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	<title>I.V.W.P.e.V.</title>
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	<description>Islamischer Verein für wohltätige Projekte</description>
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		<title>Die Biographie des Propheten Muhammad ﷺ besteht aus Lehren fürs Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 12:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit und ich rufe euch dazu auf, den Weg des Propheten zu befolgen. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah at-Tawbah</em>, <em>Âyah</em> 128:
<p class="arabisch">
﴿لَقَدۡ جَآءَكُمۡ رَسُولٞ مِّنۡ أَنفُسِكُمۡ عَزِيزٌ عَلَيۡهِ مَا عَنِتُّمۡ حَرِيصٌ عَلَيۡكُم بِٱلۡمُؤۡمِنِينَ رَءُوفٞ رَّحِيمٞ١٢٨﴾
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Zu euch wurde ein Gesandter, der einer von euch ist, gesandt; ihn bedrückt es, dass ihr Schlechtes begeht; er ist um euch besorgt und zu allen Gläubigen gütig und gnädig.</strong>

Wâthilah Ibn al-As<span style="text-decoration: underline;">q</span>^ sagte: Ich hörte den Gesandten Gottes ﷺ sagen:
<p class="arabisch">
إنَّ اللهَ اصْطَفَى كِنَانَةَ مِنْ وَلَدِ إِسْمَاعِيلَ وَاصْطَفَى قُرَيْشًا مِنْ كِنَانَةَ وَاصْطَفَى مِنْ قُرَيْشٍ بَنِي هَاشِمٍ وَاصْطَفَانِي مِنْ بَنِي هَاشِمٍ
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh erwählte Kinânah von den Nachkommen von Ismâ^îl aus, erwählte <span style="text-decoration: underline;">Q</span>uraysch von Kinânah aus, erwählte von den Nachkommen von <span style="text-decoration: underline;">Q</span>uraysch die Nachkommen von Hâschim aus und erwählte mich von den Nachkommen von Hâschim aus. </strong>[Überliefert von Imâm Muslim]

Unser geehrter Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ hat die edelste Abstammung. Er ist das Licht der Welt und mehr noch: Er ist unser Vorbild in Zeiten zunehmender Dunkelheit. Er ist der Großartige und alles an ihm ist großartig. Das Leben der Gläubigen ist von der Liebe zu Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ erfüllt und diese Liebe eint uns. Er ist unser Imâm, unsere Zuflucht und unser Vorbild. Wenn wir am Tag der Auferstehung dem Höllenfeuer entkommen – so Gott will, werden wir entkommen – und Rettung finden, dann nur, weil wir Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ befolgen. Wenn wir das Paradies betreten – so Gott will, werden wir es betreten, dann durch unser Praktizieren seiner Lehren. Die Lehren unseres geliebten Propheten ﷺ sind Licht und bedeuten Frieden; seine Biographie beinhaltet Lehren für das Leben.

Singe, mein Bruder, und sprich es laut aus. ...
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lob gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit und ich rufe euch dazu auf, den Weg des Propheten zu befolgen. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah at-Tawbah</em>, <em>Âyah</em> 128:</p>
<p class="arabisch">
﴿لَقَدۡ جَآءَكُمۡ رَسُولٞ مِّنۡ أَنفُسِكُمۡ عَزِيزٌ عَلَيۡهِ مَا عَنِتُّمۡ حَرِيصٌ عَلَيۡكُم بِٱلۡمُؤۡمِنِينَ رَءُوفٞ رَّحِيمٞ١٢٨﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Zu euch wurde ein Gesandter, der einer von euch ist, gesandt; ihn bedrückt es, dass ihr Schlechtes begeht; er ist um euch besorgt und zu allen Gläubigen gütig und gnädig.</strong></p>
<p>Wâthilah Ibn al-As<span style="text-decoration: underline;">q</span>^ sagte: Ich hörte den Gesandten Gottes ﷺ sagen:</p>
<p class="arabisch">
إنَّ اللهَ اصْطَفَى كِنَانَةَ مِنْ وَلَدِ إِسْمَاعِيلَ وَاصْطَفَى قُرَيْشًا مِنْ كِنَانَةَ وَاصْطَفَى مِنْ قُرَيْشٍ بَنِي هَاشِمٍ وَاصْطَفَانِي مِنْ بَنِي هَاشِمٍ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh erwählte Kinânah von den Nachkommen von Ismâ^îl aus, erwählte <span style="text-decoration: underline;">Q</span>uraysch von Kinânah aus, erwählte von den Nachkommen von <span style="text-decoration: underline;">Q</span>uraysch die Nachkommen von Hâschim aus und erwählte mich von den Nachkommen von Hâschim aus. </strong>[Überliefert von Imâm Muslim]</p>
<p>Unser geehrter Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ hat die edelste Abstammung. Er ist das Licht der Welt und mehr noch: Er ist unser Vorbild in Zeiten zunehmender Dunkelheit. Er ist der Großartige und alles an ihm ist großartig. Das Leben der Gläubigen ist von der Liebe zu Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ erfüllt und diese Liebe eint uns. Er ist unser Imâm, unsere Zuflucht und unser Vorbild. Wenn wir am Tag der Auferstehung dem Höllenfeuer entkommen – so Gott will, werden wir entkommen – und Rettung finden, dann nur, weil wir Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ befolgen. Wenn wir das Paradies betreten – so Gott will, werden wir es betreten, dann durch unser Praktizieren seiner Lehren. Die Lehren unseres geliebten Propheten ﷺ sind Licht und bedeuten Frieden; seine Biographie beinhaltet Lehren für das Leben.</p>
<p>Singe, mein Bruder, und sprich es laut aus.</p>
<p><span id="more-11216"></span></p>
<p>Wir folgen keinem &#8211; außer Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad.</p>
<p>Zeige uns im Register großer Persönlichkeiten jemanden</p>
<p>wie den haschemîtischen Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad.</p>
<p>Bei Gott, kein Geschöpf erreicht den Rang von Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, und kein Geschöpf wird seinen Rang übertreffen.</p>
<p>Und noch immer strahlen die Lehren des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ hell und erleuchten den Weg derer, die nach der Wahrheit suchen, und sind ein Licht für alle, die nach Wissen streben, um aus der Finsternis der Unwissenheit, in der viele Menschen verlorengegangen sind, herauszukommen. Wir erleben den Zerfall von Familien, die Spaltung von Gesellschaften, die Ausbreitung des Schlechten sowie das Aufkommen von Feindseligkeiten und Streitigkeiten, manchmal sogar innerhalb derselben Familie, weil die Lehren des Propheten ﷺ nicht richtig praktiziert werden.</p>
<p>Viele junge Menschen sehnen sich danach, wie diese oder jene Person zu sein und in die Fußstapfen von sündigen Personen zu treten. Wir raten ihnen, den Lehren des geliebten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ zu folgen, denn er ist derjenige, den Allâh am meisten liebt und sein Weg ist ein Weg des Friedens und der Leitung zu einem gottesfürchtigen Leben.</p>
<p>Im Laufe der Tage und Jahre wurde der Ruhm des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ nicht weniger, sondern hat stets zugenommen. Mit der Zeit verblassen Taten und Namen, jedoch hat unsere Gemeinschaft die Besonderheiten des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ nie vergessen. Viele Namen verschwinden im Laufe der Zeit, doch strahlt der Name unseres Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ immer mehr. In Zeiten widriger Umstände und großer Hürden wenden wir uns an Allâh mittels unseres Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ. Heutzutage ist es sehr wichtig, die Menschen dazu aufzurufen, die Lehren unseres Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ anzuwenden!</p>
<p>Brüder im Islam, so haltet an den Lehren eures Propheten fest und lehrt seine Biographie eure Verwandten, Bekannten und Freunden, weil der Gehorsam gegenüber unserem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ auch ein Gehorsam gegenüber Allâh ist, denn Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah an-Nisa´ Âyah 80:</p>
<p class="arabisch">
﴿مَّن يُطِعِ ٱلرَّسُولَ فَقَدۡ أَطَاعَ ٱللَّهَۖ﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wer dem Gottesgesandten gehorcht, der hat Gott gehorcht.</strong></p>
<p>Lehrt sie, dass derjenige, der die Lehren des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ mit Fleiß befolgt, zu denen gehört, für die Allâh viel Gutes bestimmt hat, wie es bei den Propheten, den Siddî<span style="text-decoration: underline;">q</span>ûn und den Rechtschaffenen der Fall ist.</p>
<p>Lehrt sie, dass die Lehren des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ Sicherheit und Rechtleitung bieten. Sie führen zur Verschonung am Tag des Jüngsten Gerichts, dem Tag, an dem Reichtum und Kinder nicht von Nutzen sein werden – außer für denjenigen, in dessen Herz sich kein Unglaube befindet. Zudem bringen die Lehren des Propheten Gemütsruhe auf der Welt, selbst angesichts von Katastrophen, steigenden Preisen, Übel und großen Herausforderungen.</p>
<p>Brüder im Islam, wer die Biographie des Gesandten Gottes ﷺ studiert, wird feststellen, dass seine Gefährten uns nicht nur seine Worte, sondern auch sein Schweigen überliefert haben. Sie haben uns überliefert, was er aß und trank, wie er ging und saß, wann er schlief, wann er erwachte und wann er fastete. Sie haben uns genau aufgezeichnet, wie er lehrte, wen er unterrichtete und zu welcher Zeit. Darüber hinaus überlieferten sie uns sein Aussehen und seine Charaktereigenschaften. Sie berichteten uns von seiner Bescheidenheit, seinem Mitgefühl, seiner Barmherzigkeit, seiner Ehrfurcht und seiner Großzügigkeit.</p>
<p>Sie überlieferten uns auch sein herausragendes Erscheinungsbild, seine prächtige Beschreibung, seine fesselnde Schönheit und sein strahlendes Lächeln, das seine Zähne enthüllte, die schöner waren als funkelnde Perlen. Sie beschrieben sein Haar, seine Augen, seine Augenbrauen, seine Wimpern, seine Nase, seinen Mund, seinen Bart, seine Brust und seine Gliedmaßen. Ihre Beschreibung war so detailliert, als würde man ihn vor sich sehen ﷺ. Wenn die Beschreibung die Leidenschaft in uns entfacht hat, wie erging es dann den Gefährten, die ihn tatsächlich sahen – wahrlich, das Sehen ist mit dem Hören nicht vergleichbar.</p>
<p>Wer die Biographie dieses großen, edlen und vollkommenen Mannes verfolgt, wird in der Tat Vollkommenheit und große Ehre erkennen. Ein Dichter sagte Zutreffendes (sinngemäß):</p>
<p>Wer nach Ehre strebt, soll sich Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad zugehörig fühlen,</p>
<p>denn durch seine Lehren steigen die Völker im Rang,</p>
<p>oder nach angenehmem Duft, um seine Sinne zu erfreuen,</p>
<p>denn der Moschusduft strömt von seinen Wangen.</p>
<p>Seine Lehren sind das Richtige und sie sind in meinem Herzen fest verankert,</p>
<p>damit erreiche ich einen hohen Rang</p>
<p>und davon werde ich mich nicht abwenden.</p>
<p>O Allâh, hilf uns mittels des Propheten, dass wir nach unserem Tod die zutreffende Antwort geben, wenn wir im Grab befragt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ, sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteilwerden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-Kahf, Âyah 110:</p>
<p class="arabisch">
﴿قُلۡ إِنَّمَآ أَنَا۠ بَشَرٞ مِّثۡلُكُمۡ﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Sage (</strong>also o Muhammad sage<strong>), ich bin ein Mensch, so</strong></p>
<p><strong>wie ihr es seid.</strong></p>
<p>Unser geehrter Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ ist der beste Mensch, somit wurde sein Körper nicht aus Licht erschaffen, wie es mit der soeben rezitierten Âyah erwiesen ist. Ein weiterer Beweis geht aus seiner Biographie hervor, denn sein</p>
<p>Zahn wurde gebrochen und er wurde im Gesicht und an den Füßen verletzt, sodass Blut aus seinen Füßen floss. Brüder im Islam, derjenige, der daran glaubt, dass der Prophet Muhammad ﷺ aus Licht erschaffen worden wäre, gehört nicht zu den Muslimen, denn sein Glaube steht im Widerspruch zu dem,</p>
<p>was Allâh im Qur´ân gesagt hat. Wer diesen ungültigen Glauben hat, ist verpflichtet, durch das Aussprechen des Glaubensbekenntnisses zum Islam zurückzukehren.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>a<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâm</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in der <em>Sûrah al-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb</em>,<em> Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
﴿إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِيِّۚ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ صَلُّواْ عَلَيۡهِ وَسَلِّمُواْ تَسۡلِيمًا٥٦﴾
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمۡۚ إِنَّ زَلۡزَلَةَ ٱلسَّاعَةِ شَيۡءٌ عَظِيم ١ يَوۡمَ تَرَوۡنَهَا تَذۡهَلُ كُلُّ مُرۡضِعَةٍ عَمَّآ أَرۡضَعَتۡ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمۡلٍ حَمۡلَهَا وَتَرَى ٱلنَّاسَ سُكَٰرَىٰ وَمَا هُم بِسُكَٰرَىٰ وَلَٰكِنَّ عَذَابَ ٱللَّهِ شَدِيد ٢﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah</em> auf)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Übereinstimmung, die gute Neuerung und die Feier anlässlich der Geburt des Propheten Muhammad ﷺ</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 12:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Gefährte des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ, <em>^Abdu l-Lâh Ibn Mas^ûd,</em> sagte:
<p class="arabisch">
<strong>مَا رَءَاهُ المسلِمونَ حسنًا</strong> <strong>فهُوَ عِنْدَ اللهِ حَسَنٌ</strong> <strong>وما رءاهُ المسلِمُونَ قبيحًا فَهُوَ عِنْدَ اللهِ قَبِيح</strong><strong>.</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Wenn die Gelehrten eine Angelegenheit befürworten und sich darüber einig sind, so wird diese in der islamischen Religion akzeptiert; und wenn die Gelehrten etwas übereinstimmend nicht gutheißen, so wird dies in der islamischen Religion nicht akzeptiert.  </strong>

