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	<title>I.V.W.P.e.V. &#187; ISLAMISCHE WISSEN</title>
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	<description>Islamischer Verein für wohltätige Projekte</description>
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	<item>
		<title>Der Glaube an Allâh und an Seinen Gesandten ist die beste Tat</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 12:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Sodann, Diener Gottes, Allâh, der Erhabene, sagt in der <em>Sûrah at-Tawbah</em>, <em>Âyah</em> 119:
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong>يَٰأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ ٱتَّقُواْ ٱللَّهَ وَكُونُواْ مَعَ ٱلصَّٰدِقِينَ ١١٩<strong>﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>O Ihr Gläubigen, seid von den Rechtschaffenen und den Wahrhaftigen. </strong>

So fordere ich euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen. Verrichtet die Pflichten, unterlasst die Sünden und wisset, Brüder im Islam, dass die Basis der Rechtschaffenheit die richtige Kenntnis über Allâh und Seinen Gesandten und der Glaube an Allâh und Seinen Gesandten ist. Dieses ist die erste aller Pflichten, die Basis sowie die wichtigste und beste aller Pflichten. <em>Imâm</em> <em>al-Bukhâriyy</em> überlieferte über <em>Abû Hurayrah</em>, dass der Gesandte Gottes ﷺ gefragt wurde, welche Tat die beste sei. Er antwortete darauf:
<p class="arabisch">
<strong>إِيمَانٌ بِاللَّهِ وَرَسُولِهِ</strong> اهـ
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Der Glaube an Allâh und an Seinen Gesandten.</strong> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, Allâh, der Erhabene, sagt in der <em>Sûrah at-Tawbah</em>, <em>Âyah</em> 119:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong>يَٰأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ ٱتَّقُواْ ٱللَّهَ وَكُونُواْ مَعَ ٱلصَّٰدِقِينَ ١١٩<strong>﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O Ihr Gläubigen, seid von den Rechtschaffenen und den Wahrhaftigen. </strong></p>
<p>So fordere ich euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen. Verrichtet die Pflichten, unterlasst die Sünden und wisset, Brüder im Islam, dass die Basis der Rechtschaffenheit die richtige Kenntnis über Allâh und Seinen Gesandten und der Glaube an Allâh und Seinen Gesandten ist. Dieses ist die erste aller Pflichten, die Basis sowie die wichtigste und beste aller Pflichten. <em>Imâm</em> <em>al-Bukhâriyy</em> überlieferte über <em>Abû Hurayrah</em>, dass der Gesandte Gottes ﷺ gefragt wurde, welche Tat die beste sei. Er antwortete darauf:</p>
<p class="arabisch">
<strong>إِيمَانٌ بِاللَّهِ وَرَسُولِهِ</strong> اهـ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Der Glaube an Allâh und an Seinen Gesandten.</strong></p>
<p><span id="more-11299"></span></p>
<p>Somit ist die allgemein beste Tat der Glaube an Allâh und an Seinen Gesandten. Dies ist die Basis und alle anderen Pflichten haben ohne den richtigen Glauben keine Gültigkeit.</p>
<p>Der Glaube an Allâh bedeutet: Die zweifellose Überzeugung von Seiner Existenz. Allâh existiert und ähnelt nichts und niemandem. Er ist kein Körper und ähnelt nicht den Körpern. Ebenso hat Er kein Volumen und ähnelt nicht den Volumina. Er ist weder ein fester Körper – wie der Mensch, der Stein oder der Baum – noch ein leichtstofflicher Körper – wie die Luft, die <em>Djinn </em>oder die Engel. Allâh, der Erhabene, ähnelt nicht den Menschen und auch nicht den anderen Geschöpfen. Er ähnelt nicht der Luft, der Seele, dem Licht, den Engeln oder den <em>Djinn</em>. Allâh, der Erhabene, existiert und ähnelt keinem Geschöpf, so wie aus der <em>Sûrah asch-Schûrâ</em>, <em>Âyah</em> 11 hervorgeht:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿لَيْسَ كَمِثْلِهِ شَىْءٌ وَهُوَ السَّمِيعُ الْبَصِيرُ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh ähnelt nichts und niemandem. Und Er ist der Allhörende und der Allsehende.</strong></p>
<p>Was auch immer du dir vorstellst, Allâh ähnelt diesem nicht. Man kann sich Allâh nicht vorstellen und Er hat keine Gleichnisse. Die höchste Erkenntnis, die man in Bezug auf Allâh erlangen kann, ist, fest daran zu glauben, dass Er, der Erhabene, ohne Wie und ohne Ort existiert. Das bedeutet, die höchste Stufe, die die Erkenntnis des Menschen in Bezug auf Allâh erreichen kann, ist die Überzeugung, dass Seine Existenz der Existenz der Geschöpfe nicht ähnelt. Dazu gehört auch der Glaube, dass Er mit vollkommenen Eigenschaften, die zu Ihm passen, beschrieben ist. Seine Eigenschaften ähneln nicht den Eigenschaften der Geschöpfe. Allâh existiert weder in einer der sechs Richtungen noch an einem Ort. Das ist die Bedeutung des Glaubens an Allâh.</p>
<p>Der Glaube an den Gesandten Gottes ﷺ bedeutet, fest daran zu glauben, dass Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ der Gesandte Gottes und wahrhaftig in allem ist, was er von Allâh verkündete. Dies betrifft sowohl Verbotenes und Erlaubtes, Berichte über vergangene Gemeinschaften als auch Angelegenheiten über das Leben im Grab und das Jenseits. In diesen Angelegenheiten beging er keinesfalls Fehler. Allâh unterstützte ihn mit Wundern, die einen absoluten Beweis für seine Wahrhaftigkeit darstellen. Allâh zeichnete ihn – wie auch alle anderen Propheten – mit der Wahrhaftigkeit und Vertrauenswürdigkeit aus und bewahrte sie vor Eigenschaften, die mit dem Prophetentum nicht vereinbar sind. Ihm geschah niemals Unglauben, weder vor noch nach dem Prophetentum. Er beging auch niemals eine große oder eine kleine, erniedrigende Sünde. Er rief die Menschen zur islamischen Religion auf, welche die Religion aller Propheten ist. Der Islam ist die Religion, die Allâh liebt und dessen Befolgen Er befiehlt. Derjenige, der auf dem Islam stirbt, wird in das Paradies eintreten, auch wenn er zu jenen gehören sollte, denen Allâh ihre Sünden nicht vergibt und sie in der Hölle bestraft. Der einzige Weg zur Errettung vor der ewigen Bestrafung in der Hölle ist der Glaube an Allâh und an Seinen Gesandten. Allâh, der Erhabene, sagt in der <em>Sûrah al-Fat<span style="text-decoration: underline;">h,</span> Âyah </em>13:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَمَنْ لَمْ يُؤْمِنْ بِاللهِ وَرَسُولِهِ فَإِنّا أَعْتَدْنَا لِلْكَافِرينَ سَعِيرًا﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wer nicht an Allâh und an Seinen Gesandten glaubt, so hat Allâh für sie die Hölle vorbereitet.</strong></p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in der <em>Sûrah Âli ^Imrân</em>, <em>Âyah</em> 116:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ الذِينَ كَفَرُوا لَنْ تُغنِيَ عنهُمْ أَمْوالُهُمْ ولا أولادُهُمْ مِنَ اللهِ شيئًا﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Diejenigen, die nicht an Gott und an die Propheten glauben, weder ihr Vermögen noch ihre Nachkommen werden ihre Strafe verhindern können.</strong></p>
<p>Wir bitten Allâh, uns standhaft auf dem Glauben sein zu lassen und uns mit dem Tod auf vollkommenem Glauben zu ehren. Möge Er uns zu jenen gehören lassen, die das Paradies ohne vorherige Bestrafung betreten. Gewiss, Allâh ist der Gütige.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>hmad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteilwerden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Diener Gottes, wisst, dass die Propheten davor bewahrt sind, große Sünden zu begehen oder gar zu beabsichtigen. Demzufolge ist es eine Pflicht, vor der Behauptung zu warnen, der Gesandte ﷺ hätte in der Phase, in der die Offenbarung unterbrochen war, Selbstmord begehen wollen. So etwas dem Propheten zuzuschreiben ist Unglaube, sodass jeder, der dieses behauptet hat, verpflichtet ist, das Glaubensbekenntnis auszusprechen, um Muslim zu werden. Was die Überlieferung von al-Bukhâriyy betrifft, dass der Prophet ﷺ in der Phase, in der die Offenbarung unterbrochen war, auf einen der Gipfel von Makkah stieg und die Absicht hatte, sich in die Tiefe zu stürzen, so beruhte das Vorhaben des Propheten auf seiner festen Überzeugung, dass er keinen Schaden erleiden würde, d. h., es hätte ein außergewöhnliches Erlebnis sein sollen, um das innige Gefühl der Sehnsucht nach der Offenbarung zu lindern.</p>
<p>Und wisset, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ اللَّهَ</strong> <strong>وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا</strong> <strong>صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسلِيمًا﴾</strong>
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَا أَيُّهَا النَّاسُ اتَّقُوا رَبَّكُمْ إِنَّ زَلْزَلَةَ السَّاعَةِ شَىْءٌ</strong> <strong>عَظِيمٌ </strong><strong>*</strong><strong> يَوْمَ تَرَوْنَهَا تَذْهَلُ كُلُّ مُرْضِعَةٍ عَمَّا أَرْضَعَتْ</strong> <strong>وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمْلٍ حَمْلَهَا وَتَرَى النَّاسَ سُكَارَى وَمَا هُمْ</strong> <strong>بِسُكَارَى وَلَكِنَّ عَذَابَ اللَّهِ شَدِيدٌ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Einige Wunder des Gesandten Gottes (Teil 2)</title>
		<link>http://ivwp.de/ivwp/einige-wunder-des-gesandten-gottes-teil-2-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 15:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat &#8230; <a href="http://ivwp.de/ivwp/einige-wunder-des-gesandten-gottes-teil-2-2/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Einige Wunder des Gesandten Gottes (Teil 2)</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Derjenige, Der keine Gestalt, keine Form und keine Glieder hat. Derjenige, Der kein Körper ist und keine Maße hat. Derjenige, Der ohne Ort existiert. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu </em>und<em> as-Salâmu</em> für dich, o Gesandter von Allâh, und alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Allâhu Ta^âlâ hat in der Sûrah al-An^âm, Âyah 86, nachdem Er eine Reihe von Propheten aufgezählt hat, gesagt:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَكُلّا فَضَّلۡنَا عَلَى ٱلۡعَٰلَمِينَ ٨٦﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die Propheten sind die besten Geschöpfe.</strong></p>
<p>Brüder im Islam, Allâh hat die Propheten als Seine besten Geschöpfe bestimmt, sie gesandt und mit eindeutigen Wundern, die ihre Wahrhaftigkeit beweisen, unterstützt. Die letzte Freitagsansprache handelte über einige Wunder unseres Propheten ﷺ, jedoch war es nicht genug für unsere Herzen, da unsere Liebe zu unserem Propheten größer wird, desto mehr wir von seinen Wundern hören. Es ist, wie er selbst gesagt hat:</p>
<p class="arabisch">
<strong>لَا يَشْبَعُ مُؤْمِنٌ مِنْ خَيْرٍ يَسْمَعُهُ حَتَّى يَكُونَ مُنْتَهَاهُ الجَنَّة</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Der vollkommene Gläubige bekommt, solange er lebt, nicht genug vom Guten zu hören.</strong></p>
<p>Imâm A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad und al-Bayha<span style="text-decoration: underline;">q</span>iyy überlieferten authentisch, dass Ya^lâ Ibn Murrah at-Tha<span style="text-decoration: underline;">q</span>afiyy erzählte: Als wir eines Tages mit dem Propheten unterwegs waren, näherte sich uns ein Kamel an und gab ein Geräusch von sich, alsdann blieb der Gesandte Gottes stehen und fragte nach seinem Eigentümer. Als der Eigentümer kam, verlangte der Prophet von ihm, ihm das Kamel zu verkaufen. Der Mann sagte: <strong>O Gesandter Gottes, ich würde es dir sogar schenken, jedoch bestreitet die Familie ihren Lebensunterhalt damit.</strong> Darauf sagte der Gesandte Gottes:</p>
<p class="arabisch">
<strong>أَمَّا مَا ذَكَرْتَ مِنْ أَمْرِهِ فَإِنَّهُ شَكَا كَثْرَةَ الْعَمَلِ وَقِلَّةَ الْعَلَفِ فَأَحْسِنُوا إِلَيْهِ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Es hat über die vielen Arbeiten, für die es eingesetzt wird, und über das geringe Futter, das es zu fressen bekommt, geklagt.</strong></p>
<p>Brüder im Islam, das größte Wunder des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ist der edle <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân, über den Allâhu Ta^âlâ in den Âyât 41 und 42 aus der Sûrah Fu<span style="text-decoration: underline;">ss</span>ilat sagt:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَإِنَّهُۥ لَكِتَٰبٌ عَزِيز ٤١ لَّا يَأۡتِيهِ ٱلۡبَٰطِلُ مِنۢ بَيۡنِ يَدَيۡهِ وَلَا مِنۡ خَلۡفِهِۦۖ تَنزِيل مِّنۡ حَكِيمٍ حَمِيد ٤٢﴾ </strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Der edle <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân wird von Allâh geschützt. Er beinhaltet keinen Widerspruch. Er wurde vom lobenswerten Allwissenden offenbart.</strong></p>
<p>Der edle <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân wurde entsprechend der Ausdrucksweise der Menschen offenbart; seine Gliederung ist nicht die der Briefe, der Reden oder Gedichte. Er wurde trotzdem auf solch einer hohen Stufe der Sprache offenbart, dass die Araber bezeugt haben, dass er nicht von einem Menschen verfasst sein könnte. Al-Bayhaqiyy überlieferte im Werk Dalâ´il an-Nubuwwah, dass al-Walîd Ibn al-Mughîrah, einer der schlimmsten Feinde des Islam, zum Gesandten Gottes kam und vom Propheten verlangte, vor ihm etwas aus dem edlen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân zu rezitieren. Der Gesandte Gottes rezitierte die Âyah 90 aus der Sûrah an-Na<span style="text-decoration: underline;">h</span>l:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ ٱللَّهَ يَأۡمُرُ بِٱلۡعَدۡلِ وَٱلۡإِحۡسَٰنِ وَإِيتَآيِٕ ذِي ٱلۡقُرۡبَىٰ وَيَنۡهَىٰ عَنِ ٱلۡفَحۡشَآءِ وَٱلۡمُنكَرِ وَٱلۡبَغۡيِۚ يَعِظُكُمۡ لَعَلَّكُمۡ تَذَكَّرُونَ ٩٠﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget.</strong></p>
<p>Al-Walîd Ibn al-Mughîrah verlangte vom Propheten, sie zu wiederholen und der Prophet tat es. Darauf hat al-Walîd geschworen, dass er den <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân genossen hat, hat ihn hoch gelobt und bestätigt, dass er nicht von einem Menschen verfasst sein könnte. Es schien so, als hätte er begonnen, eine Zuneigung für den <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân zu empfinden. Abû Djahl, der davon erfuhr, kam zu al-Walîd und sagte zu ihm: Es kommt uns so vor, als würdest du dich Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad annähern, um Geld von ihm zu bekommen, dein Volk aber will Geld für dich sammeln. Al-Walîd erwiderte: Der ganze Stamm von <span style="text-decoration: underline;">Q</span>uraysch weiß, dass ich das meiste Geld habe. Abu Djahl sagte: Dann sag etwas zu deinem Volk, damit sie wissen, dass du ihn verleugnest oder hasst. Al-Walîd sagte: Was sollte ich sagen? Ich schwöre bei Gott, dass es unter euch niemanden gibt, der sich mit den Gedichten der Menschen und Djinn besser auskennt als ich und ich schwöre bei Gott, das, was er sagt, ist nichts dergleichen. Dann hat er nochmal geschworen und den <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân mit denselben Worten gelobt, wie zuvor beim Gesandten Gottes, jedoch sagte er anschließend: Er – Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad – ist ein Zauberer.</p>
<p>Allâh ließ seinen Propheten wissen, dass sie nicht in der Lage sein werden, etwas zu verfassen, was dem <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân oder gar der kürzesten Sûrah gleichkommen könnte. Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-Isrâ´, Âyah 88:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿قُل لَّئِنِ ٱجۡتَمَعَتِ ٱلۡإِنسُ وَٱلۡجِنُّ عَلَىٰٓ أَن يَأۡتُواْ بِمِثۡلِ هَٰذَا ٱلۡقُرۡءَانِ لَا يَأۡتُونَ بِمِثۡلِهِۦ وَلَوۡ كَانَ بَعۡضُهُمۡ لِبَعۡض ظَهِيرا ٨٨﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Sage</strong> (o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad)<strong>, wenn sich die Menschen und Djinn zusammenschließen und einander unterstützen würden, um etwas zu verfassen, was dem <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân gleichkommen sollte, so werden sie nicht in der Lage dazu sein. </strong></p>
<p>Niemand von ihnen war in der Lage, etwas zu verfassen, um dem <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân entgegenzuwirken, auch der kürzesten Sûrah aus dem edlen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân, obwohl sie sich mit einem sehr hohen Kenntnisgrad in der arabischen Sprache auszeichneten.</p>
<p>Zu den weiteren Auszeichnungen des edlen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân gehören die Erzählungen über Vergangenes und Ankündigungen von Zukünftigem, also Informationen, die nur durch Offenbarung bekannt geworden sein können. Im edlen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân wurden zahlreiche Fälle angekündigt, die sich nach der Offenbarung ereignet haben, wie z. B. die Ankündigung in der Sûrah al-Fat<span style="text-decoration: underline;">h</span>, Âyah 27:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿لَّقَدۡ صَدَقَ ٱللَّهُ رَسُولَهُ ٱلرُّءۡيَا بِٱلۡحَقِّۖ لَتَدۡخُلُنَّ ٱلۡمَسۡجِدَ ٱلۡحَرَامَ إِن شَآءَ ٱللَّهُ ءَامِنِينَ مُحَلِّقِينَ رُءُوسَكُمۡ وَمُقَصِّرِينَ لَا تَخَافُونَ﴾ </strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh bestätigt den Traum Seines Gesandten, wahrlich, ihr werdet mit abrasierten bzw. gekürzten Kopfhaaren die <span style="text-decoration: underline;">H</span>arâm-Moschee in Sicherheit und furchtlos betreten. </strong></p>
<p>Eine Weile danach betraten die Muslime mit abrasierten bzw. gekürzten Kopfhaaren die <span style="text-decoration: underline;">H</span>arâm-Moschee in Sicherheit. Eine weitere Auszeichnung ist in den ersten 4 Âyât der Sûrah ar-Rûm zu finden:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿الٓمٓ ١ غُلِبَتِ ٱلرُّومُ ٢ فِيٓ أَدۡنَى ٱلۡأَرۡضِ وَهُم مِّنۢ بَعۡدِ غَلَبِهِمۡ سَيَغۡلِبُونَ ٣ فِي بِضۡعِ سِنِينَۗ لِلَّهِ ٱلۡأَمۡرُ مِن قَبۡلُ وَمِنۢ بَعۡدُۚ﴾ </strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Alif Lâm Mîm, die Römer wurden im nächstgelegenen Gebiet </strong>– von den Persern – <strong>bezwungen, jedoch werden sie innerhalb weniger Jahre nach ihrer Niederlage die Bezwinger </strong>– der Perser –<strong> werden. Sowohl davor als auch danach geschieht nur das, was Allâh will.</strong></p>
<p>So geschah es: Die Römer besiegten die Perser innerhalb weniger Jahre, nachdem die Römer die Unterlegenen waren.</p>
<p>Dies waren nur wenige Beispiele solcher Ankündigungen, wie es inzwischen vielen bekannt ist.</p>
<p>Möge Allâh demjenigen einen höheren Rang geben, dem der edle <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân offenbart wurde und der höchste Rang unter den Propheten zuteilgeworden ist und durch den wir rechtgeleitet wurden und zur besten Gemeinschaft geworden sind.</p>
<p>Soviel dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache:</span></strong></p>
<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu </em>für den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und für alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Bruder im Islam, wisse, dass die Wunder die Beweise für die Wahrhaftigkeit der Propheten sind. Deswegen ließ Allâh jeden Propheten Wunder vollbringen. Ein Wunder ist etwas Außergewöhnliches, d. h. etwas, das im Widerspruch zum Gewöhnlichen steht, wie z. B. die Spaltung des Mondes in zwei Hälften auf ein Zeichen des Propheten  <strong>ﷺ</strong> hin. Erstaunliche Dinge, die dem Gewöhnlichen aber nicht im Widerspruch stehen, wie z. B. das Auswendiglernen von Gedichtversen nach nur einmaligem Hören, sind somit keine Wunder. Ebenso kein Wunder ist jegliches Außergewöhnliche, das nicht mit der Mitteilung „Prophet zu sein“ in Verbindung steht, wie z. B. die außergewöhnlichen Handlungen der Heiligen (Awliyâ´), wozu die Unversehrtheit nach der Einnahme von Gift und Ähnliches gehört.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِيِّۚ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ صَلُّواْ عَلَيۡهِ وَسَلِّمُواْ تَسۡلِيمًا ٥٦﴾</strong>
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمۡۚ إِنَّ زَلۡزَلَةَ ٱلسَّاعَةِ شَيۡءٌ عَظِيم ١ يَوۡمَ تَرَوۡنَهَا تَذۡهَلُ كُلُّ مُرۡضِعَةٍ عَمَّآ أَرۡضَعَتۡ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمۡلٍ حَمۡلَهَا وَتَرَى ٱلنَّاسَ سُكَٰرَىٰ وَمَا هُم بِسُكَٰرَىٰ وَلَٰكِنَّ عَذَابَ ٱللَّهِ شَدِيد ٢﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einige Wunder des Gesandten Gottes ﷺ</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 14:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-Fat<span style="text-decoration: underline;">h</span>, Âyah 28:
<p class="arabisch">
<strong>﴿هُوَ ٱلَّذِيٓ أَرۡسَلَ رَسُولَهُۥ بِٱلۡهُدَىٰ وَدِينِ ٱلۡحَقِّ لِيُظۡهِرَهُۥ عَلَى ٱلدِّينِ كُلِّهِۦۚ وَكَفَىٰ بِٱللَّهِ شَهِيدا ٢٨﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh ist derjenige, Der Seinen Propheten mit dem Aufruf zum Glauben an die Einzigkeit Gottes und dem Islam als Religion sandte, um die Besonderheit der Religion – Islam – aufzuzeigen; es genügt, was Allâh bestätigt.</strong>

