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	<title>I.V.W.P.e.V. &#187; Islamische Konzepte</title>
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	<description>Islamischer Verein für wohltätige Projekte</description>
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	<item>
		<title>Das Urteil über die Durchführung  eines Corona-Tests (PCR) während des Fastens</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2021 15:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Islamische Konzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;">Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums
und a<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu dem Gesandten Gottes.</p>
Sodann, uns wurde folgende Frage gestellt:

Wie lautet das Urteil über die Durchführung eines Corona-Tests (PCR) während des Fastens?

Die Antwort: ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums<br />
und a<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu dem Gesandten Gottes.</p>
<p>Sodann, uns wurde folgende Frage gestellt:</p>
<p>Wie lautet das Urteil über die Durchführung eines Corona-Tests (PCR) während des Fastens?</p>
<p>Die Antwort:</p>
<p><span id="more-8092"></span></p>
<p>Das absichtliche Einführen von etwas, was ein Volumen besitzt, in das Innere des Kopfes oder des Bauches durch eine natürliche Körperöffnung, unter Erinnerung an das Fasten und Bewusstsein des Verbots, führt nach Ansicht der <strong>Schâfi^îten</strong> zur Ungültigkeit des Fastens. Dies bedeutet: Das Fasten wird ungültig, wenn der Testgegenstand durch die Nase bis hinter das Nasenbein oder in eine der Höhlen, die sich im Kopf befinden, eingeführt wird. Dasselbe gilt, wenn der Testgegenstand durch den Mund eingeführt wird und die Artikulationsstelle des Buchtstaben „<span style="text-decoration: underline;">H</span>â´“ überschreitet. Wenn der Testgegenstand die erwähnten Stellen nicht erreicht, dann wird das Fasten nicht ungültig.</p>
<p>Die <strong>Mâlikîten</strong> hingegen sagen: Das Einführen von Volumenbesitzendem durch die Nase hat keine Auswirkung auf die Gültigkeit des Fastens, auch wenn es bis hinter das Nasenbein oder in eine der Höhlen, die sich im Kopf befinden, eingeführt wird, es sei denn, das Eingeführte erreicht den Rachen, weil das Fasten dann ungültig wird, auch wenn das Eingeführte nicht in den Bauch gelangt. Dies bedeutet, die gewöhnliche Testmethode durch die Nase macht nach ihrer Ansicht das Fasten nicht ungültig. Wenn der Testgegenstand durch den Mund eingeführt wird und die Artikulationsstelle des Buchtstaben „<span style="text-decoration: underline;">H</span>â´“ erreicht, dann wird das Fasten ungültig, auch wenn die Stelle nicht überschritten wird.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, ist allwissend.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Festlegung des Beginns des Fastenmonats Ramadân</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2021 07:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Islamische Konzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gelehrten der vier Rechtsschulen haben gelehrt und fest verankert, dass die Festlegung des Beginns des Monats Ramadân dadurch erfolgt, dass nach dem Sonnenuntergang des 29. Scha^bân nach der Mondsichel Ausschau gehalten wird; sollte sie gesichtet werden, dann ist der darauffolgende Tag der 1. Ramadân und wenn sie nicht gesichtet wird, dann ist der darauffolgende Tag der 30. Scha^bân und somit ist der Tag danach der Erste des Monats Ramadân.

Diese Gelehrten zeigten auch auf, dass die Aussagen der Astronomen hierfür nicht in Betracht kommen.

Al-Hâfidh an-Nawawiyy sagte in seinem Werk „al-Madjmû^“: Die Aussage derer, die den Beginn und das Ende eines Monats berechnen, wird durch den folgenden Hadîth, der in Sahîh Muslim und Sahîh al-Bukhâriyy überliefert wurde, abgelehnt:]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Gelehrten der vier Rechtsschulen haben gelehrt und fest verankert, dass die Festlegung des Beginns des Monats <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> dadurch erfolgt, dass nach dem Sonnenuntergang des 29. <em>Scha^bân</em> nach der Mondsichel Ausschau gehalten wird; sollte sie gesichtet werden, dann ist der darauffolgende Tag der 1. <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em> und wenn sie nicht gesichtet wird, dann ist der darauffolgende Tag der 30. <em>Scha^bân </em>und somit ist der Tag danach der Erste des Monats <em>Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân</em>.</strong></p>
<p><b>Diese Gelehrten zeigten auch auf, dass die Aussagen der Astronomen hierfür nicht in Betracht kommen.</b></p>
<p><i>Al-</i><span style="text-decoration: underline;"><i>H</i></span><i>âfi</i><span style="text-decoration: underline;"><i>dh</i></span><i> an-</i><i>Nawawiyy</i> sagte in seinem Werk „<i>al-</i><i>Madjmû</i><i>^</i>“: <b>Die Aussage derer, die den Beginn und das Ende eines Monats berechnen, wird durch den folgenden </b><span style="text-decoration: underline;"><b>H</b></span><b>adîth</b><b>, der in </b><span style="text-decoration: underline;"><b><i>S</i></b></span><b><i>a</i></b><span style="text-decoration: underline;"><b><i>h</i></b></span><b><i>î</i></b><span style="text-decoration: underline;"><b><i>h</i></b></span><b><i> Muslim</i></b><b> und </b><span style="text-decoration: underline;"><b><i>S</i></b></span><b><i>a</i></b><span style="text-decoration: underline;"><b><i>h</i></b></span><b><i>î</i></b><span style="text-decoration: underline;"><b><i>h</i></b></span><b><i> al-</i></b><b><i>Bukhâriyy</i></b><b> überliefert wurde, abgelehnt:</b></p>
<p><span id="more-7994"></span></p>
<p>(Sinngemäß): <b>„Wir sind eine Gemeinschaft, die den Monatsanfang und das Monatsende nicht basierend auf Berechnung oder Schriften sondern auf optisches Ausschauen festlegt. Der Mondmonat hat entweder 29 oder 30 Tage. </b></p>
<p><b>Der Beginn und das Ende des Monats </b><b><i>Rama</i></b><span style="text-decoration: underline;"><b><i>d</i></b></span><b><i>ân</i></b><b> wird durch die Sichtung der Mondsichel festgestellt. Wenn die Mondsichel nicht zu sichten ist, wird der Monat </b><b><i>Scha^bân</i></b><b> auf 30 Tage vervollständigt.</b></p>
<p><b>Der </b><span style="text-decoration: underline;"><b>H</b></span><b>adîth</b><b> beinhaltet, dass wir uns bei der Festlegung des Beginns eines Monats nicht auf Berechnungen stützen und dass jeder Mondmonat manchmal 29 und manchmal 30 Tage; also hat kein Mondmonat 28 oder 31 Tage.</b></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die möglichen Ergebnisse beim Ausschauen nach der Mondsichel für den Monat Ramadân</title>
		<link>https://ivwp.de/ivwp/die-moeglichen-ergebnisse-beim-ausschauen-nach-der-mondsichel-fuer-den-monat-ramadan/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2021 07:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Islamische Konzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Die </b><b>möglichen Ergebnisse </b><b>beim Ausschauen nach der Mondsichel für den Monat </b><b>Rama</b><span style="text-decoration: underline;"><b>d</b></span><b>ân</b><b>, am </b><b>Sonntag</b><b>, den </b><b>29. </b><b>Scha^bân</b><b> 1442 n.</b> <b>H.</b><b>, nach Sonnenuntergang:</b>
<ul>
	<li><b>Die Mondsichel </b><b>erscheint</b></li>
	<li><b>Die Mondsichel </b><b>erscheint nicht</b></li>
	<li><b>Es ist </b><b>bewölkt</b></li> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4><b>Die </b><b>möglichen Ergebnisse </b><b>beim Ausschauen nach<br />
der Mondsichel für den Monat </b><b>Rama</b><span style="text-decoration: underline;"><b>d</b></span><b>ân</b><b>, am </b><b>Sonntag</b><b>, den </b><b>29. </b><b>Scha^bân</b><b> 1442 n.</b> <b>H.</b><b>, nach Sonnenuntergang:</b></h4>
<ul>
<li><b>Die Mondsichel </b><b>erscheint</b></li>
<li><b>Die Mondsichel </b><b>erscheint nicht</b></li>
<li><b>Es ist </b><b><b>bewölkt</b></b></li>
</ul>
<h4>Das islamisch rechtliche Resultat:</h4>
<ul>
<li><b>Wenn die Mondsichel </b><b>erscheint</b><b>, dann ist der </b><b>Montag</b><b> (12.04.2021) der </b><b>erste</b><b> Tag des gesegneten Monats </b><b>Rama</b><span style="text-decoration: underline;"><b>d</b></span><b>ân</b><b>.</b></li>
<li><b>Sollte die Mondsichel </b><b>nicht erscheinen </b><b>oder es </b><b>bewölkt</b><b> sein, dann ist<br />
der Montag der 30. </b><b>Scha^bân</b><b> und der </b><b>Dienstag</b><b> (13.04.2021) der </b><b>erste</b><b> Tag<br />
des gesegneten Monats </b><b>Rama</b><span style="text-decoration: underline;"><b>d</b></span><b>ân</b><b>.</b></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Tage, an denen das Fasten verboten ist</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2021 07:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Islamische Konzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. Schawwâl (Fastenbrechenfest)
Am 10. Dhu l-Hidjdjah (Opferfest)
Am 11., 12. und 13. Dhu l-Hidjdjah (Ayyâmu t-Taschrîq) ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><b>Am 1. </b><b>Schawwâl</b> <b>(</b><b>Fastenbrechenfest</b><b><b>)</b></b></li>
<li><b>Am 10. </b><b>Dhu</b><b> l-</b><span style="text-decoration: underline;"><b>H</b></span><b>idjdjah</b> <b><b>(Opferfest)</b></b></li>
<li><b>Am 11., 12. und 13. </b><b>Dhu</b><b> l-</b><span style="text-decoration: underline;"><b>H</b></span><b>idjdjah</b> <b>(</b><b>Ayyâmu</b><b> t-</b><b>Taschrî</b><span style="text-decoration: underline;"><b>q</b></span><b>)</b></li>
<li><b>Am Tag des Zweifelns;</b> der 30. Scha^bân wird zum Tag des Zweifelns,<br />
wenn z. B. Kinder oder Großsündige bezeugen, die Mondsichel des Monats Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân gesichtet zu haben, denn ihre Bezeugung kommt für die Bestätigung<br />
des Monatsanfangs nicht in Betracht. Das Fasten am Tag des Zweifelns ist verboten, wenn das Fasten eines Tages von Rama<span style="text-decoration: underline;">d</span>ân damit beabsichtigt wird.</li>
<li><strong>In der zweiten Hälfte des Monats Scha^bân</strong>, es sei denn, man verbindet das Fasten mit der ersten Hälfte oder man fastet aus dem Grund des Nachholens (al-<span style="text-decoration: underline;">Q</span>adâ’), des Gelübdes (an-Nadhr) oder des gewohnten Fastens (al-Wird),<br />
wie z. B. der Gewohnheit, montags und donnerstags zu fasten.</li>
</ul>
<p><span id="more-7980"></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Frau im Islam</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2020 07:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Islamische Konzepte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ivwp.de/ivwp/?p=7713</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Leserin, lieber Leser,