Zu den empfohlenen Neuerungen, die die islamische Gemeinschaft gutheißt und über deren Legitimität Übereinstimmung unter den Muslimen herrscht, gehört die Feier anlässlich der Geburt des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ. Sie zählt zu den guten Taten und der Muslim, der diese Tat verrichtet, wird Belohnung dafür erhalten, da er diesen Anlass aus Liebe zum Propheten feiert und dabei Glück und Freude über dessen edle Geburt empfindet. Auch wenn diese Neuerung nach dem Tod des Gesandten Gottes ﷺ eingeführt wurde, so ist sie eine gute Neuerung (<em>Bid^ah <span style="text-decoration: underline;">H</span>asanah</em>) und über ihre Erlaubnis gibt es keine Meinungsverschiedenheit in der Gemeinschaft des Propheten ﷺ. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu </em>für den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und für alle anderen Propheten. Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen, denn derjenige, der Gott gegenüber gehorsam ist, gehört zu den Rechtschaffenen und Glückseligen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân in Sûratu n-Nisâ‘</em>,<em> Âyah </em>115:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong><strong>وَمَن يُشَاقِقِ ٱلرَّسُولَ مِنۢ بَعۡدِ مَا تَبَيَّنَ لَهُ ٱلۡهُدَىٰ وَيَتَّبِعۡ غَيۡرَ سَبِيلِ ٱلۡمُؤۡمِنِينَ نُوَلِّهِۦ مَا تَوَلَّىٰ وَنُصۡلِهِۦ جَهَنَّمَۖ وَسَآءَتۡ مَصِيرًا ١١٥﴾</strong>
</p>
<p>Diese <em>Âyah</em> ist ein Beweis dafür, dass derjenige, der die Rettung und die Glückseligkeit erlangen will, den Weg der Gläubigen gehen und den Konsens der Muslime befolgen muss. Zudem ist die erwähnte <em>Âyah</em> ein Beweis für die Verdorbenheit derjenigen, die dem Konsens der Muslime widersprechen.</p>
<p>Der Gefährte des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ, <em>^Abdu l-Lâh Ibn Mas^ûd,</em> sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>مَا رَءَاهُ المسلِمونَ حسنًا</strong> <strong>فهُوَ عِنْدَ اللهِ حَسَنٌ</strong> <strong>وما رءاهُ المسلِمُونَ قبيحًا فَهُوَ عِنْدَ اللهِ قَبِيح</strong><strong>.</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wenn die Gelehrten eine Angelegenheit befürworten und sich darüber einig sind, so wird diese in der islamischen Religion akzeptiert; und wenn die Gelehrten etwas übereinstimmend nicht gutheißen, so wird dies in der islamischen Religion nicht akzeptiert.  </strong></p>
<p>Zu den empfohlenen Neuerungen, die die islamische Gemeinschaft gutheißt und über deren Legitimität Übereinstimmung unter den Muslimen herrscht, gehört die Feier anlässlich der Geburt des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ. Sie zählt zu den guten Taten und der Muslim, der diese Tat verrichtet, wird Belohnung dafür erhalten, da er diesen Anlass aus Liebe zum Propheten feiert und dabei Glück und Freude über dessen edle Geburt empfindet. Auch wenn diese Neuerung nach dem Tod des Gesandten Gottes ﷺ eingeführt wurde, so ist sie eine gute Neuerung (<em>Bid^ah <span style="text-decoration: underline;">H</span>asanah</em>) und über ihre Erlaubnis gibt es keine Meinungsverschiedenheit in der Gemeinschaft des Propheten ﷺ.</p>
<p><span id="more-11152"></span></p>
<p><em>Al-Mu<span style="text-decoration: underline;">dh</span>affar</em>, der Herrscher von <em>Irbil</em>, der ein ehrfürchtiger und mutiger Gelehrter war, ist derjenige, der diese Tat zu Anfang des siebten Jahrhunderts n. H. als Erster durchführte. Er versammelte viele Gelehrte seiner Zeit, sie alle lobten diese gute Neuerung, stimmten ihr zu und wiesen diese Handlung nicht zurück. Genauso hießen die Gelehrten, die nach ihnen kamen, diese Neuerung gut.</p>
<p>Niemand verleugnete die Feier anlässlich der Geburt des Propheten ﷺ bis auf eine Gruppe, die <em>Mudjassimah</em>, also diejenigen, die Allâh mit Körperteilen beschreiben, jene, die auch die Zuhilfenahme „<em>Tawassul</em>“ verbietet. Diese Gruppe, die vor etwa zwei Jahrhunderten in Erscheinung trat und die Feier anlässlich der Geburt des Propheten ﷺ für verboten erklärt, widerspricht somit der Übereinstimmung der islamischen Gemeinschaft. Diese Unwissenden behaupten ohne Beweise, dass diese Neuerung eine schlechte Neuerung (<em>Bid^ah <span style="text-decoration: underline;">D</span>alâlah</em>) wäre und führen hierzu einen <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> auf, welcher jedoch kein Beweis für ihre Behauptung ist, und wollen damit nur die Menschen täuschen. Dieser <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> ist erwiesen und wurde als stark eingestuft. Darin sagte der Prophet ﷺ:</p>
<p class="arabisch">
<strong>كُلُّ مُحْدَثَةٍ بِدْعَة</strong>
</p>
<p>Dieser <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> bedeutet jedoch, dass die Neuerungen, die nach dem Tod des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ eingeführt wurden,  ausgenommen die Neuerungen, die mit der islamischen Religion übereinstimmen, schlecht sind.</p>
<p>Das Wort „<em>Kullu</em>“ bedeutet hier „die meisten“ und nicht „ausnahmslos alle“, vergleichbar mit dem Wortlaut „<em>Kull</em>“ in der <em>Âyah</em> 25 aus der <em>Sûrah</em> <em>al-´A<span style="text-decoration: underline;">hq</span>âf</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿تُدَمِّرُ كُلَّ شَيۡءِۢ بِأَمۡرِ رَبِّهَا﴾</strong>
</p>
<p>Lautschrift: <strong><em>Tudammiru Kulla Schay´in Bi´amri Rabbihâ</em></strong></p>
<p>Der Wind, der in dieser <em>Âyah</em> erwähnt wurde, hat nicht ausnahmslos alles zerstört, sondern z. B. die Berge und den Boden von der Zerstörung ausgenommen.</p>
<p>Im Werk „<em><span style="text-decoration: underline;">S</span>a<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span> Muslim</em>“ und anderen Büchern wurde folgender <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em>, welcher als stark eingestuft ist, überliefert:</p>
<p class="arabisch">
&#8222;<strong>مَنْ سَنَّ في الإسلامِ سُنَّةً حَسنَةً فَلَهُ أَجْرُهَا وأَجْرُ مَنْ عَمِلَ بِهَا بعدَهُ مِنْ غَيرِ أَنْ يَنْقُصَ مِنْ أُجورِهِم شَىءٌ</strong>&#8220;
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wer in den Islam eine gute <em>Sunnah</em> einführt, erhält dafür die Belohnung und eine zusätzliche Belohnung, wenn diese <em>Sunnah</em> nachgeahmt wird, ohne dass sich die Belohnungen der Nachahmer verringern“. </strong>Und diesbezüglich sagte der hochrangige Gelehrte <em>Imâm</em> <em>Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Ibn Idrîs asch-Schâfi^iyy</em>: <strong>„Die Neuerungen teilen sich in zwei Arten auf. Eine davon ist die Neuerung, die dem <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur&#8217;ân</em>, der <em>Sunnah</em> oder dem Konsens (<em>Idjmâ^</em>) der Gelehrten widerspricht und das ist die Neuerung der Irreleitung. Die zweite Art der Neuerung ist die unumstritten gute Neuerung und das ist die gelobte und nicht verachtete Neuerung. </strong>Überliefert von <em>Imâm al-Bayha<span style="text-decoration: underline;">q</span>iyy</em> und anderen.</p>
<p>Wie können dann noch diese Unwissenden behaupten, dass das Zusammenkommen der Muslime, um &#8211; gemäß der islamischen Religion, der <em>Sunnah</em> und der Übereinstimmung der islamischen Gelehrten &#8211; den edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em> zu rezitieren, Gott zu preisen und den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ zu loben, eine irreführende Neuerung wäre? Wie können sie es nur wagen, so etwas zu behaupten? Haben sie etwa nicht gehört, was Allâh, der Erhabene, im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em> in der <em>Sûrah al-Mu<span style="text-decoration: underline;">zz</span>ammil</em>, <em>Âyah</em> 20 sagt:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿فَٱقۡرَءُواْ مَا تَيَسَّرَ مِنَ ٱلۡقُرۡءَانِۚ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Und so rezitiert den edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em>.</strong></p>
<p>Sowie in der <em>Sûrah al-´A<span style="text-decoration: underline;">h</span>zâb</em>, <em>Âyah</em> 41:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ ٱذۡكُرُواْ ٱللَّهَ ذِكۡرا كَثِيرا ٤١﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Muslime, lobt und preist Gott, den Erhabenen, viel.</strong></p>
<p>Den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ zu loben und zu verehren, wurde dieses etwa nicht im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em> erwähnt? Doch! Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân </em>bezüglich des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammadﷺ  in der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">Q</span>alam</em>,<em> Âyah </em>4<em>: </em></p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿ وَإِنَّكَ لَعَلَىٰ خُلُقٍ عَظِيم ٤﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Du </strong>(o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad)<strong> hast wahrlich einen noblen und großartigen Charakter.</strong></p>
<p>Weiterhin sagt Allâh, der Erhabene, im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân </em>bezüglich des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammadﷺ  in der<em> Sûrah al-´Anbiyâ‘</em>,<em> Âyah </em>107:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿ وَمَآ أَرۡسَلۡنَٰكَ إِلَّا رَحۡمَة لِّلۡعَٰلَمِينَ ١٠٧﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh sandte den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad als Gnade für die Menschen und <em>Djinn</em>.</strong></p>
<p>Liebe Brüder im Islam! Wurde etwa nicht in der noblen <em>Sunnah</em> des Propheten ﷺ erwähnt, dass das Loben des Propheten &#8211; gemeinschaftlich oder allein, mit oder ohne Tamburin (<em>Duff</em>) und in einer Moschee oder außerhalb &#8211; erlaubt und eine gute Tat ist?!!! Doch! In einem als stark eingestuften <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> wurde erwähnt, dass eine Gruppe aus Abessinien (<em>al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>abaschah</em>) in der Moschee des Propheten ﷺ tanzte und den Propheten in ihrer Sprache lobte. Der Prophet ﷺ sagte darauf sinngemäß: <strong>Was sagen sie?</strong> Ihm wurde gesagt: <strong>Sie sagen:</strong> <strong>´Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ist ein rechtschaffener Diener´</strong>. Der Prophet ﷺ missbilligte ihre Tat nicht und sagte nicht, dass dies verboten wäre.</p>
<p>Hört, liebe Brüder im Islam, was der <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>âfi<span style="text-decoration: underline;">dh</span> as-Suyû<span style="text-decoration: underline;">t</span>iyy</em>, als er über die Feier anlässlich der Geburt des Propheten ﷺ gefragt wurde, in einer Abhandlung, welche er „<strong>Die gute Absicht in der Durchführung des <em>Mawlid</em></strong>“ nannte, antwortete: <strong>Den <em>Mawlid</em> zu feiern, indem die Muslime zusammenkommen, einige <em>Âyât</em> aus dem edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em> lesen, über die Biographie des Propheten und über die Ereignisse, die am Tag seiner Geburt eintraten, erzählen und danach etwas essen und gehen &#8211; und nicht mehr -, zählt zu den guten Neuerungen, für die der Muslim belohnt wird, denn dies beinhaltet das Loben und die Verehrung des Propheten, zeigt die Liebe zum Propheten und die Freude über seine edle und noble Geburt.“</strong></p>
<p>Diener Gottes! Möge Gott euch gnädig sein! Akzeptiert somit nicht die Aussagen derjenigen, die die Zuhilfenahme (<em>Tawassul</em>) ablehnen und keine Hilfe für unseren Propheten haben. Sie behaupten, dass die Muslime &#8211; überall auf der Erde &#8211; irregeleitet wären, weil sie die edle Geburt des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ feierten und erst sie diejenigen wären, die die Wahrheit erkannt hätten. Diese sind unwissend und haben keine Kenntnis in Bezug auf Allâh, den Erhabenen. Diese Menschen haben keine Liebe für unseren Propheten, so lasst euch durch ihre Behauptungen nicht täuschen und nehmt ihre Ablehnung nicht an. Gedenkt weiterhin der noblen Geburt des Propheten ﷺ, rezitiert den <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em>, erwähnt die Ereignisse, die am Tag seiner edlen Geburt geschehen sind, lobt den Propheten ﷺ und verehrt ihn mit aufrichtiger Absicht und lasst euch nicht von irgendeinem Leugner oder Verleumder ablenken.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh für euch und mich um Vergebung.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache:</span></strong></p>
<p>Lob und Preis gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad. Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Brüder im Islam, die Âyah 3 aus der Sûrah al-Iklâs <strong>﴿لَمۡ يَلِدۡ وَلَمۡ يُولَدۡ ٣﴾</strong> bedeutet, dass Allâh kein Vater und kein Sohn ist. Darin steckt die Ablehnung, dass Allâh ein Ursprung für etwas wäre oder Er Selbst einen Ursprung hätte, wie es z. B. bei Vater und Kind der Fall ist – der Vater ist der Ursprung des Kindes und das Kind ist aus Teilchen des Ursprunges entstanden. Dadurch erkennt man den Unglauben, der in dem Buch „Mawlid al-^Arûs“ steckt. Darin wird behauptet, dass Allâh ein leuchtendes Gesicht hätte und einen Teil dieses Lichtes genommen und dazu gesagt hätte „Sei Muhammad“ und es wäre zu Muhammad geworden. Dies gehört nicht zu den Lehren des Islam, sondern zu den ungültigen Glaubensweisen, die im Namen des Islam verbreitet werden, obwohl sie aus dem Islam herausführen. Allâh ist kein Licht und kein anderer Körper, folglich hat Er keine Körperteile. Somit führt der Glaube daran, dass der Prophet Muhammad ﷺ ein Teil Gottes wäre, aus dem Islam heraus. Diesbezüglich sagt Allâhu Ta^âlâ als Beschreibung des Glaubens einiger Nichtmuslime:</p>
<p class="arabisch">
﴿<strong>وَجَعَلُواْ لَهُۥ مِنۡ عِبَادِهِۦ جُزۡءًا﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: Sie haben manch einen Gottesdiener als einen Teil Gottes beschrieben.</p>
<p>Derjenige, der an die erwähnte Behauptung glaubt, ist verpflichtet, durch das Aussprechen des Glaubensbekenntnisses zum Islam zurückzukehren.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen. Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿ إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِيِّۚ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ صَلُّواْ عَلَيۡهِ وَسَلِّمُواْ تَسۡلِيمًا ٥٦﴾</strong>
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast, Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur‘ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمۡۚ إِنَّ زَلۡزَلَةَ ٱلسَّاعَةِ شَيۡءٌ عَظِيم ١ يَوۡمَ تَرَوۡنَهَا تَذۡهَلُ كُلُّ مُرۡضِعَةٍ عَمَّآ أَرۡضَعَتۡ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمۡلٍ حَمۡلَهَا وَتَرَى ٱلنَّاسَ سُكَٰرَىٰ وَمَا هُم بِسُكَٰرَىٰ وَلَٰكِنَّ عَذَابَ ٱللَّهِ شَدِيد ٢﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten. Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Jemanden, außer Allâh,  zu Hilfe zu nehmen, ist kein Unglaube (Schirk)</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 07:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Diener Gottes, seid rechtschaffen, indem ihr die Gesetzesregelung befolgt, die der Gesandte Gottes ﷺ verkündete. Verrichtet die Pflichten, bevor der Zeitpunkt des Todes kommt, damit ihr die Belohnung erhaltet, die am Tag des Jüngsten Gerichts gewichtig ist. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in den <em>Âyât</em> 6-9 der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">Q</span>âri^ah</em>:
<p class="arabisch">
﴿<strong>فَأَمَّا مَنْ ثَقُلَتْ مَوَازِينُهُ (6) فَهُوَ فِي عِيشَةٍ رَاضِيَةٍ (7) وَأَمَّا مَنْ خَفَّتْ مَوَازِينُهُ (8) فَأُمُّهُ هَاوِيَةٌ (9)﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Derjenige, dessen gute Taten überwiegen, wird ein glückliches Leben </strong>(im Paradies)<strong> haben und derjenige, dessen schlechte Taten überwiegen, wird in die Hölle herabstürzen.</strong>