Brüder im Islam, der Gesandte Gottes Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad hat die Religion verkündet, die Botschaft überbracht und vor der Strafe gewarnt. Er wurde verletzt, jedoch blieb er geduldig und standhaft. Er hat bei Kälte und bei Hitze, zu allen Jahreszeiten, am Tag und in der Nacht unentwegt und unnachgiebig gelehrt. Menschen, die ihn anfangs verleugneten, wurden durch seine Ermahnung erweicht und nahmen seinen Aufruf an. Ihre Herzen waren steinhart und finster und wurden durch seine Lehren weich und strahlend. Allâh unterstützte ihn mit eindeutigen Wundern, die seine Wahrhaftigkeit bewiesen.

Die Anzahl der Wunder des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, die zu seinen Lebzeiten geschehen sind, ist so hoch, dass gesagt wurde, sie liegt zwischen 1.000 und 3.000 Wunder. Als Imâm asch-Schâfi^îyy eines Tages lehrte, dass für den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad die größten Wunder geschehen sind, sagte man zu ihm: Für den Propheten ^Îsâ wurden tote Menschen wieder lebendig. Er erwiderte: <strong>Ein Baumstumpf jammerte aus Sehnsucht nach dem Propheten, sodass seine Stimme gehört wurde. Dieses Wunder ist größer!</strong> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Derjenige, Der keine Gestalt, keine Form und keine Glieder hat. Derjenige, Der kein Körper ist und keine Maße hat. Derjenige, Der ohne Ort existiert. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu </em>und<em> as-Salâmu</em> für dich, o Gesandter von Allâh, und alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-Fat<span style="text-decoration: underline;">h</span>, Âyah 28:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿هُوَ ٱلَّذِيٓ أَرۡسَلَ رَسُولَهُۥ بِٱلۡهُدَىٰ وَدِينِ ٱلۡحَقِّ لِيُظۡهِرَهُۥ عَلَى ٱلدِّينِ كُلِّهِۦۚ وَكَفَىٰ بِٱللَّهِ شَهِيدا ٢٨﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh ist derjenige, Der Seinen Propheten mit dem Aufruf zum Glauben an die Einzigkeit Gottes und dem Islam als Religion sandte, um die Besonderheit der Religion – Islam – aufzuzeigen; es genügt, was Allâh bestätigt.</strong></p>
<p>Brüder im Islam, der Gesandte Gottes Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad hat die Religion verkündet, die Botschaft überbracht und vor der Strafe gewarnt. Er wurde verletzt, jedoch blieb er geduldig und standhaft. Er hat bei Kälte und bei Hitze, zu allen Jahreszeiten, am Tag und in der Nacht unentwegt und unnachgiebig gelehrt. Menschen, die ihn anfangs verleugneten, wurden durch seine Ermahnung erweicht und nahmen seinen Aufruf an. Ihre Herzen waren steinhart und finster und wurden durch seine Lehren weich und strahlend. Allâh unterstützte ihn mit eindeutigen Wundern, die seine Wahrhaftigkeit bewiesen.</p>
<p>Die Anzahl der Wunder des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, die zu seinen Lebzeiten geschehen sind, ist so hoch, dass gesagt wurde, sie liegt zwischen 1.000 und 3.000 Wunder. Als Imâm asch-Schâfi^îyy eines Tages lehrte, dass für den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad die größten Wunder geschehen sind, sagte man zu ihm: Für den Propheten ^Îsâ wurden tote Menschen wieder lebendig. Er erwiderte: <strong>Ein Baumstumpf jammerte aus Sehnsucht nach dem Propheten, sodass seine Stimme gehört wurde. Dieses Wunder ist größer!</strong></p>
<p><span id="more-11286"></span></p>
<p>Al-Bukhâriyy überlieferte in seinem Sa<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span>, dass Djâbir Ibn ^Abdi l-Lâh erzählte: Eine Frau von den An<span style="text-decoration: underline;">s</span>âr kam zum Propheten, erzählte ihm, dass ihr Sohn ein Schreiner ist und bot dem Propheten an, für ihn eine Kanzel (Minbar) bauen zu lassen. Der Gesandte Gottes sagte zu ihr (sinngemäß): <strong>Wenn du willst, macht das.</strong> Sie ließ die Kanzel bauen und als der Gesandte Gottes am darauffolgenden Freitag auf ihr stand, begann der Dattelbaumstumpf, neben dem der Gesandte Gottes sonst predigte, laut zu schreien, bis der Gesandte Gottes die Kanzel verließ, zum Baumstumpf ging und diesen umarmte. Der Baumstumpf beruhigte sich nach und nach, vergleichbar mit einem weinenden Kleinkind, das beruhigt wird.</p>
<p>Ibn <span style="text-decoration: underline;">H</span>ibbân erzählte in seinem Sa<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span>: Wenn al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>asan, Ra<span style="text-decoration: underline;">d</span>iya l-Lâhu ^Anhu, diese Geschichte erzählte, weinte er und sagte: <strong>Diener Gottes, ein Stück Holz sehnt sich nach dem Gesandten Gottes </strong><strong>ﷺ</strong><strong>, doch eher solltet ihr diejenigen sein, die sich nach ihm sehnen.</strong></p>
<p>Zu den Wundern unseres Propheten gehört auch das Kommen der Bäume zu ihm und ihr Bezeugen. Ibn <span style="text-decoration: underline;">H</span>ibbân, al-Bayha<span style="text-decoration: underline;">q</span>iyy und andere überlieferten, dass ^Abdu l-Lâh Ibn ^Umar erzählte: Wir waren mit dem Gesandten Gottes unterwegs und trafen auf einen Beduinen. Der Gesandte Gottes näherte sich ihm und fragte ihn, wohin er wollte. Er sagte: Zu meinen Angehörigen. Der Gesandte Gottes bot ihm an, ihm etwas Nützliches zu sagen. Der Beduine fragte: Was ist es? Der Prophet sagte (sinngemäß): <strong>Dass du bezeugst, dass Allâh der einzige Gott ist, dass Er keinen Teilhaber hat und dass Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad der Gesandte Gottes ist. </strong>Der Beduine fragte: Was beweist mir die Richtigkeit deiner Worte? Der Gesandte Gottes sagte (sinngemäß): <strong>Dieser Baum.</strong> Dann befahl er einem Baum, der sich weit im Tal befand, sich zu ihm zu begeben. Der Baum bewegte sich, bis er vor dem Gesandten Gottes stand, und  bezeugte ihn dreimal.</p>
<p>Liebe Brüder im Islam, zu den Wundern unseres Propheten gehört auch das Fließen von Wasser aus den Fingerzwischenräumen des Gesandten Gottes. Dies hat sich mehrmals ereignet und wurde von einer großen Anzahl der Gefährten augenscheinlich gesehen. Al-Bukhâriyy und Muslim überlieferten die Erzählung von Djâbir: Die Menschen wurden am Tag von al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>udaybiyah durstig, jedoch hatten sie kein Wasser mehr. Das einzige Wasser war in einem kleinen Gefäß, womit der Gesandte Gottes die Teilwaschung vollziehen wollte. Sie standen besorgt vor dem Gesandten Gottes, alsdann fragte er sie (sinngemäß): <strong>Was habt ihr?</strong> Sie sagten: O Gesandter Gottes, wir haben kein Wasser mehr zum Waschen oder Trinken. Das einzige Wasser, das wir haben, hältst du gerade in den Händen. Darauf tauchte er seine Hand ins Wasser und aus seinen Fingerzwischenräumen begann das Wasser zu strömen ähnlich einer Wasserquelle. So konnten wir wieder trinken und uns waschen. Dann kam die Frage auf: Wie viele wart ihr? Er sagte: Wären wir 100.000 gewesen, so hätte es uns gereicht, aber wir waren 1.500 Personen.</p>
<p>Zu seinen großen Wundern gehört die Teilung des Mondes in zwei Hälften, eine Hälfte war hinter dem Berg von Abî <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ubays und die andere Hälfte davor. Dieses Wunder wurde sowohl im edlen <span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân und in der geehrten Sunnah bestätigt, wie sie von al-Bukhâriyy, Muslim, at-Tirmidhiyy, Ahmad, al-Bayha<span style="text-decoration: underline;">q</span>iyy, Ibn <span style="text-decoration: underline;">H</span>ibbân und anderen überliefert wurde. Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">Q</span>amar, Âyât 1 und 2:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿ٱقۡتَرَبَتِ ٱلسَّاعَةُ وَٱنشَقَّ ٱلۡقَمَرُ ١ وَإِن يَرَوۡاْ ءَايَة يُعۡرِضُواْ وَيَقُولُواْ سِحۡر مُّسۡتَمِرّ ٢﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Der Tag des Jüngsten Gerichts ist nahegekommen und der Mond wurde bereits gespalten. Sie haben dieses Wunder gesehen, sich jedoch abgewandt und behauptet, das wäre ein Zauber.</strong></p>
<p>Al-Bukhâriyy überlieferte, dass Anas, Ra<span style="text-decoration: underline;">d</span>iya l-Lâhu ^Anhu, erzählte: <strong>Die Menschen in Makkah verlangten ein Wunder vom Propheten und auf sein Zeichen hin teilte sich der Mond. </strong>Nach einer anderen Überlieferung geschah dies zweimal. Abû Nu^aym überlieferte, dass Ibn Mas^ûd erzählte: Der Mond teilte sich für den Gesandten Gottes, darauf sagten seine Verleugner aus dem Stamm der <span style="text-decoration: underline;">Q</span>uraysch: Das ist ein Zauber. Sie meinten, dass der Gesandte Gottes gezaubert hätte. Darauf wurde zu ihnen gesagt: Fragt die Anreisenden, denn Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad könnte nicht alle Menschen verzaubern. Später kamen Reisegruppen in Makkah an und berichteten, dass sie dasselbe gesehen haben.</p>
<p>Es ehrt uns, zu diesem Propheten zu gehören, Allâh gab ihm große Wunder, die seine Wahrhaftigkeit eindeutig beweisen. Wohl demjenigen, dessen Vorbild der Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ist.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteilwerden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu </em>w<em>as-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِيِّۚ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ صَلُّواْ عَلَيۡهِ وَسَلِّمُواْ تَسۡلِيمًا ٥٦﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh gibt dem Propheten </strong>(Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad) <strong>einen höheren Rang und die Engel bitten Allâh darum, ihm einen höheren Rang zu geben. O ihr Gläubigen, bittet auch ihr Allâh darum, dem Propheten einen höheren Rang zu geben und seine Gemeinschaft vor dem zu schützen, was der Prophet für sie befürchtet.</strong></p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمۡۚ إِنَّ زَلۡزَلَةَ ٱلسَّاعَةِ شَيۡءٌ عَظِيم ١ يَوۡمَ تَرَوۡنَهَا تَذۡهَلُ كُلُّ مُرۡضِعَةٍ عَمَّآ أَرۡضَعَتۡ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمۡلٍ حَمۡلَهَا وَتَرَى ٱلنَّاسَ سُكَٰرَىٰ وَمَا هُم بِسُكَٰرَىٰ وَلَٰكِنَّ عَذَابَ ٱللَّهِ شَدِيد ٢﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zu den Eigenschaften des Gesandten gehören:  Die Unterdrückung der Wut und das Aufrechterhalten der verwandtschaftlichen Beziehungen</title>
		<link>http://ivwp.de/ivwp/zu-den-eigenschaften-des-gesandten-gehoeren-die-unterdrueckung-der-wut-und-das-aufrechterhalten-der-verwandtschaftlichen-beziehungen-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 12:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt, in Bezug auf unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ in der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">Q</span>alam</em>, <em>Âyah</em> 4:
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong><strong>وَإِنَّكَ لَعَلَى خُلُقٍ عَظِيم</strong><strong>﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Du (o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad) hast wahrlich einen noblen und großartigen Charakter.</strong>