gepriesen sei Gott, Der uns erschaffen und durch die Propheten gelehrt und gebildet hat. Er hat den Propheten Gebote und Regeln offenbart und ihnen befohlen, diese zu verkünden, damit wir von der Einhaltung dieser Regeln auf der Welt und im Jenseits profitieren.

Dementsprechend ist die Kenntnis über die eigenen Rechte und Pflichten als auch über die Rechte der Mitmenschen eine grundlegende Voraussetzung für das Glück im weltlichen und die Glückseligkeit im jenseitigen Leben, weil ansonsten die Gefahr besteht, Gott gegenüber ungehorsam zu sein und die Rechte anderer zu verletzen.

Der Islam hat die zwischenmenschlichen Beziehungen und Verhältnisse, wie z. B. Verwandtschaft, Nachbarschaft, Ehe usw., deutlich geregelt. Er hat jedem Mitglied seine Rechte zugesprochen und in unterschiedlichen Zusammenhängen die Frau und ihre Position in der Gesellschaft besonders hervorgehoben. Er hat die Frau vom Rande der Gesellschaft ins Zentrum gerückt, wie in der vorliegenden Darlegung verdeutlicht wird, ohne auf die einzelnen unreligiösen Einstufungen und Behandlungen der Frauen in den arabischen und nichtarabischen Regionen einzugehen, wie z. B. die Verfolgungen vieler Frauen, die Ermordung neugeborener Mädchen, die Aberkennung des Erbschafts- und Eigentumsrechts der Frau, die Ansicht, dass die Frau ein Gegenstand wäre, der vom Vater an den Sohn vererbt wird etc.

<strong>Bildung und Studium der Frau</strong>

Zu den Lehren des Islam gehört, dass jeder volljährige, geistig gesunde Muslim verpflichtet ist, ein bestimmtes Grundwissen der islamischen Religionslehre zu erwerben. Da diese Pflicht nicht nur die Männer betrifft, sondern auch die Frauen, findet man in der islamischen Welt namhafte gelehrte Frauen, wie z. B. ^Â´ischah, die Ehefrau unseres Propheten. Zahlreiche Gefährten unseres Propheten haben einen Teil ihres Wissens von ihr gelernt und dieses überliefert.

Ein weiteres Beispiel sind die vielen Lehrerinnen des berühmten Gelehrten Ibn ^Asâkir, aus dessen Biographie hervorgeht, dass ein großer Teil seiner mehr als 1.000 Lehrer Frauen waren.

<strong>Die Frau im Berufsleben</strong>
Die islamisch-rechtliche Erlaubnis der Tätigkeit einer Frau ist auf das religiöse Wissen nicht begrenzt, deshalb ist es für den neutralen Betrachter ersichtlich, dass nicht wenige muslimische Frauen wichtige Positionen in der Gesellschaft besetzt haben, weil sie hierfür qualifiziert sind, sei es in der Medizin, dem Handel, dem Bauwesen oder anderen Bereichen.

<strong>Die Ehefrau im Islam</strong>
Ein Auszug aus unserem Himmlischen Buch – dem <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân – bedeutet: … und behandelt sie (die Ehefrauen) gut. Zudem bedeutet eine Aussage unseres Propheten: Zu den Merkmalen der besseren Muslime gehört die gute Behandlung ihrer Ehefrauen.
Der Islam lehrt, dass die unrechtmäßige Aneignung des Vermögens eines anderen verboten ist, auch wenn es das Vermögen der eigenen Ehefrau sein sollte. Gott hat den Mann verpflichtet, den Unterhalt der Ehefrau zu leisten, d. h. der Ehemann muss für ihre Unterkunft, Kleidung und Nahrung aufkommen, auch wenn sie reich sein sollte, es sei denn, sie verzichtet freiwillig darauf. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>gepriesen sei Gott, Der uns erschaffen und durch die Propheten gelehrt und gebildet hat. Er hat den Propheten Gebote und Regeln offenbart und ihnen befohlen, diese zu verkünden, damit wir von der Einhaltung dieser Regeln auf der Welt und im Jenseits profitieren.</p>
<p>Dementsprechend ist die Kenntnis über die eigenen Rechte und Pflichten als auch über die Rechte der Mitmenschen eine grundlegende Voraussetzung für das Glück im weltlichen und die Glückseligkeit im jenseitigen Leben, weil ansonsten die Gefahr besteht, Gott gegenüber ungehorsam zu sein und die Rechte anderer zu verletzen.</p>
<p>Der Islam hat die zwischenmenschlichen Beziehungen und Verhältnisse, wie z. B. Verwandtschaft, Nachbarschaft, Ehe usw., deutlich geregelt. Er hat jedem Mitglied seine Rechte zugesprochen und in unterschiedlichen Zusammenhängen die Frau und ihre Position in der Gesellschaft besonders hervorgehoben. Er hat die Frau vom Rande der Gesellschaft ins Zentrum gerückt, wie in der vorliegenden Darlegung verdeutlicht wird, ohne auf die einzelnen unreligiösen Einstufungen und Behandlungen der Frauen in den arabischen und nichtarabischen Regionen einzugehen, wie z. B. die Verfolgungen vieler Frauen, die Ermordung neugeborener Mädchen, die Aberkennung des Erbschafts- und Eigentumsrechts der Frau, die Ansicht, dass die Frau ein Gegenstand wäre, der vom Vater an den Sohn vererbt wird etc.</p>
<p><strong>Bildung und Studium der Frau</strong></p>
<p>Zu den Lehren des Islam gehört, dass jeder volljährige, geistig gesunde Muslim verpflichtet ist, ein bestimmtes Grundwissen der islamischen Religionslehre zu erwerben. Da diese Pflicht nicht nur die Männer betrifft, sondern auch die Frauen, findet man in der islamischen Welt namhafte gelehrte Frauen, wie z. B. ^Â´ischah, die Ehefrau unseres Propheten. Zahlreiche Gefährten unseres Propheten haben einen Teil ihres Wissens von ihr gelernt und dieses überliefert.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel sind die vielen Lehrerinnen des berühmten Gelehrten Ibn ^Asâkir, aus dessen Biographie hervorgeht, dass ein großer Teil seiner mehr als 1.000 Lehrer Frauen waren.</p>
<p><strong>Die Frau im Berufsleben</strong><br />
Die islamisch-rechtliche Erlaubnis der Tätigkeit einer Frau ist auf das religiöse Wissen nicht begrenzt, deshalb ist es für den neutralen Betrachter ersichtlich, dass nicht wenige muslimische Frauen wichtige Positionen in der Gesellschaft besetzt haben, weil sie hierfür qualifiziert sind, sei es in der Medizin, dem Handel, dem Bauwesen oder anderen Bereichen.</p>
<p><strong>Die Ehefrau im Islam</strong><br />
Ein Auszug aus unserem Himmlischen Buch – dem <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân – bedeutet: … und behandelt sie (die Ehefrauen) gut. Zudem bedeutet eine Aussage unseres Propheten: Zu den Merkmalen der besseren Muslime gehört die gute Behandlung ihrer Ehefrauen.<br />
Der Islam lehrt, dass die unrechtmäßige Aneignung des Vermögens eines anderen verboten ist, auch wenn es das Vermögen der eigenen Ehefrau sein sollte. Gott hat den Mann verpflichtet, den Unterhalt der Ehefrau zu leisten, d. h. der Ehemann muss für ihre Unterkunft, Kleidung und Nahrung aufkommen, auch wenn sie reich sein sollte, es sei denn, sie verzichtet freiwillig darauf.</p>
<p><span id="more-7713"></span></p>
<p><strong>Die Mutter im Islam</strong><br />
Unser Prophet wurde gefragt: Welchem Menschen muss ich am meisten gehorsam sein? Die Antwort war: Deiner Mutter! Daraufhin wurde er gefragt: Wem danach? Die Antwort war dieselbe: Deiner Mutter! Dann wurde er erneut gefragt: Wem danach? Auch dann lautete die Antwort: Deiner Mutter! Alsdann wurde er ein weiteres Mal gefragt: Wem danach? Dann erst sagte er: Deinem Vater!<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a><br />
Aus der Antwort des Propheten wird deutlich, dass der Aufforderung der Mutter Vorzug gebührt: Wenn Mutter und Vater Unterschiedliches verlangen, sodass das Kind zur selben Zeit nicht beiden Aufforderungen nachkommen kann, dann widmet es sich zuerst dem Willen der Mutter und anschließend dem Anliegen des Vaters.</p>
<p><strong>Im Allgemeinen</strong><br />
Die bereits dargelegten Regeln sind nur einige wenige Beispiele für die islamisch-rechtliche Aufforderung, die Frauen gut zu behandeln, denn es lassen sich weitere zahlreiche Beispiele finden, in denen explizit auf die gute Behandlung der Tanten, Schwestern, Töchter und weiterer Frauen eingegangen wird. Des Weiteren hat der Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, möge Gott ihm und jedem anderen Propheten einen höheren Rang geben, zu einer allgemein guten Behandlung der Frauen aufgefordert, denn er hat gesagt: Ich fordere euch auf, die Frauen gut zu behandeln.<sup>1</sup><br />
Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>die neutrale Betrachtung der vorliegenden Darlegung verschafft einen Einblick in einige islamisch-rechtliche Regeln, die die Frau betreffen. Eine wichtige Zusatzinformation ist, dass der Stellenwert jedes einzelnen Menschen nicht vom Geschlecht, sondern von seiner Rechtschaffenheit – Verrichtung der Pflichten und Unterlassung der Sünden – abhängig ist. Folglich gibt es Frauen, die einen höheren Stellenwert als viele Männer haben und umgekehrt, denn ein Auszug aus dem edlen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân bedeutet: <strong>Der Bessere unter euch ist derjenige, der rechtschaffener ist.</strong></p>
<p>Lob gebührt Gott, Dessen Gebote und Regeln zum Glück im Diesseits und zur Glückseligkeit im Jenseits führen.</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Sinngemäß.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lehren des I.V.W.P. e. V.</title>
		<link>https://ivwp.de/ivwp/lehren-des-i-v-w-p-e-v/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2020 07:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Islamische Konzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserin, lieber Leser,

