ مُسْتَرْزِقٍ فَأَرْزُقَهُ أَلا مُبْتَلًى فَأُعَافِيَهُ أَلَا كَذَا أَلَا كَذَا حتّى يَطْلُعَ الفَجْرُ اﻫ

Die Bedeutung lautet: Allâhu Ta^âlâ sagt: Wer um Vergebung bittet, dem vergebe Ich; wer um Versorgung bittet, dem beschere Ich Versorgung; wer geplagt ist, den entlaste Ich; usw., usw. bis zum Aufkommen der Morgendämmerung.

Verehrte Brüder, die Nacht zum 15. des Monats Scha^bân ist eine gesegnete Nacht, die an das Herannahen des Monats Ramadân erinnert, in dem der edle Qur’ân herabgesandt wurde. Der Gesandte Gottes ﷺ legte uns nahe, diese Nacht mit Gebeten, dem Sprechen von Bittgebeten sowie dem Bitten um Vergebung zu verbringen und den darauffolgenden Tag, den 15. des Monats Scha^bân, zu fasten. In der Âyah 17 aus der Sûrah ´Âl ^Imrân lobt Allâh diejenigen, die im Morgengrauen um Vergebung bitten. Imâm Muslim überlieferte, dass der Gesandte Gottes Muhammad ﷺ sagte:

أَفْضَلُ الصلاةِ بعدَ الفَرِيضَةِ صَلاةُ الليل

Die Bedeutung lautet: „Das beste Gebet nach den Pflichtgebeten ist das empfohlene Gebet in der Nacht.“

Es ist empfohlen, dass wir diese Nacht verstärkt für das Verrichten von guten Taten nutzen und in ihr Allâh darum bitten, uns unsere Sünden zu vergeben.

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Die Erläuterung der Âyah 2 und 3 der Sûrah at-Talâq

Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Derjenige, Der keine Gestalt, keine Form und keine Glieder hat. Derjenige, Der kein Körper ist und keine Maße hat. Derjenige, Der ohne Ort existiert. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Muhammad Diener und Gesandter Gottes ist. As-Salâtu und as-Salâmu für dich, o Gesandter von Allâh, und alle anderen Propheten.

Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.

Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah at-Talâq, Âyah 3:

﴿وَمَن يَتَّقِ ٱللَّهَ يَجعَل لَّهُۥ مَخرَجا ٢ وَيَرزُقهُ مِن حَيثُ لَا يَحتَسِبُ وَمَن يَتَوَكَّل عَلَى ٱللَّهِ فَهُوَ حَسبُهُۥٓۚ إِنَّ ٱللَّهَ بَٰلِغُ أَمرِهِۦۚ قَد جَعَلَ ٱللَّهُ لِكُلِّ شَيء قَدرا ٣﴾

Die Bedeutung lautet: Und derjenige, der gottesfürchtig ist, dem beschert Allâh einen Ausweg aus seiner Bedrängnis und beschert ihm aus Quellen, mit denen er nicht rechnet; und wer auf Gott vertraut, dem genügt Er; wahrlich, es geschieht nur das, was Allâh will; Allâh hat alles vorherbestimmt.

Brüder im Islam, Imâm Ahmad überlieferte in seinem Werk „al-Musnad“ und al-Hâkim überlieferte in seinem Werk „al-Mustadrak“ über Abû Dharr, dass er sagte: Der Gesandte Gottes rezitierte vor mir die Âyah ﴿وَمَن يَتَّقِ ٱللَّهَ يَجۡعَل لَّهُۥ مَخۡرَجٗا﴾ bis er die Âyah beendete und daraufhin sagte:

„يَا أَبَا ذَرٍّ لَوْ أَنَّ النَّاسَ كُلَّهُمْ أَخَذُوا بِهَا لَكَفَتْهُم“

Die Bedeutung lautet: O Abû Dharr, wenn alle Menschen nach dieser Âyah handeln würden, dann würde sie ihnen genügen, um ihre Ziele auf der Welt und im Jenseits zu erreichen.

Darauf rezitierte der Gesandte ﷺ diese Âyah erneut und wiederholte sie.

Die Gottesfurcht bedeutet, alle Pflichten zu verrichten und alle Sünden zu unterlassen. Der Gefährte Ibn ^Abbâs sagte: Wer gottesfürchtig ist, den rettet Allâh auf der Welt und im Jenseits.

Die Gottesfurcht ist somit ein Grund für die Überwindung von Kummer auf der Welt und im Jenseits und ein Grund für die Versorgung und das Erreichen eines höheren Ranges. Die Sünden aber sind ein Grund für Verwehrungen auf der Welt und im Jenseits, denn der Gesandte Gottes ﷺ sagte:

„إِنَّ الرَّجُلَ لَيُحْرَمُ الرِّزْقَ بِالذَّنْبِ يُصِيبُهُ“

Die Bedeutung lautet: Demjenigen, der Sünden begeht, wird das Bestreiten des Lebensunterhalts erschwert.

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