Der <em>Imâm at-Tirmidhiyy </em>überlieferte in seinem Werk „<em>as-Sunan</em>“ über <em>Abû Hurayrah</em>, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:
<p class="arabisch">
<strong>إِذَا ماتَ ابْنُ ءادَمَ انْقَطَعَ عَمَلُهُ إِلا مِنْ ثَلاثٍ صَدَقَةٍ جَارِيَةٍ وعِلْمٍ يُنْتَفَعُ بهِ وَوَلَدٍ صَالِحٍ يَدْعُو لَهُ</strong> اﻫ
</p>
Die Bedeutung lautet:<strong> Wenn der Mensch stirbt, dann ist das, wofür er sonst Belohnung erhalten würde, unterbrochen außer für Dreierlei: eine fortbestehende Spende (<em><span style="text-decoration: underline;">S</span>ada<span style="text-decoration: underline;">q</span>ah Djâriyah</em>), nützliches Wissen und ein gutes Kind, das für ihn Bittgebete aufsagt.</strong> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, der Einzige, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Derjenige, Der keine Gestalt, keine Form und keine Glieder hat. Derjenige, Der kein Körper ist und keine Maße hat. Derjenige, Der ohne Ort existiert. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, Diener und Gesandter Gottes ist. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu </em>und<em> as-Salâmu</em> für dich, o Gesandter von Allâh, und alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Diener Gottes, seid rechtschaffen, indem ihr die Gesetzesregelung befolgt, die der Gesandte Gottes ﷺ verkündete. Verrichtet die Pflichten, bevor der Zeitpunkt des Todes kommt, damit ihr die Belohnung erhaltet, die am Tag des Jüngsten Gerichts gewichtig ist. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in den <em>Âyât</em> 6-9 der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">Q</span>âri^ah</em>:</p>
<p class="arabisch">
﴿<strong>فَأَمَّا مَنْ ثَقُلَتْ مَوَازِينُهُ (6) فَهُوَ فِي عِيشَةٍ رَاضِيَةٍ (7) وَأَمَّا مَنْ خَفَّتْ مَوَازِينُهُ (8) فَأُمُّهُ هَاوِيَةٌ (9)﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Derjenige, dessen gute Taten überwiegen, wird ein glückliches Leben </strong>(im Paradies)<strong> haben und derjenige, dessen schlechte Taten überwiegen, wird in die Hölle herabstürzen.</strong></p>
<p>Der <em>Imâm at-Tirmidhiyy </em>überlieferte in seinem Werk „<em>as-Sunan</em>“ über <em>Abû Hurayrah</em>, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>إِذَا ماتَ ابْنُ ءادَمَ انْقَطَعَ عَمَلُهُ إِلا مِنْ ثَلاثٍ صَدَقَةٍ جَارِيَةٍ وعِلْمٍ يُنْتَفَعُ بهِ وَوَلَدٍ صَالِحٍ يَدْعُو لَهُ</strong> اﻫ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet:<strong> Wenn der Mensch stirbt, dann ist das, wofür er sonst Belohnung erhalten würde, unterbrochen außer für Dreierlei: eine fortbestehende Spende (<em><span style="text-decoration: underline;">S</span>ada<span style="text-decoration: underline;">q</span>ah Djâriyah</em>), nützliches Wissen und ein gutes Kind, das für ihn Bittgebete aufsagt.</strong></p>
<p><span id="more-11146"></span></p>
<p>Wenn dieser Mensch nützliches Wissen zurücklässt, dann erhält er jedes Mal neue Belohnung, wenn Nutzen von dem Wissen getragen wird, das dieser Verstorbene zurücklässt, weil er der Grund für diesen Nutzen war. Und wenn er eine fortbestehende Spende zurücklässt, wie wenn er z. B. eine Moschee errichtete, eine Schule erbaute, damit darin nützliches Wissen unterrichtet wird, dann erhält dieser Verstorbene jedes Mal neue Belohnung, wenn durch das, was er getan hatte, Nutzen getragen wird, weil er der Grund dafür war. Und wenn sein rechtschaffenes Kind ein Bittgebet für ihn aufsagt oder ihm die Belohnung für die <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>-Rezitation oder ähnliches schenkt, dann erhält dieser Verstorbene Belohnung, weil die Rechtschaffenheit des Kindes durch seine Erziehung und sein Lehren zustande kam.</p>
<p>Was aber von vielen beobachtet wurde, dass einige der rechtschaffenen Muslime in ihren eigenen Gräbern beteten oder den <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> lasen, dies bedeutet nicht, dass sie dafür weitere Belohnung (<em>Thawâb</em>) erhalten, da sie nicht mehr verantwortlich sind.</p>
<p>Der Gesandte Gottes ﷺ machte seine Gemeinschaft darauf aufmerksam, dass die Taten, für deren Verrichtung sie sonst Belohnung erhalten, mit dem Tod unterbrochen werden, damit sie zur Verrichtung der guten Taten eilen, bevor sie sterben.</p>
<p>Der erwähnte <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> beinhaltet nicht die von einigen Menschen aufgestellte Behauptung, dass wenn der Prophet ﷺ stirbt, er nichts mehr tun und anderen nicht nutzen könnte und dass es verboten wäre, nach dem Tod des Propheten ﷺ „o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad“ oder „O Gesandter Gottes“ zu rufen. Diese Menschen behaupten sogar, dass dieses Unglaube (<em>Schirk</em>) wäre und aus dem Islam herausführen würde und behaupten fälschlicherweise, dass der zuvor erwähnte <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> ein Beweis dafür wäre. Der erwähnte <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> ist aber kein Beweis für ihre falsche Behauptung, sondern bedeutet das, was wir bereits aufzeigten, dass die Taten, für deren Verrichtung der Mensch belohnt wird, unterbrochen werden und bedeutet nicht, dass der Tote, wenn er beerdigt wird, wie ein Stück Holz wäre, sodass er nichts fühlen, hören und sagen könnte.</p>
<p>Der <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em>-Gelehrte <em>Ibn Mâdjah</em> bestätigte doch, dass der Prophet ﷺ lebendig in seinem Grab ist und dass ihm die Taten seiner Gemeinschaft vorgeführt werden; wenn er Gutes sieht, dann dankt er Allâh dafür und wenn er Anderes sieht, dann bittet er Allâh um Vergebung für sie.</p>
<p>Des Weiteren wurde bestätigt, dass der Gesandte Gottes ﷺ den Gruß desjenigen erwidert, der ihn an seinem Grab begrüßt und dass ihm der Gruß desjenigen übermittelt wird, der ihn von weitem begrüßt.</p>
<p>In der letzten Freitagsansprache haben wir auch aufgezeigt, wie der Prophet <em>Mûsâ (zu dt. Moses)</em>, <em>^alayhi s-Salâm</em>, der Gemeinschaft des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad genutzt hat, indem er den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ dazu bewegte, Allâh hinsichtlich der Anzahl der Gebete um Erleichterung für die Gemeinschaft zu bitten, sodass die Anzahl der Pflichtgebete von täglich fünfzig auf täglich fünf Gebete herabgesenkt wurde.</p>
<p>Dies ist ein deutlicher Beweis dafür, dass der Tote nach seinem Tod nutzt &#8211; so Gott will.</p>
<p>Die soeben angesprochenen Menschen verurteilen die Muslime als Ungläubige, weil sie die Gesandten in Zeiten der Not zu Hilfe nehmen und dies ohne jeglichen Beweis. Der Lebendige, der dem Hilferufer &#8211; mit dem Willen Gottes &#8211; nutzt, nutzt ihm als Ursache, in Wahrheit aber ist Allâh der Schöpfer des Nutzens und Schadens, da es keinen anderen Schöpfer der Geschöpfe außer Allâh gibt. So ist die Angelegenheit auch hinsichtlich des Toten; wenn dieser dem Hilferufer – mit dem Willen Gottes – nutzt, dann nutzt er ihm als Ursache mittels seines Bittgebetes an Allâh, dass die Angelegenheiten des Hilferufers in Erfüllung gehen. Somit haben sowohl der Lebendige als auch der Tote keine Auswirkung auf das Erschaffen des Nutzens und des Schadens, sondern jeder von ihnen ist eine Ursache, während der Schöpfer des Nutzens und des Schadens Allâh ist.</p>
<p>An diejenigen, die die Gemeinschaft des Propheten voreilig für ungläubig erklären! Wenn ihr erkrankt und die Medizin nehmt und gesund werdet, ist eure Genesung dann nicht etwa von Allâh erschaffen?! Nehmt ihr die Medizin nicht etwa als Ursache für die Heilung?! Sagt ihr über euch etwa, dass ihr dadurch ungläubig geworden wäret, weil ihr die Medizin als Ursache für die Heilung nehmt?</p>
<p>Ich denke nicht, dass ihr so über euch urteilt.</p>
<p>Wenn doch derjenige keinen Unglauben damit begeht, dass er eine Medizin einnimmt, die von einem Menschen zusammengesetzt wurde mit dem Glauben daran, dass sie eine Ursache für die Heilung ist und dass der Schöpfer des Nutzens und des Schadens sowie der Krankheit und der Heilung Allâh ist, wie könnte man dann die Person für ungläubig erklären, die den Gesandten Gottes ﷺ als Ursache für die Erfüllung seiner Anliegen nimmt.?</p>
<p>Brüder im Islam, die Gefährten des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ verstanden von ihm die Erlaubnis, ihn nach seinem Tod zu Hilfe zu nehmen. Sogar führten dies der Gefährte <em>^Abdu l-Lâh Ibn ^Umar</em> und andere Gefährten aus. Der <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> überlieferte in seinem Werk „<em>al-´Adab al-Mufrad</em>“ im Kapitel „Was sagt man, wenn das Bein gelähmt ist“, als das Bein von <em>^Abdu l-Lâh Ibn ^Umar</em> von einer Lähmung befallen wurde und dass darauf ein Mann zu ihm sagte: <strong>„Erwähne deinen dir liebsten Menschen.“</strong> Dann sagte <em>^Abdu l-Lâh Ibn ^Umar</em>: <strong>„O Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad.“ </strong></p>
<p><em>Ibn as-Sunniyy</em> überlieferte diesbezüglich, dass <em>^Abdu l-Lâh Ibn ^Umar </em>‚O Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammadâh&#8216; sagte und anschließend wieder aufstand und gehen konnte. In einer anderen Überlieferung von ihm sagte er: <strong>„Er sagte ‚o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad&#8216; und die Lähmung wich von ihm.“</strong> Was <em>^Abdu l-Lâh Ibn ^Umar</em> machte, ist die Zuhilfenahme (<em>al-Istighâthah</em>) des Gesandten Gottes ﷺ mit dem Wortlaut „O Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad“, jedoch sagen diese Menschen, die diesen Nutzen verleugnen, dass es Unglaube (Schirk) wäre, den Gesandten Gottes ﷺ zu Hilfe zu nehmen. Was tun diese Menschen nun? Nehmen sie davon Abstand, denjenigen für ungläubig zu erklären, der „o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad“ ruft oder wollen sie etwa behaupten, dass <em>^Abdu l-Lâh Ibn ^Umar</em> ungläubig wäre, obwohl der Gesandte Gottes ﷺ über ihn sinngemäß sagte: „<strong>Er ist ein rechtschaffener Mann.“</strong></p>
<p>Brüder im Islam, dass die Muslime „o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad“ sagen, wenn sie in Not sind, ist kein Unglaube (<em>Schirk</em>), weil es die Bedeutung hat: O Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, hilf uns mit deinem Bittgebet an Allâh, damit Er unseren Kummer löst.</p>
<p>Von einem Geschöpf etwas zu verlangen wäre dann Unglaube (<em>Schirk</em>), wenn man dabei beabsichtigen würde, dass dieses Geschöpf etwas erschaffen, d. h. aus der Nichtexistenz in die Existenz hervorbringen würde, so wie Allâh erschafft, oder von einem Geschöpf die Vergebung der Sünden verlangen würde. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah Fâ<span style="text-decoration: underline;">t</span>ir</em>, <em>Âyah</em> 3:</p>
<p class="arabisch">
﴿<strong>هَلْ مِنْ خَالِقٍ غَيْرُ اللَّهِ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet:<strong> Es gibt keinen Schöpfer außer Allâh.</strong></p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah ´Âli ^Imrân</em>, <em>Âyah</em> 135:</p>
<p class="arabisch">
﴿<strong>وَمَنْ يَغْفِرُ الذُّنُوبَ إِلَّا اللَّهُ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Der Einzige, der die Sünden vergibt, ist Allâh.</strong></p>
<p>Ist es nicht so, dass <em>Djibrîl</em> zu <em>Maryam</em> sinngemäß gesagt hat: <strong>„Um dir einen guten Jungen zu geben.“</strong>?<a href="#_ftn1" name="_ftnref1"><strong><strong>[1]</strong></strong></a></p>
<p>Derjenige, Der <em>Maryam</em> diesen Jungen &#8211; <em>^Isâ</em> (zu dt. Jesus) &#8211; in Wahrheit gab, ist Allâh, jedoch ließ Allâh den Engel <em>Djibrîl</em> die Ursache hierfür sein, sodass <em>Djibrîl</em> die Gabe auf sich bezogen hat.</p>
<p>Diejenigen, die „o Gesandter Gottes“ sagen, wissen, dass der Schöpfer der Hilfe und Unterstützung Allâh ist, jedoch ist der Gesandte Gottes ﷺ eine Ursache hierfür.</p>
<p>Dadurch erkennt man, wie weit die Abweichung dieser Menschen ist, die die Muslime deswegen für ungläubig erklären, weil sie z. B. sagen: „o Gesandter Gottes, hilf mir.“ Sogar erlauben sie es die Muslime deswegen zu ermorden und zu berauben, um ihren Schaden und ihre Verderbtheit auf der Erde zu verbreiten.</p>
<p>Allâh ist Derjenige, Den wir um Hilfe dagegen bitten.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache:</span></strong></p>
<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu </em>für den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und für alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Und wisset, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ اللَّهَ</strong> <strong>وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا</strong> <strong>صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسلِيمًا﴾</strong>
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَا أَيُّهَا النَّاسُ اتَّقُوا رَبَّكُمْ إِنَّ زَلْزَلَةَ السَّاعَةِ شَىْءٌ</strong> <strong>عَظِيمٌ </strong><strong>*</strong><strong> يَوْمَ تَرَوْنَهَا تَذْهَلُ كُلُّ مُرْضِعَةٍ عَمَّا أَرْضَعَتْ</strong> <strong>وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمْلٍ حَمْلَهَا وَتَرَى النَّاسَ سُكَارَى وَمَا هُمْ</strong> <strong>بِسُكَارَى وَلَكِنَّ عَذَابَ اللَّهِ شَدِيدٌ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf das ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Sûrah Maryam, Âyah 19.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Az-Zinâ ist ein gefährliches Übel</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 08:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-Isrâ´</em>,<em> Âyah</em> 32:
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَلَا تَقۡرَبُواْ ٱلزِّنَىٰٓۖ إِنَّهُۥ كَانَ فَٰحِشَة وَسَآءَ سَبِيلا ٣٢﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>… und nähert euch dem Zinâ nicht, wahrlich er ist eine große Sünde und ein schlechter Weg.</strong>

Allâh hat den Menschen erschaffen und ihm bestimmte Bedürfnisse und Verlangen gegeben, sodass der Mensch in der Regel nach deren Erlangung strebt. Allâh hat für den Menschen auch viel Nützliches erschaffen, mit deren Hilfe der Mensch die schwierigen Situationen bewältigen kann.

Allâh hat dem Menschen jedoch nicht erlaubt, das Nützliche, das Allâh für den Menschen erschaffen hat, so zu verwenden, wie es allen seinen Neigungen und Verlangen entspricht, sondern nur entsprechend den Regeln, die er offenbart hat. Allâh hat die Propheten gesandt, damit sie die Menschen aufklären und das lehren, was zum Glück auf der Welt und zur Glückseligkeit im Jenseits führt.

Zudem hat Allâh das Leben der Menschen vom Leben der Tiere unterschieden, indem Er den Menschen einen Verstand gegeben hat, sodass sie in der Lage sind, Gutes von Schlechtem und Nützliches von Schädlichem zu unterscheiden. Deswegen hat Allâh den Tieren keine Verantwortung auferlegt, jedoch den Menschen, also ist der Mensch verpflichtet, sich an die Regeln zu halten, die Allâh ihm auferlegt hat, damit er auf der Welt ein Leben in Ehre führt und im Jenseits vor der Strafe Gottes verschont wird. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.</p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-Isrâ´</em>,<em> Âyah</em> 32:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَلَا تَقۡرَبُواْ ٱلزِّنَىٰٓۖ إِنَّهُۥ كَانَ فَٰحِشَة وَسَآءَ سَبِيلا ٣٢﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>… und nähert euch dem Zinâ nicht, wahrlich er ist eine große Sünde und ein schlechter Weg.</strong></p>
<p>Allâh hat den Menschen erschaffen und ihm bestimmte Bedürfnisse und Verlangen gegeben, sodass der Mensch in der Regel nach deren Erlangung strebt. Allâh hat für den Menschen auch viel Nützliches erschaffen, mit deren Hilfe der Mensch die schwierigen Situationen bewältigen kann.</p>
<p>Allâh hat dem Menschen jedoch nicht erlaubt, das Nützliche, das Allâh für den Menschen erschaffen hat, so zu verwenden, wie es allen seinen Neigungen und Verlangen entspricht, sondern nur entsprechend den Regeln, die er offenbart hat. Allâh hat die Propheten gesandt, damit sie die Menschen aufklären und das lehren, was zum Glück auf der Welt und zur Glückseligkeit im Jenseits führt.</p>
<p>Zudem hat Allâh das Leben der Menschen vom Leben der Tiere unterschieden, indem Er den Menschen einen Verstand gegeben hat, sodass sie in der Lage sind, Gutes von Schlechtem und Nützliches von Schädlichem zu unterscheiden. Deswegen hat Allâh den Tieren keine Verantwortung auferlegt, jedoch den Menschen, also ist der Mensch verpflichtet, sich an die Regeln zu halten, die Allâh ihm auferlegt hat, damit er auf der Welt ein Leben in Ehre führt und im Jenseits vor der Strafe Gottes verschont wird.</p>
<p><span id="more-11159"></span></p>
<p>Darin besteht das richtig Verhalten und nicht in den Forderungen derer, die den Menschen ermutigen, sich seinen Neigungen und Verlangen hinzugeben, insbesondere den verbotenen Blicken sowie dem verbotenen Berühren und verbotenen Geschlechtsverkehr.</p>
<p>Warum sollte man dazu ermutigen, wenn man sein Verlangen auf eine richtige, von Allâh erlaubte Weise stillen kann?!</p>
<p>Unser Schöpfer hat das Heiraten erlaubt und Grundlagen und Regeln hierfür festgelegt; derjenige, der sie beachtet und gut anwendet, der stillt sein Verlangen, ohne die Rechte anderer zu verletzen.</p>
<p>Derjenige, der die Regeln der islamischen Religion nicht beachtet und bestrebt ist, seine Gier, ganz gleich auf welche Weise, zu stillen, den führt der Teufel zum Begehen des verbotenen Geschlechtsverkehrs (<em>a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em>), welcher eine abscheuliche Sünde ist. Es besteht kein Zweifel daran, dass <em>a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em> zu den gefährlichsten Sünden sowie zu den verheerenden Sünden, die die Gesellschaft bedrohen, gehört. <em>A<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em> und die Sünden, die dazu führen, haben sich in der heutigen Zeit weltweit stark verbreitet.</p>
<p>Dies ist eine große Plage und eine große Katastrophe, die über unsere junge Generation heimgesucht hat und sich unter den Menschen ausgebreitet hat.</p>
<p><em>Al-Bukhâriyy</em> überlieferte, dass <em>^Abdu l-Lâh Ibn Mas^ûd</em> den Gesandten Gottes ﷺ nach der größten Sünde gefragt hat und die Antwort des Propheten ﷺ (sinngemäß) lautete: <strong>Der Unglaube!</strong> Er fragte nach der nächsten und der Gesandte Gottes ﷺ sagte (sinngemäß): <strong>Das Morden!</strong> Danach fragte er nach der nächsten und der Prophet ﷺ sagte (sinngemäß): <strong>Der <span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ mit der Frau deines Nachbarn!</strong></p>
<p>Dieser <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth </em>lehrt, dass der Unglaube die größte Sünde ist und dass danach das unrechtmäßige Morden und danach <em>a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em> folgt.</p>
<p>Der Prophet ﷺ sagte (sinngemäß) <strong>der <em><span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em> mit der Frau deines Nachbarn, </strong>weil der Zina mit der Frau des Nachbarn abscheulicher ist, denn er beinhaltet das Verletzen des Rechts eines Nachbarn.</p>
<p>Der <span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ war oft der Grund für einen schlechten Ruf, Zerstörung, Verletzung, Mord, Spaltung von Familien, Auseinanderreißen von Geschwistern und Kontaktabbruch unter Freunden und Verwandten.</p>
<p>Aus diesem Grund hat Allâh, der Erhabene, den <em><span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ </em>in allen <em>Scharâ´i^</em>, d. h. den Regelungen, die Er den Propheten offenbart hat, verboten, also war er niemals erlaubt. Zudem hat jeder Prophet davor gewarnt und seine Gefahren verdeutlicht.</p>
<p>Der Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ hat ermutigt, sich vor dem <em><span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em> zu schützen, indem er den jungen Menschen das Heiraten nahegelegt hat. Des Weiteren hat er seiner Gemeinschaft ans Herz gelegt, den Heiratswilligen, der religiös orientiert ist und einen guten Charakter hat, zu verheiraten, d. h. nicht sein geringes Vermögen oder die geringe Menge der Brautgabe in Betracht zu ziehen. Der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>إِذَا جَاءَكُمْ مَنْ تَرْضَوْنَ دِينَهُ وَخُلُقَهُ فَزَوِّجُوهُ إِلَّا تَفْعَلُوا تَكُنْ فِتْنَةٌ في الأَرْضِ وَفَسَادٌ عَرِيضٌ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wenn ein Heiratswilliger, dessen Religion und Charakter ihr akzeptiert, </strong>d. h. der religiös und charakterstark ist, <strong>zu euch kommt, dann verheiratet ihn. Wenn ihr dies nicht tut, dann wird dies auf der Erde Unheil (</strong><strong><em>Fitnah</em></strong><strong>) und große Verderbtheit verursachen.</strong></p>
<p>Wenn man dieses nicht einhält, sondern das Verheiraten desjenigen, auf den die genannte Beschreibung zutrifft, abgelehnt wird, weil das viele Vermögen oder das besondere Ansehen oder der besondere Ruf unter den Menschen angestrebt wird, dann besteht die Gefahr des Ausbreitens großen Übels auf der Erde.</p>
<p>Fazit ist: Das Gute ist innerhalb der islamisch-rechtlichen Grenzen und die Basis der Weisheit ist die Angst vor Allâh. Lob gebührt Allâh zu allen Zeiten.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteilwerden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Brüder im Islam, zu den Aussagen, vor denen gewarnt werden muss, gehört eine Aussage von Menschen, die in der Umgebung von Mardin leben. Sie sagen: Gott sagte mit seinem schönen Mund: Beschimpft nicht den Wind, ich bin der Wind. Dies ist Unglaube! Der Satz beinhaltet zwei Teile, die Unglaube sind. Der eine Teil ist, dass Gott einen Mund hätte, denn Gott ist kein Körper und hat keine Körperteile. Im anderen Teil wird Gott als Wind bezeichnet. Wer dieses gesagt hat, muss sofort das Glaubensbekenntnis aussprechen, damit er zum Islam zurückkehrt.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alât </em>und<em> as-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِيِّۚ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ صَلُّواْ عَلَيۡهِ وَسَلِّمُواْ تَسۡلِيمًا ٥٦﴾</strong>
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمۡۚ إِنَّ زَلۡزَلَةَ ٱلسَّاعَةِ شَيۡءٌ عَظِيم ١ يَوۡمَ تَرَوۡنَهَا تَذۡهَلُ كُلُّ مُرۡضِعَةٍ عَمَّآ أَرۡضَعَتۡ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمۡلٍ حَمۡلَهَا وَتَرَى ٱلنَّاسَ سُكَٰرَىٰ وَمَا هُم بِسُكَٰرَىٰ وَلَٰكِنَّ عَذَابَ ٱللَّهِ شَدِيد ٢﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Allâh ist gütig zu Seinen Dienern  und ist zu nichts verpflichtet</title>
		<link>https://ivwp.de/ivwp/allah-ist-guetig-zu-seinen-dienern-und-ist-zu-nichts-verpflichtet-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 08:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-Anbiyâ´</em>, <em>Âyah</em> 23:
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong><strong>لَا يُسۡ‍َٔلُ عَمَّا يَفۡعَلُ وَهُمۡ يُسۡ‍َٔلُونَ</strong> ٢٣<strong>﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh wird für Seine Bestimmung nicht zur Rechenschaft gezogen, jedoch werden die – verantwortliche – Geschöpfe für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen.</strong>