der Islamische Verein für wohltätige Projekte (I.V.W.P. e. V.) wurde Mitte der 1990er in Berlin gegründet und beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen, mit dem Ziel mittels wohltätiger Projekte, die auf islamischen Lehren basieren, einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

Aufgrund seiner offenkundig gewordenen Redlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Ausgewogenheit und Gemäßigkeit, genießt er eine stetig größer werdende Beliebtheit und einen ständig wachsenden Sympathisantenkreis, der sowohl aus Muslimen als auch Nichtmuslimen besteht.

Der Verein setzt viel auf Aufklärung und Bildung, weil man durch die Bildung in der Lage ist, das destruktive Gedankengut, das unter dem Deckmantel des Islam verbreitet wird, zu enttarnen und die Gefahren von Gruppierungen, die für solches Gedankengut und derartigen Ideologien stehen, erkennen kann. Aus diesem Grund besteht ein Großteil der Aktivitäten des I.V.W.P. e. V. aus Vorträgen, Seminaren und Beratungen über die islamischen Regeln, denn ein Motto des I.V.W.P. e. V. lautet: <strong>Das Bessern eines einzelnen Menschen fruchtet als Besserung der Gesellschaft. </strong> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>der Islamische Verein für wohltätige Projekte (I.V.W.P. e. V.) wurde Mitte der 1990er in Berlin gegründet und beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen, mit dem Ziel mittels wohltätiger Projekte, die auf islamischen Lehren basieren, einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.</p>
<p>Aufgrund seiner offenkundig gewordenen Redlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Ausgewogenheit und Gemäßigkeit, genießt er eine stetig größer werdende Beliebtheit und einen ständig wachsenden Sympathisantenkreis, der sowohl aus Muslimen als auch Nichtmuslimen besteht.</p>
<p>Der Verein setzt viel auf Aufklärung und Bildung, weil man durch die Bildung in der Lage ist, das destruktive Gedankengut, das unter dem Deckmantel des Islam verbreitet wird, zu enttarnen und die Gefahren von Gruppierungen, die für solches Gedankengut und derartigen Ideologien stehen, erkennen kann. Aus diesem Grund besteht ein Großteil der Aktivitäten des I.V.W.P. e. V. aus Vorträgen, Seminaren und Beratungen über die islamischen Regeln, denn ein Motto des I.V.W.P. e. V. lautet: <strong>Das Bessern eines einzelnen Menschen fruchtet als Besserung der Gesellschaft. </strong></p>
<p><span id="more-7711"></span></p>
<p>Da das Hervorheben der Themen, die die Gemäßigkeit und Ausgewogenheit lehren und fördern von immenser Wichtigkeit ist, behandelt der I.V.W.P. e. V. in den Ansprachen, die vor den Freitagsgebeten gehalten werden, viele gesellschaftliche Themen, wie z. B. über den Umgang mit dem Nachbarn, das Behandeln der Eltern, das Aufrechterhalten der verwandtschaftlichen Beziehungen und den vertrauensvollen Umgang mit Muslimen als auch Nichtmuslimen.<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></p>
<p>Es folgen einige Auszüge unserer Freitagsansprachen mit Titel und Datum, unter Anpassung des Stils, als Beispiele für die Lehren des I.V.W.P. e. V.:</p>
<ol>
<li><strong>Die Wichtigkeit der Gemäßigkeit</strong>, gehalten am 08.11.2013</li>
</ol>
<p>… Die Früchte der Gemäßigkeit sind u. a. Geborgenheit, Sicherheit, Bildung, Aufbau und das gute Behandeln der Mitmenschen, wie z. B. der Verwandten, Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn – seien sie Muslime oder Nichtmuslime. …</p>
<p>… Ein vollkommener Muslim ist jemand, der die islamischen Regeln auf vollkommene Weise befolgt; dazu gehört, dass er vertrauensvoll ist – sowohl gegenüber Muslimen als auch Nichtmuslimen. Beispiel: Sollten Nichtmuslime ihn in ihrem Land aufnehmen, so verhält er sich ihnen gegenüber vertrauensvoll und betrügt sie nicht, wie z. B. bei Kauf und Verkauf, d. h. so wie er das Vertrauen eines Muslims nicht missbraucht, so missbraucht er auch ihr Vertrauen nicht. Des Weiteren bewahrt er die ihm anvertrauten Güter, denn er hat gelernt, dass der Islam es verbietet, anvertraute Güter zu veruntreuen. In diesem Zusammenhang geht aus den Lehren unseres Propheten hervor: <strong>Derjenige, der sein Versprechen nicht einhält oder mit anvertrautem Gut nicht vertrauensvoll umgeht, gehört nicht zu den vollkommenen Muslimen.</strong> …</p>
<ol start="2">
<li><strong>Der Nachbar,</strong> gehalten am 26.10.2018</li>
</ol>
<p>… Aus den Aussagen unseres Propheten geht hervor: <strong>Wer an Gott und an den Tag des Jüngsten Gerichts glaubt, sollte seinen Nachbarn gut behandeln. </strong>…</p>
<p>… Ich ermahne euch zum guten Behandeln der Nachbarn und zur Beachtung ihrer Rechte. Vermeidet ihre Verletzung mit Worten oder Taten und mischt euch in ihre Privatsphären nicht ein. Wenn ein Nachbar erkranken sollte, dann besucht ihn. &#8230;</p>
<p>Bruder im Islam, sollte einer deiner Nachbarn dir schaden, so sei ihm gegenüber geduldig. Nimm dir ein Beispiel am Verhalten des frommen Gelehrten Sahl at-Tustariyy, dessen Nachbar ein Nichtmuslim war. Eines Tages öffnete sich ein Leck in der Toilette des Nichtmuslims, sodass Ekelhaftes in die Wohnung von Sahl gelangte. Sahl sprach seinen Nachbarn darauf nicht an, sondern beseitigte eine ganze Weile lang das Ekelerregende, das sich täglich in seiner Wohnung ansammelte. Als er aber erkrankte und von seinem baldigen Tod ausging, bat er seinen Nachbarn zu sich, erzählte ihm davon und berichtete ihm von seiner Befürchtung, dass seine Erben diese Belastung, nicht ertragen würden und sie deswegen mit ihm streiten könnten. Der Nachbar war äußerst erstaunt darüber, mit welch einer Geduld Sahl diese schwere Belästigung ertrug und sagte zu ihm: <strong>Trotz der Tatsache, dass ich nicht deiner Religion angehöre, bist Du mir gegenüber in diesem Ausmaß geduldig!? Ich will Muslim werden!</strong> Alsdann bezeugte er, dass es keinen Gott außer Allâh gibt und dass Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad der Gesandte Gottes ist. …</p>
<p>… Bruder im Islam, wer verhält sich heute noch so wie der Gelehrte Sahl at-Tustariyy und warum finden wir heute weniger umgängliche Menschen als früher? Die Antwort lautet: Viele Menschen verletzen ihre Nachbarn und streiten mit ihnen, weil sie sich von den Charaktereigenschaften, deren Aneignung der Prophet uns nahelegt hat, entfernten. Dir sollte aber stets bewusst sein, dass unser geehrter Prophet berichtet hat: <strong>Der Engel Gabriel forderte ausdrücklich dazu auf, den Nachbarn gut zu behandeln.</strong> …</p>
<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>die Kenntnis über die Rechte und Pflichten ist eine elementare Voraussetzung für den Zusammenhalt einer ausgewogenen und gemäßigten Gesellschaft. Der I.V.W.P. e. V. setzt sich im Rahmen seiner Möglichkeiten sowohl für das Vermitteln der angeführten Themen als auch für die Aufklärung in anderen islamischen Wissensbereichen ein, um die Gesellschaft in ihrer Gemäßigkeit und Ausgewogenheit als auch in ihrem Zusammenhalt zu stärken, denn die Bildung führt zu Fortschritt und Stärke, während die Unwissenheit zu Schwäche und Zerstörung führt.</p>
<p>Lob gebührt Gott, Der das Unrecht nicht liebt und es verboten hat, Unrecht zu begehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Siehe www.ivwp.de/ivwp/category/islamische-wissen/freitagsansprache/</p>
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		<title>Die Religion aller Propheten</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Islamische Konzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserin, lieber Leser,