Der <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> überliefert, dass <em>^Â´ischah</em> in der Beschreibung des Gesandten Gottes ﷺ sagte: <strong>„Sein Charakter entsprach dem <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>“.</strong> ...
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, der Einzige, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Derjenige, Der keine Gestalt, keine Form und keine Glieder hat. Derjenige, Der kein Körper ist und keine Maße hat. Derjenige, Der ohne Ort existiert. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu </em>und<em> as-Salâmu</em> für dich, o Gesandter von Allâh, und alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt, in Bezug auf unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ in der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">Q</span>alam</em>, <em>Âyah</em> 4:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong><strong>وَإِنَّكَ لَعَلَى خُلُقٍ عَظِيم</strong><strong>﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Du (o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad) hast wahrlich einen noblen und großartigen Charakter.</strong></p>
<p>Der <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> überliefert, dass <em>^Â´ischah</em> in der Beschreibung des Gesandten Gottes ﷺ sagte: <strong>„Sein Charakter entsprach dem <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>“.</strong></p>
<p><span id="more-11249"></span></p>
<p>Wer die Eigenschaften des Gesandten ﷺ somit wissen will, sollte den <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> lesen und verstehen, denn jede gute Charaktereigenschaft, zu der Allâh im <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> befahl, ist eine Charaktereigenschaft des Gesandten ﷺ.</p>
<p>Zu den Charaktereigenschaften, zu denen im <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> befohlen wird, gehören u. a. das Gebieten des Guten, das Verwerfen des Schlechten, das Ertragen des Schadens anderer und das Schädigen anderer zu unterbinden.</p>
<p>Der <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> überlieferte über <em>Anas Ibn Mâlik</em>, dass er, in der Beschreibung des Gesandten Gottes ﷺ, sagte: <strong>„Er ist der Mensch mit dem schönsten Aussehen und dem besten Charakter.“</strong></p>
<p><em>Abû Bakr al-La´âl</em> überlieferte in seinem Werk „<em>Makârim al-´Akhlâ<span style="text-decoration: underline;">q</span></em>“, dass der Prophet sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>&#8222;كُنتُ بينَ شَرِّ جَارَيْنِ عُقْبَةَ بنِ أبِي مُعَيْط وأبِي لَهَبٍ كانَا يَرْمِيَانِ بِمَا يخرُجُ منَ النَّاسِ على بابِي&#8220; </strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Ich wohnte zwischen zwei schlechten Nachbarn, <em>^U<span style="text-decoration: underline;">q</span>bah Ibn Abî Mu^ay<span style="text-decoration: underline;">t</span></em> und <em>Abû Lahab</em>, sie warfen das, was die Menschen ausscheiden, vor meine Tür.</strong></p>
<p>Dies bedeutet, dass er geduldig gegen diesen Schaden blieb, obwohl er das mutigste Geschöpf überhaupt ist und die körperliche Kraft von 40 Männern hatte. Trotz dieser Eigenschaften gehörten das Verzeihen, die Geduld und das Ertragen des Schadens anderer zu seinem Charakter. Der <em>Imâm at-Tirmidhiyy</em> überlieferte, mit starker Überlieferungskette (<em><span style="text-decoration: underline;">H</span>asan</em>), dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>&#8222;مَا شىءٌ أَثْقَلُ في مِيزانِ الْمُؤْمِنِ يومَ القِيامَةِ مِنْ خُلُقٍ حَسَنٍ فَإِنَّ اللهَ تعالى يُبْغِضُ الفَاحِشَ البَذِيءَ&#8220; </strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Der gute Charakter des Gläubigen wiegt am Tag des Jüngsten Gerichts sehr schwer auf der Waage, denn Allah liebt nicht die Person, die eine abscheuliche, widerliche Person ist.</strong></p>
<p>Brüder im Islam, der gute Charakter besteht aus dem Ertragen des Schadens anderer, andere nicht zu verletzen und anderen gefällig zu sein.</p>
<p>Brüder im Islam, achtet auf den großartigen Charakter des besten Propheten. Ein Mann namens <em><span style="text-decoration: underline;">Z</span>ayd Ibn Sa^yah </em>aus <em>al-Madînah</em> las in den alten Büchern über die Eigenschaften des letzten Propheten, dass er durch die Unwissenheit über ihn nur noch sanftmütiger gegenüber dieser unwissenden Person wird. Dieser Mann wollte &#8211; nachdem der Gesandte nach <em>al-Madînah</em> auswanderte &#8211; erfahren, ob dies auf den Propheten zutrifft und schloss mit ihm einen Handelsvertrag ab, auf Schulden mit bestimmtem Zahlungstermin. Er kam jedoch schon drei Tage vor dem Zahlungstag zum Propheten ﷺ und verlangte das Geld mit einer entsetzlichen Wortwahl von ihm, sodass <em>^Umar</em> ihn angreifen und töten wollte, jedoch verwehrte es ihm der sanftmütige und geduldige Gesandte Gottes ﷺ. Dann erfuhr dieser Mann, dass unser geehrter Prophet der Gesandte Gottes und letzte Prophet ist und sprach das Glaubensbekenntnis aus.</p>
<p>Was dabei hilft, den Schaden anderer zu ertragen, ist das Unterdrücken der Wut und Allâh lobt die Gottesfürchtigen, die die Wut unterdrücken und beschrieb sie, dass sie wohltätig sind und dass Allâh sie liebt. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah Âli ^Imrân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَالْكَاظِمِينَ الْغَيْظَ وَالْعَافِينَ عَنِ النَّاسِ وَاللَّهُ يُحِبُّ الْمُحْسِنِينَ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Und diejenigen, die die</strong> <strong>Wut</strong> <strong>unterdrücken und den Menschen verzeihen; und Allâh liebt die Wohltätigen.</strong></p>
<p>Der <em>Imâm Abû Dâwûd</em> und der <em>Imâm at-Tirmidhiyy</em> überlieferten, mit starker Überlieferungskette (<em><span style="text-decoration: underline;">H</span>asan</em>), dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>&#8222;مَنْ كَظَمَ غيظًا وهو قادرٌ على أن يُنْفِذَهُ خَيَّرَهُ اللهُ على رؤُوسِ الخلائِقِ يومَ القيامةِ مِنَ الْحُورِ العِينِ ما شاءَ&#8220;</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wer seine Wut unterdrückt, obwohl er in der Lage ist, diese umzusetzen, dem wird Allâh am Tag des Jüngsten Gerichts die Wahl geben, sich so viel an Frauen der Paradiesbewohner (<em>al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>ûr al-^În</em>) auszusuchen, wie er will.</strong></p>
<p>Bruder im Islam, wenn dich jemand schlecht behandeln oder mit einem Wortlaut verletzen oder dich beschimpfen sollte und du deine Wut – aus Gehorsam zu Gott – unterdrückst, obwohl du in der Lage wärst, diese umzusetzen, dann wird dir Allâh am Tag des Jüngsten Gerichts die Wahl geben, so viele Frauen der Paradiesbewohner (<em>al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>ûr al-^În</em>) auszusuchen, wie du willst. So sei sehr verzeihend, denn das Verzeihen gehört zu den Eigenschaften der Gütigen.</p>
<p>Zum Gefällig sein anderen gegenüber gehört das, worauf der vom <em>Imâm al-Bayha<span style="text-decoration: underline;">q</span>iyy</em>, im Buch <em>al-´Adab</em>, überlieferte <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> hinweist. In diesem <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> fragte <em>^U<span style="text-decoration: underline;">q</span>bah Ibn ^Âmir</em> den Gesandten nach dem was zur Rettung am Tag des Jüngsten Gerichts führt und der Gesandte ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>&#8222;تَصِلُ مَنْ قَطَعَكَ وتُعطي مَنْ حَرَمَكَ وتَعفو عمّن ظَلَمَكَ</strong><strong>&#8222;</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Dass du den Kontakt zu dem Verwandten aufrecht hältst, der den Kontakt zu dir unterbrach, dass du demjenigen gibst, der dir verwehrte und dass du demjenigen verzeihst, der dir Unrecht tat.</strong></p>
<p>Die erste erwähnte Eigenschaft bedeutet, dass den Verwandten das Recht zusteht, die Beziehung zu ihnen aufrecht zu erhalten. Als Verwandte gelten die Verwandten mütterlicher- und väterlicherseits. Dies bedeutet, dass es verboten ist, den Kontakt zu dem Verwandten zu unterbrechen, zu dem du verpflichtet bist, die Beziehung aufrecht zu erhalten, sodass dieser &#8211; aufgrund dieser Unterbrechung &#8211; eine Abneigung empfindet, auch wenn er dich selbst nicht besucht. Das vollkommene Aufrechterhalten der verwandtschaftlichen Beziehungen ist, dass der Mensch den Kontakt zu dem Verwandten, der den Kontakt zu ihm unterbrach, aufrecht erhält. Somit sollte man nicht sagen: „Jener Verwandte besucht mich nicht und deswegen werde ich ihn auch nicht besuchen.“ Es ist nicht erlaubt, mit Unterbrechung auf die Unterbrechung zu antworten, sogar ist es Pflicht, mit Kontakt auf die Unterbrechung zu antworten. Gewiss, zu den Gründen der Spaltung der Gesellschaften gehört die Unterbrechung der verwandtschaftlichen Beziehungen, sodass der Mann z. B. sagen würde: „Wenn mich mein Cousin nicht besucht, dann werde ich ihn auch nicht besuchen.“ Oder dass die Frau sagen würde: „Wenn mich meine Cousine nicht besucht, dann bin ich nicht bereit, nachzugeben und sie zu besuchen.“ Die Verwandten zu besuchen, die dich nicht besuchen, ist keine Erniedrigung, sondern eine gute Eigenschaft und Gehorsam zu Gott.</p>
<p>Zum pflichtigen Aufrechterhalten der verwandtschaftlichen Beziehungen gehört auch folgendes: Wenn dein Verwandter in Not ist und für seine notwendigen Bedürfnisse jemanden braucht, der ihn finanziell unterstützt, und ihm niemand hilft, dann bist du verpflichtet, ihn darin zu unterstützen, wenn du davon erfährst und dazu in der Lage bist. Dies gehört auch zum Aufrechterhalten der verwandtschaftlichen Beziehungen, zu dem du verpflichtet bist; und wie viele Menschen gibt es doch heute, die diese Pflicht unterlassen, möge Allâh uns davor bewahren.</p>
<p>Seid Gottesfürchtig, möge Allâh euch gnädig sein, bittet Allâh um Unterstützung, damit ihr die Taten verrichten könnt, die Allâh liebt und haltet an den Anstandsregeln der islamischen Religion und an der Rechtleitung des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ fest. Möge Allâh uns schützen, uns die Kraft geben, gehorsam zu Ihm zu sein und dem Propheten zu folgen.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh für mich und euch um Vergebung.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu </em>für den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und für alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Bruder, wisse, dass es keinen besseren Anstand als den Anstand des Propheten ﷺ gibt, möge Allâh ihm die beste Belohnung geben, denn sich selbst daran zu gewöhnen, den Schaden anderer zu ertragen, ist ein Grund für das Erreichen eines höheren Ranges. Und die Person, die ihre Wut unterdrückt und sich ihn ihrer Wut kontrolliert, schützt sich selbst. Denn wie viele Verbrechen wurden doch aufgrund der Wut begangen; wie oft wird doch die verwandtschaftliche Beziehung &#8211; sogar unter Brüdern &#8211; wegen der Wut unterbrochen; und für wie viele Streitigkeiten und Auseinandersetzungen ist doch der Grund die Unterlassung der Unterdrückung der Wut. Und das Schlimmste, worin der Mensch fallen kann, wenn er wütend ist, ist der Unglaube, möge Allâh uns davor bewahren. Ein Beispiel hierfür sind die Personen, die Gott beschimpfen, wenn ihre Frauen anders handeln, als sie es wollten, oder wenn ihre Kinder ihnen gegenüber nicht gehorsam sind. Der <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em>-Gelehrte <em>an-Nawawiyy</em> sagte: <strong>„Wenn ein Mann wütend auf sein Kind wäre, es heftig schlagen und ein anderer Mann daraufhin zu ihm sagen würde: ‚Bist du denn kein Muslim?!‘</strong> <strong>Wenn dieser dann absichtlich mit ‚nein‘ antworten würde, wäre er aus dem Islam ausgetreten.“ </strong>Die Bedeutung von „absichtlich“ ist, dass er dies willentlich sagt, auch wenn er wütend ist. Dies sagten auch andere Gelehrte der <em>Schâfi^îten</em>, <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>anafîten</em>, <em>Mâlikîten</em> und andere.</p>
<p><em>Ibn <span style="text-decoration: underline;">H</span>ibbân</em> überlieferte mit starker Überlieferungskette (<em><span style="text-decoration: underline;">S</span>a<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span></em>), dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>&#8222;لَيْسَ الشَّدِيدُ مَنْ غَلَبَ النّاسَ ولَكِنَّ الشّديدَ مَنْ غلَبَ نفسَهُ</strong>&#8220;
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die starke Person ist nicht diejenige, die die Menschen bezwingt, jedoch ist die starke Person die, die sich selbst beherrscht.</strong></p>
<p>Und wisset, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu </em>und<em> as-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.</p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Biographie des Propheten Muhammad ﷺ besteht aus Lehren fürs Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 12:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit und ich rufe euch dazu auf, den Weg des Propheten zu befolgen. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah at-Tawbah</em>, <em>Âyah</em> 128:
<p class="arabisch">
﴿لَقَدۡ جَآءَكُمۡ رَسُولٞ مِّنۡ أَنفُسِكُمۡ عَزِيزٌ عَلَيۡهِ مَا عَنِتُّمۡ حَرِيصٌ عَلَيۡكُم بِٱلۡمُؤۡمِنِينَ رَءُوفٞ رَّحِيمٞ١٢٨﴾
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Zu euch wurde ein Gesandter, der einer von euch ist, gesandt; ihn bedrückt es, dass ihr Schlechtes begeht; er ist um euch besorgt und zu allen Gläubigen gütig und gnädig.</strong>

Wâthilah Ibn al-As<span style="text-decoration: underline;">q</span>^ sagte: Ich hörte den Gesandten Gottes ﷺ sagen:
<p class="arabisch">
إنَّ اللهَ اصْطَفَى كِنَانَةَ مِنْ وَلَدِ إِسْمَاعِيلَ وَاصْطَفَى قُرَيْشًا مِنْ كِنَانَةَ وَاصْطَفَى مِنْ قُرَيْشٍ بَنِي هَاشِمٍ وَاصْطَفَانِي مِنْ بَنِي هَاشِمٍ
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh erwählte Kinânah von den Nachkommen von Ismâ^îl aus, erwählte <span style="text-decoration: underline;">Q</span>uraysch von Kinânah aus, erwählte von den Nachkommen von <span style="text-decoration: underline;">Q</span>uraysch die Nachkommen von Hâschim aus und erwählte mich von den Nachkommen von Hâschim aus. </strong>[Überliefert von Imâm Muslim]

Unser geehrter Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ hat die edelste Abstammung. Er ist das Licht der Welt und mehr noch: Er ist unser Vorbild in Zeiten zunehmender Dunkelheit. Er ist der Großartige und alles an ihm ist großartig. Das Leben der Gläubigen ist von der Liebe zu Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ erfüllt und diese Liebe eint uns. Er ist unser Imâm, unsere Zuflucht und unser Vorbild. Wenn wir am Tag der Auferstehung dem Höllenfeuer entkommen – so Gott will, werden wir entkommen – und Rettung finden, dann nur, weil wir Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ befolgen. Wenn wir das Paradies betreten – so Gott will, werden wir es betreten, dann durch unser Praktizieren seiner Lehren. Die Lehren unseres geliebten Propheten ﷺ sind Licht und bedeuten Frieden; seine Biographie beinhaltet Lehren für das Leben.

