Kategorie-Archiv: ISLAMISCHE WISSEN

Die Liebe zu unserem Propheten Muhammad ﷺ

Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht.

Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Muhammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Muhammad und seinen Âl einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten Ibrâhîm und seinen Âl einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Muhammad und seinen Âl Segen, so wie Du dem Propheten Ibrâhîm und seinen Âl Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.

Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.

Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah Âl ^Imrân, Âyah 31 und 32:

﴿قُل إِن كُنتُم تُحِبُّونَ ٱللَّهَ فَٱتَّبِعُونِي يُحبِبكُمُ ٱللَّهُ وَيَغفِر لَكُم ذُنُوبَكُم وَٱللَّهُ غَفُور رَّحِيم ٣١ قُل أَطِيعُواْ ٱللَّهَ وَٱلرَّسُولَ فَإِن تَوَلَّواْ فَإِنَّ ٱللَّهَ لَا يُحِبُّ ٱلكَٰفِرِينَ ٣٢﴾

Die Bedeutung lautet: Sage (o Muhammad), wenn ihr Allâh liebt, dann folgt mir und Allâh wird euch lieben und euch eure Sünden vergeben, Allâh ist vergebend und erbarmend. Sage (o Muhammad), seid gehorsam zu Allâh und zum Gesandten; und wenn sie sich abwenden, so liebt Allâh diejenigen nicht, die nicht an Ihn und an Seine Gesandten glauben.

Brüder im Islam! In unserer heutigen Ansprache werden wir, so Gott will, über eine großartige Angelegenheit sprechen. Diese ist die Liebe zu Muhammad, dem Letzten der Gesandten, die Liebe zum Besten der Gesandten, die Liebe zum Besten der gesamten Nachkommenschaft von Âdam, die Liebe zum Besten aller Geschöpfe. As-Salâtu was-Salâmu für unseren geliebten und geehrten Propheten Muhammad, für seine muslimischen Angehörigen und rechtschaffenen Gefährten.

Bruder im Islam! Wisse, dass die Muslime den Propheten Muhammad ﷺ verehren und lieben, ohne dabei der Religion zu widersprechen
– sondern so, wie Allâh dies befahl und so, wie es in der Religion verankert ist. Denn die Liebe zum Propheten Muhammad ﷺ ist eine Pflicht für die Verantwortlichen. Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah Âl ^Imrân, Âyah 31 und 32:

﴿قُل إِن كُنتُم تُحِبُّونَ ٱللَّهَ فَٱتَّبِعُونِي يُحبِبكُمُ ٱللَّهُ وَيَغفِر لَكُم ذُنُوبَكُم وَٱللَّهُ غَفُور رَّحِيم ٣١﴾

Die Bedeutung lautet: Sage (o Muhammad), wenn ihr Allâh liebt, dann folgt mir und Allâh wird euch lieben und euch eure Sünden vergeben, Allâh ist vergebend und erbarmend.

Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-Fath, Âyah 8 und 9:

﴿إِنَّا أَرسَلنَٰكَ شَٰهِدا وَمُبَشِّرا وَنَذِيرا ٨ لِّتُؤمِنُواْ بِٱللَّهِ وَرَسُولِهِۦ وَتُعَزِّرُوهُ وَتُوَقِّرُوهُ﴾

Die Bedeutung lautet: Du (Muhammad) wurdest als Zeuge, Verkünder froher Botschaft und Warner gesandt. Ihr (die Verantwortlichen) seid verpflichtet, an Allâh und an Seinen Gesandten zu glauben, ihn (den Gesandten) hoch zu achten und zu verehren.

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Lehren des I.V.W.P. e. V.

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Islamische Verein für wohltätige Projekte (I.V.W.P. e. V.) wurde Mitte der 1990er in Berlin gegründet und beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen, mit dem Ziel mittels wohltätiger Projekte, die auf islamischen Lehren basieren, einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

Aufgrund seiner offenkundig gewordenen Redlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Ausgewogenheit und Gemäßigkeit, genießt er eine stetig größer werdende Beliebtheit und einen ständig wachsenden Sympathisantenkreis, der sowohl aus Muslimen als auch Nichtmuslimen besteht.

Der Verein setzt viel auf Aufklärung und Bildung, weil man durch die Bildung in der Lage ist, das destruktive Gedankengut, das unter dem Deckmantel des Islam verbreitet wird, zu enttarnen und die Gefahren von Gruppierungen, die für solches Gedankengut und derartigen Ideologien stehen, erkennen kann. Aus diesem Grund besteht ein Großteil der Aktivitäten des I.V.W.P. e. V. aus Vorträgen, Seminaren und Beratungen über die islamischen Regeln, denn ein Motto des I.V.W.P. e. V. lautet: Das Bessern eines einzelnen Menschen fruchtet als Besserung der Gesellschaft.