widrige Eigenschaften, wie z. B. Lügen, Betrügen, abscheuliche Krankheiten und törichtes Verhalten, verhindern die Akzeptanz der Botschaft eines Propheten; weder stehen sie in Einklang mit dem Verkünden der Botschaft noch sind sie mit dem Status eines Propheten vereinbar.<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> Da dies eine logische Schlussfolgerung ist, sieht der Muslim sich bestätigt, dass er daran glaubt, dass ausnahmslos alle Propheten wahrhaftig, treu, ehrenhaft, intelligent und mutig sind.

Ein weiterer Teil der islamischen Glaubenslehre ist die Übereinstimmung in den Aufrufen aller Propheten, einzig und allein Gott – den Schöpfer aller Geschöpfe – anzubeten und Ihm keinen Teilhaber beizugesellen. Dies ist für den gesunden Menschenverstand ebenfalls unbedingt notwendig, weil es verstandesgemäß unmöglich ist, dass Gott unterschiedliche Glaubenslehren offenbart hätte. Die Religion, die Gott von Seinen Dienern akzeptiert, basiert auf der Glaubenslehre, deren Kern aus dem Glauben an Gott und an Seine Propheten besteht; die verschiedenen Religionen hingegen basieren auf unterschiedlichen Lehren über Gott, d. h. ihre Basen unterscheiden sich, auch wenn sie übereinstimmende Bezeichnungen haben, wie z. B. Gebet und Fasten. Diese unterschiedlichen Lehren weichen dermaßen voneinander ab, dass eine gemeinsame Interpretation nicht realisierbar ist und der Verstand es ablehnt, dass die Propheten zu unterschiedlichen Religionen aufgerufen hätten. Wer sich mit diesem Thema befasst, der findet im Islam die zufriedenstellende Lehre, dass alle Propheten ein und dieselbe Religion befolgt und verkündet haben.<sup>1</sup> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>widrige Eigenschaften, wie z. B. Lügen, Betrügen, abscheuliche Krankheiten und törichtes Verhalten, verhindern die Akzeptanz der Botschaft eines Propheten; weder stehen sie in Einklang mit dem Verkünden der Botschaft noch sind sie mit dem Status eines Propheten vereinbar.<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> Da dies eine logische Schlussfolgerung ist, sieht der Muslim sich bestätigt, dass er daran glaubt, dass ausnahmslos alle Propheten wahrhaftig, treu, ehrenhaft, intelligent und mutig sind.</p>
<p>Ein weiterer Teil der islamischen Glaubenslehre ist die Übereinstimmung in den Aufrufen aller Propheten, einzig und allein Gott – den Schöpfer aller Geschöpfe – anzubeten und Ihm keinen Teilhaber beizugesellen. Dies ist für den gesunden Menschenverstand ebenfalls unbedingt notwendig, weil es verstandesgemäß unmöglich ist, dass Gott unterschiedliche Glaubenslehren offenbart hätte. Die Religion, die Gott von Seinen Dienern akzeptiert, basiert auf der Glaubenslehre, deren Kern aus dem Glauben an Gott und an Seine Propheten besteht; die verschiedenen Religionen hingegen basieren auf unterschiedlichen Lehren über Gott, d. h. ihre Basen unterscheiden sich, auch wenn sie übereinstimmende Bezeichnungen haben, wie z. B. Gebet und Fasten. Diese unterschiedlichen Lehren weichen dermaßen voneinander ab, dass eine gemeinsame Interpretation nicht realisierbar ist und der Verstand es ablehnt, dass die Propheten zu unterschiedlichen Religionen aufgerufen hätten. Wer sich mit diesem Thema befasst, der findet im Islam die zufriedenstellende Lehre, dass alle Propheten ein und dieselbe Religion befolgt und verkündet haben.<sup>1</sup></p>
<p><span id="more-7709"></span></p>
<p>Zu den Lehren des Islam gehört, dass alle 124.000 Propheten gesagt haben: <strong>Es gibt keinen Gott außer Allâh</strong>, d. h. es gibt keinen Schöpfer außer Gott; der Ausdruck „Allâh“ ist ein Eigenname Gottes. Nicht alle Propheten waren Araber, sondern nur vier; infolgedessen hat jeder Prophet in seiner Sprache gesagt: Es gibt keinen Gott außer Allâh.</p>
<p>Ein Auszug aus unserem Himmlischen Buch – dem <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân – bedeutet, dass die Religion von Noah und Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad auch die Religion von Abraham, Moses und Jesus ist. Da die Zeit von Abraham, Moses und Jesus zwischen den Lebzeiten von Noah und Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad lag, bedeutet der Auszug, dass die Religion von Noah und Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad die Religion aller anderen Propheten ist, denn Abraham, Moses und Jesus waren nicht die einzigen Propheten, die nach Noah und vor Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad gesandt wurden. Es stimmt, dass nicht alle Propheten namentlich im <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân erwähnt wurden, jedoch kommt darin die eindeutige Lehre vor, dass alle Propheten ein und dieselbe Religion haben. Die Propheten, die namentlich im <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân erwähnt wurden, sind: Adam, Henoch, Noah, Hûd<a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a>, <span style="text-decoration: underline;">S</span>âli<span style="text-decoration: underline;">h</span><sup>2</sup>, Abraham, Ismael, Isaak, Jakob, Lot, Josef, Hiob, Schu^âyb<sup>2</sup>, Moses, Aaron, Ezechiel, David, Salomon, Elias, Elischa, Jonas, Zacharias, Johannes, Jesus und Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad<sup>2</sup>. Möge Gott jedem von ihnen einen noch höheren Rang geben.</p>
<p>Trotz der übereinstimmenden Glaubenslehre aller Propheten, wurden ihnen einige regelbezogene Unterschiede offenbart, wie z. B. in der Anzahl der Pflichtgebete, den vorgeschriebenen Gebetsorten und der Fastenzeit. Ein weiteres Beispiel für abweichende Regeln ist die Niederwerfung für einen Menschen, um ihn zu begrüßen; diese war früher erlaubt, jedoch wurde dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad offenbart, dass sie nun verboten ist. Der <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân lehrt, dass Gott, nach der Erschaffung Adams, den Engeln befohlen hat, sich vor Adam – dem ersten Menschen, der später auch zum ersten Propheten wurde – niederzuwerfen. Der gesunde Menschenverstand lehnt es nicht ab, dass ein und dieselbe Religion zu unterschiedlichen Zeiten abweichende Regeln hat, denn die Basis ist dieselbe – der Glaube an Gott und an die Propheten. Dies bedeutet auch, dass der Muslim zwar an die Wahrhaftigkeit aller Propheten glaubt, jedoch den Propheten seiner Zeit befolgt und sich an die Regeln hält, die diesem Propheten offenbart wurden; also haben alle Gläubigen „Es gibt keinen Gott außer Allâh“ gesagt, jedoch im zweiten Teil des Glaubensbekenntnisses den Propheten ihrer Zeit als Gesandten Gottes bestätigt, wie z. B. „Noah ist der Gesandte Gottes“, „Abraham ist der Gesandte Gottes“, „Moses ist der Gesandte Gottes“, „Jesus ist der Gesandte Gottes“ usw.</p>
<p>Der Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad hat das ganze Thema auf den Punkt gebracht, denn obwohl die Propheten unterschiedliche Mütter hatten, hat er sie als Brüder beschrieben und fügte hinzu, dass ihre Brüderschaft darauf basiert, dass sie dieselbe Religion haben, auch wenn sie unterschiedliche Regeln hatten.</p>
<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>sowohl derjenige, der als Muslim aufgewachsen oder zum Islam konvertiert ist, als auch der Nichtmuslim, der die angeführten vernünftigen Schlussfolgerungen neutral betrachtet, erkennt, dass alle Propheten ein und dieselbe Religion haben. Zudem sieht der Muslim sich in seinem Glauben, dass alle Propheten Muslime sind und zum Islam aufgerufen haben, bestätigt, weil der gesunde Menschenverstand die Richtigkeit der islamischen Glaubenslehre als unabdingbar anerkennt<a href="#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a>. Zudem wird sein Glaube durch einen deutlichen Auszug aus dem edlen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân untermauert. Der Auszug bedeutet: <strong>Die Religion, die Gott von Seinen Dienern akzeptiert, ist der Islam.</strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, Der uns die Fähigkeit gegeben hat, Richtiges von Falschem unterscheiden zu können.</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Siehe die Broschüre „Die Propheten“</p>
<p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> Ein Araber</p>
<p><a href="#_ftnref3" name="_ftn3">[3]</a> Siehe die Broschüren „Vernunft und Logik“ und „Die Propheten“</p>
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		<title>Die Propheten</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2020 06:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Islamische Konzepte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ivwp.de/ivwp/?p=7707</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Leserin, lieber Leser,