Singe, mein Bruder, und sprich es laut aus. ...
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lob gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit und ich rufe euch dazu auf, den Weg des Propheten zu befolgen. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah at-Tawbah</em>, <em>Âyah</em> 128:</p>
<p class="arabisch">
﴿لَقَدۡ جَآءَكُمۡ رَسُولٞ مِّنۡ أَنفُسِكُمۡ عَزِيزٌ عَلَيۡهِ مَا عَنِتُّمۡ حَرِيصٌ عَلَيۡكُم بِٱلۡمُؤۡمِنِينَ رَءُوفٞ رَّحِيمٞ١٢٨﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Zu euch wurde ein Gesandter, der einer von euch ist, gesandt; ihn bedrückt es, dass ihr Schlechtes begeht; er ist um euch besorgt und zu allen Gläubigen gütig und gnädig.</strong></p>
<p>Wâthilah Ibn al-As<span style="text-decoration: underline;">q</span>^ sagte: Ich hörte den Gesandten Gottes ﷺ sagen:</p>
<p class="arabisch">
إنَّ اللهَ اصْطَفَى كِنَانَةَ مِنْ وَلَدِ إِسْمَاعِيلَ وَاصْطَفَى قُرَيْشًا مِنْ كِنَانَةَ وَاصْطَفَى مِنْ قُرَيْشٍ بَنِي هَاشِمٍ وَاصْطَفَانِي مِنْ بَنِي هَاشِمٍ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh erwählte Kinânah von den Nachkommen von Ismâ^îl aus, erwählte <span style="text-decoration: underline;">Q</span>uraysch von Kinânah aus, erwählte von den Nachkommen von <span style="text-decoration: underline;">Q</span>uraysch die Nachkommen von Hâschim aus und erwählte mich von den Nachkommen von Hâschim aus. </strong>[Überliefert von Imâm Muslim]</p>
<p>Unser geehrter Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ hat die edelste Abstammung. Er ist das Licht der Welt und mehr noch: Er ist unser Vorbild in Zeiten zunehmender Dunkelheit. Er ist der Großartige und alles an ihm ist großartig. Das Leben der Gläubigen ist von der Liebe zu Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ erfüllt und diese Liebe eint uns. Er ist unser Imâm, unsere Zuflucht und unser Vorbild. Wenn wir am Tag der Auferstehung dem Höllenfeuer entkommen – so Gott will, werden wir entkommen – und Rettung finden, dann nur, weil wir Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ befolgen. Wenn wir das Paradies betreten – so Gott will, werden wir es betreten, dann durch unser Praktizieren seiner Lehren. Die Lehren unseres geliebten Propheten ﷺ sind Licht und bedeuten Frieden; seine Biographie beinhaltet Lehren für das Leben.</p>
<p>Singe, mein Bruder, und sprich es laut aus.</p>
<p><span id="more-11216"></span></p>
<p>Wir folgen keinem &#8211; außer Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad.</p>
<p>Zeige uns im Register großer Persönlichkeiten jemanden</p>
<p>wie den haschemîtischen Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad.</p>
<p>Bei Gott, kein Geschöpf erreicht den Rang von Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, und kein Geschöpf wird seinen Rang übertreffen.</p>
<p>Und noch immer strahlen die Lehren des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ hell und erleuchten den Weg derer, die nach der Wahrheit suchen, und sind ein Licht für alle, die nach Wissen streben, um aus der Finsternis der Unwissenheit, in der viele Menschen verlorengegangen sind, herauszukommen. Wir erleben den Zerfall von Familien, die Spaltung von Gesellschaften, die Ausbreitung des Schlechten sowie das Aufkommen von Feindseligkeiten und Streitigkeiten, manchmal sogar innerhalb derselben Familie, weil die Lehren des Propheten ﷺ nicht richtig praktiziert werden.</p>
<p>Viele junge Menschen sehnen sich danach, wie diese oder jene Person zu sein und in die Fußstapfen von sündigen Personen zu treten. Wir raten ihnen, den Lehren des geliebten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ zu folgen, denn er ist derjenige, den Allâh am meisten liebt und sein Weg ist ein Weg des Friedens und der Leitung zu einem gottesfürchtigen Leben.</p>
<p>Im Laufe der Tage und Jahre wurde der Ruhm des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ nicht weniger, sondern hat stets zugenommen. Mit der Zeit verblassen Taten und Namen, jedoch hat unsere Gemeinschaft die Besonderheiten des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ nie vergessen. Viele Namen verschwinden im Laufe der Zeit, doch strahlt der Name unseres Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ immer mehr. In Zeiten widriger Umstände und großer Hürden wenden wir uns an Allâh mittels unseres Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ. Heutzutage ist es sehr wichtig, die Menschen dazu aufzurufen, die Lehren unseres Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ anzuwenden!</p>
<p>Brüder im Islam, so haltet an den Lehren eures Propheten fest und lehrt seine Biographie eure Verwandten, Bekannten und Freunden, weil der Gehorsam gegenüber unserem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ auch ein Gehorsam gegenüber Allâh ist, denn Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah an-Nisa´ Âyah 80:</p>
<p class="arabisch">
﴿مَّن يُطِعِ ٱلرَّسُولَ فَقَدۡ أَطَاعَ ٱللَّهَۖ﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wer dem Gottesgesandten gehorcht, der hat Gott gehorcht.</strong></p>
<p>Lehrt sie, dass derjenige, der die Lehren des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ mit Fleiß befolgt, zu denen gehört, für die Allâh viel Gutes bestimmt hat, wie es bei den Propheten, den Siddî<span style="text-decoration: underline;">q</span>ûn und den Rechtschaffenen der Fall ist.</p>
<p>Lehrt sie, dass die Lehren des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ Sicherheit und Rechtleitung bieten. Sie führen zur Verschonung am Tag des Jüngsten Gerichts, dem Tag, an dem Reichtum und Kinder nicht von Nutzen sein werden – außer für denjenigen, in dessen Herz sich kein Unglaube befindet. Zudem bringen die Lehren des Propheten Gemütsruhe auf der Welt, selbst angesichts von Katastrophen, steigenden Preisen, Übel und großen Herausforderungen.</p>
<p>Brüder im Islam, wer die Biographie des Gesandten Gottes ﷺ studiert, wird feststellen, dass seine Gefährten uns nicht nur seine Worte, sondern auch sein Schweigen überliefert haben. Sie haben uns überliefert, was er aß und trank, wie er ging und saß, wann er schlief, wann er erwachte und wann er fastete. Sie haben uns genau aufgezeichnet, wie er lehrte, wen er unterrichtete und zu welcher Zeit. Darüber hinaus überlieferten sie uns sein Aussehen und seine Charaktereigenschaften. Sie berichteten uns von seiner Bescheidenheit, seinem Mitgefühl, seiner Barmherzigkeit, seiner Ehrfurcht und seiner Großzügigkeit.</p>
<p>Sie überlieferten uns auch sein herausragendes Erscheinungsbild, seine prächtige Beschreibung, seine fesselnde Schönheit und sein strahlendes Lächeln, das seine Zähne enthüllte, die schöner waren als funkelnde Perlen. Sie beschrieben sein Haar, seine Augen, seine Augenbrauen, seine Wimpern, seine Nase, seinen Mund, seinen Bart, seine Brust und seine Gliedmaßen. Ihre Beschreibung war so detailliert, als würde man ihn vor sich sehen ﷺ. Wenn die Beschreibung die Leidenschaft in uns entfacht hat, wie erging es dann den Gefährten, die ihn tatsächlich sahen – wahrlich, das Sehen ist mit dem Hören nicht vergleichbar.</p>
<p>Wer die Biographie dieses großen, edlen und vollkommenen Mannes verfolgt, wird in der Tat Vollkommenheit und große Ehre erkennen. Ein Dichter sagte Zutreffendes (sinngemäß):</p>
<p>Wer nach Ehre strebt, soll sich Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad zugehörig fühlen,</p>
<p>denn durch seine Lehren steigen die Völker im Rang,</p>
<p>oder nach angenehmem Duft, um seine Sinne zu erfreuen,</p>
<p>denn der Moschusduft strömt von seinen Wangen.</p>
<p>Seine Lehren sind das Richtige und sie sind in meinem Herzen fest verankert,</p>
<p>damit erreiche ich einen hohen Rang</p>
<p>und davon werde ich mich nicht abwenden.</p>
<p>O Allâh, hilf uns mittels des Propheten, dass wir nach unserem Tod die zutreffende Antwort geben, wenn wir im Grab befragt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ, sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteilwerden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Allâhu Ta^âlâ sagt in der Sûrah al-Kahf, Âyah 110:</p>
<p class="arabisch">
﴿قُلۡ إِنَّمَآ أَنَا۠ بَشَرٞ مِّثۡلُكُمۡ﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Sage (</strong>also o Muhammad sage<strong>), ich bin ein Mensch, so</strong></p>
<p><strong>wie ihr es seid.</strong></p>
<p>Unser geehrter Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ ist der beste Mensch, somit wurde sein Körper nicht aus Licht erschaffen, wie es mit der soeben rezitierten Âyah erwiesen ist. Ein weiterer Beweis geht aus seiner Biographie hervor, denn sein</p>
<p>Zahn wurde gebrochen und er wurde im Gesicht und an den Füßen verletzt, sodass Blut aus seinen Füßen floss. Brüder im Islam, derjenige, der daran glaubt, dass der Prophet Muhammad ﷺ aus Licht erschaffen worden wäre, gehört nicht zu den Muslimen, denn sein Glaube steht im Widerspruch zu dem,</p>
<p>was Allâh im Qur´ân gesagt hat. Wer diesen ungültigen Glauben hat, ist verpflichtet, durch das Aussprechen des Glaubensbekenntnisses zum Islam zurückzukehren.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>a<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâm</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in der <em>Sûrah al-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb</em>,<em> Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
﴿إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِيِّۚ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ صَلُّواْ عَلَيۡهِ وَسَلِّمُواْ تَسۡلِيمًا٥٦﴾
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمۡۚ إِنَّ زَلۡزَلَةَ ٱلسَّاعَةِ شَيۡءٌ عَظِيم ١ يَوۡمَ تَرَوۡنَهَا تَذۡهَلُ كُلُّ مُرۡضِعَةٍ عَمَّآ أَرۡضَعَتۡ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمۡلٍ حَمۡلَهَا وَتَرَى ٱلنَّاسَ سُكَٰرَىٰ وَمَا هُم بِسُكَٰرَىٰ وَلَٰكِنَّ عَذَابَ ٱللَّهِ شَدِيد ٢﴾
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah</em> auf)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Übereinstimmung, die gute Neuerung und die Feier anlässlich der Geburt des Propheten Muhammad ﷺ</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 12:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Gefährte des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ, <em>^Abdu l-Lâh Ibn Mas^ûd,</em> sagte:
<p class="arabisch">
<strong>مَا رَءَاهُ المسلِمونَ حسنًا</strong> <strong>فهُوَ عِنْدَ اللهِ حَسَنٌ</strong> <strong>وما رءاهُ المسلِمُونَ قبيحًا فَهُوَ عِنْدَ اللهِ قَبِيح</strong><strong>.</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Wenn die Gelehrten eine Angelegenheit befürworten und sich darüber einig sind, so wird diese in der islamischen Religion akzeptiert; und wenn die Gelehrten etwas übereinstimmend nicht gutheißen, so wird dies in der islamischen Religion nicht akzeptiert.  </strong>