Muslim überlieferte, dass <em>Abû Hurayrah</em> den folgenden <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> erzählte:
<p class="arabisch">
<strong>قَارِبُوا</strong><strong> وَسَدِّدُوا وَاعْلَمُوا أَنَّهُ لَنْ يَنْجُوَ أَحَدٌ مِنْكُمْ بِعَمَلِهِ. </strong>قَالُوا وَلَا أَنْتَ يَا رَسُولَ اللهِ قالَ <strong>وَلَا أَنَا إِلَّا أَنْ يَتَغَمَّدَنِيَ اللهُ بِرَحْمَةٍ مِنْهُ وَفَضْلٍ</strong>
</p>
Der <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> bedeutet: <strong>Allâh ist nicht verpflichtet, die Gehorsamen und auch nicht den Propheten selbst vor der Qual zu verschonen, sondern Er macht es, weil Er gnädig und gütig zu ihnen ist.</strong> ...
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lob gebührt Allâh. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad sowie seinen Âl und seinen Gefährten einen höheren Rang. Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-Anbiyâ´</em>, <em>Âyah</em> 23:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong><strong>لَا يُسۡ‍َٔلُ عَمَّا يَفۡعَلُ وَهُمۡ يُسۡ‍َٔلُونَ</strong> ٢٣<strong>﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh wird für Seine Bestimmung nicht zur Rechenschaft gezogen, jedoch werden die – verantwortliche – Geschöpfe für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen.</strong></p>
<p>Muslim überlieferte, dass <em>Abû Hurayrah</em> den folgenden <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> erzählte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>قَارِبُوا</strong><strong> وَسَدِّدُوا وَاعْلَمُوا أَنَّهُ لَنْ يَنْجُوَ أَحَدٌ مِنْكُمْ بِعَمَلِهِ. </strong>قَالُوا وَلَا أَنْتَ يَا رَسُولَ اللهِ قالَ <strong>وَلَا أَنَا إِلَّا أَنْ يَتَغَمَّدَنِيَ اللهُ بِرَحْمَةٍ مِنْهُ وَفَضْلٍ</strong>
</p>
<p>Der <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> bedeutet: <strong>Allâh ist nicht verpflichtet, die Gehorsamen und auch nicht den Propheten selbst vor der Qual zu verschonen, sondern Er macht es, weil Er gnädig und gütig zu ihnen ist.</strong></p>
<p><span id="more-11165"></span></p>
<p>Brüder im Islam, wisst, zum Glauben der Muslime gehört, dass Allâh zu nichts verpflichtet ist. Er tut was Er will; nichts und niemand befiehlt oder verbietet Ihm irgendetwas. Er bestimmt für die Geschöpfe und macht mit Ihnen, was Er will. Er beschert, wem Er will und verwehrt, wem Er will. Wie oft sieht man einen Rechtschaffenen, dessen Versorgung von geringem Ausmaß ist und der von vielen Plagen heimgesucht wird, obwohl er im Gehorsam Gott gegenüber standhaft bleibt. Gleichzeitig sieht man viele Übeltäter, die ihr Übel verbreiten, die Rechte anderer verletzen und deren Versorgungen von großem Ausmaß sind, obwohl sie sich der Welt hingegeben haben und vom Teufel getäuscht worden sind. Auch waren viele Tyrannen ungerechte Herrscher über viele Menschen, jedoch steckt hinter der Bestimmung Gottes eine Weisheit, die Allâh weiß, also steht es niemandem zu, sich gegen Allâh aufzulehnen oder gegen Ihn zu protestieren, wenn er solche Fälle, wie sie soeben beschrieben wurde, vernimmt. Es steht auch niemandem zu gegen Allâh zu protestieren, wenn er schmerzleidende Kinder oder Ähnliches sieht oder vernimmt.</p>
<p>Zudem: Allâh Selbst wird weder belohnt noch bestraft; weder nutzen Ihm die Geschöpfe, wenn sie gehorsam sind, noch wendet Er damit Schaden von Sich ab. Wir aber haben Nutzen oder Schaden – unseren Handlungen entsprechend -; wer Allâh gegenüber gehorsam ist, der nutzt sich selbst; und wer die Grenzen überschreitet, indem er sündigt, der ist ungerecht zu sich selbst und verdient die harte Strafe Gottes. Der <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em>-Gelehrte <em>Ibn ^Asâkir</em> sagt in seinem Werk über die Glaubenslehre: <strong>Jede Gabe von Ihm ist Güte und jede Strafe, die Er auferlegt, ist Gerechtigkeit.</strong></p>
<p>Diese Erläuterung geht aus den Bedeutungen der zu Beginn angeführten Âyah und des angeführten <em><span style="text-decoration: underline;">H</span></em><em>adîth </em>hervor. <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>ayyân</em> hat in seinem Werk „<em>Al-Ba<span style="text-decoration: underline;">h</span>r al-Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">t</span></em>“ gesagt: <strong>Allâh ist nicht verpflichtet, die Gehorsamen und auch nicht den Propheten selbst vor der Qual zu verschonen, sondern Er macht es, weil Er gnädig und gütig zu ihnen ist. </strong>Die Menschen werden befragt und zur Rechenschaft gezogen werden, weil sie verpflichtet sind, das zu verrichten, was Allâh ihnen auferlegt hat. Es steht niemandem zu sich gegen Allâh aufzulehnen, denn Allâh hat die Geschöpfe erschaffen. Er ist ihr Eigentümer; Er entlohnt sie für ihr Handeln und ist nicht ungerecht. Das Unrecht ist das Zuwiderhandeln demjenigen, dem das Befehlen und Verbieten gebührt und wurde auch wie folgt definiert: <strong>Der Umgang mit dem Eigentum eines anderen auf eine Weise, wie der Eigentümer es nicht erlaubt.</strong> Allâh ist der Eigentümer aller Geschöpfe und macht mit Seinen Geschöpfen, was Er will. Ihm gebührt das uneingeschränkte Befehlen und Verbieten, also ist es unmöglich, dass Er ungerecht wäre. Allâhu<em> Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah</em> <em>Fu<span style="text-decoration: underline;">ss</span>ilat</em>, <em>Âyah</em> 46:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong><strong>وَمَا رَبُّكَ بِظَلَّٰم لِّلۡعَبِيدِ ٤٦</strong><strong>﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet:<strong> Allâh ist Seinen Dienern gegenüber nicht ungerecht.</strong></p>
<p>Die Behauptung, dass Allâh zu irgendetwas verpflichtet wäre, widerspricht dem Islam, weil sie beinhaltet, dass Allâh beherrscht wäre, jedoch kann der Beherrschte nicht Gott sein. Der Gesandte Gottes hat im zuvor angeführten <em><span style="text-decoration: underline;">H</span></em><em>adîth</em> verdeutlicht, dass Allâh nicht verpflichtet ist, irgendjemanden vor der Qual in der Hölle zu verschonen und ihn ins Paradies zu lassen, selbst wenn dieser 1.000 Jahre lang Allâh angebetet hätte; dies schließt das beste Geschöpf Gottes, den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, mit ein. Wenn dies auf die Propheten und sogar auf den besten aller Propheten zutrifft, wie ist es dann mit denjenigen, die einen weniger hohen Rang haben?!</p>
<p><em>An-Nawawiyy</em> sagte in seiner Erläuterung von <em>Sa<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span></em> Muslim: <strong>Der Glaube von </strong><em><strong>Ahlu s-Sunnah</strong></em><strong> ist, dass man durch bloßen Verstand nicht auf die Belohnung, die Bestrafung, die Pflichten, die Verbote oder andere Regeln, die den Verantwortlichen auferlegt sind, kommt; sie sind nur durch die islamische Religionslehre erkennbar. Zu ihrem Glauben gehört auch, dass Allâh zu nichts verpflichtet ist. Die Welt und das Jenseits sind Eigentum Gottes, Er bestimmt und tut mit Seinen Geschöpfen, was Er will. Würde Er alle Gehorsamen und Rechtschaffenen bestrafen und sie in die Hölle eintreten lassen, so wäre Er trotzdem gerecht; und wenn Er sie belohnt und ins Paradies eintreten lässt, so wird dies aus Güte ihnen gegenüber sein. Würde Er diejenigen, die Ihn verleugnen, belohnen und ins Paradies eintreten lassen, so würde es Ihm gebühren, jedoch hat Er berichtet – und Sein Bericht ist wahrhaftig -, dass Er dieses nicht tut. Er vergibt den Gläubigen und lässt diese aus Gnade ins Paradies eintreten und bestraft diejenigen, die Ihn verleugnen, und lässt diese die Hölle bewohnen, wobei Er ihnen gegenüber gerecht ist. Dieser </strong><em><strong><span style="text-decoration: underline;">H</span></strong></em><em><strong>adîth</strong></em><strong> </strong>– er meinte den zu Beginn angeführten <em><span style="text-decoration: underline;">H</span></em><em>adîth</em> –<strong> ist ein Beweis dafür, dass Allâh nicht verpflichtet ist, die Gehorsamen im Paradies zu belohnen.</strong></p>
<p>Die <em>Âyât</em>, die beinhalten, dass man mit seinem Handeln das Paradies erlangt, wie z. B. die Âyah 32 aus der <em>Sûrah</em> <em>an</em>-<em>Na<span style="text-decoration: underline;">h</span>l</em> und die <em>Âyah</em> 43 aus der <em>Sûrah al-Mursalât</em>, stehen nicht im Widerspruch zum erläuterten <em><span style="text-decoration: underline;">H</span></em><em>adîth</em>. Sie bedeuten, dass das Handeln der Grund für den Eintritt ins Paradies und die Belohnung darin ist; dies ist aus Gnade und Güte Gottes, denn Er bestimmt hat, dass die guten Taten der Grund für die Belohnung im Jenseits sind; es ist nicht, weil Allâh dazu verpflichtet wäre.</p>
<p>Sollte jemand sagen:</p>
<p>Wenn es so ist, was bedeutet dann die Âyah 42 aus der <em>Sûrah ar-Rûm</em> und was bedeutet der von <em>al-Bukhâriyy</em> überlieferte <em><span style="text-decoration: underline;">H</span></em><em>adîth</em>, der von <em>Mu^âdh Iban Djabal</em> erzählt wurde, in dem ein ähnlicher Wortlaut vorkam, wie in der erwähnten Âyah? Die Antwort ist, dass Allâh es den Gläubigen versprochen hat – was Allâh verspricht, geschieht und bleibt nicht aus.</p>
<p>An-Nawawiyy sagte in der Erläuterung des Buches Sa<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span>-Muslim: &#8222;Der Autor von at-Ta<span style="text-decoration: underline;">h</span>rîr sagte: &#8218;Allâh Sub<span style="text-decoration: underline;">h</span>ânahu wa Ta^âlâ ist al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>a<span style="text-decoration: underline;">qq</span>, Der zweifellos existiert. Al-Mawdjûd, Der über Anfang und Vergänglichkeit erhaben ist. Der Tod, das Paradies und die Hölle sind Wahrheiten -<span style="text-decoration: underline;">H</span>a<span style="text-decoration: underline;">qq</span>- d. h., sie werden zweifellos stattfinden. Die Pflicht der Diener Allâh gegenüber ist, das zu verrichten, was Er ihnen auferlegt hat. Allâh ist zu nichts verpflichtet, aber das, was Er seinen Dienern versprochen hat wird zweifelsfrei geschehen. &#8220;</p>
<p>Es ist somit verboten, zu behaupten, dass Allâh zu irgendetwas verpflichtet wäre oder dass Allâh Sich Selbst zu irgendetwas verpflichtet hätte. Nehmt euch vor solchen Behauptungen in Acht. Allâh ist zu nichts verpflichtet und Er tut, was Er will.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für Euch und mich.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache:</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad sowie für alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Viele Redewendungen, die heute gebraucht werden, widersprechen der islamischen Lehre. Daher warnen wir davor und folgen damit dem Beispiel angesehener Gelehrter.  Dazu gehört auch die Aussage, einiger Menschen, die sagen: „Ykathar Khayr Allâh.“ Diese Formulierung ist falsch, denn „Ykathar” bedeutet „vervielfachen”. Somit impliziert diese Aussage, dass jemand anderes als Allâh die Güte Gottes vervielfacht.  Wer diese Bedeutung nicht versteht, tritt nicht aus dem Islam aus, jedoch sollte dieser Ausdruck nicht verwendet werden.</p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Übel der Zunge</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 07:01:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Bruder im Islam, dein Vermögen ist eine Gabe Gottes, so gebe es nicht für das aus, was Allâh nicht erlaubt hat. Und dein Körper ist eine Gabe Gottes, so benutze ihn nicht zum Sündigen Gott gegenüber. Deine Hand ist eine Gabe Gottes, so benutze sie nur für die Taten, die Allâh erlaubt hat. Dein Fuß ist eine Gabe Gottes, so führe damit keine Schritte aus, für die du die Strafe Gottes verdienen würdest. Dein Auge ist eine Gabe Gottes, so schaue damit nicht auf etwas, worauf Allâh verboten hat zu schauen. Dein Ohr ist eine Gabe Gottes, so höre damit nicht etwas an, was Allâh verboten hat anzuhören. Deine Zunge ist auch eine Gabe Gottes, so benutze sie nicht für das, was Allâh verboten hat zu sagen.

Bruder im Islam, sei gottesfürchtig und rechtschaffen und sündige nicht mit den Gaben, die Allâh dir bescherte, denn wenn du sündigst, dann bist du ungerecht und Allâh liebt die Ungerechten nicht, die zu sich selbst ungerecht sind, indem sie Gott gegenüber sündigen.