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Die Religion aller Propheten

Liebe Leserin, lieber Leser,

widrige Eigenschaften, wie z. B. Lügen, Betrügen, abscheuliche Krankheiten und törichtes Verhalten, verhindern die Akzeptanz der Botschaft eines Propheten; weder stehen sie in Einklang mit dem Verkünden der Botschaft noch sind sie mit dem Status eines Propheten vereinbar.[1] Da dies eine logische Schlussfolgerung ist, sieht der Muslim sich bestätigt, dass er daran glaubt, dass ausnahmslos alle Propheten wahrhaftig, treu, ehrenhaft, intelligent und mutig sind.

Ein weiterer Teil der islamischen Glaubenslehre ist die Übereinstimmung in den Aufrufen aller Propheten, einzig und allein Gott – den Schöpfer aller Geschöpfe – anzubeten und Ihm keinen Teilhaber beizugesellen. Dies ist für den gesunden Menschenverstand ebenfalls unbedingt notwendig, weil es verstandesgemäß unmöglich ist, dass Gott unterschiedliche Glaubenslehren offenbart hätte. Die Religion, die Gott von Seinen Dienern akzeptiert, basiert auf der Glaubenslehre, deren Kern aus dem Glauben an Gott und an Seine Propheten besteht; die verschiedenen Religionen hingegen basieren auf unterschiedlichen Lehren über Gott, d. h. ihre Basen unterscheiden sich, auch wenn sie übereinstimmende Bezeichnungen haben, wie z. B. Gebet und Fasten. Diese unterschiedlichen Lehren weichen dermaßen voneinander ab, dass eine gemeinsame Interpretation nicht realisierbar ist und der Verstand es ablehnt, dass die Propheten zu unterschiedlichen Religionen aufgerufen hätten. Wer sich mit diesem Thema befasst, der findet im Islam die zufriedenstellende Lehre, dass alle Propheten ein und dieselbe Religion befolgt und verkündet haben.1

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Die Übereinstimmung, die gute Neuerung und die Feier anlässlich der Geburt des Propheten Muhammad ﷺ

Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Muhammad Diener und Gesandter Gottes ist. As-Salâtu was-Salâmu für den Propheten Muhammad und für alle anderen Propheten. Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen, denn derjenige, der Gott gegenüber gehorsam ist, gehört zu den Rechtschaffenen und Glückseligen.

Allâh, der Erhabene, sagt im edlen Qur´ân in Sûratu n-Nisâ‘, Âyah 115:

﴿وَمَن يُشَاقِقِ ٱلرَّسُولَ مِن بَعدِ مَا تَبَيَّنَ لَهُ ٱلهُدَىٰ وَيَتَّبِع غَيرَ سَبِيلِ ٱلمُؤمِنِينَ نُوَلِّهِۦ مَا تَوَلَّىٰ وَنُصلِهِۦ جَهَنَّمَ وَسَاءَت مَصِيرًا ١١٥﴾

Diese Âyah ist ein Beweis dafür, dass derjenige, der die Rettung und die Glückseligkeit erlangen will, den Weg der Gläubigen gehen und den Konsens der Muslime befolgen muss. Zudem ist die erwähnte Âyah ein Beweis für die Verdorbenheit derjenigen, die dem Konsens der Muslime widersprechen.

Der Gefährte des Propheten Muhammad ﷺ, ^Abdu l-Lâh Ibn Mas^ûd, sagte:

مَا رَءَاهُ المسلِمونَ حسنًا فهُوَ عِنْدَ اللهِ حَسَنٌ وما رءاهُ المسلِمُونَ قبيحًا فَهُوَ عِنْدَ اللهِ قَبِيح.

Die Bedeutung lautet: Wenn die Gelehrten eine Angelegenheit befürworten und sich darüber einig sind, so wird diese in der islamischen Religion akzeptiert; und wenn die Gelehrten etwas übereinstimmend nicht gutheißen, so wird dies in der islamischen Religion nicht akzeptiert.

Zu den empfohlenen Neuerungen, die die islamische Gemeinschaft gutheißt und über deren Legitimität Übereinstimmung unter den Muslimen herrscht, gehört die Feier anlässlich der Geburt des Propheten Muhammad ﷺ. Sie zählt zu den guten Taten und der Muslim, der diese Tat verrichtet, wird Belohnung dafür erhalten, da er diesen Anlass aus Liebe zum Propheten feiert und dabei Glück und Freude über dessen edle Geburt empfindet. Auch wenn diese Neuerung nach dem Tod des Gesandten Gottes ﷺ eingeführt wurde, so ist sie eine gute Neuerung (Bid^ah Hasanah) und über ihre Erlaubnis gibt es keine Meinungsverschiedenheit in der Gemeinschaft des Propheten ﷺ.

Al-Mudhaffar, der Herrscher von Irbil, der ein ehrfürchtiger und mutiger Gelehrter war, ist derjenige, der diese Tat zu Anfang des siebten Jahrhunderts n. H. als Erster durchführte. Er versammelte viele Gelehrte seiner Zeit, sie alle lobten diese gute Neuerung, stimmten ihr zu und wiesen diese Handlung nicht zurück. Genauso hießen die Gelehrten, die nach ihnen kamen, diese Neuerung gut.

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