Kategorie-Archiv: Freitagsansprache

Die Übereinstimmung, die gute Neuerung und die Feier anlässlich der Geburt des Propheten Muhammad ﷺ

Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Muhammad Diener und Gesandter Gottes ist. As-Salâtu was-Salâmu für den Propheten Muhammad und für alle anderen Propheten. Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen, denn derjenige, der Gott gegenüber gehorsam ist, gehört zu den Rechtschaffenen und Glückseligen.

Allâh, der Erhabene, sagt im edlen Qur´ân in Sûratu n-Nisâ‘, Âyah 115:

﴿وَمَن يُشَاقِقِ ٱلرَّسُولَ مِن بَعدِ مَا تَبَيَّنَ لَهُ ٱلهُدَىٰ وَيَتَّبِع غَيرَ سَبِيلِ ٱلمُؤمِنِينَ نُوَلِّهِۦ مَا تَوَلَّىٰ وَنُصلِهِۦ جَهَنَّمَ وَسَاءَت مَصِيرًا ١١٥﴾

Diese Âyah ist ein Beweis dafür, dass derjenige, der die Rettung und die Glückseligkeit erlangen will, den Weg der Gläubigen gehen und den Konsens der Muslime befolgen muss. Zudem ist die erwähnte Âyah ein Beweis für die Verdorbenheit derjenigen, die dem Konsens der Muslime widersprechen.

Der Gefährte des Propheten Muhammad ﷺ, ^Abdu l-Lâh Ibn Mas^ûd, sagte:

مَا رَءَاهُ المسلِمونَ حسنًا فهُوَ عِنْدَ اللهِ حَسَنٌ وما رءاهُ المسلِمُونَ قبيحًا فَهُوَ عِنْدَ اللهِ قَبِيح.

Die Bedeutung lautet: Wenn die Gelehrten eine Angelegenheit befürworten und sich darüber einig sind, so wird diese in der islamischen Religion akzeptiert; und wenn die Gelehrten etwas übereinstimmend nicht gutheißen, so wird dies in der islamischen Religion nicht akzeptiert.

Zu den empfohlenen Neuerungen, die die islamische Gemeinschaft gutheißt und über deren Legitimität Übereinstimmung unter den Muslimen herrscht, gehört die Feier anlässlich der Geburt des Propheten Muhammad ﷺ. Sie zählt zu den guten Taten und der Muslim, der diese Tat verrichtet, wird Belohnung dafür erhalten, da er diesen Anlass aus Liebe zum Propheten feiert und dabei Glück und Freude über dessen edle Geburt empfindet. Auch wenn diese Neuerung nach dem Tod des Gesandten Gottes ﷺ eingeführt wurde, so ist sie eine gute Neuerung (Bid^ah Hasanah) und über ihre Erlaubnis gibt es keine Meinungsverschiedenheit in der Gemeinschaft des Propheten ﷺ.

Al-Mudhaffar, der Herrscher von Irbil, der ein ehrfürchtiger und mutiger Gelehrter war, ist derjenige, der diese Tat zu Anfang des siebten Jahrhunderts n. H. als Erster durchführte. Er versammelte viele Gelehrte seiner Zeit, sie alle lobten diese gute Neuerung, stimmten ihr zu und wiesen diese Handlung nicht zurück. Genauso hießen die Gelehrten, die nach ihnen kamen, diese Neuerung gut.

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Der Aufruf zur guten Behandlung der Eltern und die Warnung davor, sie zu verletzen

Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Muhammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Muhammad und seinen Âl einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten Ibrâhîm und seinen Âl einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Muhammad und seinen Âl Segen, so wie Du dem Propheten Ibrâhîm und seinen Âl Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.

Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen. Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-Isrâ‘, Âyah 23-24:

﴿وَقَضَى رَبُّكَ أَلَّا تَعْبُدُوا إِلّآ إِيَّاهُ وبِالْوَالِدَيْنِ إِحْسانًا إِمَّا يَبْلُغَنَّ عِنْدَكَ الكِبَرَ أَحَدُهُما أَوْ كِلاهُما فَلا تَقُل لَّهُمَا أُفٍّ وَلا تَنْهَرْهُمَا وَقُل لَّهُمَا قَولًا كَريمًا 23 وَاخْفِضْ لَهُمَا جَنَاحَ الذُّلِّ مِنَ الرَّحْمَةِ وَقُل رَّبِّ ارْحَمْهُمَا كَمَا رَبَّيَانِي صَغِيرًا 24﴾

Die Bedeutung lautet: Allâh befahl uns, einzig und allein Ihn anzubeten und die Eltern gut zu behandeln, auch wenn einer von ihnen oder beide ein hohes Alter erreicht haben, so sage ihnen nicht „Uff“, beschimpfe sie nicht und verwende ihnen gegenüber respektvolle Worte. Sei ihnen gegenüber gnädig und bescheiden und sprich Bittgebete für sie und sage: O Gott, sei meinen Eltern gnädig, sie haben Gnade gezeigt, als sie mich großzogen.

Der Hadîth-Gelehrte Muslim überlieferte über ^Abdu l-Lâh Ibn Mas^ûd, dass dieser den Propheten ﷺ folgendes fragte: „Welche ist die beste Tat nach dem Glauben an Allâh und an Seinen Gesandten?“ Der Prophet ﷺ antwortete (sinngemäß): „Das Gebet in seiner vorgeschriebenen Zeit zu verrichten.“ Dann fragte er: „Und welche folgt dieser?“ Der Prophet ﷺ antwortete: „Der Gehorsam gegenüber den Eltern.“

Der Hadîth-Gelehrte Muslim überlieferte, dass der Gesandte von Allâh ﷺ folgendes sagte:

رَغِمَ أَنْفُ مَنْ أَدْرَكَ أَبَوَيْهِ عِنْدَ الكِبَرِ أَحَدَهُما أَوْ كِلَيْهِمَا فَلَمْ يَدْخُلِ الجنَّة اﻫ

Die Bedeutung lautet: Ein großer Verlust erleidet derjenige, der den Gehorsam gegenüber den Eltern, die alt und schwach geworden waren, nicht als Grund für den Eintritt ins Paradies genutzt hat.

Die gute Behandlung der Eltern, die alt und schwach geworden sind, indem man ihnen dient, sie in der Versorgung unterstützt oder ähnliches, ist der Grund für den Eintritt ins Paradies und den Gewinn im Jenseits.

Der Hadîth-Gelehrte al-Hâkim und andere überlieferten, dass der Gesandte von Allâh ﷺ folgendes sagte:

رِضَا اللهِ في رِضَا الوَالِدَيْنِ وسَخَطُهُ في سَخَطِهِمَا اﻫ

Die Bedeutung lautet: Allâh belohnt den Muslim, der die Eltern gut behandelt und hat demjenigen, der die Eltern verletzt, mit Strafe gedroht.

Der Gehorsam gegenüber den Eltern ist somit – sowohl auf der Welt als auch im Jenseits – ein großer Gewinn, und sie schlecht zu behandeln ist ein großer Verlust und gehört zu den großen Sünden, so wie es im Hadîth des Propheten, der von den Gelehrten al-Bukhâriyy und Muslim überliefert wurde, erwähnt wird.

Der Gelehrte al-Bayhaqiyy überlieferte über den Propheten Muhammad ﷺ, dass er folgendes sagte:

ثلاثَةٌ لا يدخُلونَ الجنَّة أَىْ مَعَ الأَوَّلِينَ أي لسبقِ العذابِ لهم إن لَمْ يَعْفُ اللهُ عنهم وَعَدَّ مِنْهُم “العَاقّ لِوَالِدَيْه”

In diesem Hadîth wird erwähnt, dass derjenige, der seine Eltern verletzte, zu den drei Gruppen gehört, die nicht mit den Ersten ins Paradies eintreten werden, und dies aufgrund der vorherigen Bestrafung, wenn Allâh ihnen nicht vergibt.

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Der gute Rat

Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Derjenige, Der keine Gestalt, keine Form und keine Glieder hat. Derjenige, Der kein Körper ist und keine Maße hat. Derjenige, Der ohne Ort existiert. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Muhammad Diener und Gesandter Gottes ist. As-Salâtu und as-Salâmu für dich, o Gesandter von Allâh, und alle anderen Propheten.

Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit. Diese ist die beste Vorbereitung auf das Leben nach dem Tod. Dem Rechtschaffenen beschert Allâh Auswege aus seinen Notlagen. Derjenige jedoch, der Allâh gegenüber sündigt und das Vergängliche dem Unvergänglichen vorzieht, verliert. So sagt Allâh, der Erhabene, in der Sûrah al-^Asr, Âyât 1-3:

﴿وَٱلعَصرِ ١ إِنَّ ٱلإِنسَٰنَ لَفِي خُسرٍ ٢ إِلَّا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ وَعَمِلُواْ ٱلصَّٰلِحَٰتِ وَتَوَاصَواْ بِٱلحَقِّ وَتَوَاصَواْ بِٱلصَّبرِ ٣﴾

Die Bedeutung lautet: Allâh schwört (Qasam) bei der Zeit (ad-Dahr), dass der Mensch einen großen Verlust erleiden wird, bis auf diejenigen, die an Gott und an die Propheten glauben sowie die guten Taten ausführen und die zum Verrichten der Pflichten und zum Unterlassen der Sünden und zum Gehorsam gegenüber Gott und gegenüber den Propheten auffordern.

Verehrte Diener Gottes, Allâh schwört bei dem, was Er will. In dieser Sûrah schwört Allâh bei der Zeit, so wie der Gefährte ^Abdu l-Lâh Ibn ^Abbâs dies erwähnte. Allâh schwört, dass nur diejenigen vom Verlust im Jenseits bewahrt sein werden, die gläubig sind und gute Taten verrichten. Dies sind Eigenschaften, die wir bei den Rechtschaffenen vorfinden. Sie handeln nach den Ratschlägen des Gesandten Gottes ﷺ, indem sie mit großem Fleiß lernen und die Pflichten verrichten; insbesondere as-Sâbiqûn al-‘Awwalûn. Diese sind die ersten, die in den Islam eintraten. Sie werden im Qur’ân in der Sûrah at-Tawbah, Âyah 100 gelobt:

﴿وَٱلسَّٰبِقُونَ ٱلأَوَّلُونَ مِنَ ٱلمُهَٰجِرِينَ وَٱلأَنصَارِ وَٱلَّذِينَ ٱتَّبَعُوهُم بِإِحسَٰن رَّضِيَ ٱللَّهُ عَنهُم وَرَضُواْ عَنهُ﴾

Die Bedeutung lautet: Die vorangegangen Ersten der Auswanderer und Ansâr sowie diejenigen Auswanderer und Ansâr, die ihnen auf vollkommene Weise folgten, ihnen wurde die Liebe Gottes zuteil und sie lieben die Gaben, die Allâh ihnen auf der Welt und im Jenseits beschert.

Hieraus geht hervor, dass Allâh diese liebt, da diese glaubten und sich das islamische Wissen aneigneten und dementsprechend handelten. Zudem beratschlagten sie sich gegenseitig. So sollten wir den Gesandten Gottes ﷺ und seine Gefährten nachahmen. Der eine unter ihnen beratschlagte seinen Bruder bzw. Freund, um von Allâh belohnt zu werden. So waren die Gefährten zueinander wie Spiegel. Sie liebten für einander das, was jeder einzelne für sich selbst liebte. Wenn einer von dem anderen einen Fehler sah, eilte er zu ihm mit Beratschlagung. Diese geschah wiederum mit der Absicht, um von Allâh belohnt zu werden. Derjenige jedoch, der den Ratschlag erhielt, wurde nicht hochmütig. Er akzeptierte diesen, denn er wusste gewiss: Wenn er diesen Ratschlag dankend annimmt und danach handelt, wird er dadurch einen großen Nutzen erzielen. So sagte einer der Salaf sinngemäß: Wenn du einen siehst, der dich auf deine Fehler aufmerksam macht, so halte an ihm fest. Des Weiteren wird über den Gefährten ^Umar Ibn al-Khattâb überliefert, dass er sinngemäß sagte: Möge Allâh demjenigen gnädig sein, der mir meine Fehler aufzeigt. Zur Begrüßung gaben sich die Gefährten lächelnd die Hand und rezitierten die bereits erwähnten bedeutungsvollen Âyât aus der Sûrah al-^Asr. Sie beratschlagten sich gegenseitig, gute Taten auszuführen. Sie forderten einander auf, die Pflichten zu verrichten und gemäß dem vom Propheten ﷺ Verkündeten zu handeln. Zu diesem gehört die Gnade, welche ihnen der Gesandte Gottes ﷺ lehrte. In der 29. Âyah der Sûrah al-Fath wird dies über sie berichtet.