Zu den empfohlenen Neuerungen, die die islamische Gemeinschaft gutheißt und über deren Legitimität Übereinstimmung unter den Muslimen herrscht, gehört die Feier anlässlich der Geburt des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ. Sie zählt zu den guten Taten und der Muslim, der diese Tat verrichtet, wird Belohnung dafür erhalten, da er diesen Anlass aus Liebe zum Propheten feiert und dabei Glück und Freude über dessen edle Geburt empfindet. Auch wenn diese Neuerung nach dem Tod des Gesandten Gottes ﷺ eingeführt wurde, so ist sie eine gute Neuerung (<em>Bid^ah <span style="text-decoration: underline;">H</span>asanah</em>) und über ihre Erlaubnis gibt es keine Meinungsverschiedenheit in der Gemeinschaft des Propheten ﷺ. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu </em>für den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und für alle anderen Propheten. Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen, denn derjenige, der Gott gegenüber gehorsam ist, gehört zu den Rechtschaffenen und Glückseligen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân in Sûratu n-Nisâ‘</em>,<em> Âyah </em>115:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong><strong>وَمَن يُشَاقِقِ ٱلرَّسُولَ مِنۢ بَعۡدِ مَا تَبَيَّنَ لَهُ ٱلۡهُدَىٰ وَيَتَّبِعۡ غَيۡرَ سَبِيلِ ٱلۡمُؤۡمِنِينَ نُوَلِّهِۦ مَا تَوَلَّىٰ وَنُصۡلِهِۦ جَهَنَّمَۖ وَسَآءَتۡ مَصِيرًا ١١٥﴾</strong>
</p>
<p>Diese <em>Âyah</em> ist ein Beweis dafür, dass derjenige, der die Rettung und die Glückseligkeit erlangen will, den Weg der Gläubigen gehen und den Konsens der Muslime befolgen muss. Zudem ist die erwähnte <em>Âyah</em> ein Beweis für die Verdorbenheit derjenigen, die dem Konsens der Muslime widersprechen.</p>
<p>Der Gefährte des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ, <em>^Abdu l-Lâh Ibn Mas^ûd,</em> sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>مَا رَءَاهُ المسلِمونَ حسنًا</strong> <strong>فهُوَ عِنْدَ اللهِ حَسَنٌ</strong> <strong>وما رءاهُ المسلِمُونَ قبيحًا فَهُوَ عِنْدَ اللهِ قَبِيح</strong><strong>.</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wenn die Gelehrten eine Angelegenheit befürworten und sich darüber einig sind, so wird diese in der islamischen Religion akzeptiert; und wenn die Gelehrten etwas übereinstimmend nicht gutheißen, so wird dies in der islamischen Religion nicht akzeptiert.  </strong></p>
<p>Zu den empfohlenen Neuerungen, die die islamische Gemeinschaft gutheißt und über deren Legitimität Übereinstimmung unter den Muslimen herrscht, gehört die Feier anlässlich der Geburt des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ. Sie zählt zu den guten Taten und der Muslim, der diese Tat verrichtet, wird Belohnung dafür erhalten, da er diesen Anlass aus Liebe zum Propheten feiert und dabei Glück und Freude über dessen edle Geburt empfindet. Auch wenn diese Neuerung nach dem Tod des Gesandten Gottes ﷺ eingeführt wurde, so ist sie eine gute Neuerung (<em>Bid^ah <span style="text-decoration: underline;">H</span>asanah</em>) und über ihre Erlaubnis gibt es keine Meinungsverschiedenheit in der Gemeinschaft des Propheten ﷺ.</p>
<p><span id="more-11152"></span></p>
<p><em>Al-Mu<span style="text-decoration: underline;">dh</span>affar</em>, der Herrscher von <em>Irbil</em>, der ein ehrfürchtiger und mutiger Gelehrter war, ist derjenige, der diese Tat zu Anfang des siebten Jahrhunderts n. H. als Erster durchführte. Er versammelte viele Gelehrte seiner Zeit, sie alle lobten diese gute Neuerung, stimmten ihr zu und wiesen diese Handlung nicht zurück. Genauso hießen die Gelehrten, die nach ihnen kamen, diese Neuerung gut.</p>
<p>Niemand verleugnete die Feier anlässlich der Geburt des Propheten ﷺ bis auf eine Gruppe, die <em>Mudjassimah</em>, also diejenigen, die Allâh mit Körperteilen beschreiben, jene, die auch die Zuhilfenahme „<em>Tawassul</em>“ verbietet. Diese Gruppe, die vor etwa zwei Jahrhunderten in Erscheinung trat und die Feier anlässlich der Geburt des Propheten ﷺ für verboten erklärt, widerspricht somit der Übereinstimmung der islamischen Gemeinschaft. Diese Unwissenden behaupten ohne Beweise, dass diese Neuerung eine schlechte Neuerung (<em>Bid^ah <span style="text-decoration: underline;">D</span>alâlah</em>) wäre und führen hierzu einen <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> auf, welcher jedoch kein Beweis für ihre Behauptung ist, und wollen damit nur die Menschen täuschen. Dieser <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> ist erwiesen und wurde als stark eingestuft. Darin sagte der Prophet ﷺ:</p>
<p class="arabisch">
<strong>كُلُّ مُحْدَثَةٍ بِدْعَة</strong>
</p>
<p>Dieser <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> bedeutet jedoch, dass die Neuerungen, die nach dem Tod des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ eingeführt wurden,  ausgenommen die Neuerungen, die mit der islamischen Religion übereinstimmen, schlecht sind.</p>
<p>Das Wort „<em>Kullu</em>“ bedeutet hier „die meisten“ und nicht „ausnahmslos alle“, vergleichbar mit dem Wortlaut „<em>Kull</em>“ in der <em>Âyah</em> 25 aus der <em>Sûrah</em> <em>al-´A<span style="text-decoration: underline;">hq</span>âf</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿تُدَمِّرُ كُلَّ شَيۡءِۢ بِأَمۡرِ رَبِّهَا﴾</strong>
</p>
<p>Lautschrift: <strong><em>Tudammiru Kulla Schay´in Bi´amri Rabbihâ</em></strong></p>
<p>Der Wind, der in dieser <em>Âyah</em> erwähnt wurde, hat nicht ausnahmslos alles zerstört, sondern z. B. die Berge und den Boden von der Zerstörung ausgenommen.</p>
<p>Im Werk „<em><span style="text-decoration: underline;">S</span>a<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span> Muslim</em>“ und anderen Büchern wurde folgender <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em>, welcher als stark eingestuft ist, überliefert:</p>
<p class="arabisch">
&#8222;<strong>مَنْ سَنَّ في الإسلامِ سُنَّةً حَسنَةً فَلَهُ أَجْرُهَا وأَجْرُ مَنْ عَمِلَ بِهَا بعدَهُ مِنْ غَيرِ أَنْ يَنْقُصَ مِنْ أُجورِهِم شَىءٌ</strong>&#8220;
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wer in den Islam eine gute <em>Sunnah</em> einführt, erhält dafür die Belohnung und eine zusätzliche Belohnung, wenn diese <em>Sunnah</em> nachgeahmt wird, ohne dass sich die Belohnungen der Nachahmer verringern“. </strong>Und diesbezüglich sagte der hochrangige Gelehrte <em>Imâm</em> <em>Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Ibn Idrîs asch-Schâfi^iyy</em>: <strong>„Die Neuerungen teilen sich in zwei Arten auf. Eine davon ist die Neuerung, die dem <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur&#8217;ân</em>, der <em>Sunnah</em> oder dem Konsens (<em>Idjmâ^</em>) der Gelehrten widerspricht und das ist die Neuerung der Irreleitung. Die zweite Art der Neuerung ist die unumstritten gute Neuerung und das ist die gelobte und nicht verachtete Neuerung. </strong>Überliefert von <em>Imâm al-Bayha<span style="text-decoration: underline;">q</span>iyy</em> und anderen.</p>
<p>Wie können dann noch diese Unwissenden behaupten, dass das Zusammenkommen der Muslime, um &#8211; gemäß der islamischen Religion, der <em>Sunnah</em> und der Übereinstimmung der islamischen Gelehrten &#8211; den edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em> zu rezitieren, Gott zu preisen und den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ zu loben, eine irreführende Neuerung wäre? Wie können sie es nur wagen, so etwas zu behaupten? Haben sie etwa nicht gehört, was Allâh, der Erhabene, im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em> in der <em>Sûrah al-Mu<span style="text-decoration: underline;">zz</span>ammil</em>, <em>Âyah</em> 20 sagt:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿فَٱقۡرَءُواْ مَا تَيَسَّرَ مِنَ ٱلۡقُرۡءَانِۚ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Und so rezitiert den edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em>.</strong></p>
<p>Sowie in der <em>Sûrah al-´A<span style="text-decoration: underline;">h</span>zâb</em>, <em>Âyah</em> 41:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ ٱذۡكُرُواْ ٱللَّهَ ذِكۡرا كَثِيرا ٤١﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Muslime, lobt und preist Gott, den Erhabenen, viel.</strong></p>
<p>Den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ zu loben und zu verehren, wurde dieses etwa nicht im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em> erwähnt? Doch! Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân </em>bezüglich des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammadﷺ  in der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">Q</span>alam</em>,<em> Âyah </em>4<em>: </em></p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿ وَإِنَّكَ لَعَلَىٰ خُلُقٍ عَظِيم ٤﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Du </strong>(o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad)<strong> hast wahrlich einen noblen und großartigen Charakter.</strong></p>
<p>Weiterhin sagt Allâh, der Erhabene, im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân </em>bezüglich des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammadﷺ  in der<em> Sûrah al-´Anbiyâ‘</em>,<em> Âyah </em>107:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿ وَمَآ أَرۡسَلۡنَٰكَ إِلَّا رَحۡمَة لِّلۡعَٰلَمِينَ ١٠٧﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh sandte den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad als Gnade für die Menschen und <em>Djinn</em>.</strong></p>
<p>Liebe Brüder im Islam! Wurde etwa nicht in der noblen <em>Sunnah</em> des Propheten ﷺ erwähnt, dass das Loben des Propheten &#8211; gemeinschaftlich oder allein, mit oder ohne Tamburin (<em>Duff</em>) und in einer Moschee oder außerhalb &#8211; erlaubt und eine gute Tat ist?!!! Doch! In einem als stark eingestuften <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> wurde erwähnt, dass eine Gruppe aus Abessinien (<em>al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>abaschah</em>) in der Moschee des Propheten ﷺ tanzte und den Propheten in ihrer Sprache lobte. Der Prophet ﷺ sagte darauf sinngemäß: <strong>Was sagen sie?</strong> Ihm wurde gesagt: <strong>Sie sagen:</strong> <strong>´Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ist ein rechtschaffener Diener´</strong>. Der Prophet ﷺ missbilligte ihre Tat nicht und sagte nicht, dass dies verboten wäre.</p>
<p>Hört, liebe Brüder im Islam, was der <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>âfi<span style="text-decoration: underline;">dh</span> as-Suyû<span style="text-decoration: underline;">t</span>iyy</em>, als er über die Feier anlässlich der Geburt des Propheten ﷺ gefragt wurde, in einer Abhandlung, welche er „<strong>Die gute Absicht in der Durchführung des <em>Mawlid</em></strong>“ nannte, antwortete: <strong>Den <em>Mawlid</em> zu feiern, indem die Muslime zusammenkommen, einige <em>Âyât</em> aus dem edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em> lesen, über die Biographie des Propheten und über die Ereignisse, die am Tag seiner Geburt eintraten, erzählen und danach etwas essen und gehen &#8211; und nicht mehr -, zählt zu den guten Neuerungen, für die der Muslim belohnt wird, denn dies beinhaltet das Loben und die Verehrung des Propheten, zeigt die Liebe zum Propheten und die Freude über seine edle und noble Geburt.“</strong></p>
<p>Diener Gottes! Möge Gott euch gnädig sein! Akzeptiert somit nicht die Aussagen derjenigen, die die Zuhilfenahme (<em>Tawassul</em>) ablehnen und keine Hilfe für unseren Propheten haben. Sie behaupten, dass die Muslime &#8211; überall auf der Erde &#8211; irregeleitet wären, weil sie die edle Geburt des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ feierten und erst sie diejenigen wären, die die Wahrheit erkannt hätten. Diese sind unwissend und haben keine Kenntnis in Bezug auf Allâh, den Erhabenen. Diese Menschen haben keine Liebe für unseren Propheten, so lasst euch durch ihre Behauptungen nicht täuschen und nehmt ihre Ablehnung nicht an. Gedenkt weiterhin der noblen Geburt des Propheten ﷺ, rezitiert den <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur’ân</em>, erwähnt die Ereignisse, die am Tag seiner edlen Geburt geschehen sind, lobt den Propheten ﷺ und verehrt ihn mit aufrichtiger Absicht und lasst euch nicht von irgendeinem Leugner oder Verleumder ablenken.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh für euch und mich um Vergebung.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache:</span></strong></p>
<p>Lob und Preis gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad. Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Brüder im Islam, die Âyah 3 aus der Sûrah al-Iklâs <strong>﴿لَمۡ يَلِدۡ وَلَمۡ يُولَدۡ ٣﴾</strong> bedeutet, dass Allâh kein Vater und kein Sohn ist. Darin steckt die Ablehnung, dass Allâh ein Ursprung für etwas wäre oder Er Selbst einen Ursprung hätte, wie es z. B. bei Vater und Kind der Fall ist – der Vater ist der Ursprung des Kindes und das Kind ist aus Teilchen des Ursprunges entstanden. Dadurch erkennt man den Unglauben, der in dem Buch „Mawlid al-^Arûs“ steckt. Darin wird behauptet, dass Allâh ein leuchtendes Gesicht hätte und einen Teil dieses Lichtes genommen und dazu gesagt hätte „Sei Muhammad“ und es wäre zu Muhammad geworden. Dies gehört nicht zu den Lehren des Islam, sondern zu den ungültigen Glaubensweisen, die im Namen des Islam verbreitet werden, obwohl sie aus dem Islam herausführen. Allâh ist kein Licht und kein anderer Körper, folglich hat Er keine Körperteile. Somit führt der Glaube daran, dass der Prophet Muhammad ﷺ ein Teil Gottes wäre, aus dem Islam heraus. Diesbezüglich sagt Allâhu Ta^âlâ als Beschreibung des Glaubens einiger Nichtmuslime:</p>
<p class="arabisch">
﴿<strong>وَجَعَلُواْ لَهُۥ مِنۡ عِبَادِهِۦ جُزۡءًا﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: Sie haben manch einen Gottesdiener als einen Teil Gottes beschrieben.</p>
<p>Derjenige, der an die erwähnte Behauptung glaubt, ist verpflichtet, durch das Aussprechen des Glaubensbekenntnisses zum Islam zurückzukehren.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen. Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿ إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِيِّۚ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ صَلُّواْ عَلَيۡهِ وَسَلِّمُواْ تَسۡلِيمًا ٥٦﴾</strong>
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast, Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur‘ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمۡۚ إِنَّ زَلۡزَلَةَ ٱلسَّاعَةِ شَيۡءٌ عَظِيم ١ يَوۡمَ تَرَوۡنَهَا تَذۡهَلُ كُلُّ مُرۡضِعَةٍ عَمَّآ أَرۡضَعَتۡ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمۡلٍ حَمۡلَهَا وَتَرَى ٱلنَّاسَ سُكَٰرَىٰ وَمَا هُم بِسُكَٰرَىٰ وَلَٰكِنَّ عَذَابَ ٱللَّهِ شَدِيد ٢﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten. Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jemanden, außer Allâh,  zu Hilfe zu nehmen, ist kein Unglaube (Schirk)</title>
		<link>http://ivwp.de/ivwp/jemanden-ausser-allah-zu-hilfe-zu-nehmen-ist-kein-unglaube-schirk-4/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 07:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Diener Gottes, seid rechtschaffen, indem ihr die Gesetzesregelung befolgt, die der Gesandte Gottes ﷺ verkündete. Verrichtet die Pflichten, bevor der Zeitpunkt des Todes kommt, damit ihr die Belohnung erhaltet, die am Tag des Jüngsten Gerichts gewichtig ist. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in den <em>Âyât</em> 6-9 der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">Q</span>âri^ah</em>:
<p class="arabisch">
﴿<strong>فَأَمَّا مَنْ ثَقُلَتْ مَوَازِينُهُ (6) فَهُوَ فِي عِيشَةٍ رَاضِيَةٍ (7) وَأَمَّا مَنْ خَفَّتْ مَوَازِينُهُ (8) فَأُمُّهُ هَاوِيَةٌ (9)﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Derjenige, dessen gute Taten überwiegen, wird ein glückliches Leben </strong>(im Paradies)<strong> haben und derjenige, dessen schlechte Taten überwiegen, wird in die Hölle herabstürzen.</strong>

Der <em>Imâm at-Tirmidhiyy </em>überlieferte in seinem Werk „<em>as-Sunan</em>“ über <em>Abû Hurayrah</em>, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:
<p class="arabisch">
<strong>إِذَا ماتَ ابْنُ ءادَمَ انْقَطَعَ عَمَلُهُ إِلا مِنْ ثَلاثٍ صَدَقَةٍ جَارِيَةٍ وعِلْمٍ يُنْتَفَعُ بهِ وَوَلَدٍ صَالِحٍ يَدْعُو لَهُ</strong> اﻫ
</p>
Die Bedeutung lautet:<strong> Wenn der Mensch stirbt, dann ist das, wofür er sonst Belohnung erhalten würde, unterbrochen außer für Dreierlei: eine fortbestehende Spende (<em><span style="text-decoration: underline;">S</span>ada<span style="text-decoration: underline;">q</span>ah Djâriyah</em>), nützliches Wissen und ein gutes Kind, das für ihn Bittgebete aufsagt.</strong> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, der Einzige, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Derjenige, Der keine Gestalt, keine Form und keine Glieder hat. Derjenige, Der kein Körper ist und keine Maße hat. Derjenige, Der ohne Ort existiert. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, Diener und Gesandter Gottes ist. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu </em>und<em> as-Salâmu</em> für dich, o Gesandter von Allâh, und alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Diener Gottes, seid rechtschaffen, indem ihr die Gesetzesregelung befolgt, die der Gesandte Gottes ﷺ verkündete. Verrichtet die Pflichten, bevor der Zeitpunkt des Todes kommt, damit ihr die Belohnung erhaltet, die am Tag des Jüngsten Gerichts gewichtig ist. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in den <em>Âyât</em> 6-9 der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">Q</span>âri^ah</em>:</p>
<p class="arabisch">
﴿<strong>فَأَمَّا مَنْ ثَقُلَتْ مَوَازِينُهُ (6) فَهُوَ فِي عِيشَةٍ رَاضِيَةٍ (7) وَأَمَّا مَنْ خَفَّتْ مَوَازِينُهُ (8) فَأُمُّهُ هَاوِيَةٌ (9)﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Derjenige, dessen gute Taten überwiegen, wird ein glückliches Leben </strong>(im Paradies)<strong> haben und derjenige, dessen schlechte Taten überwiegen, wird in die Hölle herabstürzen.</strong></p>
<p>Der <em>Imâm at-Tirmidhiyy </em>überlieferte in seinem Werk „<em>as-Sunan</em>“ über <em>Abû Hurayrah</em>, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>إِذَا ماتَ ابْنُ ءادَمَ انْقَطَعَ عَمَلُهُ إِلا مِنْ ثَلاثٍ صَدَقَةٍ جَارِيَةٍ وعِلْمٍ يُنْتَفَعُ بهِ وَوَلَدٍ صَالِحٍ يَدْعُو لَهُ</strong> اﻫ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet:<strong> Wenn der Mensch stirbt, dann ist das, wofür er sonst Belohnung erhalten würde, unterbrochen außer für Dreierlei: eine fortbestehende Spende (<em><span style="text-decoration: underline;">S</span>ada<span style="text-decoration: underline;">q</span>ah Djâriyah</em>), nützliches Wissen und ein gutes Kind, das für ihn Bittgebete aufsagt.</strong></p>
<p><span id="more-11146"></span></p>
<p>Wenn dieser Mensch nützliches Wissen zurücklässt, dann erhält er jedes Mal neue Belohnung, wenn Nutzen von dem Wissen getragen wird, das dieser Verstorbene zurücklässt, weil er der Grund für diesen Nutzen war. Und wenn er eine fortbestehende Spende zurücklässt, wie wenn er z. B. eine Moschee errichtete, eine Schule erbaute, damit darin nützliches Wissen unterrichtet wird, dann erhält dieser Verstorbene jedes Mal neue Belohnung, wenn durch das, was er getan hatte, Nutzen getragen wird, weil er der Grund dafür war. Und wenn sein rechtschaffenes Kind ein Bittgebet für ihn aufsagt oder ihm die Belohnung für die <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>-Rezitation oder ähnliches schenkt, dann erhält dieser Verstorbene Belohnung, weil die Rechtschaffenheit des Kindes durch seine Erziehung und sein Lehren zustande kam.</p>
<p>Was aber von vielen beobachtet wurde, dass einige der rechtschaffenen Muslime in ihren eigenen Gräbern beteten oder den <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> lasen, dies bedeutet nicht, dass sie dafür weitere Belohnung (<em>Thawâb</em>) erhalten, da sie nicht mehr verantwortlich sind.</p>
<p>Der Gesandte Gottes ﷺ machte seine Gemeinschaft darauf aufmerksam, dass die Taten, für deren Verrichtung sie sonst Belohnung erhalten, mit dem Tod unterbrochen werden, damit sie zur Verrichtung der guten Taten eilen, bevor sie sterben.</p>
<p>Der erwähnte <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> beinhaltet nicht die von einigen Menschen aufgestellte Behauptung, dass wenn der Prophet ﷺ stirbt, er nichts mehr tun und anderen nicht nutzen könnte und dass es verboten wäre, nach dem Tod des Propheten ﷺ „o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad“ oder „O Gesandter Gottes“ zu rufen. Diese Menschen behaupten sogar, dass dieses Unglaube (<em>Schirk</em>) wäre und aus dem Islam herausführen würde und behaupten fälschlicherweise, dass der zuvor erwähnte <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> ein Beweis dafür wäre. Der erwähnte <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> ist aber kein Beweis für ihre falsche Behauptung, sondern bedeutet das, was wir bereits aufzeigten, dass die Taten, für deren Verrichtung der Mensch belohnt wird, unterbrochen werden und bedeutet nicht, dass der Tote, wenn er beerdigt wird, wie ein Stück Holz wäre, sodass er nichts fühlen, hören und sagen könnte.</p>
<p>Der <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em>-Gelehrte <em>Ibn Mâdjah</em> bestätigte doch, dass der Prophet ﷺ lebendig in seinem Grab ist und dass ihm die Taten seiner Gemeinschaft vorgeführt werden; wenn er Gutes sieht, dann dankt er Allâh dafür und wenn er Anderes sieht, dann bittet er Allâh um Vergebung für sie.</p>
<p>Des Weiteren wurde bestätigt, dass der Gesandte Gottes ﷺ den Gruß desjenigen erwidert, der ihn an seinem Grab begrüßt und dass ihm der Gruß desjenigen übermittelt wird, der ihn von weitem begrüßt.</p>
<p>In der letzten Freitagsansprache haben wir auch aufgezeigt, wie der Prophet <em>Mûsâ (zu dt. Moses)</em>, <em>^alayhi s-Salâm</em>, der Gemeinschaft des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad genutzt hat, indem er den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ dazu bewegte, Allâh hinsichtlich der Anzahl der Gebete um Erleichterung für die Gemeinschaft zu bitten, sodass die Anzahl der Pflichtgebete von täglich fünfzig auf täglich fünf Gebete herabgesenkt wurde.</p>
<p>Dies ist ein deutlicher Beweis dafür, dass der Tote nach seinem Tod nutzt &#8211; so Gott will.</p>
<p>Die soeben angesprochenen Menschen verurteilen die Muslime als Ungläubige, weil sie die Gesandten in Zeiten der Not zu Hilfe nehmen und dies ohne jeglichen Beweis. Der Lebendige, der dem Hilferufer &#8211; mit dem Willen Gottes &#8211; nutzt, nutzt ihm als Ursache, in Wahrheit aber ist Allâh der Schöpfer des Nutzens und Schadens, da es keinen anderen Schöpfer der Geschöpfe außer Allâh gibt. So ist die Angelegenheit auch hinsichtlich des Toten; wenn dieser dem Hilferufer – mit dem Willen Gottes – nutzt, dann nutzt er ihm als Ursache mittels seines Bittgebetes an Allâh, dass die Angelegenheiten des Hilferufers in Erfüllung gehen. Somit haben sowohl der Lebendige als auch der Tote keine Auswirkung auf das Erschaffen des Nutzens und des Schadens, sondern jeder von ihnen ist eine Ursache, während der Schöpfer des Nutzens und des Schadens Allâh ist.</p>
<p>An diejenigen, die die Gemeinschaft des Propheten voreilig für ungläubig erklären! Wenn ihr erkrankt und die Medizin nehmt und gesund werdet, ist eure Genesung dann nicht etwa von Allâh erschaffen?! Nehmt ihr die Medizin nicht etwa als Ursache für die Heilung?! Sagt ihr über euch etwa, dass ihr dadurch ungläubig geworden wäret, weil ihr die Medizin als Ursache für die Heilung nehmt?</p>
<p>Ich denke nicht, dass ihr so über euch urteilt.</p>
<p>Wenn doch derjenige keinen Unglauben damit begeht, dass er eine Medizin einnimmt, die von einem Menschen zusammengesetzt wurde mit dem Glauben daran, dass sie eine Ursache für die Heilung ist und dass der Schöpfer des Nutzens und des Schadens sowie der Krankheit und der Heilung Allâh ist, wie könnte man dann die Person für ungläubig erklären, die den Gesandten Gottes ﷺ als Ursache für die Erfüllung seiner Anliegen nimmt.?</p>
<p>Brüder im Islam, die Gefährten des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ verstanden von ihm die Erlaubnis, ihn nach seinem Tod zu Hilfe zu nehmen. Sogar führten dies der Gefährte <em>^Abdu l-Lâh Ibn ^Umar</em> und andere Gefährten aus. Der <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> überlieferte in seinem Werk „<em>al-´Adab al-Mufrad</em>“ im Kapitel „Was sagt man, wenn das Bein gelähmt ist“, als das Bein von <em>^Abdu l-Lâh Ibn ^Umar</em> von einer Lähmung befallen wurde und dass darauf ein Mann zu ihm sagte: <strong>„Erwähne deinen dir liebsten Menschen.“</strong> Dann sagte <em>^Abdu l-Lâh Ibn ^Umar</em>: <strong>„O Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad.“ </strong></p>
<p><em>Ibn as-Sunniyy</em> überlieferte diesbezüglich, dass <em>^Abdu l-Lâh Ibn ^Umar </em>‚O Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammadâh&#8216; sagte und anschließend wieder aufstand und gehen konnte. In einer anderen Überlieferung von ihm sagte er: <strong>„Er sagte ‚o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad&#8216; und die Lähmung wich von ihm.“</strong> Was <em>^Abdu l-Lâh Ibn ^Umar</em> machte, ist die Zuhilfenahme (<em>al-Istighâthah</em>) des Gesandten Gottes ﷺ mit dem Wortlaut „O Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad“, jedoch sagen diese Menschen, die diesen Nutzen verleugnen, dass es Unglaube (Schirk) wäre, den Gesandten Gottes ﷺ zu Hilfe zu nehmen. Was tun diese Menschen nun? Nehmen sie davon Abstand, denjenigen für ungläubig zu erklären, der „o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad“ ruft oder wollen sie etwa behaupten, dass <em>^Abdu l-Lâh Ibn ^Umar</em> ungläubig wäre, obwohl der Gesandte Gottes ﷺ über ihn sinngemäß sagte: „<strong>Er ist ein rechtschaffener Mann.“</strong></p>
<p>Brüder im Islam, dass die Muslime „o Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad“ sagen, wenn sie in Not sind, ist kein Unglaube (<em>Schirk</em>), weil es die Bedeutung hat: O Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, hilf uns mit deinem Bittgebet an Allâh, damit Er unseren Kummer löst.</p>
<p>Von einem Geschöpf etwas zu verlangen wäre dann Unglaube (<em>Schirk</em>), wenn man dabei beabsichtigen würde, dass dieses Geschöpf etwas erschaffen, d. h. aus der Nichtexistenz in die Existenz hervorbringen würde, so wie Allâh erschafft, oder von einem Geschöpf die Vergebung der Sünden verlangen würde. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah Fâ<span style="text-decoration: underline;">t</span>ir</em>, <em>Âyah</em> 3:</p>
<p class="arabisch">
﴿<strong>هَلْ مِنْ خَالِقٍ غَيْرُ اللَّهِ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet:<strong> Es gibt keinen Schöpfer außer Allâh.</strong></p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah ´Âli ^Imrân</em>, <em>Âyah</em> 135:</p>
<p class="arabisch">
﴿<strong>وَمَنْ يَغْفِرُ الذُّنُوبَ إِلَّا اللَّهُ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Der Einzige, der die Sünden vergibt, ist Allâh.</strong></p>
<p>Ist es nicht so, dass <em>Djibrîl</em> zu <em>Maryam</em> sinngemäß gesagt hat: <strong>„Um dir einen guten Jungen zu geben.“</strong>?<a href="#_ftn1" name="_ftnref1"><strong><strong>[1]</strong></strong></a></p>
<p>Derjenige, Der <em>Maryam</em> diesen Jungen &#8211; <em>^Isâ</em> (zu dt. Jesus) &#8211; in Wahrheit gab, ist Allâh, jedoch ließ Allâh den Engel <em>Djibrîl</em> die Ursache hierfür sein, sodass <em>Djibrîl</em> die Gabe auf sich bezogen hat.</p>
<p>Diejenigen, die „o Gesandter Gottes“ sagen, wissen, dass der Schöpfer der Hilfe und Unterstützung Allâh ist, jedoch ist der Gesandte Gottes ﷺ eine Ursache hierfür.</p>
<p>Dadurch erkennt man, wie weit die Abweichung dieser Menschen ist, die die Muslime deswegen für ungläubig erklären, weil sie z. B. sagen: „o Gesandter Gottes, hilf mir.“ Sogar erlauben sie es die Muslime deswegen zu ermorden und zu berauben, um ihren Schaden und ihre Verderbtheit auf der Erde zu verbreiten.</p>
<p>Allâh ist Derjenige, Den wir um Hilfe dagegen bitten.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache:</span></strong></p>
<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu </em>für den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und für alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Und wisset, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ اللَّهَ</strong> <strong>وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا</strong> <strong>صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسلِيمًا﴾</strong>
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَا أَيُّهَا النَّاسُ اتَّقُوا رَبَّكُمْ إِنَّ زَلْزَلَةَ السَّاعَةِ شَىْءٌ</strong> <strong>عَظِيمٌ </strong><strong>*</strong><strong> يَوْمَ تَرَوْنَهَا تَذْهَلُ كُلُّ مُرْضِعَةٍ عَمَّا أَرْضَعَتْ</strong> <strong>وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمْلٍ حَمْلَهَا وَتَرَى النَّاسَ سُكَارَى وَمَا هُمْ</strong> <strong>بِسُكَارَى وَلَكِنَّ عَذَابَ اللَّهِ شَدِيدٌ﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf das ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Sûrah Maryam, Âyah 19.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Az-Zinâ ist ein gefährliches Übel</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 08:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ivwp.de/ivwp/?p=11159</guid>
		<description><![CDATA[Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-Isrâ´</em>,<em> Âyah</em> 32:
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَلَا تَقۡرَبُواْ ٱلزِّنَىٰٓۖ إِنَّهُۥ كَانَ فَٰحِشَة وَسَآءَ سَبِيلا ٣٢﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>… und nähert euch dem Zinâ nicht, wahrlich er ist eine große Sünde und ein schlechter Weg.</strong>