die Besonderheit des Verstandes und die Wichtigkeit seiner Anwendung für das Unterscheiden und Erachten sind unbestreitbar, jedoch ist der bloße Einsatz des Verstandes nicht ausreichend, um die Regeln der Religion zu erfahren. Vernünftiges Denken führt zwar zur Erkenntnis, dass Gott existiert, einzig ist und keine Ähnlichkeiten mit anderen hat<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>, jedoch erkennt man durch bloßes Einsetzen des Denkvermögens nicht, welche Vorschriften Gott bestimmt hat, wie z. B. das Gebet und das Fasten. Wie haben die Gläubigen erkannt, dass sie verpflichtet sind, zu beten? Wie haben sie erfahren, wann und wie sie beten müssen? Woher wissen sie, dass sie fasten müssen, wann die Fastenzeit ist und wovon sie sich enthalten müssen? Die Antwort auf diese und andere solcher Fragen lautet: Die Propheten waren diejenigen, die die religiösen Gebote und Vorschriften verkündet haben.

Die Propheten sind Menschen, die Gott für die Verkündung der Religion auserwählt hat; Er hat ihnen ihre religiösen Regeln offenbart und befohlen, diese zu verkünden und hat ihre Wahrhaftigkeit – dass sie tatsächlich von Ihm gesandt wurden – mittels eindeutiger logischer Beweise bestätigt. Diese Beweise sind die Wunder, die die Propheten vollbracht haben; die Wunder wurden von Gott erschaffen, damit den Menschen bewiesen wird, dass die Propheten wahrhaftig sind – als würde Gott zu den Menschen sagen: <strong>Dieser Mensch ist wahrhaftig in seiner Verkündung</strong><strong>, er ist ein Prophet.</strong> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>die Besonderheit des Verstandes und die Wichtigkeit seiner Anwendung für das Unterscheiden und Erachten sind unbestreitbar, jedoch ist der bloße Einsatz des Verstandes nicht ausreichend, um die Regeln der Religion zu erfahren. Vernünftiges Denken führt zwar zur Erkenntnis, dass Gott existiert, einzig ist und keine Ähnlichkeiten mit anderen hat<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>, jedoch erkennt man durch bloßes Einsetzen des Denkvermögens nicht, welche Vorschriften Gott bestimmt hat, wie z. B. das Gebet und das Fasten. Wie haben die Gläubigen erkannt, dass sie verpflichtet sind, zu beten? Wie haben sie erfahren, wann und wie sie beten müssen? Woher wissen sie, dass sie fasten müssen, wann die Fastenzeit ist und wovon sie sich enthalten müssen? Die Antwort auf diese und andere solcher Fragen lautet: Die Propheten waren diejenigen, die die religiösen Gebote und Vorschriften verkündet haben.</p>
<p>Die Propheten sind Menschen, die Gott für die Verkündung der Religion auserwählt hat; Er hat ihnen ihre religiösen Regeln offenbart und befohlen, diese zu verkünden und hat ihre Wahrhaftigkeit – dass sie tatsächlich von Ihm gesandt wurden – mittels eindeutiger logischer Beweise bestätigt. Diese Beweise sind die Wunder, die die Propheten vollbracht haben; die Wunder wurden von Gott erschaffen, damit den Menschen bewiesen wird, dass die Propheten wahrhaftig sind – als würde Gott zu den Menschen sagen: <strong>Dieser Mensch ist wahrhaftig in seiner Verkündung</strong><strong>, er ist ein Prophet.</strong></p>
<p><span id="more-7707"></span></p>
<p>Derjenige, der vernünftig nachdenkt, erkennt im Wunder mehrere Merkmale, die ihn von der Wahrhaftigkeit des Vollbringers überzeugen, denn ein Wunder ist etwas Außergewöhnliches, das von einem Propheten vollbracht wird und in Einklang mit der Botschaft des Propheten steht. Ein Beispiel für etwas Außergewöhnliches ist die Heilung eines blind geborenen Mannes durch die gesegnete Hand Jesus‘; dies stand im Einklang mit der Botschaft von Jesus, denn er wollte ihn heilen und nichts anderes als die Heilung trat ein. Des Weiteren kann einem Wunder nicht mit etwas Ähnlichem entgegengewirkt werden, wie es z. B. bei der Zauberei der Fall ist. Die Zauberer, die gegen Moses antraten, stellten fest, dass das Verwandeln seines Stabes in eine tatsächliche Schlange kein Zauber sein konnte, sondern ein Wunder war, und dass seinem Wunder nichts entgegengebracht werden kann; basierend darauf waren sie von seiner Wahrhaftigkeit überzeugt und haben den Glauben an ihn und seinen Bruder Aaron angenommen.</p>
<p>Der gesunde Menschenverstand lehnt die Wunder nicht ab, auch wenn sie vor langer Zeit geschehen sind, denn die Erzählungen über die Wunder basieren nicht immer auf dem augenscheinlichen Wahrnehmen eines einzigen Menschen, sondern oftmals auf der Erzählung einer großen Menschenmasse, die persönlich anwesend war. Ein Beispiel hierfür sind die tausende Menschen, die von ein und derselben Tafel Jesus‘ gegessen haben und satt geworden sind.</p>
<p>Ein weiterer logischer Schluss ist die Ablehnung, dass die Propheten mit abstoßenden Eigenschaften beschrieben wären; da die Aufgabe eines Propheten das Verkünden der Religion ist, hat Gott den Propheten Eigenschaften gegeben, die mit dem Ausführen ihrer Aufgabe harmonieren und alle Propheten vor abstoßenden Eigenschaften geschützt – sowohl vor als auch nach ihren Ernennungen zu Propheten. Es ist unbedingt notwendig, dass jeder Prophet wahrhaftig, treu, intelligent und mutig ist; denn wer lügt, dem glaubt man nicht, wer untreu ist, dem traut man nicht etc. Sie haben auch stets einzig und allein Gott angebetet; kein Prophet hat jemals eine Figur, die Sonne, den Mond oder irgendein anderes Geschöpf angebetet. Wer aber an das Gegenteil glaubt, wie z. B. dass ein Prophet gelogen oder betrogen hätte bzw. dumm oder feige gewesen wäre, der unterstellt Gott mangelndes Wissen; als würde er sagen: „Gott hat Menschen zu Propheten ernannt, die für die Verkündung der Botschaft ungeeignet sind, und den Menschen befohlen, diese zu befolgen, obwohl man ihnen nicht glauben oder trauen kann.“ Gott ist aber über alle Arten der Unvollkommenheit erhaben, also auch über mangelndes Wissen, demzufolge hat Er nur Menschen zu Propheten ernannt, an denen niemand etwas aussetzen kann.</p>
<p>Derjenige, der sich neutral mit diesem Thema befasst, erlangt die Erkenntnis, dass alle Propheten zu ein und demselben Glauben aufgerufen haben; es stimmt, dass es einige regelbezogene Unterschiede gab, wie z. B. in der Anzahl der Pflichtgebete, jedoch kann ihre Glaubenslehre – der Glaube an Gott und an das Jenseits – rein logisch betrachtet nur dieselbe Lehre gewesen sein, denn die Glaubenslehre bildet die Basis der Religion.</p>
<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>die angeführte Beschreibung der Propheten ist der Schluss vernünftigen Denkens und eine der Lehren im Islam. Zudem verpflichtet der Islam, an alle Propheten zu glauben, sodass derjenige, der auch nur einen einzigen Propheten verleugnet, wie z. B. Jesus, Moses, Noah, Abraham oder Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, oder ihn mit einer der aufgezählten widrigen Eigenschaften beschreibt, kein Muslim ist.</p>
<p>Lob gebührt Gott, Der die Propheten gesandt hat, damit sie die Menschen das lehren, was im Diesseits und im Jenseits von Nutzen ist.</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Siehe die Broschüre „Vernunft und Logik“</p>
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		<title>Vernunft &amp; Logik</title>
		<link>https://ivwp.de/ivwp/vernunft-logik/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2020 06:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Islamische Konzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserin, lieber Leser,

zu den Merkmalen und Eigenschaften, die den Menschen von vielen anderen Geschöpfen elementar unterscheiden, gehört der Verstand, durch den er in der Lage ist, vernünftig zu denken und logische Schlussfolgerungen zu ziehen. Der Mensch besitzt mittels seines Verstandes die Fähigkeit, Nützliches von Schädlichem, Richtiges von Falschem, Logisches von Unlogischem und Mögliches von Unmöglichem zu unterscheiden. Diese Fähigkeit ist für das Erachten einer Lehre von grundlegender Bedeutung, denn sollte der gesunde Menschenverstand eine Lehre nicht für richtig erachten, dann kann die Überzeugung von ihrer Richtigkeit nicht erfolgen.