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Die Warnung vor dem Erteilen eines islamischen Rechtsgutachtens ohne Wissen

Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Derjenige, Der keine Gestalt, keine Form und keine Glieder hat. Derjenige, Der kein Körper ist und keine Maße hat. Derjenige, Der ohne Ort existiert. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Muhammad Diener und Gesandter Gottes ist. As-Salâtu was-Salâmu für dich, o Gesandter von Allâh, und für alle anderen Propheten.

Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit. Seid rechtschaffen. Verrichtet die Pflichten, unterlasst die Sünden und haltet an den Lehren des Propheten Muhammad ﷺ fest.

Verehrte Brüder, wisst, dass der Diener Gottes am Tag des Jüngsten Gerichts für sein Sprechen, Hören, Sehen und für sein Herz zur Rechenschaft gezogen werden wird. Auch wird er über seine Erteilung von Rechtsgutachten – indem er sagte: „Jenes ist erlaubt und jenes nicht.“ – gefragt werden. Allâh sagt in der Sûrah al-‘Isrâ‘, Âyah 36:

﴿وَلَا تَقفُ مَا لَيسَ لَكَ بِهِۦ عِلمٌ إِنَّ ٱلسَّمعَ وَٱلبَصَرَ وَٱلفُؤَادَ كُلُّ أُوْلَٰئِكَ كَانَ عَنهُ مَسْؤُلاً ٣٦﴾

Die Bedeutung lautet: Und spreche nicht über das, worüber du kein Wissen hast. Gewiss, das Hören, das Sehen und das Herz, für all dies wird der Mensch zur Rechenschaft gezogen werden.

Aus dieser Âyah geht somit die Aufforderung hervor, keine Aussage zu treffen, ohne über das Wissen darüber zu verfügen. Ein islamisches Rechtsgutachten ohne Wissen zu erteilen, gehört zu den großen Sünden. Der Hâfidh Ibn ^Asâkir überlieferte, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:

مَن أَفْتَى بِغَيْرِ عِلْمٍ لَعَنَتْهُ ملائكَةُ السَّمَاءِ والأَرْضِ اهـ

Die Bedeutung lautet: Wer ein islamisches Rechtsgutachten ohne Wissen erteilt, den verfluchen die Engel der Himmel und der Erde.

Wenn dem so ist, verehrte Brüder, was bedeutet dann das ‚Erteilen eines Rechtsgutachtens mit Wissen‘? Hört, verehrte Brüder: Gewiss, derjenige, der ein islamisches Rechtsgutachten erteilt, ist entweder ein Mudjtahid oder einer, der diesen in seinen erteilten Rechtsgutachten nachahmt oder einer, der sich traut, ohne Wissen eines zu erteilen. Der Mudjtahid ist derjenige, der basierend auf gewisse Eigenschaften, die er hat, und Voraussetzungen, die er erfüllt, die Erlaubnis hat, ein islamisches Rechtsgutachten zu erteilen. Diese Voraussetzungen wiederum weisen die meisten Menschen der heutigen Zeit nicht auf. Imâm asch-Schâfi^iyy, möge Allâh ihm gnädig sein, sagte: Zu den Eigenschaften des Mudjtahid gehören die Kenntnis über die Angelegenheiten, die vor ihm waren, wie die Sunan, Aussagen der Salaf, die Angelegenheiten, worüber eine Übereinstimmung unter den Muslimen herrschte und jene, worin sie sich uneinig waren, um nicht etwas zu sagen, was der Übereinstimmung widerspricht. Weiterhin muss er die arabische Sprache beherrschen und die Bedeutungen der islamischen Rechtstexte, gemäß der Sprache der Araber, wissen.

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