Allâh hat den Menschen erschaffen und ihm bestimmte Bedürfnisse und Verlangen gegeben, sodass der Mensch in der Regel nach deren Erlangung strebt. Allâh hat für den Menschen auch viel Nützliches erschaffen, mit deren Hilfe der Mensch die schwierigen Situationen bewältigen kann.

Allâh hat dem Menschen jedoch nicht erlaubt, das Nützliche, das Allâh für den Menschen erschaffen hat, so zu verwenden, wie es allen seinen Neigungen und Verlangen entspricht, sondern nur entsprechend den Regeln, die er offenbart hat. Allâh hat die Propheten gesandt, damit sie die Menschen aufklären und das lehren, was zum Glück auf der Welt und zur Glückseligkeit im Jenseits führt.

Zudem hat Allâh das Leben der Menschen vom Leben der Tiere unterschieden, indem Er den Menschen einen Verstand gegeben hat, sodass sie in der Lage sind, Gutes von Schlechtem und Nützliches von Schädlichem zu unterscheiden. Deswegen hat Allâh den Tieren keine Verantwortung auferlegt, jedoch den Menschen, also ist der Mensch verpflichtet, sich an die Regeln zu halten, die Allâh ihm auferlegt hat, damit er auf der Welt ein Leben in Ehre führt und im Jenseits vor der Strafe Gottes verschont wird. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dank gebührt Allâh, dem Erhabenen. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Derjenige, der von Gott rechtgeleitet wurde, wird nicht in die Irre gehen und derjenige, der von Gott in die Irre geleitet wurde, wird keine Rechtleitung finden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass unser geehrter, geliebter und großartiger Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden.</p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-Isrâ´</em>,<em> Âyah</em> 32:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَلَا تَقۡرَبُواْ ٱلزِّنَىٰٓۖ إِنَّهُۥ كَانَ فَٰحِشَة وَسَآءَ سَبِيلا ٣٢﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>… und nähert euch dem Zinâ nicht, wahrlich er ist eine große Sünde und ein schlechter Weg.</strong></p>
<p>Allâh hat den Menschen erschaffen und ihm bestimmte Bedürfnisse und Verlangen gegeben, sodass der Mensch in der Regel nach deren Erlangung strebt. Allâh hat für den Menschen auch viel Nützliches erschaffen, mit deren Hilfe der Mensch die schwierigen Situationen bewältigen kann.</p>
<p>Allâh hat dem Menschen jedoch nicht erlaubt, das Nützliche, das Allâh für den Menschen erschaffen hat, so zu verwenden, wie es allen seinen Neigungen und Verlangen entspricht, sondern nur entsprechend den Regeln, die er offenbart hat. Allâh hat die Propheten gesandt, damit sie die Menschen aufklären und das lehren, was zum Glück auf der Welt und zur Glückseligkeit im Jenseits führt.</p>
<p>Zudem hat Allâh das Leben der Menschen vom Leben der Tiere unterschieden, indem Er den Menschen einen Verstand gegeben hat, sodass sie in der Lage sind, Gutes von Schlechtem und Nützliches von Schädlichem zu unterscheiden. Deswegen hat Allâh den Tieren keine Verantwortung auferlegt, jedoch den Menschen, also ist der Mensch verpflichtet, sich an die Regeln zu halten, die Allâh ihm auferlegt hat, damit er auf der Welt ein Leben in Ehre führt und im Jenseits vor der Strafe Gottes verschont wird.</p>
<p><span id="more-11159"></span></p>
<p>Darin besteht das richtig Verhalten und nicht in den Forderungen derer, die den Menschen ermutigen, sich seinen Neigungen und Verlangen hinzugeben, insbesondere den verbotenen Blicken sowie dem verbotenen Berühren und verbotenen Geschlechtsverkehr.</p>
<p>Warum sollte man dazu ermutigen, wenn man sein Verlangen auf eine richtige, von Allâh erlaubte Weise stillen kann?!</p>
<p>Unser Schöpfer hat das Heiraten erlaubt und Grundlagen und Regeln hierfür festgelegt; derjenige, der sie beachtet und gut anwendet, der stillt sein Verlangen, ohne die Rechte anderer zu verletzen.</p>
<p>Derjenige, der die Regeln der islamischen Religion nicht beachtet und bestrebt ist, seine Gier, ganz gleich auf welche Weise, zu stillen, den führt der Teufel zum Begehen des verbotenen Geschlechtsverkehrs (<em>a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em>), welcher eine abscheuliche Sünde ist. Es besteht kein Zweifel daran, dass <em>a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em> zu den gefährlichsten Sünden sowie zu den verheerenden Sünden, die die Gesellschaft bedrohen, gehört. <em>A<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em> und die Sünden, die dazu führen, haben sich in der heutigen Zeit weltweit stark verbreitet.</p>
<p>Dies ist eine große Plage und eine große Katastrophe, die über unsere junge Generation heimgesucht hat und sich unter den Menschen ausgebreitet hat.</p>
<p><em>Al-Bukhâriyy</em> überlieferte, dass <em>^Abdu l-Lâh Ibn Mas^ûd</em> den Gesandten Gottes ﷺ nach der größten Sünde gefragt hat und die Antwort des Propheten ﷺ (sinngemäß) lautete: <strong>Der Unglaube!</strong> Er fragte nach der nächsten und der Gesandte Gottes ﷺ sagte (sinngemäß): <strong>Das Morden!</strong> Danach fragte er nach der nächsten und der Prophet ﷺ sagte (sinngemäß): <strong>Der <span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ mit der Frau deines Nachbarn!</strong></p>
<p>Dieser <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth </em>lehrt, dass der Unglaube die größte Sünde ist und dass danach das unrechtmäßige Morden und danach <em>a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em> folgt.</p>
<p>Der Prophet ﷺ sagte (sinngemäß) <strong>der <em><span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em> mit der Frau deines Nachbarn, </strong>weil der Zina mit der Frau des Nachbarn abscheulicher ist, denn er beinhaltet das Verletzen des Rechts eines Nachbarn.</p>
<p>Der <span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ war oft der Grund für einen schlechten Ruf, Zerstörung, Verletzung, Mord, Spaltung von Familien, Auseinanderreißen von Geschwistern und Kontaktabbruch unter Freunden und Verwandten.</p>
<p>Aus diesem Grund hat Allâh, der Erhabene, den <em><span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ </em>in allen <em>Scharâ´i^</em>, d. h. den Regelungen, die Er den Propheten offenbart hat, verboten, also war er niemals erlaubt. Zudem hat jeder Prophet davor gewarnt und seine Gefahren verdeutlicht.</p>
<p>Der Prophet Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ hat ermutigt, sich vor dem <em><span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em> zu schützen, indem er den jungen Menschen das Heiraten nahegelegt hat. Des Weiteren hat er seiner Gemeinschaft ans Herz gelegt, den Heiratswilligen, der religiös orientiert ist und einen guten Charakter hat, zu verheiraten, d. h. nicht sein geringes Vermögen oder die geringe Menge der Brautgabe in Betracht zu ziehen. Der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>إِذَا جَاءَكُمْ مَنْ تَرْضَوْنَ دِينَهُ وَخُلُقَهُ فَزَوِّجُوهُ إِلَّا تَفْعَلُوا تَكُنْ فِتْنَةٌ في الأَرْضِ وَفَسَادٌ عَرِيضٌ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wenn ein Heiratswilliger, dessen Religion und Charakter ihr akzeptiert, </strong>d. h. der religiös und charakterstark ist, <strong>zu euch kommt, dann verheiratet ihn. Wenn ihr dies nicht tut, dann wird dies auf der Erde Unheil (</strong><strong><em>Fitnah</em></strong><strong>) und große Verderbtheit verursachen.</strong></p>
<p>Wenn man dieses nicht einhält, sondern das Verheiraten desjenigen, auf den die genannte Beschreibung zutrifft, abgelehnt wird, weil das viele Vermögen oder das besondere Ansehen oder der besondere Ruf unter den Menschen angestrebt wird, dann besteht die Gefahr des Ausbreitens großen Übels auf der Erde.</p>
<p>Fazit ist: Das Gute ist innerhalb der islamisch-rechtlichen Grenzen und die Basis der Weisheit ist die Angst vor Allâh. Lob gebührt Allâh zu allen Zeiten.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Propheten ﷺ sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteilwerden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Brüder im Islam, zu den Aussagen, vor denen gewarnt werden muss, gehört eine Aussage von Menschen, die in der Umgebung von Mardin leben. Sie sagen: Gott sagte mit seinem schönen Mund: Beschimpft nicht den Wind, ich bin der Wind. Dies ist Unglaube! Der Satz beinhaltet zwei Teile, die Unglaube sind. Der eine Teil ist, dass Gott einen Mund hätte, denn Gott ist kein Körper und hat keine Körperteile. Im anderen Teil wird Gott als Wind bezeichnet. Wer dieses gesagt hat, muss sofort das Glaubensbekenntnis aussprechen, damit er zum Islam zurückkehrt.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alât </em>und<em> as-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûratu l-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb, Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِيِّۚ يَٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ صَلُّواْ عَلَيۡهِ وَسَلِّمُواْ تَسۡلِيمًا ٥٦﴾</strong>
</p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ ٱتَّقُواْ رَبَّكُمۡۚ إِنَّ زَلۡزَلَةَ ٱلسَّاعَةِ شَيۡءٌ عَظِيم ١ يَوۡمَ تَرَوۡنَهَا تَذۡهَلُ كُلُّ مُرۡضِعَةٍ عَمَّآ أَرۡضَعَتۡ وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمۡلٍ حَمۡلَهَا وَتَرَى ٱلنَّاسَ سُكَٰرَىٰ وَمَا هُم بِسُكَٰرَىٰ وَلَٰكِنَّ عَذَابَ ٱللَّهِ شَدِيد ٢﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Allâh ist gütig zu Seinen Dienern  und ist zu nichts verpflichtet</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 08:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-Anbiyâ´</em>, <em>Âyah</em> 23:
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong><strong>لَا يُسۡ‍َٔلُ عَمَّا يَفۡعَلُ وَهُمۡ يُسۡ‍َٔلُونَ</strong> ٢٣<strong>﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh wird für Seine Bestimmung nicht zur Rechenschaft gezogen, jedoch werden die – verantwortliche – Geschöpfe für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen.</strong>