Brüder im Islam, eine besondere Gabe, die Allâh dem Menschen gab und sie im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> als besondere Gabe bestätigt, ist die Zunge. Allâhu <em>Ta^âlâ </em>sagt in der <em>Sûrah al-Balad</em>,<em> Âyah</em> 8 und 9:
<p class="arabisch">
<strong>﴿أَلَمۡ نَجۡعَل لَّهُۥ عَيۡنَيۡنِ ٨ وَلِسَانا وَشَفَتَيۡنِ ٩﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh gab dem Menschen zwei Augen, eine Zunge und zwei Lippen.</strong> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lob gebührt Allâh, Demjenigen, Der den Menschen erschuf und ihm reichlich Gaben gab. Allâh gab dem Menschen das Gehör, die Augen und eine Zunge, mit der er spricht. Allâh erschuf dem Menschen auch einen Verstand und ließ ihn verantwortlich sein. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, das beste Geschöpf, sowie für seine Angehörigen, die aufrichtig und rechtschaffen waren.</p>
<p>Brüder im Islam, Allâh gab uns eine Vielzahl an Gaben, sodass wir nicht in der Lage sind, diese alle aufzuzählen; und Er ist unser Eigentümer und der Eigentümer von dem, was Er uns gab. Allâh legte uns auf, für diese Gaben dankbar zu sein, indem wir sie nicht für das gebrauchen, was Allâh verboten hat.</p>
<p>Bruder im Islam, dein Vermögen ist eine Gabe Gottes, so gebe es nicht für das aus, was Allâh nicht erlaubt hat. Und dein Körper ist eine Gabe Gottes, so benutze ihn nicht zum Sündigen Gott gegenüber. Deine Hand ist eine Gabe Gottes, so benutze sie nur für die Taten, die Allâh erlaubt hat. Dein Fuß ist eine Gabe Gottes, so führe damit keine Schritte aus, für die du die Strafe Gottes verdienen würdest. Dein Auge ist eine Gabe Gottes, so schaue damit nicht auf etwas, worauf Allâh verboten hat zu schauen. Dein Ohr ist eine Gabe Gottes, so höre damit nicht etwas an, was Allâh verboten hat anzuhören. Deine Zunge ist auch eine Gabe Gottes, so benutze sie nicht für das, was Allâh verboten hat zu sagen.</p>
<p>Bruder im Islam, sei gottesfürchtig und rechtschaffen und sündige nicht mit den Gaben, die Allâh dir bescherte, denn wenn du sündigst, dann bist du ungerecht und Allâh liebt die Ungerechten nicht, die zu sich selbst ungerecht sind, indem sie Gott gegenüber sündigen.</p>
<p>Brüder im Islam, eine besondere Gabe, die Allâh dem Menschen gab und sie im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> als besondere Gabe bestätigt, ist die Zunge. Allâhu <em>Ta^âlâ </em>sagt in der <em>Sûrah al-Balad</em>,<em> Âyah</em> 8 und 9:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿أَلَمۡ نَجۡعَل لَّهُۥ عَيۡنَيۡنِ ٨ وَلِسَانا وَشَفَتَيۡنِ ٩﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh gab dem Menschen zwei Augen, eine Zunge und zwei Lippen.</strong></p>
<p><span id="more-11171"></span></p>
<p>Die Zunge kann aber auch eine große Gefahr darstellen: Sie ist zwar klein, jedoch kann sie großes Übel anrichten, d. h. die Zunge hat eine kleine Größe, jedoch geschehen viele Sünden mit der Zunge. Der Gesandte Gottes ﷺ warnte häufig vor den Gefahren der Zunge; dazu gehört das, was im Werk „<em>Sunan at-Tirmidhiyy</em>“ überliefert wurde, dass der Gefährte <em>Mu^âdh Ibn Djabal</em> den Gesandten Gottes ﷺ fragte: <strong>„O Gesandter Gottes, werden wir für unsere Zungen zur Rechenschaft gezogen?“ </strong>Der Gesandte Gottes ﷺ sagte dann sinngemäß: <strong>Im Höllenfeuer werden Menschen aufgrund der Sünden, die sie mit der Zunge begangen haben, bestraft werden.</strong></p>
<p>Zu den Gründen, weshalb die Menschen in der Hölle bestraft werden, gehören die üble Nachrede (<em>al-Ghîbah</em>) und das Zwietracht stiften (<em>an-Namîmah</em>), die auch zu den Gründen für die Bestrafung im Grab gehören. Wenn du etwas über einen Muslim, in seiner Abwesenheit, erwähnst, was zwar auf ihn zutrifft, er es jedoch hasst, dass es gesagt wird, dann würdest du über ihn übel geredet und Gott gegenüber gesündigt haben. Z. B. wenn du über ihn sagen würdest: <em>„Er hat einen schlechten Charakter“</em>, <em>„schwachen Verstand“</em>, <em>„ist geizig“</em>, <em>„seine Wohnung ist schmutzig“</em> oder <em>„seine Kinder sind unerzogen“</em>. Allâh, der Erhabene, hat im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> die üble Nachrede so ähnlich dargestellt, wie das Essen vom Fleisch eines verstorbenen Muslims. Allâhu <em>Ta^âlâ </em>sagt in der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>udjurât</em>,<em> Âyah</em> 12:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَلَا يَغۡتَب بَّعۡضُكُم بَعۡضًاۚ أَيُحِبُّ أَحَدُكُمۡ أَن يَأۡكُلَ لَحۡمَ أَخِيهِ مَيۡتا فَكَرِهۡتُمُوهُۚ وَٱتَّقُواْ ٱللَّهَۚ إِنَّ ٱللَّهَ تَوَّاب رَّحِيم ١٢﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Und redet nicht übel übereinander; mag es etwa jemand von euch, vom Fleisch seines verstorbenen Bruders zu essen? Ihr hasst es! Und fürchtet Allâh, gewiss, Allâh vergibt und ist gnädig</strong>.</p>
<p>Würdest du es etwa mögen, dass jemand von deinem Fleisch – wenn du tot bist – isst? Oder magst du es etwa, vom Fleisch deines verstorbenen muslimischen Bruders zu essen? Definitiv magst du es nicht! Also schütze dich vor der üblen Nachrede (<em>al-Ghîbah</em>).</p>
<p>Zwietracht stiften (<em>an-Namîmah</em>) bedeutet: Die Übermittlung der Aussage eines Menschen an eine andere Person, um Schaden zwischen diesen beiden herbeizuführen. Diese Sünde gehört zu den großen Sünden, denn der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>لا يدخُلُ الجنَّةَ قَتّات</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die Person, die Zwietracht stiftet, wird das Paradies nicht mit den Ersten betreten.</strong></p>
<p>Dies aufgrund der Bestrafung in der Hölle, die diese Person dafür verdient.</p>
<p>Zu den Sünden der Zunge gehört auch das Lügen; d. h. wissentlich eine Aussage zu machen, die der Wahrheit widerspricht. Wehe dir vor dem Lügen, sei es ernsthaft oder scherzhaft gemeint, denn all dies ist verboten. Des Weiteren gehört das Meineid leisten (bei Gott zu schwören und dabei willentlich zu lügen) zu den Sünden der Zunge; es ist eine große Sünde, weil es den leichtfertigen Umgang hinsichtlich der Verehrung Gottes beinhaltet. Wenn die Person damit das Recht eines Muslims verletzt, dann verdient sie die harte Strafe im Höllenfeuer, wie es aus einem von <em>Imâm</em> <em>Muslim</em> überlieferten <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth </em>hervorgeht, der als authentisch (<em><span style="text-decoration: underline;">S</span>a<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span></em>) eingestuft wurde.</p>
<p>Bruder im Islam, wehe dir vor dem <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adhf</em>, der zu den großen Sünden gehört. Dieser geschieht, indem du einen Muslim &#8211; ohne ausreichenden Beweis &#8211; des verbotenen Geschlechtsverkehrs (<em>a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em>) oder was dem ähnelt bezichtigen würdest. Viele Menschen gehen in der heutigen Zeit leichtfertig damit um, den Muslim und die Muslimin dessen zu bezichtigen, indem sie sagen: <em>„Jene oder jener begeht a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ, die Mutter von jenem begeht a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ oder die Schwester von jenem begeht a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ.“</em> Sogar kann man heute kaum eine Straße passieren, ohne solche hässlichen und scheußlichen Worte zu hören. <em>Imâm</em> <em>Muslim</em> überlieferte, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>اجْتَنِبُوا السَّبْعَ الموبِقَاتِ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Haltet euch von den sieben Sünden, die zum großen Verlust im Jenseits führen, fern.</strong></p>
<p>Zu diesen sieben Sünden zählte der Gesandte Gottes ﷺ u. a., die Muslime, die den verbotenen Geschlechtsverkehr (<em>a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em>) oder Ähnliches nicht begehen, dessen zu bezichtigen.</p>
<p>Zu den Sünden der Zunge gehört auch das unrechtmäßige Beschimpfen eines Muslims. Es gehört zu den großen Sünden, denn <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> überlieferte, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>سِبَابُ المسلِمِ فُسُوق</strong> اﻫ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Das </strong>(unrechtmäßige) <strong>Beschimpfen eines Muslims ist eine große Sünde.</strong></p>
<p>Auch damit gehen viele Menschen leichtfertig um, nimm dich davor in Acht und bewahre deine Zunge vor dem verbotenen Sprechen, denn <em>Imâm</em> <em>al-Bukhâriyy</em> überlieferte, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>المسلمُ مَنْ سَلِمَ المسلِمُونَ مِنْ لِسانِهِ وَيَدِهِ</strong> اﻫ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Der </strong>(vollkommene)<strong> Muslim ist der Muslim, vor dessen Zunge und dessen Hand die Muslime sicher sind.</strong></p>
<p>Der vollkommene Muslim weist diese Eigenschaften auf, wer sie aber nicht hat, gehört nicht zu den vollkommenen Muslimen.</p>
<p>Das Verfluchen eines Muslims ist aber schlimmer als das Beschimpfen, wie die Aussage einiger Menschen <em>„Gottes Fluch sei auf ihm“</em>, was die Bedeutung hat: „Möge Gott ihn vom Guten fern sein lassen“, denn <em>al-Bayha<span style="text-decoration: underline;">q</span>iyy</em> überlieferte in seinem Werk „<em>as-Sunan</em>“, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>لَعْنُ المسلِمِ كَقَتْلِهِ</strong> اﻫ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Das Verfluchen eines Muslims ähnelt seinem Ermorden.</strong></p>
<p>Dies aufgrund der Größe dieser Sünde.</p>
<p>Zum Übel der Zunge gehört auch das Verachten eines Muslims mit einer Aussage, die auf seine Verachtung deutet, weil dies zum unrechtmäßigen Verletzen eines Muslims gehört. Auch dieses wird von vielen Menschen in der heutigen Zeit begangen. Zum gefährlichsten Übel der Zunge gehören die Aussagen, die aus dem Islam herausführen, möge Allâh uns davor schützen.</p>
<p>Bruder im Islam, das Erwähnte zeigt dir die Gefahren der Zunge deutlich auf; möge Allâh dich und mich schützen, so handle entsprechend der Aussage des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ:</p>
<p class="arabisch">
<strong>مَنْ صَمَتَ نَجَا</strong> اﻫ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wer schweigt, wird verschont.</strong></p>
<p>Und handle entsprechend der folgenden Aussage des Gefährten <em>^Abdu l-Lâh Ibn Mas^ûd</em>. Er sprach seine Zunge an, indem er sagte: <strong>O Zunge, sage Gutes und du wirst dafür belohnt werden; und sage nichts Schädliches, damit du die Bestrafung dafür nicht verdienst, bevor du es bereust, denn ich hörte den Gesandten Gottes sagen:</strong></p>
<p class="arabisch">
<strong>أكثَرُ خَطايَا ابْنِ ءَادَمَ مِنْ لِسانِه</strong> اﻫ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die meisten Sünden begeht der Mensch mit seiner Zunge</strong><strong>. </strong>Überliefert von <em>a<span style="text-decoration: underline;">t</span>-<span style="text-decoration: underline;">T</span>abarâniyy</em> und anderen.</p>
<p>Bruder im Islam, nimm dich davor in Acht, deinen muslimischen Bruder mit Worten zu verachten, die für dich zwar leicht auszusprechen sind, jedoch im Jenseits der Grund für die Bestrafung im Feuer sind. Hüte dich davor, einen Muslim zu Unrecht zu beschimpfen oder zu verfluchen, weil du das Übel dessen am Tag des Jüngsten Gerichts zu spüren bekommen könntest. Und wehe dir, einem Muslim übel nachzureden, sodass dies der Grund für deine Bestrafung in deinem Grab sein könnte. Hüte dich davor, einen Muslim oder eine Muslimin &#8211; ohne ausreichenden Beweis &#8211; des verbotenen Geschlechtsverkehrs (<em>a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em>) zu bezichtigen, da du im Jenseits deswegen einen großen Verlust erleiden könntest. Die gescheite Person ist diejenige, die ihre Zunge bewahrt und über ihre Worte nachdenkt, bevor sie sie ausspricht, denn jedes ausgesprochene Wort wird von den Engeln, die damit beauftragt sind, aufgeschrieben. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in den <em>Âyât</em> 17 und 18 der <em>Sûrah</em> <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>âf</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِذۡ يَتَلَقَّى ٱلۡمُتَلَقِّيَانِ عَنِ ٱلۡيَمِينِ وَعَنِ ٱلشِّمَالِ قَعِيد ١٧ مَّا يَلۡفِظُ مِن قَوۡلٍ إِلَّا لَدَيۡهِ رَقِيبٌ عَتِيد ١٨﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die beiden niederschreibenden Engel <em>Ra<span style="text-decoration: underline;">q</span>îb</em> und <em>^Atîd</em> schreiben jedes Wort auf, das der Mensch ausspricht. </strong></p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Prophetenﷺ  sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteilwerden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Brüder im Islam, das Zwietracht stiften (an-Namîmah) ist eine große Sünde, aber sie ist nicht schlimmer oder größer als das Morden, d. h. das Töten zu Unrecht. Was in der Âyah 191 aus der Sûrah al-Baqarah vorkommt bedeutet nicht, dass Zwietracht stiften schlimmer als das Morden wäre, sondern, dass der Unglaube schlimmer als das Morden ist. Wer glaubt, dass Zwietracht stiften schlimmer als das Töten zu Unrecht wäre, gehört nicht zu den Muslimen, möge Gott uns davor bewahren. Die Gelehrten und die unwissenden Muslime wissen, dass das Töten zu Unrecht schlimmer ist, als zwei Personen zum gegenseitigen Streit anzustiften. Wer den Islam verlässt, ist verpflichtet zum Islam zurückzukehren, indem er das Glaubensbekenntnis aufsagt.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu </em>w<em>as-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûrah al-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb</em>,<em> Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ اللَّهَ</strong> <strong>وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا</strong> <strong>صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسلِيمًا﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh gibt dem Propheten </strong>(Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad) <strong>einen höheren Rang und die Engel bitten Allâh darum, ihm einen höheren Rang zu geben. O ihr Gläubigen, bittet auch ihr Allâh darum, dem Propheten einen höheren Rang zu geben und seine Gemeinschaft vor dem zu schützen, was der Prophet für sie befürchtet.</strong></p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَا أَيُّهَا النَّاسُ اتَّقُوا رَبَّكُمْ إِنَّ زَلْزَلَةَ السَّاعَةِ شَىْءٌ</strong> <strong>عَظِيمٌ 1 يَوْمَ تَرَوْنَهَا تَذْهَلُ كُلُّ مُرْضِعَةٍ عَمَّا أَرْضَعَتْ</strong> <strong>وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمْلٍ حَمْلَهَا وَتَرَى النَّاسَ سُكَارَى وَمَا هُمْ</strong> <strong>بِسُكَارَى وَلَكِنَّ عَذَابَ اللَّهِ شَدِيدٌ 2﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Aufforderung zur Verrichtung der empfohlenen Gebete zu den Pflichtgebeten  und der anderen empfohlenen Gebete</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 07:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>adjdj</em>, <em>Âyah</em> 77:
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَا أَيُّهَا الَّذِينَ ءامَنُوا ارْكَعُوا وَاسْجُدُوا وَاعْبُدُوا رَبَّكُمْ وَافْعَلُوا الْخَيْرَ لَعَلَّكُمْ تُفْلِحُونَ (77)﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Gläubigen, verbeugt euch, werft euch nieder, betet euren Gott an und verrichtet Gutes, auf dass ihr belohnt werdet.</strong>