Ein Beispiel für eine logische Schlussfolgerung vernünftigen Denkens ist, dass das Universum ein Beweis für die Existenz Gottes ist, denn der Verstand akzeptiert nicht, dass irgendeine Tat ohne einen Täter in die Existenz einträte, wie z. B. eine Schrift ohne einen Schreiber oder ein Gebäude ohne einen Erbauer; basierend darauf ist es verstandesgemäß unbedingt notwendig, dass das Universum von jemandem bestimmt und erschaffen wurde – Dieser ist Gott. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>zu den Merkmalen und Eigenschaften, die den Menschen von vielen anderen Geschöpfen elementar unterscheiden, gehört der Verstand, durch den er in der Lage ist, vernünftig zu denken und logische Schlussfolgerungen zu ziehen. Der Mensch besitzt mittels seines Verstandes die Fähigkeit, Nützliches von Schädlichem, Richtiges von Falschem, Logisches von Unlogischem und Mögliches von Unmöglichem zu unterscheiden. Diese Fähigkeit ist für das Erachten einer Lehre von grundlegender Bedeutung, denn sollte der gesunde Menschenverstand eine Lehre nicht für richtig erachten, dann kann die Überzeugung von ihrer Richtigkeit nicht erfolgen.</p>
<p>Ein Beispiel für eine logische Schlussfolgerung vernünftigen Denkens ist, dass das Universum ein Beweis für die Existenz Gottes ist, denn der Verstand akzeptiert nicht, dass irgendeine Tat ohne einen Täter in die Existenz einträte, wie z. B. eine Schrift ohne einen Schreiber oder ein Gebäude ohne einen Erbauer; basierend darauf ist es verstandesgemäß unbedingt notwendig, dass das Universum von jemandem bestimmt und erschaffen wurde – Dieser ist Gott.</p>
<p><span id="more-7705"></span></p>
<p>Zu den wichtigsten Lehren, die der Verstand akzeptiert, gehört die Einzigkeit Gottes, weil der Verstand es ablehnt, dass Gott Ähnlichkeiten mit irgendetwas oder irgendjemandem hätte. Derjenige, der vernünftig denkt, der erkennt: Wenn Gott irgendetwas oder irgendjemandem ähnlich wäre, so träfe auf Gott das zu, was auf das Andere oder den Anderen zutrifft, wie z. B. Form, Gestalt, Abbild, Richtung, Veränderung, Unwissenheit, Hunger, Durst und andere Bedürfnisse, aber auch die Unfähigkeit, zu erschaffen, jedoch hat der Mensch logisch erkannt, dass die Schöpfung einen Schöpfer hat, also ist der Schöpfer über jegliche Ähnlichkeit mit den Geschöpfen erhaben. Dies bedeutet auch, dass Gott kein Körper ist – weder fest noch leichtstofflich –; ein Körper ist etwas, das ein Volumen besitzt und Maße hat – Länge, Breite, Tiefe –, die von Seinem Macher bestimmt worden sind; daraus folgt der Schluss, dass der Körper – ob fest oder leichtstofflich – einen Schöpfer hat, der die Maße und alle anderen Eigenschaften des Körpers bestimmt und erschaffen hat. Da eine Ähnlichkeit Gottes mit den Geschöpfen ausgeschlossen ist, ist es verstandesgemäß unbedingt notwendig, dass Gott in Seinem Selbst, Seinen Eigenschaften und Seinem Tun einzig ist, d. h. Gott ähnelt nichts und niemandem, die Eigenschaften Gottes ähneln den Eigenschaften anderer nicht und das Tun Gottes ähnelt dem Tun anderer nicht, denn das Tun Gottes ist das Erschaffen und das Tun anderer ist das Ausführen.</p>
<p>Der Islam lobt das Einsetzen des Verstandes und die Verwendung der logischen Beweise; so geht aus unserem Himmlischen Buch – dem <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân – hervor, dass die Gottesleugner im Jenseits sagen werden: <strong>Hätten wir zugehört oder unseren Verstand eingesetzt, so würden wir nicht von den Höllenbewohnern sein.</strong> Im selben Buch lobt Gott die logischen Beweise, die Abraham gegen Nimrod und andere Gottesleugner angewandt hat. Nimrod behauptete, Gott zu sein, und Abraham forderte ihn auf, die Sonne im Westen aufgehen zu lassen, was Nimrod die Sprache verschlug. Die Aufforderung Abrahams beinhaltete folgende Bedeutung: Zu den Eigenschaften Gottes gehört die Allmacht und somit die Macht, die Sonne an dem Horizont, den Gott will, aufgehen zu lassen, also bist du – Nimrod – nicht Gott. Ein weiterer logischer Beweis, den Abraham angewandt hat, ist, dass das, was sich verändert, nicht Gott ist; eines Tages traf Abraham auf Menschen, die einen Himmelskörper anbeteten und behaupteten, dass dieser Gott wäre; nachdem der Himmelskörper verschwand, verdeutlichte Abraham ihnen, dass das, was sich verändert, nicht Gott, sondern ein Geschöpf ist. Die Veränderung weist auf Unvollkommenheit hin, denn sie verläuft entweder von Positivem zu Negativem oder umgekehrt, d. h. sie hat einen negativen Ausgangspunkt oder ein negatives Resultat, jedoch ist Gott verstandesgemäß unbedingt über alle Eigenschaften der Unvollkommenheit erhaben. Wäre Gott nicht über alle Arten der Schwäche und Unvollkommenheit erhaben, so wäre Er den Geschöpfen ähnlich, dann hätte Er auch keine Macht, etwas zu erschaffen; aber die Existenz der Geschöpfe ist ersichtlich, also folgt der Schluss, dass Gott existiert, zum Erschaffen mächtig ist, den Geschöpfen nicht ähnelt, über Schwäche und Unvollkommenheit erhaben ist und Sich nicht verändert.</p>
<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>derjenige, der vernünftig nachdenkt, erlangt die Kenntnis über die Existenz Gottes und Seiner Erhabenheit über Unvollkommenheit und Ähnlichkeit mit den Geschöpfen und erlangt die Zufriedenheit im Herzen, wenn er dieses akzeptieren und annehmen sollte. Wer aber dieses nicht akzeptieren, sondern ablehnen oder einen unlogischen und vernünftig widerlegbaren Glauben annehmen sollte, wird in seinem Herzen keine Zufriedenheit empfinden, sondern stets unzufrieden damit sein.</p>
<p>Lob gebührt Gott, Der uns befohlen hat, den Glauben anzunehmen, dessen Richtigkeit der gesunde Menschenverstand bestätigt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Opferfestansprache 1441 n. H. – 2020 R.</title>
		<link>https://ivwp.de/ivwp/opferfestansprache-1441-n-h-2020-r/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2020 09:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Islamische Konzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen.

Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in den <em>Âyât</em> 18 und 19 der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>aschr</em>:
<p class="arabisch">
﴿يَٰأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ ٱتَّقُواْ ٱللَّهَ وَلتَنظُر نَفس مَّا قَدَّمَت لِغَد وَٱتَّقُواْ ٱللَّهَ إِنَّ ٱللَّهَ خَبِيرُ بِمَا تَعمَلُونَ ١٨ وَلَا تَكُونُواْ كَٱلَّذِينَ نَسُواْ ٱللَّهَ فَأَنسَىٰهُم أَنفُسَهُم أُوْلَٰئِكَ هُمُ ٱلفَٰسِقُونَ ١٩﴾
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Gläubigen, seid gottesfürchtig, indem ihr die Pflichten, die Gott euch auferlegte, nicht unterlasst; und der Diener Gottes soll nachdenken, was er für den Tag des Jüngsten Gerichts vorbereitet hat. Seid gottesfürchtig, indem ihr die Sünden unterlasst, gewiss ist Allâh wissend über eure Taten. Seid nicht wie diejenigen, die das unterließen, was Allâh ihnen befahl und deswegen keine Gnade und keinen Erfolg von Allâh beschert bekamen. Jene sind die Großsündigen, die den Gehorsam Allâh gegenüber unterließen.</strong>

Brüder im Islam, wisst, dass der Gesandte Gottes ﷺ zur Opferschlachtung aufforderte, indem er sagte:
<p class="arabisch">
"<strong>ضَحُّوا وَطَيِّبُوا بِهَا أَنْفُسَكُمْ فإنهُ ليسَ مِنْ مُسْلِمٍ يُوَجِّهُ ضَحِيَّتَهُ إلَى القِبْلةِ إِلا كانَ دَمُها وَفَرْثُهَا وَصُوفُها حَسَنَاتٍ في مِيزانِه يَوْمَ القِيَامَة</strong>"
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Opfert, denn jeder Muslim, der sein Opfertier beim Schlachten zur Gebetsrichtung hinwendet, wird am Tag des Jüngsten Gerichts Belohnung dafür erhalten. </strong>