Muslim überlieferte, dass <em>Abû Hurayrah</em> den folgenden <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> erzählte:
<p class="arabisch">
<strong>قَارِبُوا</strong><strong> وَسَدِّدُوا وَاعْلَمُوا أَنَّهُ لَنْ يَنْجُوَ أَحَدٌ مِنْكُمْ بِعَمَلِهِ. </strong>قَالُوا وَلَا أَنْتَ يَا رَسُولَ اللهِ قالَ <strong>وَلَا أَنَا إِلَّا أَنْ يَتَغَمَّدَنِيَ اللهُ بِرَحْمَةٍ مِنْهُ وَفَضْلٍ</strong>
</p>
Der <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> bedeutet: <strong>Allâh ist nicht verpflichtet, die Gehorsamen und auch nicht den Propheten selbst vor der Qual zu verschonen, sondern Er macht es, weil Er gnädig und gütig zu ihnen ist.</strong> ...
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lob gebührt Allâh. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allâh gibt, dem Einzigen, Der keinen Teilhaber hat und Dem nichts und niemand gleicht. Und ich bezeuge, dass Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad Diener und Gesandter Gottes ist. Er überbrachte die Botschaft und ermahnte die Gemeinschaft, möge Allâh ihn mehr als alle anderen Propheten belohnen. O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad sowie seinen Âl und seinen Gefährten einen höheren Rang. Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah al-Anbiyâ´</em>, <em>Âyah</em> 23:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong><strong>لَا يُسۡ‍َٔلُ عَمَّا يَفۡعَلُ وَهُمۡ يُسۡ‍َٔلُونَ</strong> ٢٣<strong>﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh wird für Seine Bestimmung nicht zur Rechenschaft gezogen, jedoch werden die – verantwortliche – Geschöpfe für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen.</strong></p>
<p>Muslim überlieferte, dass <em>Abû Hurayrah</em> den folgenden <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> erzählte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>قَارِبُوا</strong><strong> وَسَدِّدُوا وَاعْلَمُوا أَنَّهُ لَنْ يَنْجُوَ أَحَدٌ مِنْكُمْ بِعَمَلِهِ. </strong>قَالُوا وَلَا أَنْتَ يَا رَسُولَ اللهِ قالَ <strong>وَلَا أَنَا إِلَّا أَنْ يَتَغَمَّدَنِيَ اللهُ بِرَحْمَةٍ مِنْهُ وَفَضْلٍ</strong>
</p>
<p>Der <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em> bedeutet: <strong>Allâh ist nicht verpflichtet, die Gehorsamen und auch nicht den Propheten selbst vor der Qual zu verschonen, sondern Er macht es, weil Er gnädig und gütig zu ihnen ist.</strong></p>
<p><span id="more-11165"></span></p>
<p>Brüder im Islam, wisst, zum Glauben der Muslime gehört, dass Allâh zu nichts verpflichtet ist. Er tut was Er will; nichts und niemand befiehlt oder verbietet Ihm irgendetwas. Er bestimmt für die Geschöpfe und macht mit Ihnen, was Er will. Er beschert, wem Er will und verwehrt, wem Er will. Wie oft sieht man einen Rechtschaffenen, dessen Versorgung von geringem Ausmaß ist und der von vielen Plagen heimgesucht wird, obwohl er im Gehorsam Gott gegenüber standhaft bleibt. Gleichzeitig sieht man viele Übeltäter, die ihr Übel verbreiten, die Rechte anderer verletzen und deren Versorgungen von großem Ausmaß sind, obwohl sie sich der Welt hingegeben haben und vom Teufel getäuscht worden sind. Auch waren viele Tyrannen ungerechte Herrscher über viele Menschen, jedoch steckt hinter der Bestimmung Gottes eine Weisheit, die Allâh weiß, also steht es niemandem zu, sich gegen Allâh aufzulehnen oder gegen Ihn zu protestieren, wenn er solche Fälle, wie sie soeben beschrieben wurde, vernimmt. Es steht auch niemandem zu gegen Allâh zu protestieren, wenn er schmerzleidende Kinder oder Ähnliches sieht oder vernimmt.</p>
<p>Zudem: Allâh Selbst wird weder belohnt noch bestraft; weder nutzen Ihm die Geschöpfe, wenn sie gehorsam sind, noch wendet Er damit Schaden von Sich ab. Wir aber haben Nutzen oder Schaden – unseren Handlungen entsprechend -; wer Allâh gegenüber gehorsam ist, der nutzt sich selbst; und wer die Grenzen überschreitet, indem er sündigt, der ist ungerecht zu sich selbst und verdient die harte Strafe Gottes. Der <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth</em>-Gelehrte <em>Ibn ^Asâkir</em> sagt in seinem Werk über die Glaubenslehre: <strong>Jede Gabe von Ihm ist Güte und jede Strafe, die Er auferlegt, ist Gerechtigkeit.</strong></p>
<p>Diese Erläuterung geht aus den Bedeutungen der zu Beginn angeführten Âyah und des angeführten <em><span style="text-decoration: underline;">H</span></em><em>adîth </em>hervor. <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>ayyân</em> hat in seinem Werk „<em>Al-Ba<span style="text-decoration: underline;">h</span>r al-Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">t</span></em>“ gesagt: <strong>Allâh ist nicht verpflichtet, die Gehorsamen und auch nicht den Propheten selbst vor der Qual zu verschonen, sondern Er macht es, weil Er gnädig und gütig zu ihnen ist. </strong>Die Menschen werden befragt und zur Rechenschaft gezogen werden, weil sie verpflichtet sind, das zu verrichten, was Allâh ihnen auferlegt hat. Es steht niemandem zu sich gegen Allâh aufzulehnen, denn Allâh hat die Geschöpfe erschaffen. Er ist ihr Eigentümer; Er entlohnt sie für ihr Handeln und ist nicht ungerecht. Das Unrecht ist das Zuwiderhandeln demjenigen, dem das Befehlen und Verbieten gebührt und wurde auch wie folgt definiert: <strong>Der Umgang mit dem Eigentum eines anderen auf eine Weise, wie der Eigentümer es nicht erlaubt.</strong> Allâh ist der Eigentümer aller Geschöpfe und macht mit Seinen Geschöpfen, was Er will. Ihm gebührt das uneingeschränkte Befehlen und Verbieten, also ist es unmöglich, dass Er ungerecht wäre. Allâhu<em> Ta^âlâ</em> sagt in der <em>Sûrah</em> <em>Fu<span style="text-decoration: underline;">ss</span>ilat</em>, <em>Âyah</em> 46:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿</strong><strong>وَمَا رَبُّكَ بِظَلَّٰم لِّلۡعَبِيدِ ٤٦</strong><strong>﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet:<strong> Allâh ist Seinen Dienern gegenüber nicht ungerecht.</strong></p>
<p>Die Behauptung, dass Allâh zu irgendetwas verpflichtet wäre, widerspricht dem Islam, weil sie beinhaltet, dass Allâh beherrscht wäre, jedoch kann der Beherrschte nicht Gott sein. Der Gesandte Gottes hat im zuvor angeführten <em><span style="text-decoration: underline;">H</span></em><em>adîth</em> verdeutlicht, dass Allâh nicht verpflichtet ist, irgendjemanden vor der Qual in der Hölle zu verschonen und ihn ins Paradies zu lassen, selbst wenn dieser 1.000 Jahre lang Allâh angebetet hätte; dies schließt das beste Geschöpf Gottes, den Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, mit ein. Wenn dies auf die Propheten und sogar auf den besten aller Propheten zutrifft, wie ist es dann mit denjenigen, die einen weniger hohen Rang haben?!</p>
<p><em>An-Nawawiyy</em> sagte in seiner Erläuterung von <em>Sa<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span></em> Muslim: <strong>Der Glaube von </strong><em><strong>Ahlu s-Sunnah</strong></em><strong> ist, dass man durch bloßen Verstand nicht auf die Belohnung, die Bestrafung, die Pflichten, die Verbote oder andere Regeln, die den Verantwortlichen auferlegt sind, kommt; sie sind nur durch die islamische Religionslehre erkennbar. Zu ihrem Glauben gehört auch, dass Allâh zu nichts verpflichtet ist. Die Welt und das Jenseits sind Eigentum Gottes, Er bestimmt und tut mit Seinen Geschöpfen, was Er will. Würde Er alle Gehorsamen und Rechtschaffenen bestrafen und sie in die Hölle eintreten lassen, so wäre Er trotzdem gerecht; und wenn Er sie belohnt und ins Paradies eintreten lässt, so wird dies aus Güte ihnen gegenüber sein. Würde Er diejenigen, die Ihn verleugnen, belohnen und ins Paradies eintreten lassen, so würde es Ihm gebühren, jedoch hat Er berichtet – und Sein Bericht ist wahrhaftig -, dass Er dieses nicht tut. Er vergibt den Gläubigen und lässt diese aus Gnade ins Paradies eintreten und bestraft diejenigen, die Ihn verleugnen, und lässt diese die Hölle bewohnen, wobei Er ihnen gegenüber gerecht ist. Dieser </strong><em><strong><span style="text-decoration: underline;">H</span></strong></em><em><strong>adîth</strong></em><strong> </strong>– er meinte den zu Beginn angeführten <em><span style="text-decoration: underline;">H</span></em><em>adîth</em> –<strong> ist ein Beweis dafür, dass Allâh nicht verpflichtet ist, die Gehorsamen im Paradies zu belohnen.</strong></p>
<p>Die <em>Âyât</em>, die beinhalten, dass man mit seinem Handeln das Paradies erlangt, wie z. B. die Âyah 32 aus der <em>Sûrah</em> <em>an</em>-<em>Na<span style="text-decoration: underline;">h</span>l</em> und die <em>Âyah</em> 43 aus der <em>Sûrah al-Mursalât</em>, stehen nicht im Widerspruch zum erläuterten <em><span style="text-decoration: underline;">H</span></em><em>adîth</em>. Sie bedeuten, dass das Handeln der Grund für den Eintritt ins Paradies und die Belohnung darin ist; dies ist aus Gnade und Güte Gottes, denn Er bestimmt hat, dass die guten Taten der Grund für die Belohnung im Jenseits sind; es ist nicht, weil Allâh dazu verpflichtet wäre.</p>
<p>Sollte jemand sagen:</p>
<p>Wenn es so ist, was bedeutet dann die Âyah 42 aus der <em>Sûrah ar-Rûm</em> und was bedeutet der von <em>al-Bukhâriyy</em> überlieferte <em><span style="text-decoration: underline;">H</span></em><em>adîth</em>, der von <em>Mu^âdh Iban Djabal</em> erzählt wurde, in dem ein ähnlicher Wortlaut vorkam, wie in der erwähnten Âyah? Die Antwort ist, dass Allâh es den Gläubigen versprochen hat – was Allâh verspricht, geschieht und bleibt nicht aus.</p>
<p>An-Nawawiyy sagte in der Erläuterung des Buches Sa<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span>-Muslim: &#8222;Der Autor von at-Ta<span style="text-decoration: underline;">h</span>rîr sagte: &#8218;Allâh Sub<span style="text-decoration: underline;">h</span>ânahu wa Ta^âlâ ist al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>a<span style="text-decoration: underline;">qq</span>, Der zweifellos existiert. Al-Mawdjûd, Der über Anfang und Vergänglichkeit erhaben ist. Der Tod, das Paradies und die Hölle sind Wahrheiten -<span style="text-decoration: underline;">H</span>a<span style="text-decoration: underline;">qq</span>- d. h., sie werden zweifellos stattfinden. Die Pflicht der Diener Allâh gegenüber ist, das zu verrichten, was Er ihnen auferlegt hat. Allâh ist zu nichts verpflichtet, aber das, was Er seinen Dienern versprochen hat wird zweifelsfrei geschehen. &#8220;</p>
<p>Es ist somit verboten, zu behaupten, dass Allâh zu irgendetwas verpflichtet wäre oder dass Allâh Sich Selbst zu irgendetwas verpflichtet hätte. Nehmt euch vor solchen Behauptungen in Acht. Allâh ist zu nichts verpflichtet und Er tut, was Er will.</p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für Euch und mich.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache:</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh. Wir preisen Ihn, bitten Ihn um Unterstützung, Rechtleitung und Vergebung. Möge Allâh uns vor dem Begehen von Sünden beschützen. A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu was-Salâmu für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad sowie für alle anderen Propheten.</p>
<p>Sodann, Diener Gottes, ich ermahne euch und mich zur Rechtschaffenheit.</p>
<p>Viele Redewendungen, die heute gebraucht werden, widersprechen der islamischen Lehre. Daher warnen wir davor und folgen damit dem Beispiel angesehener Gelehrter.  Dazu gehört auch die Aussage, einiger Menschen, die sagen: „Ykathar Khayr Allâh.“ Diese Formulierung ist falsch, denn „Ykathar” bedeutet „vervielfachen”. Somit impliziert diese Aussage, dass jemand anderes als Allâh die Güte Gottes vervielfacht.  Wer diese Bedeutung nicht versteht, tritt nicht aus dem Islam aus, jedoch sollte dieser Ausdruck nicht verwendet werden.</p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Übel der Zunge</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 07:01:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mrivwp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagsansprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Bruder im Islam, dein Vermögen ist eine Gabe Gottes, so gebe es nicht für das aus, was Allâh nicht erlaubt hat. Und dein Körper ist eine Gabe Gottes, so benutze ihn nicht zum Sündigen Gott gegenüber. Deine Hand ist eine Gabe Gottes, so benutze sie nur für die Taten, die Allâh erlaubt hat. Dein Fuß ist eine Gabe Gottes, so führe damit keine Schritte aus, für die du die Strafe Gottes verdienen würdest. Dein Auge ist eine Gabe Gottes, so schaue damit nicht auf etwas, worauf Allâh verboten hat zu schauen. Dein Ohr ist eine Gabe Gottes, so höre damit nicht etwas an, was Allâh verboten hat anzuhören. Deine Zunge ist auch eine Gabe Gottes, so benutze sie nicht für das, was Allâh verboten hat zu sagen.

Bruder im Islam, sei gottesfürchtig und rechtschaffen und sündige nicht mit den Gaben, die Allâh dir bescherte, denn wenn du sündigst, dann bist du ungerecht und Allâh liebt die Ungerechten nicht, die zu sich selbst ungerecht sind, indem sie Gott gegenüber sündigen.