Allâh, der Erhabene, befahl uns, Ihn anzubeten und Ihm gegenüber gehorsam zu sein. <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> und <em>Imâm Muslim</em> überlieferten, dass der Gesandte Gottes  ﷺnach der besten Tat (die nach dem Glauben an Allâh und an Seinen Gesandten kommt) gefragt wurde und er antwortete:
<p class="arabisch">
<strong>                                               الصلاةُ لِوَقْتِهَا اﻫ                                   </strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Das Verrichten der Gebete in ihren Zeiten.</strong> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>adjdj</em>, <em>Âyah</em> 77:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَا أَيُّهَا الَّذِينَ ءامَنُوا ارْكَعُوا وَاسْجُدُوا وَاعْبُدُوا رَبَّكُمْ وَافْعَلُوا الْخَيْرَ لَعَلَّكُمْ تُفْلِحُونَ (77)﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Gläubigen, verbeugt euch, werft euch nieder, betet euren Gott an und verrichtet Gutes, auf dass ihr belohnt werdet.</strong></p>
<p>Allâh, der Erhabene, befahl uns, Ihn anzubeten und Ihm gegenüber gehorsam zu sein. <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> und <em>Imâm Muslim</em> überlieferten, dass der Gesandte Gottes  ﷺnach der besten Tat (die nach dem Glauben an Allâh und an Seinen Gesandten kommt) gefragt wurde und er antwortete:</p>
<p class="arabisch">
<strong> الصلاةُ لِوَقْتِهَا اﻫ  </strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Das Verrichten der Gebete in ihren Zeiten.</strong></p>
<p><span id="more-11177"></span></p>
<p>Nach dem Glauben an Allâh und an Seinen Gesandten ist das Gebet die erste pflichtige Handlung, für die der Diener Gottes zur Rechenschaft gezogen wird. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> hat uns fünf Gebete auferlegt; wer sie so verrichtet, wie es ihm auferlegt wurde, wird am Tag des Jüngsten Gerichts dafür besonders belohnt werden.</p>
<p>Brüder im Islam, das Gebet ist das Beste, was der Mensch ausführt, sei es in Zeiten der Zufriedenheit oder Zeiten schwerer Unglücke. Im Gebet verspürt man Ehrfurcht, Ergebenheit und Demut; darin spricht man Bittgebete, Lob und Verehrung Gottes aus und es ist ein Trost für den Bekümmerten und Traurigen. Es wurde überliefert, dass wenn der Gesandte Gottes  ﷺin einer schwierigen Situation war, er sich dann in das Gebet begab.</p>
<p>Das Gebet war für den Gesandten Gottes  ﷺBeruhigung und Freude für sein Herz, denn <em>Imâm A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad</em>, <em>Imâm an-Nasâ´iyy</em> und <em>Imâm al-Bayha<span style="text-decoration: underline;">q</span>iyy</em> überlieferten, dass der Gesandte Gottes  ﷺsagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>وَجُعِلَتْ قُرَّةُ عينِي فِي الصَّلَاة اﻫ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Das Gebet ist für mich ein Augentrost.</strong></p>
<p>Der Gesandte Gottes  ﷺlegte uns die Verrichtung vieler empfohlener Taten, zusätzlich zur Verrichtung der fünf Pflichtgebete, nahe. Der <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> überlieferte, dass <em>^Abdu l-Lâh Ibn ^Umar</em> sagte: <strong>„Ich habe vom Gesandten Gottes die Verrichtung von zehn empfohlenen Gebetseinheiten gelernt; zwei vor dem Mittagsgebet, zwei danach, zwei nach dem Abendgebet in seinem Haus, zwei nach dem Nachtgebet in seinem Haus und zwei vor dem Morgengebet.“</strong> In einer anderen Überlieferung sagte er: <strong>„Und zwei Gebetseinheiten nach dem Freitagsgebet.“</strong> Aus einer anderen Überlieferung, als der von <em>al-Bukhâriyy</em>, geht hervor: <strong>„Vier vor dem Mittagsgebet.“</strong></p>
<p>Der Gesandte Gottes  ﷺverrichtete die empfohlenen Gebete zusätzlich zu den Pflichtgebeten (<em>Rawâtib al-Farâ´i<span style="text-decoration: underline;">d</span></em>) in seinem Haus, weil der Gesandte Gottes ﷺ, wie <em>Imâm al-Bukhâriyy </em>es überlieferte, sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>أفضَلُ الصلاةِ صلاةُ المرءِ في بيتِه إِلّا المكتُوبَة اﻫ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Das Verrichten der Gebete zu Hause ist besser, ausgenommen die Pflichtgebete.</strong></p>
<p><em>Imâm Muslim</em> überlieferte über <em>Ummu <span style="text-decoration: underline;">H</span>abîbah</em>, die Ehefrau des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>مَنْ صَلَّى اثْنَتَيْ عَشْرَةَ رَكْعَةً في يَومٍ وَلَيْلَةٍ بُنِيَ لَهُ بِهِنَّ بَيْتٌ فِي الجنَّة اﻫ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Derjenige, der pro Tag zwölf empfohlene Gebetseinheiten verrichtet, erhält dafür ein Haus im Paradies.</strong></p>
<p><em>Imâm A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad</em> überlieferte in seinem <em>Musnad</em> ebenfalls über <em>Ummu <span style="text-decoration: underline;">H</span>abîbah</em>, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>مَنْ صَلّى أَرْبَعًا قَبْلَ الظُّهْرِ وأَرْبَعًا بعدَهَا حَرَّمَ اللهُ لـَحْمَه علَى النَّار اﻫ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Derjenige, der vor und nach dem Mittagsgebet vier empfohlene Gebetseinheiten verrichtet, wird nicht mit dem Höllenfeuer in Berührung kommen.</strong></p>
<p><em>Imâm Ibn Hibbân </em>überlieferte in seinem<em> <span style="text-decoration: underline;">S</span>a<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span></em> über <em>Ibn ^Umar</em>, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong> رَحِمَ اللهُ امْرَأً صَلَّى قبلَ العصرِ أَرْبَعًا اﻫ </strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Möge Allâh demjenigen gnädig sein, der vor dem Nachmittagsgebet vier empfohlene Gebetseinheiten verrichtet.</strong></p>
<p>Bruder im Islam, willst du etwa nicht zu denjenigen gehören, auf die das Bittgebet des Gesandten Gottes  ﷺzutrifft?</p>
<p>Was das empfohlene Gebet vor dem Morgengebet betrifft, so höre, welch einen Nutzen du davon hast. <em>Imâm Muslim</em> überlieferte, dass der Gesandte Gottes  ﷺsagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>ركعتَا الفَجْرِ خَيْرٌ مِنَ الدُّنيا وَما فِيهَا اﻫ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die Belohnung für das Verrichten der beiden empfohlenen Gebetseinheiten vor dem Morgengebet ist besser als die Welt und was sich darin befindet.</strong></p>
<p>Wenn einem von uns gesagt werden würde: „Was würdest du tun, wenn ich dir zeige, wie du an ein Zehntel dessen, was sich auf der Welt befindet, heran kommst?“ Dann würde er diesbezüglich Eifer zeigen. Wie ist es dann mit einer Tat, für die man eine Belohnung erhält, die besser ist als die Welt und was sich darin befindet? Bei Allâh, sie ist eine besondere Tat!</p>
<p>Brüder im Islam, das <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>iyâmu l-Layl</em>-Gebet ist eine Tat, für die man besonders belohnt wird, denn ein Mann sagte zum Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ: <strong>„O Gesandter Gottes, zeige mir eine Tat auf, wofür ich mit dem Paradies belohnt werde, wenn ich sie verrichte.“</strong> Der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>أَطْعِمِ الطَّعَامَ وَصِلِ الأَرْحَامَ وصَلِّ بِالليلِ والناسُ نِيامٌ تَدْخُلِ الجنَّةَ بِسَلام اﻫ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Verteile Nahrung, erhalte die verwandtschaftlichen Beziehungen aufrecht, verrichte Gebete in der Nacht, während die Menschen schlafen und du wirst das Paradies unbestraft betreten.</strong></p>
<p><strong><em>Imâm Muslim</em></strong><strong> überlieferte, dass der Gesandte Gottes </strong>ﷺ <strong>sagte:</strong></p>
<p class="arabisch">
<strong>أفْضَلُ الصلاةِ بعدَ الفَريضَةِ صَلاةُ الليل اﻫ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Das beste Gebet nach den Pflichtgebeten ist das empfohlene Gebet in der Nacht.</strong></p>
<p>In der Nacht sind die Herzen klarer; in der Nacht ist man näher an der Aufrichtigkeit; in der Nacht kommt Segen herab und die Bittgebete gehen in Erfüllung.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, versprach Seinen rechtschaffenen Dienern die Belohnung im Paradies, denn Er sagt in den <em>Âyât</em> 15-18 der <em>Sûrah adh-Dhâriyât</em>:</p>
<p class="arabisch">
﴿<strong>إِنَّ الـْمُتَّقِينَ فِي جَنَّاتٍ وَعُيُونٍ (15) ءاخِذِينَ مَا ءاتَاهُمْ رَبُّهُمْ إِنَّهُمْ كَانُوا قَبْلَ ذَلِكَ مُحْسِنِينَ (16) كَانُوا قَلِيلًا مِنَ اللَّيْلِ مَا يَهْجَعُونَ (17) وَبِالْأَسْحَارِ هُمْ يَسْتَغْفِرُونَ (18)</strong>﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die Rechtschaffenen werden sich im Paradies befinden und an Flüssen; sie werden die Belohnung akzeptieren und lieben, die sie von Allâh erhalten werden; weil sie davor </strong>(auf der Welt)<strong> gehorsam gewesen waren; sie haben auf der Welt wenig in den Nächten geschlafen und gegen Ende der Nächte um Vergebung gebeten.</strong></p>
<p>Das empfohlene Gebet in der Nacht ist ein Genuss für die Propheten und Rechtschaffenen und es beruhigt die Herzen. Und es wurde gesagt: <strong>Derjenige, der in der Nacht viel betet, bekommt am Tag ein schönes Gesicht.</strong></p>
<p><em>Imâm A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad Ibn <span style="text-decoration: underline;">H</span>anbal</em> verrichtete nachts 300 Gebetseinheiten und als sich seine Krankheit verschlimmerte, verrichtete er nachts dennoch 150 Gebetseinheiten. Bruder im Islam, wie sehr sind wir doch von diesen Vorbildern entfernt? Hast du dich schon mal gefragt, wie du deine Zeit verbringst und was du in den Nächten machst? Frage dich selbst, wie du dein Leben und deine Atemzüge nutzt. Was für ein Bedauern um die Zeit, die man nicht in Gehorsamkeit Gott gegenüber verbringt; was für ein Bedauern um die Tage, Monate und Jahre.</p>
<p>Zu den besonderen, empfohlenen Taten gehört das Gebet in der Nacht und das <em>Witr</em>-Gebet, dessen Verrichtung uns der Gesandte Gottes  ﷺnahe legte, denn <em>Imâm at-Tirmidhiyy</em> und andere überlieferten, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>يا أهلَ القُرءَانِ أَوْتِرُوا فَإِنَّ اللهَ وِتْرٌ يُحِبُّ الوِتْرَ اﻫ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Befolger des <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>, verrichtet das <em>Witr</em>-Gebet, denn Allâh, der einzige Gott, liebt das <em>Witr</em>-Gebet.</strong></p>
<p><em>Imâm al-Bukhâriyy</em> und <em>Imâm Muslim</em> überlieferten über <em>Ibn ^Umar</em>, dass der Gesandte Gottes  ﷺsagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>اجْعَلُوا ءَاخِرَ صلاتِكُمْ وِتْرًا اﻫ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Verrichtet als letztes Gebet des Tages das <em>Witr</em>-Gebet.</strong></p>
<p>Zu den besonderen, empfohlenen Taten gehört das <em><span style="text-decoration: underline;">D</span>u<span style="text-decoration: underline;">h</span>â</em>-Gebet und der Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad  ﷺlegte uns nahe, auch dieses Gebet zu verrichten, denn der <em>Imâm Muslim</em> überlieferte über <em>Abû Dharr</em> einen <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em>, in dem der Gesandte Gottes  ﷺmehrere besondere Taten aufzählte &#8211; und dazu gehört das <em><span style="text-decoration: underline;">D</span>u<span style="text-decoration: underline;">h</span>â</em>-Gebet.</p>
<p>Die Mindestanzahl des <em><span style="text-decoration: underline;">D</span>u<span style="text-decoration: underline;">h</span>â</em>-Gebetes beträgt zwei Gebetseinheiten. <em>^Â´ischah</em> sagte, dass der Gesandte Gottes  ﷺdas <em><span style="text-decoration: underline;">D</span>u<span style="text-decoration: underline;">h</span>â</em>-Gebet mit vier Gebetseinheiten verrichtete und weitere, so viel er wollte, hinzufügte.</p>
<p>Bruder im Islam, beachte die Tat des Gesandten Gottes ﷺ, beachte die Taten seiner Gefährten; beachte die Taten der Rechtschaffenen und nehme sie alle als Vorbild und ahme ihre Taten nach. Verrichte all diese besonderen Taten, zumindest für ein einziges Mal, damit du zu denjenigen gehörst, für die der Gesandte Gottes  ﷺAllâh um Gnade bat.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>hmad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteil werden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Viele Redewendungen, die heute gebraucht werden, widersprechen der islamischen Lehre. Daher warnen wir davor und folgen damit dem Beispiel angesehener Gelehrter.  Dazu gehört auch die Aussage, einiger Menschen, die sagen: „Ykathar Khayr Allâh.“ Diese Formulierung ist falsch, denn „Ykathar” bedeutet „vervielfachen”. Somit impliziert diese Aussage, dass jemand anderes als Allâh die Güte Gottes vervielfacht.  Wer diese Bedeutung nicht versteht, tritt nicht aus dem Islam aus, jedoch sollte dieser Ausdruck nicht verwendet werden.</p>
<p>Und wisset, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ اللَّهَ</strong> <strong>وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا</strong> <strong>صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسلِيمًا﴾</strong>
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَا أَيُّهَا النَّاسُ اتَّقُوا رَبَّكُمْ إِنَّ زَلْزَلَةَ السَّاعَةِ شَىْءٌ</strong> <strong>عَظِيمٌ </strong><strong>*</strong><strong> يَوْمَ تَرَوْنَهَا تَذْهَلُ كُلُّ مُرْضِعَةٍ عَمَّا أَرْضَعَتْ</strong> <strong>وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمْلٍ حَمْلَهَا وَتَرَى النَّاسَ سُكَارَى وَمَا هُمْ</strong> <strong>بِسُكَارَى وَلَكِنَّ عَذَابَ اللَّهِ شَدِيدٌ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seid vor der üblen Nachrede gewarnt &#8211; sie ist eine verheerende Krankheit -</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 07:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[llâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der Sûrah al-Hudjurât, Âyah 12:
<p class="arabisch">
﴿وَلَا تَجَسَّسُواْ وَلَا يَغۡتَب بَّعۡضُكُم بَعۡضًاۚ أَيُحِبُّ أَحَدُكُمۡ أَن يَأۡكُلَ لَحۡمَ أَخِيهِ مَيۡتا فَكَرِهۡتُمُوهُۚ وَٱتَّقُواْ ٱللَّهَۚ إِنَّ ٱللَّهَ تَوَّاب رَّحِيم ١٢﴾<strong>.</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>... und sucht nicht nach den Fehlern anderer; und redet nicht übel übereinander; mag es etwa jemand von euch, vom Fleisch des Körpers seines verstorbenen Bruders zu essen? Ihr hasst es! Und fürchtet Allâh, gewiss, Allâh vergibt und ist gnädig.</strong> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der Sûrah al-Hudjurât, Âyah 12:</p>
<p class="arabisch">
﴿وَلَا تَجَسَّسُواْ وَلَا يَغۡتَب بَّعۡضُكُم بَعۡضًاۚ أَيُحِبُّ أَحَدُكُمۡ أَن يَأۡكُلَ لَحۡمَ أَخِيهِ مَيۡتا فَكَرِهۡتُمُوهُۚ وَٱتَّقُواْ ٱللَّهَۚ إِنَّ ٱللَّهَ تَوَّاب رَّحِيم ١٢﴾<strong>.</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>&#8230; und sucht nicht nach den Fehlern anderer; und redet nicht übel übereinander; mag es etwa jemand von euch, vom Fleisch des Körpers seines verstorbenen Bruders zu essen? Ihr hasst es! Und fürchtet Allâh, gewiss, Allâh vergibt und ist gnädig.</strong></p>
<p><span id="more-11184"></span></p>
<p>Liebe Brüder, die üble Nachrede ist eine abscheuliche Sünde sowie verheerende Krankheit und in der heutigen Zeit weit verbreitet, obwohl sie Menschen und Gesellschaften auseinanderreißt. Somit sollten wir vor der Gefahr und dem Schaden der üblen Nachrede warnen, denn viele Menschen begehen diese Sünde, ohne es zu bemerken. Muslim überlieferte, dass Abû Hurayrah, Ra<span style="text-decoration: underline;">d</span>iya l-Lâhu ^Anu, erzählte, dass der Gesandte Gottes ﷺ die üble Nachrede wie folgt erläuterte:</p>
<p class="arabisch">
قال رسولَ اللهِ صلى الله عليه وسلم<strong> أَتَدْرُونَ مَا الغِيبَةُ</strong> قالُوا اللهُ ورسولُه أَعْلَمُ قالَ <strong>ذِكْرُكَ أَخَاكَ بِمَا يَكْرَهُ</strong> قيلَ أَفَرَأَيْتَ إِنْ كانَ في أَخِي مَا أَقُولُ قالَ <strong>إِنْ كانَ فيهِ مَا تَقولُ فَقدِ اغْتَبْتَهُ وَإِنْ لَمْ يَكُنْ فِيهِ مَا تَقُولُ فَقَدْ بَهَتَّهُ</strong> اهـ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: Der Prophet fragte: <strong>Wisst ihr, was die üble Nachrede (al-Ghîbah) ist?</strong> Die Gefährten sagten: <strong>Allâh und Sein Gesandter haben mehr Wissen.</strong> Er sagte: <strong>Dass du etwas über deinen muslimischen Bruder sagst, was er nicht mag.</strong> Die Gefährten fragten: <strong>Und wenn das stimmt, was ich über ihn sage?</strong> Der Prophet antwortete: <strong>Wenn das stimmt, was du über ihn gesagt hast, so hast du Übles über ihn gesagt; und wenn es nicht stimmt, so hast du ihn verleumdet.</strong> Verleumden bedeutet, etwas über jemanden zu sagen, was nicht stimmt, und ist schlimmer als die üble Nachrede, denn es beinhaltet Lüge.</p>
<p>Die soeben rezitierte Âyah ist eine ausreichende Warnung vor dem Übel und der Gefahr der üblen Nachrede, denn sie beinhaltet die Darstellung der üblen Nachrede als eine sehr abscheuliche Tat und bestätigt, dass der Mensch aufgrund der Vernunft es hasst, vom Körper seines toten Bruders zu essen; somit sollen wir aufgrund der religiösen Regel das hassen, was dementsprechend aussieht.</p>
<p>Ein Beispiel für die üble Nachrede wäre, dass ein Muslim in Abwesenheit eines Bruders im Islam etwas Zutreffendes über ihn zu sagen, er es aber hassen würde, wenn er es hören sollte, sei es auf seinen Körper, seine Abstammung, seine Kleidung, seine Unterkunft oder seinen Charakter bezogen, und gleich ob der erwähnte Bruder lebendig, tot, jung oder alt sein sollte. Beispiele hierfür sind die Aussagen „Jener ist kleinwüchsig“, „Jener ist unerzogen“, „Jener trägt schmutzige Kleidung“, „Jener wird von seiner Frau herumkommandiert“ und andere Aussagen mit dem Wissen, dass der Erwähnte es hassen würde, wenn er es hören sollte.</p>
<p>Vielleicht fragen sich einige: Ist die üble Nachrede eine große oder eine kleine Sünde? Die richtige Antwort ist, dass das Urteil sich von Fall zu Fall unterscheidet: Sollte die üble Nachrede auf einen frommen oder rechtschaffenen Menschen bezogen sein, so ist sie zweifelsfrei eine große Sünde. Sollte die üble Nachrede nicht auf einen rechtschaffenen oder frommen Menschen bezogen sein, so ist sie nicht in jedem Fall eine große Sünde, sollte jedoch die üble Nachrede über einen großsündigen Menschen das Maß der Übertreibung erreichen, dann zählt sie ebenfalls zu den großen Sünden, wie wenn jemand in übertriebenem Maße die schlechten Eigenschaften des Großsündigen, lediglich um sich zu amüsieren, erwähnt. Diese Detaillierung ist dem folgenden <span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth entnommen. Abû Sa^îd Ibn <span style="text-decoration: underline;">Z</span>ayd, Ra<span style="text-decoration: underline;">d</span>iya l-Lâhu ^Anhu, erzählte, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>إِنَّ مِنْ أَرْبَى الرِّبَا اسْتِطَالَةَ الرَّجُلِ في عِرْضِ المسلِمِ بِغَيْرِ حَقٍّ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Das ständige Verletzen der Würde eines Muslims gehört zu den großen Sünden.</strong></p>
<p>Anas, Ra<span style="text-decoration: underline;">d</span>iya l-Lâhu ^Anhu, erzählte, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>لَمَّا عُرِجَ بي مَرَرْتُ بِقَوْمٍ لَهُمْ أَظْفَارٌ مِنْ نُحَاسٍ يَخْمُشُونَ وُجوهَهُمْ وَصُدُورَهُمْ فَقُلْتُ مَنْ هَؤُلاءِ يا جِبريلُ؟ قالَ هؤلاءِ الذينَ يَأْكُلونَ لحُومَ الناسِ </strong>(أَيْ يَغْتَابُونَهُمْ)<strong> وَيَقَعُونَ في أَعْرَاضِهِمْ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>In der Nacht der Nachtreise und Himmelfahrt kam ich an Menschen vorbei, die Fingernägel aus Kupfer hatten, mit denen sie ihre Gesichter und Brüste zerkratzten. Ich sagte: <em>Djibrîl</em>, wer sind diese? Er sagte: Diese sind Menschen, die vom Fleisch der Körper anderer essen</strong>, d. h. sie begehen die üble Nachrede,<strong> und sie in ihrer Würde verletzen. </strong>Dies wurde ebenfalls von Abû Dâwûd überliefert.</p>
<p>Derjenige, der die üble Nachrede begeht, begibt sich in große Gefahr und begeht eine abscheuliche Sünde, so soll er islamischrechtlichen Grenzen erkennen und sie nicht überschreiten, ansonsten erleidet er einen großen Verlust und setzt sich der Gefahr aus, von Allâh bestraft zu werden.</p>
<p>Brüder im Islam, wisst, dass es auch verboten ist, der üblen Nachrede zuzuhören. Allâhu Ta^âlâ hat in der Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">Q</span>a<span style="text-decoration: underline;">s</span>a<span style="text-decoration: underline;">s</span>, Âyah 55 einige Seiner Diener gelobt, indem Er gesagt hat:</p>
<p class="arabisch">
﴿وَإِذَا سَمِعُواْ ٱللَّغۡوَ أَعۡرَضُواْ عَنۡهُ وَقَالُواْ لَنَآ أَعۡمَٰلُنَا وَلَكُمۡ أَعۡمَٰلُكُمۡ سَلَٰمٌ عَلَيۡكُمۡ لَا نَبۡتَغِي ٱلۡجَٰهِلِينَ ٥٥﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>… und wenn sie Verbotenes hören und beschimpft werden, dann wenden sie sich davon ab und sagen: ‚Uns seien unsere Taten und euch seien eure Taten; Friede sei mit euch,</strong> d. h. wir entgegnen dem Schlechten nicht mit Gleichartigem, <strong>und wir wollen weder mit den Unwissenden sein noch mit ihnen befreundet sein‘.</strong></p>
<p>Zudem sagt Allâh in der Sûrah al-Fur<span style="text-decoration: underline;">q</span>ân, Âyah 72:</p>
<p class="arabisch">
﴿وَإِذَا مَرُّواْ بِٱللَّغۡوِ مَرُّواْ كِرَاما ٧٢﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>… und wenn sie an Verwerflichem vorbeigehen, dann wenden sie sich davon ab.</strong></p>
<p>At-Tirmidhiyy überlieferte, dass Abû d-Dardâ´, Ra<span style="text-decoration: underline;">d</span>iya l-Lâhu ^Anhu, erzählte, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>منْ رَدَّ عَنْ عِرْضِ أَخِيهِ رَدَّ اللهُ عَنْ وَجْهِهِ النَّارَ يَوْمَ القِيامَةِ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Derjenige, der die Verletzung der Würde eines Muslims abwehrt, wird am Tag des Jüngsten Gerichts vor dem Feuer bewahrt sein.</strong></p>
<p>Daraus entnimmt man auch, dass es verboten ist, der üblen Nachrede zuzuhören; wer an einer Sitzung teilnimmt, in der die üble Nachrede begangen wird, ist verpflichtet, die üble Nachrede zu verhindern, wenn er dazu in der Lage sein sollte, andernfalls ist er verpflichtet, diese im Herzen zu hassen und die Sitzung zu verlassen, damit er der Sünde entkommt.</p>
<p>Es wurde auch über einen Rechtschaffenen überliefert, dass jedes Mal, wenn er an einer Sitzung teilnahm und die anderen Menschen die üble Nachrede begingen, er sie ermahnte und die Sitzung verließ. Als er gefragt wurde, warum er jedes Mal die Sitzung verließ, wenn die üble Nachrede begangen wurde, sagte er: <strong>Ich bin mit mir selbst nicht zufrieden, warum also sollte ich über die Menschen reden? </strong>Möge Allâh seiner Seele gnädig sein. Er war bestrebt, sich zu bessern, anstatt sich mit unnützem Gerede zu beschäftigen. Viele Menschen unserer Zeit hingegen sind im Sumpf der Unwissenheit und Sünden versunken, doch anstatt sich daraus zu befreien, spähen sie andere aus und verbreiten die Makel anderer.</p>
<p>Al-Bukhâriyy hat in seinem Werk al-Adab al-Mufrad überliefert, dass Abû Hurayrah, Radiya l-Lâhu ^Anhu, sagte: Manch einer sieht den geringen Schmutz im Auge seines Bruders, jedoch sieht er in seinem eigenen Auge ein großes Stück Holz nicht.</p>
<p>Diener Gottes, sei wachsam, denn viele der Streitigkeiten unserer Zeit resultieren aus den Treffen, die zwecks der üblen Nachrede stattfinden. Diejenigen, die die üble Nachrede begehen, sollen bestrebt sein, sich selbst zu bessern sowie verbotenes Gerede zu unterlassen und sich vom Stöbern nach den Makeln anderer Menschen fernzuhalten; auf diese Weise werden die Streitigkeiten weniger und die Liebe der Menschen zueinander tiefer und fester.</p>
<p>Derjenige, der die üble Nachrede begeht, soll wissen, dass er die Strafe Gottes verdient, wenn er seine Sünde nicht bereuen sollte; daran sollte er sich stets erinnern. Des Weiteren soll er Folgendes wissen: Sollte derjenige, auf den die üble Nachrede bezogen war, davon erfahren haben, dann ist derjenige, der die üble Nachrede begangen hat, verpflichtet, diesen um Verzeihung zu bitten, damit seine Reue Gültigkeit hat. Und wisst, dass der Gesandte Gottes ﷺ gesagt hat:</p>
<p class="arabisch">
<strong>أَتَدْرُونَ مَنِ الْمُفْلِسُ</strong>؟ قالُوا المفلسُ فِينَا مَنْ لا دِرْهَمَ لَهُ وَلَا مَتَاعَ، فقَالَ <strong>إِنَّ الْمُفْلِسَ من أُمَّتِي يأتِي يومَ القيامةِ بِصَلاةٍ وصيامٍ وزكاةٍ ويأتي وقَدْ شتَمَ هَذَا وقَذَفَ هذَا وأَكَلَ مالَ هذَا وسفَكَ دمَ هذَا وضَرَبَ هذا فَيُعْطَى هَذَا مِنْ حسنَاتِه وهذَا مِنْ حسنَاتِه فَإِنْ فَنِيَتْ حَسنَاتُه قبلَ أَنْ يُقْضَى مَا عَلَيْهِ أُخِذَ مِنْ خَطَايَاهُمْ فَطُرِحَتْ عليهِ ثم طُرِحَ في النَّارِ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wisst ihr, wer mittellos ist?</strong> Die Gefährten sagten: <strong>Mittellos ist jemand, der kein Geld und kein Vermögen hat.</strong> Der Prophet sagte dann: <strong>Derjenige aus meiner Gemeinschaft, der mittellos sein wird, wird am Tag des Jüngsten Gerichts aufgrund seines Betens, Fastens und Entrichtens der Pflichtabgabe viel Gutes haben, jedoch wird er auch manch einen beschimpft, auf manch einen den Qadhf bezogen, das Vermögen von manch einem zu Unrecht konsumiert, manch einen getötet und manch einen geschlagen haben, dann bekommt jeder, dem er Unrecht zugefügt hat, etwas von seinem Guten und sollte sein Gutes aufgebraucht sein, bevor allen etwas gegeben wurde, dann bekommt der Ungerechte vom Schlechten derer, die von seinem Guten nichts abbekommen haben, anschließend kommt er in die Hölle.</strong></p>
<p>Sollte derjenige, auf den die üble Nachrede bezogen war, nichts davon erfahren, dann reicht es aus, dass derjenige, der die üble Nachrede begangen hat, die Reue verrichtet, ohne den anderen über seine Tat in Kenntnis zu setzen.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache:</span></strong></p>
<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu </em>für den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und für alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in der <em>Sûrah al-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
﴿ إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِيِّۚ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ صَلُّواْ عَلَيۡهِ وَسَلِّمُواْ تَسۡلِيمًا ٥٦﴾
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمۡۚ إِنَّ زَلۡزَلَةَ ٱلسَّاعَةِ شَيۡءٌ عَظِيم ١ يَوۡمَ تَرَوۡنَهَا تَذۡهَلُ كُلُّ مُرۡضِعَةٍ عَمَّآ أَرۡضَعَتۡ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمۡلٍ حَمۡلَهَا وَتَرَى ٱلنَّاسَ سُكَٰرَىٰ وَمَا هُم بِسُكَٰرَىٰ وَلَٰكِنَّ عَذَابَ ٱللَّهِ شَدِيد ٢﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutung der Sûrah al-´Ikhlâs und des Hadîth „Allâhu Akthar“</title>
		<link>https://ivwp.de/ivwp/deutung-der-surah-al-ikhlas-und-des-hadith-allahu-akthar-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 08:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Allâhu <em>Ta^âlâ </em>sagt im edlen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân, in der Sûrah al-‘Ikhlâ<span style="text-decoration: underline;">s</span>:
<p class="arabisch">﴿بِسۡمِ ٱللَّهِ ٱلرَّحۡمَٰنِ ٱلرَّحِيمِ قُلۡ هُوَ ٱللَّهُ أَحَدٌ١ ٱللَّهُ ٱلصَّمَدُ٢ لَمۡ يَلِدۡ وَلَمۡ يُولَدۡ ٣ وَلَمۡ يَكُن لَّهُۥ كُفُوًا أَحَدُۢ٤﴾</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Ich beginne mit dem Namen Gottes, des Erbarmers, des Gnädigen. </strong>(Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad,)<strong> Sage: Allâh ist ein Einzig (1). Allâh ist Derjenige, auf Den alle Geschöpfe angewiesen sind und Der nichts und niemanden braucht (2). Er zeugt nicht und wurde nicht gezeugt (3). Und Ihm (Allâh) ist nichts und niemand gleich (4). </strong>