Das Opferschlachten ist eine <em>Sunnah Mu´akkadah</em> für denjenigen, der dazu in der Lage ist, gleich ob er Pilger ist oder nicht. Die Zeit dazu beginnt, wenn nach der Morgengebetszeit die Dauer von zwei Gebetseinheiten und zwei Ansprachen verstrichen ist. Dies bedeutet, dass das, was davor geschlachtet wurde, hierfür nicht gilt, wie es aus dem <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em>, den <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> und <em>Imâm Muslim</em> überlieferten, hervorgeht. Darin sagte <em>Al-Barâ´</em>: <strong>Der Gesandte Gottes hielt am Festtag die Ansprache nach dem Festtagsgebet und sagte:</strong>
<p class="arabisch">
"<strong>مَنْ صلَّى صلاتَنا هذهِ ونَسَكَ نُسكَنا فقد أصابَ سنَّتَنا ومن نسكَ قبلَ صلاتِنا فتلكَ شاةُ لحمٍ فليذبحْ مكانَه"</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Wer das Festtagsgebet verrichtet und danach die Opferschlachtung ausgeführt hat, hat die <em>Sunnah</em> ausgeführt; und was er vor dem Festtagsgebet geschlachtet hat, gilt nicht als Opferschlachtung, dieser sollte erneut schlachten.</strong> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Allâhu <em>´Akbar</em>, Allâhu <em>´Akbar</em>, Allâhu <em>´Akbar</em>, Allâhu <em>´Akbar</em>, Allâhu <em>´Akbar</em>, Allâhu <em>´Akbar</em>, Allâhu <em>´Akbar</em>, Allâhu <em>´Akbar</em>, Allâhu <em>´Akbar</em></p>
<p>Der Dank gebührt Allâh, dem Schöpfer, der uns dieses Fest beschert hat. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> <em>was-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, den Wahrhaftigen sowie für seine Angehörigen, die rechtschaffen waren, und diejenigen, die ihnen im Guten gefolgt sind.</p>
<p>Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt und bezeuge, dass unser geehrter Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Gottes Diener und Gesandter zu allen Menschen und <em>Djinn</em> sowie das beste Geschöpf Gottes ist.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen.</p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in den <em>Âyât</em> 18 und 19 der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>aschr</em>:</p>
<p class="arabisch">
﴿يَٰأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ ٱتَّقُواْ ٱللَّهَ وَلتَنظُر نَفس مَّا قَدَّمَت لِغَد وَٱتَّقُواْ ٱللَّهَ إِنَّ ٱللَّهَ خَبِيرُ بِمَا تَعمَلُونَ ١٨ وَلَا تَكُونُواْ كَٱلَّذِينَ نَسُواْ ٱللَّهَ فَأَنسَىٰهُم أَنفُسَهُم أُوْلَٰئِكَ هُمُ ٱلفَٰسِقُونَ ١٩﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Gläubigen, seid gottesfürchtig, indem ihr die Pflichten, die Gott euch auferlegte, nicht unterlasst; und der Diener Gottes soll nachdenken, was er für den Tag des Jüngsten Gerichts vorbereitet hat. Seid gottesfürchtig, indem ihr die Sünden unterlasst, gewiss ist Allâh wissend über eure Taten. Seid nicht wie diejenigen, die das unterließen, was Allâh ihnen befahl und deswegen keine Gnade und keinen Erfolg von Allâh beschert bekamen. Jene sind die Großsündigen, die den Gehorsam Allâh gegenüber unterließen.</strong></p>
<p>Brüder im Islam, wisst, dass der Gesandte Gottes ﷺ zur Opferschlachtung aufforderte, indem er sagte:</p>
<p class="arabisch">
&#8222;<strong>ضَحُّوا وَطَيِّبُوا بِهَا أَنْفُسَكُمْ فإنهُ ليسَ مِنْ مُسْلِمٍ يُوَجِّهُ ضَحِيَّتَهُ إلَى القِبْلةِ إِلا كانَ دَمُها وَفَرْثُهَا وَصُوفُها حَسَنَاتٍ في مِيزانِه يَوْمَ القِيَامَة</strong>&#8220;
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Opfert, denn jeder Muslim, der sein Opfertier beim Schlachten zur Gebetsrichtung hinwendet, wird am Tag des Jüngsten Gerichts Belohnung dafür erhalten. </strong></p>
<p>Das Opferschlachten ist eine <em>Sunnah Mu´akkadah</em> für denjenigen, der dazu in der Lage ist, gleich ob er Pilger ist oder nicht. Die Zeit dazu beginnt, wenn nach der Morgengebetszeit die Dauer von zwei Gebetseinheiten und zwei Ansprachen verstrichen ist. Dies bedeutet, dass das, was davor geschlachtet wurde, hierfür nicht gilt, wie es aus dem <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em>, den <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> und <em>Imâm Muslim</em> überlieferten, hervorgeht. Darin sagte <em>Al-Barâ´</em>: <strong>Der Gesandte Gottes hielt am Festtag die Ansprache nach dem Festtagsgebet und sagte:</strong></p>
<p class="arabisch">
&#8222;<strong>مَنْ صلَّى صلاتَنا هذهِ ونَسَكَ نُسكَنا فقد أصابَ سنَّتَنا ومن نسكَ قبلَ صلاتِنا فتلكَ شاةُ لحمٍ فليذبحْ مكانَه&#8220;</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wer das Festtagsgebet verrichtet und danach die Opferschlachtung ausgeführt hat, hat die <em>Sunnah</em> ausgeführt; und was er vor dem Festtagsgebet geschlachtet hat, gilt nicht als Opferschlachtung, dieser sollte erneut schlachten.</strong></p>
<p><span id="more-7323"></span></p>
<p>Die Zeit für die Opferschlachtung dauert bis zum Sonnenuntergang des dreizehnten von <em>Dhu l-<span style="text-decoration: underline;">H</span>idjdjah</em> an. In den Aussagen der <em>schâfi^îtischen</em> Gelehrten gibt es Einigung darin, dass es nicht erlaubt ist, etwas von der Opferschlachtung zu verkaufen, gleich ob sie aufgrund eines Gelübdes oder freiwillig ist. Dies bezieht sich auf das Fleisch, das Fett, die Haut, die Hörner, die Wolle und anderes, sogar ist es nicht erlaubt, die Haut oder andere Teile des Tieres dem Fleischer als Lohn zu überlassen, denn <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> überlieferte über <em>^Aliyy</em>, dass er sagte: <strong>Der Gesandte Gottes befahl mir, über seine Opferschlachtung zu walten, sie an die Bedürftigen zu verteilen und nichts davon dem Fleischer zu geben.</strong></p>
<p>Brüder im Islam, mit der Opferschlachtung wird der geehrte Prophet <em>Ibrâhîm</em>, <em>^Alayhi s-Salâm</em>, nachgeahmt, denn der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
&#8222;<strong>سُنّةُ أَبِيكُم إِبراهيم</strong>&#8220;
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Mit dem Opferschlachten wird der Prophet <em>Ibrâhîm</em> nachgeahmt.</strong></p>
<p>Der Prophet <em>Ibrâhîm</em> erhielt im Traum die Offenbarung, seinen Sohn <em>Ismâ^îl</em> zu schlachten. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Âyah</em> 102 der <em>Sûrah a<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>âffât</em> &#8211; als Bericht über das, was der Prophet <em>Ibrâhîm</em> zu seinem Sohn sagte:</p>
<p class="arabisch">
﴿يَٰبُنَيَّ إِنِّي أَرَىٰ فِي ٱلمَنَامِ أَنِّي أَذبَحُكَ فَٱنظُر مَاذَا تَرَىٰ﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Mein Sohn, ich sah im Traum, dass ich dich schlachte.</strong></p>
<p>Wenn die Propheten im Traum sehen, dass sie etwas tun, dann ist dies eine Offenbarung für sie und deshalb fasste der Prophet <em>Ibrâhîm</em> den Entschluss das zu verwirklichen, was er im Traum sah.</p>
<p>Die Gelehrten für Biographien und Interpretationen überlieferten, dass, als der Prophet <em>Ibrâhîm</em> seinen Sohn schlachten wollte, er zu ihm sinngemäß sagte: <strong>„Lass uns losgehen, um eine Schlachtung zu opfern.“</strong> Er nahm dann ein Messer und ein Seil mit und sie gingen zwischen die Berge. <em>Ismâ^îl</em> sagte dann sinngemäß: <strong>„Vater, wo ist das, was du opfern willst?“</strong> Darauf sagte der Prophet <em>Ibrâhîm</em> sinngemäß zu ihm: <strong>„Ich sah im Traum, dass ich dich schlachte.“</strong> Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah a<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>âffât</em>, <em>Âyah</em> 102 &#8211; als Bericht über das, was der Prophet <em>Ismâ^îl</em> zu seinem Vater sagte:</p>
<p class="arabisch">
﴿قَالَ يَٰأَبَتِ ٱفعَل مَا تُؤمَرُ سَتَجِدُنِي إِن شَاءَ ٱللَّهُ مِنَ ٱلصَّٰبِرِينَ ١٠٢﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong><em>Ismâ^îl</em></strong><strong> sagte zu seinem Vater: Führe das aus, was dir befohlen wurde; ich werde, so Gott will, Geduld haben.</strong></p>
<p>Dann sagte <em>Ismâ^îl</em> sinngemäß: <strong>Fessel mich gut, halte deine Kleidung von mir fern, damit mein Blut nicht darauf spritzt und meine Mutter es sieht und trauert und wenn du zu meiner Mutter gehst, dann richte ihr einen Gruß von mir aus.</strong></p>