Brüder im Islam, eine besondere Gabe, die Allâh dem Menschen gab und sie im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> als besondere Gabe bestätigt, ist die Zunge. Allâhu <em>Ta^âlâ </em>sagt in der <em>Sûrah al-Balad</em>,<em> Âyah</em> 8 und 9:
<p class="arabisch">
<strong>﴿أَلَمۡ نَجۡعَل لَّهُۥ عَيۡنَيۡنِ ٨ وَلِسَانا وَشَفَتَيۡنِ ٩﴾</strong>
</p>
Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh gab dem Menschen zwei Augen, eine Zunge und zwei Lippen.</strong> ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lob gebührt Allâh, Demjenigen, Der den Menschen erschuf und ihm reichlich Gaben gab. Allâh gab dem Menschen das Gehör, die Augen und eine Zunge, mit der er spricht. Allâh erschuf dem Menschen auch einen Verstand und ließ ihn verantwortlich sein. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad, das beste Geschöpf, sowie für seine Angehörigen, die aufrichtig und rechtschaffen waren.</p>
<p>Brüder im Islam, Allâh gab uns eine Vielzahl an Gaben, sodass wir nicht in der Lage sind, diese alle aufzuzählen; und Er ist unser Eigentümer und der Eigentümer von dem, was Er uns gab. Allâh legte uns auf, für diese Gaben dankbar zu sein, indem wir sie nicht für das gebrauchen, was Allâh verboten hat.</p>
<p>Bruder im Islam, dein Vermögen ist eine Gabe Gottes, so gebe es nicht für das aus, was Allâh nicht erlaubt hat. Und dein Körper ist eine Gabe Gottes, so benutze ihn nicht zum Sündigen Gott gegenüber. Deine Hand ist eine Gabe Gottes, so benutze sie nur für die Taten, die Allâh erlaubt hat. Dein Fuß ist eine Gabe Gottes, so führe damit keine Schritte aus, für die du die Strafe Gottes verdienen würdest. Dein Auge ist eine Gabe Gottes, so schaue damit nicht auf etwas, worauf Allâh verboten hat zu schauen. Dein Ohr ist eine Gabe Gottes, so höre damit nicht etwas an, was Allâh verboten hat anzuhören. Deine Zunge ist auch eine Gabe Gottes, so benutze sie nicht für das, was Allâh verboten hat zu sagen.</p>
<p>Bruder im Islam, sei gottesfürchtig und rechtschaffen und sündige nicht mit den Gaben, die Allâh dir bescherte, denn wenn du sündigst, dann bist du ungerecht und Allâh liebt die Ungerechten nicht, die zu sich selbst ungerecht sind, indem sie Gott gegenüber sündigen.</p>
<p>Brüder im Islam, eine besondere Gabe, die Allâh dem Menschen gab und sie im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> als besondere Gabe bestätigt, ist die Zunge. Allâhu <em>Ta^âlâ </em>sagt in der <em>Sûrah al-Balad</em>,<em> Âyah</em> 8 und 9:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿أَلَمۡ نَجۡعَل لَّهُۥ عَيۡنَيۡنِ ٨ وَلِسَانا وَشَفَتَيۡنِ ٩﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh gab dem Menschen zwei Augen, eine Zunge und zwei Lippen.</strong></p>
<p><span id="more-11171"></span></p>
<p>Die Zunge kann aber auch eine große Gefahr darstellen: Sie ist zwar klein, jedoch kann sie großes Übel anrichten, d. h. die Zunge hat eine kleine Größe, jedoch geschehen viele Sünden mit der Zunge. Der Gesandte Gottes ﷺ warnte häufig vor den Gefahren der Zunge; dazu gehört das, was im Werk „<em>Sunan at-Tirmidhiyy</em>“ überliefert wurde, dass der Gefährte <em>Mu^âdh Ibn Djabal</em> den Gesandten Gottes ﷺ fragte: <strong>„O Gesandter Gottes, werden wir für unsere Zungen zur Rechenschaft gezogen?“ </strong>Der Gesandte Gottes ﷺ sagte dann sinngemäß: <strong>Im Höllenfeuer werden Menschen aufgrund der Sünden, die sie mit der Zunge begangen haben, bestraft werden.</strong></p>
<p>Zu den Gründen, weshalb die Menschen in der Hölle bestraft werden, gehören die üble Nachrede (<em>al-Ghîbah</em>) und das Zwietracht stiften (<em>an-Namîmah</em>), die auch zu den Gründen für die Bestrafung im Grab gehören. Wenn du etwas über einen Muslim, in seiner Abwesenheit, erwähnst, was zwar auf ihn zutrifft, er es jedoch hasst, dass es gesagt wird, dann würdest du über ihn übel geredet und Gott gegenüber gesündigt haben. Z. B. wenn du über ihn sagen würdest: <em>„Er hat einen schlechten Charakter“</em>, <em>„schwachen Verstand“</em>, <em>„ist geizig“</em>, <em>„seine Wohnung ist schmutzig“</em> oder <em>„seine Kinder sind unerzogen“</em>. Allâh, der Erhabene, hat im edlen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em> die üble Nachrede so ähnlich dargestellt, wie das Essen vom Fleisch eines verstorbenen Muslims. Allâhu <em>Ta^âlâ </em>sagt in der <em>Sûrah al-<span style="text-decoration: underline;">H</span>udjurât</em>,<em> Âyah</em> 12:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿وَلَا يَغۡتَب بَّعۡضُكُم بَعۡضًاۚ أَيُحِبُّ أَحَدُكُمۡ أَن يَأۡكُلَ لَحۡمَ أَخِيهِ مَيۡتا فَكَرِهۡتُمُوهُۚ وَٱتَّقُواْ ٱللَّهَۚ إِنَّ ٱللَّهَ تَوَّاب رَّحِيم ١٢﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Und redet nicht übel übereinander; mag es etwa jemand von euch, vom Fleisch seines verstorbenen Bruders zu essen? Ihr hasst es! Und fürchtet Allâh, gewiss, Allâh vergibt und ist gnädig</strong>.</p>
<p>Würdest du es etwa mögen, dass jemand von deinem Fleisch – wenn du tot bist – isst? Oder magst du es etwa, vom Fleisch deines verstorbenen muslimischen Bruders zu essen? Definitiv magst du es nicht! Also schütze dich vor der üblen Nachrede (<em>al-Ghîbah</em>).</p>
<p>Zwietracht stiften (<em>an-Namîmah</em>) bedeutet: Die Übermittlung der Aussage eines Menschen an eine andere Person, um Schaden zwischen diesen beiden herbeizuführen. Diese Sünde gehört zu den großen Sünden, denn der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>لا يدخُلُ الجنَّةَ قَتّات</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die Person, die Zwietracht stiftet, wird das Paradies nicht mit den Ersten betreten.</strong></p>
<p>Dies aufgrund der Bestrafung in der Hölle, die diese Person dafür verdient.</p>
<p>Zu den Sünden der Zunge gehört auch das Lügen; d. h. wissentlich eine Aussage zu machen, die der Wahrheit widerspricht. Wehe dir vor dem Lügen, sei es ernsthaft oder scherzhaft gemeint, denn all dies ist verboten. Des Weiteren gehört das Meineid leisten (bei Gott zu schwören und dabei willentlich zu lügen) zu den Sünden der Zunge; es ist eine große Sünde, weil es den leichtfertigen Umgang hinsichtlich der Verehrung Gottes beinhaltet. Wenn die Person damit das Recht eines Muslims verletzt, dann verdient sie die harte Strafe im Höllenfeuer, wie es aus einem von <em>Imâm</em> <em>Muslim</em> überlieferten <em><span style="text-decoration: underline;">H</span>adîth </em>hervorgeht, der als authentisch (<em><span style="text-decoration: underline;">S</span>a<span style="text-decoration: underline;">h</span>î<span style="text-decoration: underline;">h</span></em>) eingestuft wurde.</p>
<p>Bruder im Islam, wehe dir vor dem <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>adhf</em>, der zu den großen Sünden gehört. Dieser geschieht, indem du einen Muslim &#8211; ohne ausreichenden Beweis &#8211; des verbotenen Geschlechtsverkehrs (<em>a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em>) oder was dem ähnelt bezichtigen würdest. Viele Menschen gehen in der heutigen Zeit leichtfertig damit um, den Muslim und die Muslimin dessen zu bezichtigen, indem sie sagen: <em>„Jene oder jener begeht a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ, die Mutter von jenem begeht a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ oder die Schwester von jenem begeht a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ.“</em> Sogar kann man heute kaum eine Straße passieren, ohne solche hässlichen und scheußlichen Worte zu hören. <em>Imâm</em> <em>Muslim</em> überlieferte, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>اجْتَنِبُوا السَّبْعَ الموبِقَاتِ</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Haltet euch von den sieben Sünden, die zum großen Verlust im Jenseits führen, fern.</strong></p>
<p>Zu diesen sieben Sünden zählte der Gesandte Gottes ﷺ u. a., die Muslime, die den verbotenen Geschlechtsverkehr (<em>a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em>) oder Ähnliches nicht begehen, dessen zu bezichtigen.</p>
<p>Zu den Sünden der Zunge gehört auch das unrechtmäßige Beschimpfen eines Muslims. Es gehört zu den großen Sünden, denn <em>Imâm al-Bukhâriyy</em> überlieferte, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>سِبَابُ المسلِمِ فُسُوق</strong> اﻫ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Das </strong>(unrechtmäßige) <strong>Beschimpfen eines Muslims ist eine große Sünde.</strong></p>
<p>Auch damit gehen viele Menschen leichtfertig um, nimm dich davor in Acht und bewahre deine Zunge vor dem verbotenen Sprechen, denn <em>Imâm</em> <em>al-Bukhâriyy</em> überlieferte, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>المسلمُ مَنْ سَلِمَ المسلِمُونَ مِنْ لِسانِهِ وَيَدِهِ</strong> اﻫ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Der </strong>(vollkommene)<strong> Muslim ist der Muslim, vor dessen Zunge und dessen Hand die Muslime sicher sind.</strong></p>
<p>Der vollkommene Muslim weist diese Eigenschaften auf, wer sie aber nicht hat, gehört nicht zu den vollkommenen Muslimen.</p>
<p>Das Verfluchen eines Muslims ist aber schlimmer als das Beschimpfen, wie die Aussage einiger Menschen <em>„Gottes Fluch sei auf ihm“</em>, was die Bedeutung hat: „Möge Gott ihn vom Guten fern sein lassen“, denn <em>al-Bayha<span style="text-decoration: underline;">q</span>iyy</em> überlieferte in seinem Werk „<em>as-Sunan</em>“, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte:</p>
<p class="arabisch">
<strong>لَعْنُ المسلِمِ كَقَتْلِهِ</strong> اﻫ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Das Verfluchen eines Muslims ähnelt seinem Ermorden.</strong></p>
<p>Dies aufgrund der Größe dieser Sünde.</p>
<p>Zum Übel der Zunge gehört auch das Verachten eines Muslims mit einer Aussage, die auf seine Verachtung deutet, weil dies zum unrechtmäßigen Verletzen eines Muslims gehört. Auch dieses wird von vielen Menschen in der heutigen Zeit begangen. Zum gefährlichsten Übel der Zunge gehören die Aussagen, die aus dem Islam herausführen, möge Allâh uns davor schützen.</p>
<p>Bruder im Islam, das Erwähnte zeigt dir die Gefahren der Zunge deutlich auf; möge Allâh dich und mich schützen, so handle entsprechend der Aussage des Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad ﷺ:</p>
<p class="arabisch">
<strong>مَنْ صَمَتَ نَجَا</strong> اﻫ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Wer schweigt, wird verschont.</strong></p>
<p>Und handle entsprechend der folgenden Aussage des Gefährten <em>^Abdu l-Lâh Ibn Mas^ûd</em>. Er sprach seine Zunge an, indem er sagte: <strong>O Zunge, sage Gutes und du wirst dafür belohnt werden; und sage nichts Schädliches, damit du die Bestrafung dafür nicht verdienst, bevor du es bereust, denn ich hörte den Gesandten Gottes sagen:</strong></p>
<p class="arabisch">
<strong>أكثَرُ خَطايَا ابْنِ ءَادَمَ مِنْ لِسانِه</strong> اﻫ
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die meisten Sünden begeht der Mensch mit seiner Zunge</strong><strong>. </strong>Überliefert von <em>a<span style="text-decoration: underline;">t</span>-<span style="text-decoration: underline;">T</span>abarâniyy</em> und anderen.</p>
<p>Bruder im Islam, nimm dich davor in Acht, deinen muslimischen Bruder mit Worten zu verachten, die für dich zwar leicht auszusprechen sind, jedoch im Jenseits der Grund für die Bestrafung im Feuer sind. Hüte dich davor, einen Muslim zu Unrecht zu beschimpfen oder zu verfluchen, weil du das Übel dessen am Tag des Jüngsten Gerichts zu spüren bekommen könntest. Und wehe dir, einem Muslim übel nachzureden, sodass dies der Grund für deine Bestrafung in deinem Grab sein könnte. Hüte dich davor, einen Muslim oder eine Muslimin &#8211; ohne ausreichenden Beweis &#8211; des verbotenen Geschlechtsverkehrs (<em>a<span style="text-decoration: underline;">z</span>-<span style="text-decoration: underline;">Z</span>inâ</em>) zu bezichtigen, da du im Jenseits deswegen einen großen Verlust erleiden könntest. Die gescheite Person ist diejenige, die ihre Zunge bewahrt und über ihre Worte nachdenkt, bevor sie sie ausspricht, denn jedes ausgesprochene Wort wird von den Engeln, die damit beauftragt sind, aufgeschrieben. Allâhu <em>Ta^âlâ</em> sagt in den <em>Âyât</em> 17 und 18 der <em>Sûrah</em> <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>âf</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِذۡ يَتَلَقَّى ٱلۡمُتَلَقِّيَانِ عَنِ ٱلۡيَمِينِ وَعَنِ ٱلشِّمَالِ قَعِيد ١٧ مَّا يَلۡفِظُ مِن قَوۡلٍ إِلَّا لَدَيۡهِ رَقِيبٌ عَتِيد ١٨﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Die beiden niederschreibenden Engel <em>Ra<span style="text-decoration: underline;">q</span>îb</em> und <em>^Atîd</em> schreiben jedes Wort auf, das der Mensch ausspricht. </strong></p>
<p>Dies dazu und ich bitte Allâh um Vergebung für euch und mich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Ansprache</span></strong></p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem über die Eigenschaften der Geschöpfe Erhabenen. Es gibt keinen Gott außer Allâh. Ihn einzig und allein beten wir aufrichtig an und wir gesellen Ihm keinen Teilhaber bei.</p>
<p>Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer des Universums. <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu</em> und <em>as-Salâmu</em> für unseren geehrten Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und alle anderen Gesandten und Propheten. Möge die Liebe Gottes den Ehefrauen des Prophetenﷺ  sowie den muslimischen Verwandten des Propheten, den rechtschaffenen Kalifen <em>Abû Bakr</em>, <em>^Umar</em>, <em>^Uthmân</em> und <em>^Aliyy</em>, den rechtgeleiteten Gelehrten <em>Abû <span style="text-decoration: underline;">H</span>anîfah</em>, <em>Mâlik</em>, <em>asch-Schâfi^iyy</em> und <em>A<span style="text-decoration: underline;">h</span>mad</em> und den Heiligen (<em>Awliyâ´</em>) zuteilwerden.</p>
<p>Sodann Diener Gottes, ich fordere euch und mich zur Rechtschaffenheit auf und zur Furcht vor Allâh, dem Erhabenen und Allmächtigen.</p>
<p>Brüder im Islam, das Zwietracht stiften (an-Namîmah) ist eine große Sünde, aber sie ist nicht schlimmer oder größer als das Morden, d. h. das Töten zu Unrecht. Was in der Âyah 191 aus der Sûrah al-Baqarah vorkommt bedeutet nicht, dass Zwietracht stiften schlimmer als das Morden wäre, sondern, dass der Unglaube schlimmer als das Morden ist. Wer glaubt, dass Zwietracht stiften schlimmer als das Töten zu Unrecht wäre, gehört nicht zu den Muslimen, möge Gott uns davor bewahren. Die Gelehrten und die unwissenden Muslime wissen, dass das Töten zu Unrecht schlimmer ist, als zwei Personen zum gegenseitigen Streit anzustiften. Wer den Islam verlässt, ist verpflichtet zum Islam zurückzukehren, indem er das Glaubensbekenntnis aufsagt.</p>
<p>Und wisst, dass Allâh euch zu etwas Wichtigem aufforderte. Er hat euch dazu aufgefordert, <em>A<span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâtu </em>w<em>as-Salâmu</em> für den Propheten auszusprechen.</p>
<p>Allâh, der Erhabene, sagt in <em>Sûrah al-´A<span style="text-decoration: underline;">hz</span>âb</em>,<em> Âyah</em> 56:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿إِنَّ اللَّهَ</strong> <strong>وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا</strong> <strong>صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسلِيمًا﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>Allâh gibt dem Propheten </strong>(Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad) <strong>einen höheren Rang und die Engel bitten Allâh darum, ihm einen höheren Rang zu geben. O ihr Gläubigen, bittet auch ihr Allâh darum, dem Propheten einen höheren Rang zu geben und seine Gemeinschaft vor dem zu schützen, was der Prophet für sie befürchtet.</strong></p>
<p>O Allâh, gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> einen höheren Rang, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> einen hohen Rang gegeben hast. Und gebe dem Propheten Mu<span style="text-decoration: underline;">h</span>ammad und seinen <em>Âl</em> Segen, so wie Du dem Propheten <em>Ibrâhîm</em> und seinen <em>Âl</em> Segen gegeben hast. Du bist Derjenige, Der mit vollkommener Macht und Gnade beschrieben wird und Derjenige, Der das Recht hat, gepriesen zu werden. Allâh, der Erhabene, sagt im heiligen <em><span style="text-decoration: underline;">Q</span>ur´ân</em>:</p>
<p class="arabisch">
<strong>﴿يَا أَيُّهَا النَّاسُ اتَّقُوا رَبَّكُمْ إِنَّ زَلْزَلَةَ السَّاعَةِ شَىْءٌ</strong> <strong>عَظِيمٌ 1 يَوْمَ تَرَوْنَهَا تَذْهَلُ كُلُّ مُرْضِعَةٍ عَمَّا أَرْضَعَتْ</strong> <strong>وَتَضَعُ كُلُّ ذَاتِ حَمْلٍ حَمْلَهَا وَتَرَى النَّاسَ سُكَارَى وَمَا هُمْ</strong> <strong>بِسُكَارَى وَلَكِنَّ عَذَابَ اللَّهِ شَدِيدٌ 2﴾</strong>
</p>
<p>Die Bedeutung lautet: <strong>O ihr Menschen, seid von den Rechtschaffenen. Gewiss, am Tag des Jüngsten Gerichts werden gewaltige Ereignisse geschehen. An jenem Tag würde jede stillende Mutter ihren Säugling vergessen, jede Schwangere würde verlieren, was sie trägt und die Menschen werden für betrunken gehalten, obwohl sie es nicht sind, doch die Bestrafung Gottes ist sehr hart.</strong></p>
<p>O Allâh, wir bitten Dich, unser Bittgebet zu erfüllen, uns unsere Sünden und Fehler zu vergeben, uns zu den Rechtgeleiteten gehören zu lassen und nicht zu denjenigen, die in die Irre gegangen sind. O Allâh, wir bitten Dich, unsere Sorgen und unseren Kummer von uns zu nehmen und uns vor dem zu schützen, was wir befürchten.</p>
<p>Diener Gottes, Allâh fordert zur Gerechtigkeit, zu gutem Verhalten und zur Aufrechterhaltung der verwandtschaftlichen Beziehungen auf und Er verbietet die Schandtaten, das Schlechte und die Ungerechtigkeit. Dies ist eine Ermahnung, auf dass ihr nachdenken möget. Verrichtet die Pflichten und unterlasst die Sünden, bittet Gott um Vergebung und vertraut auf Gott, seid rechtschaffen und Er wird eure Sorgen und Bedrängnis von euch nehmen. <em>A<span style="text-decoration: underline;">q</span>imi <span style="text-decoration: underline;">s</span>-<span style="text-decoration: underline;">S</span>alâh</em>! (Sag die <em>I<span style="text-decoration: underline;">q</span>âmah </em>auf)</p>
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