Brüder im Islam, diese Surâh ist trotz ihrer Kürze eine der herausragenden Suwâr des edlen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur'ân, denn sie enthält Bedeutung des Taw<span style="text-decoration: underline;">h</span>îd und der Eigenschaften Gottes, die den Glauben der Muslime an ihren Schöpfer aufzeigen.

Es wurde hinsichtlich dieser Sûrah berichtet, dass derjenige, der sie einmal rezitiert, so ähnlich belohnt wird, wie jemand, der einen Drittel des <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân rezitiert; wer sie zweimal rezitiert, wird so ähnlich belohnt, wie jemand, der zwei Drittel des <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân rezitiert; wer sie dreimal rezitiert, wird so ähnlich belohnt, wie jemand, der den ganzen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân rezitiert. Das bedeutet nicht, dass er genauso belohnt wird, wie jemand, der den gesamten <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân rezitiert, sondern dass er eine große Belohnung erlangt. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lob gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, der Einzige, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ </em>sagt im edlen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân, in der Sûrah al-‘Ikhlâ<span style="text-decoration: underline;">s</span>:</p>
<p class="arabisch">﴿بِسۡمِ ٱللَّهِ ٱلرَّحۡمَٰنِ ٱلرَّحِيمِ قُلۡ هُوَ ٱللَّهُ أَحَدٌ١ ٱللَّهُ ٱلصَّمَدُ٢ لَمۡ يَلِدۡ وَلَمۡ يُولَدۡ ٣ وَلَمۡ يَكُن لَّهُۥ كُفُوًا أَحَدُۢ٤﴾</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Ich beginne mit dem Namen Gottes, des Erbarmers, des Gnädigen. </strong>(Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad,)<strong> Sage: Allâh ist ein Einzig (1). Allâh ist Derjenige, auf Den alle Geschöpfe angewiesen sind und Der nichts und niemanden braucht (2). Er zeugt nicht und wurde nicht gezeugt (3). Und Ihm (Allâh) ist nichts und niemand gleich (4). </strong></p>
<p>Brüder im Islam, diese Surâh ist trotz ihrer Kürze eine der herausragenden Suwâr des edlen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur&#8217;ân, denn sie enthält Bedeutung des Taw<span style="text-decoration: underline;">h</span>îd und der Eigenschaften Gottes, die den Glauben der Muslime an ihren Schöpfer aufzeigen.</p>
<p>Es wurde hinsichtlich dieser Sûrah berichtet, dass derjenige, der sie einmal rezitiert, so ähnlich belohnt wird, wie jemand, der einen Drittel des <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân rezitiert; wer sie zweimal rezitiert, wird so ähnlich belohnt, wie jemand, der zwei Drittel des <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân rezitiert; wer sie dreimal rezitiert, wird so ähnlich belohnt, wie jemand, der den ganzen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân rezitiert. Das bedeutet nicht, dass er genauso belohnt wird, wie jemand, der den gesamten <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân rezitiert, sondern dass er eine große Belohnung erlangt.</p>
<p><span id="more-11222"></span></p>
<p>Der Grund für die Offenbarung dieser Sûrah ist, dass sich einige Menschen zum Gesandten Gottes ﷺ begaben und zu ihm sagten: <em>„Beschreibe uns deinen Herrn, den du anbetest.“</em> Sie verlangten dieses nicht aus Liebe zum Wissen oder zwecks Strebens nach der Rechtleitung, sondern lediglich aus Hartnäckigkeit. Daraufhin offenbarte Allâh, der Erhaben, die Sûrah al-Ikhlâ<span style="text-decoration: underline;">s</span>; anschließend sagte der Gesandte Gottes ﷺ sagte zu ihnen (Sinngemäß): <strong>Dies ist die Beschreibung meines erhabenen Herrn.</strong></p>
<p>Die erste Âyah „﴿قُلۡ هُوَ ٱللَّهُ أَحَدٌ﴾ (<span style="text-decoration: underline;">Q</span>ul Huwa l-Lâhu ´A<span style="text-decoration: underline;">h</span>ad)“ bedeutet, dass Vielheit und Mehrzahl in Bezug auf Allâh ausgeschlossen sind und dass Allâh sowohl im Selbst als auch in den Eigenschaften und im Tun keinen Teilhaber hat; somit hat niemand eine Eigenschaft, die einer Eigenschaft Gottes ähnlich wäre. Es ist wie Allâh, der Erhabene, in der Sûrah an-Na<span style="text-decoration: underline;">h</span>l, Âyah 74 sagt:</p>
<p class="arabisch">﴿فَلَا تَضۡرِبُواْ لِلَّهِ ٱلۡأَمۡثَالَ﴾</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Schreibt Allâh keine Eigenschaften anderer zu, </strong>d. h., beschreibt Allâh nicht mit Eigenschaften seiner Geschöpfe.</p>
<p>Die zweite Âyah ﴿ٱللَّهُ ٱلصَّمَدُ﴾ (Allâhu <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>amad) bedeutet, dass Allâh Derjenige ist, auf Den alle Geschöpfe angewiesen sind und Der nichts und niemanden braucht. Er ist Derjenige, an Den man sich in Notsituationen jeglicher Art wendet sowie Derjenige, Dem das Sein oder Nichtsein der Geschöpfe weder nutzt noch schadet. Es ist wie Allâh, der Erhabene, in den Âyât 56 und 57 der Sûrah adh-Dhâriyât sagt:</p>
<p class="arabisch">﴿وَمَا خَلَقۡتُ ٱلۡجِنَّ وَٱلۡإِنسَ إِلَّا لِيَعۡبُدُونِ٥٦ مَآ أُرِيدُ مِنۡهُم مِّن رِّزۡقٖ وَمَآ أُرِيدُ أَن يُطۡعِمُونِ٥٧﴾</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh erschuf die Djinn und die Menschen, um Ihnen zu befehlen, einzig und allein Ihn anzubeten; sie </strong>(die Geschöpfe)<strong> nutzen Allâh nicht.</strong></p>
<p>Die dritte Âyah ﴿لَمۡ يَلِدۡ وَلَمۡ يُولَدۡ﴾ (Lam Yalid walam Yûlad) bedeutet, dass Allâh nicht zeugt nicht und nicht gezeugt wurde. Dies ist eine Verneinung von Materie und Verschmelzung in Bezug auf Allâh, d. h., es ist ausgeschlossen, dass sich etwas von Allâh ablösen oder Allâh Sich in etwas auflösen würde. Folglich ist Allâh kein Ursprung und kein Nachkomme anderer.</p>
<p>Die vierte Âyah ﴿وَلَمۡ يَكُن لَّهُۥ كُفُوًا أَحَدُۢ﴾ (Walam Yakullahû Kufuwan ´A<span style="text-decoration: underline;">h</span>ad) bedeutet, dass nichts und niemand Allâh gleicht, d. h., nichts und niemand ähnelt Allâh auf irgendeine Weise.</p>
<p>Daher, Brüder im Islam, ist es Pflicht, vor jeder Aussage zu warnen, mit der Allâh Ähnlichkeit mit den Geschöpfen zugeschrieben wird, wie z. B., dass Allâh ein Körper wäre oder Eigenschaften der Unvollkommenheit hätte.</p>
<p>Was den <span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth des Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammd „اللهُ أَكْثَرُ“ (Allâhu Akthar) betrifft, so bedeutet er nicht, dass Allâh vielfältiger oder zahlreicher wäre, sondern, dass Er gütiger oder gnädiger ist. Demnach ist Derjenige, der den <span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth mit „vielfältiger“ bzw. „zahlreicher“ interpretiert, kein Muslim – möge Allâh uns davor bewahren.</p>
<p>Einige Menschen, die sich fälschlicherweise zu den <span style="text-decoration: underline;">S</span>ûfiyyah zählen, behaupten, dass Gott einer in vielen wäre, d. h., in den Geschöpfen eingedrungen wäre. Sie behaupten, dass Gott einer und viele wäre. Sie gehören nicht zu den Muslimen, auch wenn sie behaupten, welche zu sein. Ihre Aussage ist eindeutiger Unglaube, die keine Auslegung zulässt. Sie behaupten, dass nichts außer Allâh existieren würde und dass Allâh sich vervielfältigt hätte.</p>
<p>Einige der angeblichen <span style="text-decoration: underline;">S</span>ûfiyyah halten Sitzungen ab, in denen sie zunächst a<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh für den Propheten und at-Tahlîl wiederholen. Anschließend wiederholen sie den Ausdruck „Âh“, während sie stehen und wippen. Währenddessen befindet sich eine Person in der Mitte; sie gibt den Takt vor und wiederholt die soeben genannten Behauptungen vor denen wir gewarnt haben, weil sie aus dem Islam herausführen. Sie geben vor, einer bestimmten <span style="text-decoration: underline;">T</span>arî<span style="text-decoration: underline;">q</span>ah (spirituellen Richtung) anzugehören. Es wurde zu einer Führungsperson aus dieser Gruppierung gesagt: Wie konntet ihr behaupten, dass Allâh Sich vervielfältigt hätte?! Seine Antwort war, dass die Eigenschaften Gottes sich vermehrt hätten, jedoch führt auch diese Behauptung aus dem Islam heraus. Möge Allâh uns vor jenen bewahren, die den Islam verfälschen.</p>
<p>Brüder im Islam, die Eigenschaften Gottes sind anfangslos und unvergänglich, Gott Selbst ist anfangslos und Seine Eigenschaften sind anfangslos; Verringerung und Vermehrung sind sowohl in Bezug auf das Selbst Gottes als auch auf Seine Eigenschaften ausgeschlossen – weder werden die Eigenschaften Gottes weniger noch werden sie mehr. Allâh ist mit allen Eigenschaften der Vollkommenheit, die zu Ihm passt, beschrieben, wie z. B. Allmacht, Wille, Wissen, Hören, Sehen und Leben, und Er ist über allen Unvollkommenheiten erhaben.</p>
<p>Brüder im Islam, seid vor den angeblichen <span style="text-decoration: underline;">S</span>ûfiyyah und denjenigen, die fälschlicherweise behaupten, einer anerkannten <span style="text-decoration: underline;">T</span>arî<span style="text-decoration: underline;">q</span>ah anzugehören, gewarnt, denn sie sind nicht auf dem rechten Weg. Sie sind irregegangen, ohne es zu bemerken, und glauben, dass seine heilig geworden wären, obwohl sie in Wirklichkeit dem Unglauben verfallen sind; sogar behauptete jemand von ihnen, dass Allâh mit Wasser, das im Schnee enthalten ist, vergleichbar wäre – Gott bewahre.</p>
<p>Die Tatsache, dass der Mensch von Allâh erschaffen wurde und auch von ihm zur Rechenschaft gezogen wird, sollte stets im Hinterkopf behalten werden.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ, sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>hmad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteil werden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">﴿إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِيِّۚ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ صَلُّواْ عَلَيۡهِ وَسَلِّمُواْ تَسۡلِيمًا ٥٦﴾</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمۡۚ إِنَّ زَلۡزَلَةَ ٱلسَّاعَةِ شَيۡءٌ عَظِيمٞ ١ يَوۡمَ تَرَوۡنَهَا تَذۡهَلُ كُلُّ مُرۡضِعَةٍ عَمَّآ أَرۡضَعَتۡ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمۡلٍ حَمۡلَهَا وَتَرَى ٱلنَّاسَ سُكَٰرَىٰ وَمَا هُم بِسُكَٰرَىٰ وَلَٰكِنَّ عَذَابَ ٱللَّهِ شَدِيدٞ ٢﴾</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Zehnte des Monats Muharram</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 08:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span></em><em>ur</em>´ân in der <em>Sûrah al-^Ankabût</em>, <em>Âyâh</em> 14:
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَلَقَدۡ أَرۡسَلۡنَا نُوحًا إِلَىٰ قَوۡمِهِۦ فَلَبِثَ فِيهِمۡ أَلۡفَ سَنَةٍ إِلَّا خَمۡسِينَ عَاما فَأَخَذَهُمُ ٱلطُّوفَانُ وَهُمۡ ظَٰلِمُونَ ١٤﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Und wahrlich, Allâh sandte </strong><strong><em>Nû<span style="text-decoration: underline;">h</span></em></strong> (zu Dt. Noah)<strong> zu seinem Volk, der unter ihnen 950 Jahre lang weilte und sie zur Anbetung Gottes aufrief. Dann ereilte sie die Sintflut und die Ungerechten ertranken. </strong>