<p>Dann küsste ihn der Prophet <em>Ibrâhîm</em>, weinte und sagte sinngemäß: <strong>Mein Sohn, was für eine Unterstützung du doch bist, um den Befehl Gottes auszuführen.</strong></p>
<p>Er führte dann das Messer an die Kehle seines Sohnes, jedoch schnitt es nicht. <em>Mudjâhid</em> sagte darüber: <strong>„Das Messer wendete sich.“</strong> Der Prophet <em>Ismâ^îl</em> sagte dann sinngemäß: <strong>„Was hast du?“</strong> Er sagte sinngemäß: <strong>„Es wendete sich.“</strong> <em>Ismâ^îl</em> sagte sinngemäß: <strong>„Stich es rein.“</strong> Es trennte trotzdem nichts durch. Dies ist, weil Allâh der Schöpfer von allem ist; Er erschafft das Schneiden des Messers und alles andere.</p>
<p>Allâh weiß mit Seinem anfangslosen Wissen, das sich weder vermehrt noch verringert noch erneuert, dass sie beide wahrhaftige Gottergebene sind und wahrhaftig im Ausführen der Befehle Gottes.</p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah a<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>âffât</em>, <em>Âyah</em> 105:</p>
<p class="arabisch">
﴿قَد صَدَّقتَ ٱلرُّءيَا إِنَّا كَذَٰلِكَ نَجزِي ٱلمُحسِنِينَ ١٠٥﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Du hast den Befehl Gottes, den du im Traum erhalten hast, ausgeführt; die Aufrichtigen werden belohnt.</strong></p>
<p>Dann sah der Prophet <em>Ibrâhîm</em> den Engel <em>Djibrîl</em>, der einen großen Schafbock mit sich hatte. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah a<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>âffât</em>, <em>Âyah</em> 107:</p>
<p class="arabisch">
﴿وَفَدَينَٰهُ بِذِبحٍ عَظِيم ١٠٧﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wegen ihm (<em>Ismâ^îl</em>) wurde ein großes Schaf geopfert.</strong></p>
<p>Dies bedeutet: Allâh erlöste den Propheten <em>Ismâ^îl</em> vom Schlachten, indem an seiner Stelle ein großer, gehörnter Schafbock geschlachtet wurde.</p>
<p>Brüder im Islam, diese Geschichte stärkt unseren Glauben an die Besonderheit der Propheten, die alle Muslime und gehorsam sind. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> lobt die Propheten, indem er in der <em>Âyah</em> 86 der <em>Sûrah al-´An^âm</em> sagt:</p>
<p class="arabisch">
﴿وَكُلّا فَضَّلنَا عَلَى ٱلعَٰلَمِينَ ٨٦﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die Propheten sind die besten Geschöpfe.</strong></p>
<p>So sollten wir die Propheten nachahmen, indem wir nach der Verrichtung der guten Taten und der Unterlassung der Sünden streben.</p>
<p>Aus dieser Geschichte lernt man auch, dass der Wille Gottes geschieht und dass der Befehl Gottes etwas anderes ist als der Wille Gottes, denn Allâh befahl dem Propheten <em>Ibrâhîm</em>, seinen Sohn <em>Ismâ^îl</em> zu schlachten, jedoch nicht vorherbestimmt, dass <em>Ismâ^îl</em> geschlachtet wird.</p>
<p>Dies bedeutet, dass nicht alles, wozu Allâh befiehlt, Er dessen Geschehen vorherbestimmte; und dass nicht alles, dessen Geschehen Allâh vorherbestimmt, Er dazu befahl. Der Glaube der Gläubigen sowie ihre Verrichtung der guten Taten geschehen Seinem Befehl folgend, sowie gemäß Seinem Willen und Seiner Vorherbestimmung. Und der Unglaube der Ungläubigen sowie die Sünden der Sünder geschehen gemäß dem Willen und der Vorherbestimmung Gottes, jedoch hat Er dies nicht befohlen.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh für euch und mich um Vergebung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Allâhu <em>´Akbar</em>, Allâhu <em>´Akbar</em>, Allâhu <em>´Akbar</em>, Allâhu <em>´Akbar</em>,</p>
<p>Allâhu <em>´Akbar</em>, Allâhu <em>´Akbar</em>, Allâhu <em>´Akbar</em></p>
<p>Der Dank gebührt Allâh. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em> und <em>as-Salâm</em> für den Gesandten Gottes Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad.</p>
<p>Brüder im Islam, aus diesem besonderen Anlass erinnere ich euch und mich an das Aufrechterhalten der verwandtschaftlichen Beziehungen und das Trösten der Armen, Waisenkinder, Witwen und Bedürftigen, denn der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
&#8222;<strong>أَطْعِمِ الطّعامَ وَصِلِ الأرحامَ وَصَلِّ بِالليلِ والناسُ نيام تدخُلِ الجنَّةَ بسلام</strong>&#8220;
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Verteile Nahrung, begrüße die Menschen, halte die verwandtschaftlichen Beziehungen aufrecht, verrichte Gebete in der Nacht, während die Menschen schlafen, und du wirst das Paradies unbestraft betreten.</strong></p>
<p>Und ich warne euch und mich vor dem Abbrechen der verwandtschaftlichen Beziehungen, denn Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt:</p>
<p class="arabisch">
﴿وَٱتَّقُواْ ٱللَّهَ ٱلَّذِي تَسَاءَلُونَ بِهِۦ وَٱلأَرحَامَ إِنَّ ٱللَّهَ كَانَ عَلَيكُم رَقِيبا ١﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Fürchtet Allâh, mit Dessen Namen ihr voneinander verlangt, und fürchtet euch davor, die verwandtschaftlichen Beziehungen abzubrechen. Wahrlich, Allâh hat das vollkommene Wissen über euch.</strong></p>
<p>Das Abbrechen der verwandtschaftlichen Beziehungen gehört zu den großen Sünden. Das Abbrechen der verwandtschaftlichen Beziehungen geschieht durch das Entfremden des Herzens des Verwandten und das Abstoßen des Verwandten. Dies geschieht durch die Unterlassung der Güte ihnen gegenüber, während sie in Not sind, aber auch durch die Unterlassung des Besuchens ohne entschuldbaren Grund.</p>
<p>Zu den Verwandten zählen die Großväter, Großmütter, Tanten und Onkel mütterlicher- und väterlicherseits und deren Kinder.</p>
<p>Bruder, wenn dein Verwandter die Beziehung nicht aufrechterhält, so halte du sie aufrecht, damit du dafür viel Belohnung erhältst. Denn der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
&#8222;<strong>صِلْ من قَطعك</strong>&#8220;
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Halte die verwandtschaftliche Beziehung zu demjenigen aufrecht, der sie zu dir abbrach.</strong></p>
<p><em>Imâm al-Bukhâriyy</em> überlieferte, dass der Gesandte Gottes ﷺ auch sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>&#8222;لَيْسَ الوَاصِلُ بِالْمُكَافِئِ ولكنَّ الوَاصِلَ مَنْ وَصَلَ رَحِمَهُ إذَا قَطَعَتْ&#8220;</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die größere Belohnung liegt nicht darin, die Beziehung zu dem Verwandten aufrechtzuerhalten, der sie selbst aufrechterhält, sondern darin, die Beziehung zu dem Verwandten aufrechtzuerhalten, der sie abbrach.</strong></p>
<p>Diese beiden Aussagen des Gesandten ﷺ deuten darauf, dass das Aufrechterhalten der verwandtschaftlichen Beziehung zu dem Verwandten, der sie zu dir abbrach, mehr belohnt wird, als das Aufrechterhalten der verwandtschaftlichen Beziehung zu dem Verwandten, der sie zu dir aufrechterhält. Dies gehört zu den guten Charaktereigenschaften, zu denen die islamische Religion auffordert. Somit sollte man nicht sagen: <em>„Jener Verwandte besucht mich nicht und fragt nicht nach mir, warum sollte ich ihn dann besuchen?“</em> Stattdessen sollte man ihn besuchen, damit man die große Belohnung erhält – so Gott will.</p>
<p>Bruder im Islam, strebe die Verrichtung der guten Taten an, folge den Befehlen Gottes und handle für dein Jenseits. Bereite dich auf das Jenseits durch Gottesfurcht vor, indem du die Pflichten verrichtest, die Sünden unterlässt und zusätzlich viele weitere gute Taten verrichtest, denn dies ist das, was am Tag des Jüngsten Gerichts nutzt.</p>
<p>Ich erinnere euch auch an das Besuchen der Gräber sowie an die Bittgebete, die <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>-Rezitation für die muslimischen Toten, da ihnen damit genutzt wird.</p>
<p>O Allâh, lasse uns bitte von denjenigen sein, die zur Verrichtung der guten Taten eilen, lasse uns auf dem richtigen Glauben standhaft bleiben, beschere uns den Erfolg im Verrichten der Handlungen, die du liebst, und vergebe den lebendigen und toten Gläubigen.</p>
<p>Möge es euch jedes Jahr gut ergehen.</p>
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