Kategorie-Archiv: ISLAMISCHE WISSEN

Der logische Beweis für die Existenz Gottes

Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, der Einzige, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Muhammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Muhammad und seinen Âl einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten Ibrâhîm und seinen Âl einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Muhammad und seinen Âl Segen, so wie Du dem Propheten Ibrâhîm und seinen Âl Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.

Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.

Allâhu Ta^âlâ sagt in den Âyât 190 und 191 der Sûrah Âl ^Imrân:

﴿إِنَّ فِي خَلۡقِ ٱلسَّمَٰوَٰتِ وَٱلۡأَرۡضِ وَٱخۡتِلَٰفِ ٱلَّيۡلِ وَٱلنَّهَارِ لَأٓيَٰتٖ لِّأُوْلِي ٱلۡأَلۡبَٰبِ ١٩٠ ٱلَّذِينَ يَذۡكُرُونَ ٱللَّهَ قِيَٰمٗا وَقُعُودٗا وَعَلَىٰ جُنُوبِهِمۡ وَيَتَفَكَّرُونَ فِي خَلۡقِ ٱلسَّمَٰوَٰتِ وَٱلۡأَرۡضِ رَبَّنَا مَا خَلَقۡتَ هَٰذَا بَٰطِلٗا سُبۡحَٰنَكَ فَقِنَا عَذَابَ ٱلنَّارِ ١٩١﴾

Die Bedeutung lautet: Wahrlich, in der Verschiedenheit zwischen Himmel und Erde und der Unterschiedlichkeit zwischen Nacht und Tag befinden sich deutliche Beweise (für die Existenz Gottes) für diejenigen, die mit ihrem gesunden Verstand nachdenken; diejenigen, die Allâh im Stehen, im Sitzen und im Liegen lobpreisen und über die Geschöpfe, die sich im Himmel und auf der Erde befinden, nachdenken und sagen: „O unser Gott, Du hast diese Schöpfung nicht ohne Weisheit erschaffen. Erhaben bist Du, bitte beschütze uns vor der Bestrafung im Höllenfeuer.“

Brüder im Islam, wer die Geschöpfe Gottes betrachtet, sie sich anschaut und darüber nachdenkt, erkennt mit seinem Verstand, dass Gott, der Erhabene, existiert sowie dass Gott einzig, allmächtig und wollend ist. Verehrte Brüder im Islam, wir sind verpflichtet darüber nachzudenken, denn Ibn Hibbân überlieferte in seinem Sahîh, dass der Gesandte Gottes ﷺ, hinsichtlich der soeben erwähnten Âyah, sagte:

ويلٌ لِمَنْ قَرَأَها ولم يَتَفَكَّر فيها

Die Bedeutung lautet: Wehe demjenigen, der sie liest und nicht über ihre Bedeutung nachdenkt.

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Das Empfangen des Monats Ramadân

Das Lob gebührt Allâh. As-Salâtu was-Salâmu für den auserwählten Propheten sowie für seine muslimischen Angehörigen und seine Gefährten.

Sodann, der Monat der Gnade, Vergebung und Verschonung vor dem Höllenfeuer steht uns erneut bevor. Er ist der Monat des Fastens, des nächtlichen Gebetes, der Güte und des Gottesgehorsams als auch der Monat der Askese und der Überwindung, sich von Gelüsten und Begierden fernzuhalten.

Wir empfangen diesen gesegneten Monat und in unseren Herzen befindet sich der Vorzug des Jenseits gegenüber der Welt. Wie könnte es nicht so sein, denn in den beiden Sahih-Werken wurde überliefert, dass Abû Hurayrah, möge Allâh ihm gnädig sein, erzählte, dass der Prophet ﷺ sagte:

مَن صَامَ رَمَضَانَ إِيمَانًا وَاحْتِسَابًا غُفِرَ لَهُ مَا تَقَدَّمَ مِن ذَنبِهِ

Die Bedeutung lautet: Demjenigen, der aus Überzeugung und in der Hoffnung auf die Belohnung im Monat Ramadân fastet, vergibt Allâh seine begangenen Sünden.

„Aus Überzeugung“ bedeutet hier aus Glauben an Allâh und mit der Akzeptanz, Fasten zu müssen. D. h. derjenige, der diese Vergebung erlangt, weder hasst er die Pflicht noch zweifelt er an der Belohnung dafür.

Im Sahîh von Muslim wurde überliefert, dass Abû Hurayrah ebenfalls erzählte, dass der Prophet ﷺ sagte:

الصَّلَوَاتُ الْخَمْسُ وَالْجُمُعَةُ إِلَى الْجُمُعَةِ وَرَمَضَانُ إِلَى رَمَضَانَ مُكَفِّرَاتٌ مَا بَيْنَهُنَّ إِذَا اجْتُنِبَتِ الْكَبَائِرُ

Die Bedeutung lautet: Die fünf Pflichtgebete, die Freitagsgebete und die Monate Ramadân sind Gründe für die Vergebung der Sünden, die dazwischen begangen werden, wenn die großen Sünden unterlassen werden.

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Die Festlegung des Beginns des Fastenmonats Ramadân

Die Gelehrten der vier Rechtsschulen haben gelehrt und fest verankert, dass die Festlegung des Beginns des Monats Ramadân dadurch erfolgt, dass nach dem Sonnenuntergang des 29. Scha^bân nach der Mondsichel Ausschau gehalten wird; sollte sie gesichtet werden, dann ist der darauffolgende Tag der 1. Ramadân und wenn sie nicht gesichtet wird, dann ist der darauffolgende Tag der 30. Scha^bân und somit ist der Tag danach der Erste des Monats Ramadân.

Diese Gelehrten zeigten auch auf, dass die Aussagen der Astronomen hierfür nicht in Betracht kommen.

Al-Hâfidh an-Nawawiyy sagte in seinem Werk „al-Madjmû^“: Die Aussage derer, die den Beginn und das Ende eines Monats berechnen, wird durch den folgenden Hadîth, der in Sahîh Muslim und Sahîh al-Bukhâriyy überliefert wurde, abgelehnt:

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