Und Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span></em><em>ur</em>´ân in der <em>Sûrah asch</em>-<em>Schu^arâ‘</em>, <em>Âyah</em> 63:
<p class="arabisch">
<strong>﴿فَأَوۡحَيۡنَآ إِلَىٰ مُوسَىٰٓ أَنِ ٱضۡرِب بِّعَصَاكَ ٱلۡبَحۡرَۖ فَٱنفَلَقَ فَكَانَ كُلُّ فِرۡق كَٱلطَّوۡدِ ٱلۡعَظِيمِ ٦٣﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet:<strong> Allâh offenbarte <em>Mûsâ</em>: „Schlage mit deinem Stock auf das Meer.“ Daraufhin teilte es sich und jeder Teil der Wassermassen erhob sich wie ein gewaltiger Berg. </strong> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span></em><em>ur</em>´ân in der <em>Sûrah al-^Ankabût</em>, <em>Âyâh</em> 14:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَلَقَدۡ أَرۡسَلۡنَا نُوحًا إِلَىٰ قَوۡمِهِۦ فَلَبِثَ فِيهِمۡ أَلۡفَ سَنَةٍ إِلَّا خَمۡسِينَ عَاما فَأَخَذَهُمُ ٱلطُّوفَانُ وَهُمۡ ظَٰلِمُونَ ١٤﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Und wahrlich, Allâh sandte </strong><strong><em>Nû<span style="text-decoration: underline;">h</span></em></strong> (zu Dt. Noah)<strong> zu seinem Volk, der unter ihnen 950 Jahre lang weilte und sie zur Anbetung Gottes aufrief. Dann ereilte sie die Sintflut und die Ungerechten ertranken. </strong></p>
<p>Und Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span></em><em>ur</em>´ân in der <em>Sûrah asch</em>-<em>Schu^arâ‘</em>, <em>Âyah</em> 63:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿فَأَوۡحَيۡنَآ إِلَىٰ مُوسَىٰٓ أَنِ ٱضۡرِب بِّعَصَاكَ ٱلۡبَحۡرَۖ فَٱنفَلَقَ فَكَانَ كُلُّ فِرۡق كَٱلطَّوۡدِ ٱلۡعَظِيمِ ٦٣﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet:<strong> Allâh offenbarte <em>Mûsâ</em>: „Schlage mit deinem Stock auf das Meer.“ Daraufhin teilte es sich und jeder Teil der Wassermassen erhob sich wie ein gewaltiger Berg. </strong></p>
<p><span id="more-11230"></span></p>
<p>Liebe Brüder im Islam! Es bleiben nur wenige Tage bis zum Zehnten des Monats <em>Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>arram </em>(<em>^Âschûrâ‘</em>). Wir gedenken dem Tag, an dem Allâh den Propheten <em>Nû<span style="text-decoration: underline;">h</span></em>, <em>^Alayhi s-Salâm</em>, und seine Anhänger vor der Sintflut rettete und sie unversehrt das Schiff verlassen ließ. Wir gedenken dem Tag, an dem Allâh den Propheten <em>Mûsâ</em>, <em>^Alayhi s-Salâm</em>, und seine Anhänger vor dem ungerechten Tyrann – dem Pharao – rettete.</p>
<p>Der Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ kam an einigen Menschen vorbei, die diesen Tag &#8211; den zehnten des Monats <em>Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>arram </em>(<em>^Âschûrâ‘</em>) &#8211; fasteten, woraufhin sie zu ihm sagten: „Das ist der Tag, an dem Allâh den Propheten <em>Mûsâ</em> und die Nachkommen des Propheten <em>Ya^<span style="text-decoration: underline;">q</span>ûb </em>vor dem Ertrinken rettete und den Pharao ertrinken ließ. Das ist der Tag, an dem Allâh das Schiff des Propheten <em>Nû<span style="text-decoration: underline;">h</span> </em>auf dem Berg <em>al-Djûdiyy </em>aufsetzen ließ. Aus diesem Grund hatten <em>Nû<span style="text-decoration: underline;">h</span> </em>und <em>Mûsâ </em>diesen Tag aus Dankbarkeit Gott gegenüber gefastet.“</p>
<p>Der Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ sagte daraufhin:</p>
<p class="arabisch">
<strong>أَنَا أَحَقُّ بِمُوسَى وأَحَقُّ بِصَوْمِ هَذَا اليَوْم </strong>اﻫ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wir sind diejenigen, die an <em>Mûsâ</em> glauben und an diesem Tag fasten sollten. </strong>Allâh, der Erhabene, sandte den Propheten <em>Nû<span style="text-decoration: underline;">h</span></em>, ^<em>Alayhi s-Salâm, </em>zu einem ungerechten Volk. Der Prophet <em>Nû<span style="text-decoration: underline;">h</span></em>, ^<em>Alayhi s-Salâm,</em> rief sie Tag und Nacht zum Eintritt in den Islam auf und warnte sie vor der Bestrafung Gottes. Dies tat er 950 Jahre lang, doch die meisten von ihnen folgten seinem Aufruf nicht, sondern führten weiterhin das Unrecht aus. Sie waren ihm gegenüber feindselig und fügten ihm Schaden zu, indem sie ihn verspotteten und schlugen, bis er, durch die harten Schläge, sogar ohnmächtig wurde. Erst als sie ihn fälschlicherweise für tot hielten, ließen sie von ihm ab. Doch Allâh bescherte ihm wieder die Genesung. Brüder im Islam! Dies hat ihn trotzdem nicht davon abgehalten, weiterhin zum Glauben an Allâh aufzurufen, er kehrte immer wieder zu ihnen zurück, um sie unentwegt und standhaft zum Glauben aufzurufen, bis Allâh ihm offenbarte, dass &#8211; außer den Gläubigen von seinem Volk &#8211; kein anderer mehr an ihn glauben wird. Daraufhin sprach der Prophet <em>Nûh</em>,<em> ^Alayhi s-Salâm</em>, ein Bittgebet gegen das ungerechte Volk und sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿رَبِّ لَا تَذَرۡ عَلَى ٱلۡأَرۡضِ مِنَ ٱلۡكَٰفِرِينَ دَيَّارًا٢٦﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O Allâh, lass auf der Erdoberfläche keinen einzigen von den Nichtgläubigen übrig.</strong></p>
<p>Sodann ließ Allâh über dieses Volk die Sintflut kommen, sodass Er keinen von den Nichtgläubigen überleben ließ. Allâh rettete somit Seinen Propheten und die Gläubigen, die mit ihm zusammen auf das Schiff gingen und schützte dieses Schiff, welches der Prophet <em>Nû<span style="text-decoration: underline;">h</span></em>,<em> ^Alayhi s-Salâm</em>, auf Befehl Gottes gebaut hatte.</p>
<p>Brüder im Islam! Der Prophet <em>Mûsâ</em>, <em>^Alayhi s-Salâm</em>, lebte in der Zeit des Pharao, der ein sehr ungerechter Herrscher war. Dieser Pharao behauptete von sich, Gott zu sein. Allâh befahl dem geehrten Propheten <em>Mûsâ</em>, den Pharao aufzusuchen, um ihn zum Eintritt in den Islam aufzufordern, zum Glauben an die Einzigkeit von Allâh, dem Erhabenen, über Teilhaber und Gleichnis. Der Prophet <em>Mûsâ</em> ging daraufhin zum Pharao und zeigte ihm großartige und eindeutige Wunder, die eindeutig belegten, dass er ein Gesandter von Allâh ist. Trotzdem verleugnete ihn der Pharao und weigerte sich aus Hochmut, den Glauben anzunehmen. Er begann damit, denjenigen Schaden zuzufügen, die an <em>Mûsâ</em> glaubten, sodass <em>Mûsâ</em> und seine Anhänger von den Nachkommen des Propheten <em>Ya^<span style="text-decoration: underline;">q</span>ûb</em>, die 600.000 zählten, Ägypten verließen. Der Pharao nahm die Verfolgung zusammen mit 1.600.000 seiner Soldaten auf, um den Propheten <em>Mûsâ</em> und seine Anhänger zu töten. Doch Allâh beschützte Seinen Propheten und verlieh ihm den Sieg über den Pharao.</p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span></em><em>ur</em>´ân in der <em>Sûrah asch</em>-<em>Schu^arâ‘</em>, <em>Âyah</em> 63:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿فَأَوۡحَيۡنَآ إِلَىٰ مُوسَىٰٓ أَنِ ٱضۡرِب بِّعَصَاكَ ٱلۡبَحۡرَۖ فَٱنفَلَقَ فَكَانَ كُلُّ فِرۡق كَٱلطَّوۡدِ ٱلۡعَظِيمِ ٦٣﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh offenbarte <em>Mûsâ</em>: „Schlage mit deinem Stock auf das Meer.“ Daraufhin teilte es sich und jeder Teil der Wassermassen erhob sich wie ein gewaltiger Berg.</strong></p>
<p>Brüder im Islam! Das Meer teilte sich in zwölf Teile und jeder Teil war wie ein gewaltiger Berg. Zwischen jedem dieser Wassermassen war ein trockener Weg, sodass der Prophet <em>Mûsâ</em> und seine Anhänger das Meer auf diesen Wegen durchquerten. Als der Pharao und seine Krieger ihnen auf diesen Wegen folgten, ließ Allâh sie alle ertrinken.</p>
<p>Brüder im Islam! Als der Pharao am Sterben war, bekundete er seine Reue, die ihm jedoch in diesem Zustand nicht mehr nutzte. Denn zu den Voraussetzungen der Reue gehört es, dass sie vor dem Verzweiflungszustand geschieht, bei dem ganz gewiss mit dem Tod gerechnet wird. Ein Beispiel für diesen Zustand ist, ganz gewiss zu wissen, dass man ertrinken wird, so wie es dem Pharao geschah.</p>
<p>Allâhu<em> Ta^âlâ</em> sagt im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span></em><em>ur´ân</em> in der<em> Sûrah an-Nisâ‘</em>, <em>Âyah </em>18:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَلَيۡسَتِ ٱلتَّوۡبَةُ لِلَّذِينَ يَعۡمَلُونَ ٱلسَّيِّ‍َٔاتِ حَتَّىٰٓ إِذَا حَضَرَ أَحَدَهُمُ ٱلۡمَوۡتُ قَالَ إِنِّي تُبۡتُ ٱلۡـَٰٔنَ وَلَا ٱلَّذِينَ يَمُوتُونَ وَهُمۡ كُفَّارٌۚ أُوْلَٰٓئِكَ أَعۡتَدۡنَا لَهُمۡ عَذَابًا أَلِيما ١٨﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die Reue </strong><strong>(<em>at-Tawbah</em>) </strong><strong>wird von denjenigen nicht akzeptiert, die die Sünden begehen und wenn sie am Sterben sind, sagen: „Jetzt bereue ich“. </strong><strong>Sie wird auch von denjenigen nicht akzeptiert,</strong><strong> die als Nichtgläubige sterben. Für sie hat Allâh eine schmerzhafte und qualvolle Strafe bestimmt.</strong></p>
<p>Brüder im Islam! Die Propheten Gottes sind im Aufrufen zum Glauben an Gott und in der Standhaftigkeit gute Vorbilder. Auf diesem Weg folgten ihnen die edlen Gefährten und großartigen Nachkommen des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ, sodass sie sich mit aller Kraft dafür einsetzten, die Religion, die von Gott akzeptiert wird, zu verteidigen.</p>
<p>Wir bitten Allâh, uns aus dem Leben dieser großartigen Menschen Lehren ziehen zu lassen und uns die Befolgung ihres Weges zu ermöglichen. Gewiss, das ist nicht schwierig für Allâh.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung, für euch und mich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ, sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteilwerden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Diener Gottes! Es wird über den Gesandten Gottes Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ überliefert, dass es empfohlen ist, den zehnten Tag von <em>Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>arram</em> zu fasten, so wie es im <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em>, den ich in der ersten Ansprache erwähnt hatte, erwähnt wurde. Auch zählt es als empfohlen, den neunten Tag von <em>Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>arram</em> zu fasten und dies entspricht folgender Aussage des Propheten ﷺ, die von <em>Imâm Muslim</em> überliefert wurde:</p>
<p class="arabisch">
<strong>لئنْ</strong> <strong>عِشْتُ</strong> <strong>إلى</strong> <strong>قابلٍ لأصومَنّ التاسعَ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet:<strong> Sollte ich im kommenden Jahr noch leben, so werde ich ganz gewiss auch den neunten Tag von <em>Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>arram</em> fasten</strong> (d. h. zusammen mit dem zehnten Tag)<strong>.</strong></p>
<p>Wenn man den zehnten Tag zusammen mit dem neunten Tag nicht gefastet hat, dann ist es empfohlen, den zehnten Tag zusammen mit dem elften Tag zu fasten. So lasst euch dieses Gute nicht entgehen!</p>
<p>Und wisset, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>a<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâm</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in der <em>Sûrah al-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb</em>,<em> Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِيِّۚ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ صَلُّواْ عَلَيۡهِ وَسَلِّمُواْ تَسۡلِيمًا٥٦﴾</strong>
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمۡۚ إِنَّ زَلۡزَلَةَ ٱلسَّاعَةِ شَيۡءٌ عَظِيم ١ يَوۡمَ تَرَوۡنَهَا تَذۡهَلُ كُلُّ مُرۡضِعَةٍ عَمَّآ أَرۡضَعَتۡ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمۡلٍ حَمۡلَهَا وَتَرَى ٱلنَّاسَ سُكَٰرَىٰ وَمَا هُم بِسُكَٰرَىٰ وَلَٰكِنَّ عَذَابَ ٱللَّهِ شَدِيد ٢﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah</em> auf)</p>
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